ich betreibe eine Kleinwindanlage die ich Schritt für Schritt "smart" ertüchtigt habe.
Eine Komponente der Anlage ist ein Windsensor am Mast. Der Windsensor schliesst dabei bei jeder Umdrehung einen Reed-Kontakt. Bei 40 m/s Windgeschwindigkeit sind das 100 Hz. Die Flanken werden über eine Siemens Logo gezählt, die Windgeschwindigkeit berechnet und die Anlage dann bei zu hohen Geschwindigkeiten abgebremst um sie bei Sturm zu schützen.
Mein smartes Monitoring ist über eine Raspi4 realisiert. Um auch hier die Windgeschwindigkeit verfügbar zu haben, habe ich den Windsensor wie im Diagramm gezeigt "angezapft". Der Reedkontakt schaltet damit jetzt sowohl einen GPIO des Raspberry gegen 3.3V als auch einen Optokoppler. Der Optokoppler wiederum schaltet auf der Ausgangsseite den Siemens Logo. Der GPIO ist zusätzlich über einen 22nF Kondensator gegen GND geschaltet - ich bekomme damit weniger falsche Kontakte (Entprellung).
Problem: während das bei mir prächtig funktioniert und die Windgeschwindigkeit sowohl im Siemens Logo als auch im Raspberry berechnet werden können, ist der Ausgang des Optokoppler (also 3 ‣ 4) jetzt bei einem zweiten Windrad schon zweimal abgeraucht. Beim ersten mal war es ggf. durch eine Verpolung von Kollektor und Emitter des Optokopplers (Sperrspannung beim PC817 ist 6V, der hält die 24V also nicht aus), beim zweiten Mal ist es aber irgendwas anderes gewesen. Ausserdem ist bei dem zweiten Windrad auch noch einmal der GPIO des Raspberry abgeraucht.
Frage: sieht jemand woran das liegen kann und wodurch der Optokoppler überlastet wird? Vielleicht macht der Logo auch irgendwas anders als ein ESP / Raspberry? Und was wären Massnahmen zum Schutz, also Widerstände etc?
Ich muss dazu sagen - ich bin Informatiker und kein Elektrotechniker...
Danke!