Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Für Basteleien, Messgeräte und physikalische Experimente.

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VDX
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von VDX »

... hmmm ... wie schauts mit Verdampfen und Rekondensieren von Kohlenstoff/Graphit aus?

Je nach Umgebungsbedingungen dürfte das schon in Richtung Fulleren-Synthese gehen ...

Viktor
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo VDX ich muss ja erst mal schauen das ich mir ne Sonotrode bastle. Ich hätte da zwei Möglichkeiten die Schwingerelemente zu montieren, auf Vollmaterial ? Ich bin mir da nicht sicher, ob da etwas überhaupt so stark schwingen kann, vielleicht wäre da ein dickwandiges Vierkantrohr 50 x 50 x 50 mm besser, wo ein dichwandiges Rohr mit Durchmesser 20 mm mit Bohrungen angeschweißt ist. Da würde ich auch etwas mehr Fläche bekommen und hätte noch einen besseren Rühreffekt. Ich poste heute Abend gerne mal die möglichen Bauteile, viele Grüße von axonf.
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VDX
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von VDX »

... "Verdampfen" meinte ich mit dem Laser - da habe ich ausreichend Leistung bzw. Energiedichte, um Graphit zu verdampfen ...

Viktor
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und eine gute Nacht, hallo VDX dad mit dem Fußball war wohl wider nix, lieber sich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern, Familie die Kinder und das Basteln. Ich denke mal, die Herstellung von Nanopartikeln mit Ultraschall bietet eine Vielzahl von Vorteilen, alleine schon das die zerleinerung in einem flüssigen Medium stattfindet. Ich poste mal anschließend ein Foto von den beiden möglichen Sonotroden, aber auch ne Konfiguration alla Adventskranz wäre möglich . Das wäre dann eben ein Flansch mit den vier Schwingerelementen obendrauf. Viele Grüße von axonf
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Lightsource
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von Lightsource »

Ich kann mir vorstellen, dass man versuchen muss, eine akustische Resonanz hervor zu rufen.
Das könnte man einmal mit einer justierbaren Länge der Sonotrode machen, und zweitens
durch Messung und Nachführung der Frequenz bis zum nächsten Resonanzpunkt.
Wie man das elektronisch löst, davon habe ich aber leider keine Ahnung.
Vielleicht dadurch, dass man misst wie viel Energie von der Flüssigkeit
absorbiert wird ( In der Funktechnik ist das glaube ich ein https://de.wikipedia.org/wiki/Stehwellenmessger%C3%A4t)

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und ein schönes zweites Adventswochenende, hallo Lightsource herzlichen Dank noch für deine Gedanken zum Ultraschall Mischen und Zerkleinern. Ich frage mich schon unlängst, wie der sogenannte Booster zwischen Sonotrode ( Werkzeug) und Piezokeramischen Schwingerelement aufgebaut ist, man diesen durch ne bestimmte räumliche Konstruktion aus Metall gestalten kann. Im Netz gibt es ja auch schöne Videos zum Thema Sound Waves auf ner Wasseroberfläche, auch könnte ich mir folgendes Experiment vorstellen. Kleines Aquarium mit nem Ultraschallschwinger drine

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von Lightsource »

Ich habe öfter mal mit Ultraschallreiniger zu tun und habe zuhause auch einen kleinen.
Man kann tatsächlich beobachten, dass je nach Wasserstand die Wellen schwächer oder stärker werden.
Das muss mit der Resonanz zusammen hängen.
Bei einer Stabsonde kommt es dann wahrscheinlich auch auf die Einkoppelposition an.
Das merkt man auch, wenn man einen Stab zum Schwingen bringt, so gibt es Positionen die
stark hin und her schwingen (Schwingungsbäuche) und weniger stark (Schwingungsknoten).
So wie das eben auch in der Hochfrequenztechnik ist. Das Einkoppeln der Schwingung
muss dann an einem Bauch erfolgen. (Eventuell muss man aber auch noch zwischen den
versch. Schwingungsrichtungen im Stab unterscheiden, ob Längsschwingung oder Quer etc.)
Wenn du dann den Stab in die Flüssigkeit tauchst, dann wird die Schwingung gedämpft
und Bauch und Knoten werden sich an eine andere Stelle bewegen. Wenn sich nun kein
Bauch mehr in der Flüssigkeit befindet, kann die Bewegung auch nicht mehr übertragen
werden. Man müsste nun also berechnen, wie lang und dick ein Stab für eine bestimmte
Resonanzfrequenz sein müsste. https://www.schweizer-fn.de/stoff/akust ... igkeit.php
https://jt2010.dgzfp.de/Portals/jt2010/BB/p34.pdf

Sorry, wenn ich dich hier vollschwafle. Vielleicht kennst du das ja alles. ;)

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo grüß dich Lightsource, super informativer Post von dir :awesome: , ein zu viel gibt es nie. Ist ja auch Neuland für mich, ich habe bis jetzt immer nur diese großen Schwingerelemente in sehr großen US Anlagen ausgetauscht, so in Whirlpool Abmessungen. Da kann man schon an der Erosion an den Beckenwänden erkennen, welche Kraft diese Dinger im Betrieb entwickeln, es gibt ja auch ein Ultraschall- Erosions Verfahren zu abtragen von Schichten. Mein Vorschlag für ein Experiment zur Bestimmung der Amplitude und der Frequenz der Ultraschall Schwingerelemente könnte folgendermaßen aussehen. Ein kleines Aquarium mit Wasser gefüllt ( mit Partikeln versetzt) wird mittels eines Ultraschall Schwingers in Schwingungen versetzt, drei Seiten am Umfang sind schwarz abgeklebt eine Seite bildet die Mattscheibe, im Aquarium ist ein Ablenkspiegel angebracht, von oben ist ein gebündelter Lichtstrahl / Laser / Pump Lampe mit einer bestimmten Frequenz auf die Wasseroberfläche gerichtet. Bei einer vorhandenen Resonanz müsste sich ja das Wellenbild irgendwie aufheben. Zumindest könnte ich meinen Ultraschall Aufbau etwas dokumentieren und auswerten. Ich werde mir jetzt erst mal das Leistungsteil zu Gemüte führen und schauen wie dort der Schwingkreis funktioniert, danach könnte ich das ganze noch an die vorhandene ganze Schwingerplatte anschließen. Viele Grüße und einen schönes Adventswochenende axonf.

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, ich habe mal den Plattenschwinger auseinander geflext, musste aber feststellen das die Oberteile der Schwingelemente ganz schön verrostet sind. Anschließend poste ich auch noch ein Foto des kleineren defekten Schwingerelements, da ist wirklich nicht viel drine, das Unterteil aus Alu, zwei Elektroden und zwei Piezokeramischen Scheiben und das obere Befestiungsteil aus einer Kupferlegierung. Was ich mit der großen Platte anstellen soll, weiß ich noch nicht so recht, mal ein Element mit viel Rostlöser auseinander schrauben, und hoffen das die Keramischen Scheiben nicht kaputt gehen. Das zusammenbauen wird wohl schwieriger, da man wohl den Anpressdruck genau einstellen muss, ein Messgerät dazu habe ich natürlich nicht, vielleicht geht da auch das Multimeter, wenn ich einfach die Spannung messe. Viele Grüße von axonf.
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen 3 ten Advent, puh das wird ne lange Vorweihnachtszeit, zumindest freuen sich alle Glühweinbudenbesitzer, auch wegen der winterlichen Temperaturen. Die verschaltung der einzelnen Schwingerelemente ist doch etwas komplexer als gedacht. Da ist eine Hälfte, rotes Kebeband antiparallel mit der zweiten Hälfte, blaues Klebeband verbunden. Dabei sind rotes und blaues Klebeband immer unter der oberen Piezokeramischen Scheibe angebracht. Muss das so sein, schwingungsverhalten der ganzen Platte? Beim Ali gibts ja auch ein zweier Set mit Leistungsteil, mal sehen wie es dort verkabelt ist. Was mir gerade noch aufgefallen ist, das Kabel zum Leistungsteil ist doch recht schwach, ich wäre da mit dem Kupferseil weiter gefahren. Noch ne kleine Info zum Schaltplan, die Seite blau geht auf das eine Leistungsteil, und die rote Seite auf das andere Leistungsteil, und die gemeinsame Masse ist sogleich der gemeine PE , die grün gelb markierten Anschlüsse. Viele Grüße von axonf.
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Lightsource
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von Lightsource »

:shock: Das sind viele!

Und dann mit verrosteten Inbussen.
Ich weiß noch, wie schwierig der einzelne zu öffnen war, den ich mal auseinandergebaut hatte.

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und ne schöne gute Nacht, hallo Lightsource, ist ja auch von einem XXL US Bad, so 1000 L + x :awesome: . In sehr großen Anlagen sind da schon mal 8 Stück drinnen. Übrigens bei Teslaundmehr gibts auch nen schönen Ultraschall - Vernebler der auch funktioniert. Viele Grüße von axonf.

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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Abend, war mal nach langer Abwesenheit wieder im Bond - Labor, hier wird gebondet, weder geschüttelt noch gerührt, eine Verkleidung war nicht nötig, nur das einfache Reinraumdress war gefragt, nur mußten die Käsfüß geerdet :awesome: und entladen werden, Helau ! Hatte bis dato noch nichts vom Ultraschall- Bonden gehört, ist doch schon interessant wie weit die Ultraschall- Technik in den unterschiedlichsten Technischen Bereichen vertreten ist. Es ist doch auch schon erstaunlich, das die Bond - Drähte den meisten Platz auf so nem Chip einnehmen, und in älteren Chips kannste wirklich Gold ausgraben. Spaß beiseite, bei all dem Leid von Krieg und Katastrophen kann man sich doch mit seinem kleinen Glück glücklich schätzen, viele Grüße von axonf aloha mahalo.
Zuletzt geändert von axonf am Mo 13. Feb 2023, 23:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von VDX »

... ich hatte bei einem Projekt auch einen "manuellen" Ultraschallbonder einzurichten - Alu-Bonddrähtchen mit knapp über 60µm und Golddrähtchen mit glaube 27µm oder 23µm gingen noch gut - für 10µm und 1µm Platindrähtchen, die nicht mehr zu bonden gingen, habe ich dann ein spezielles Handling- und "Laser-Hartlöt"-Verfahren entwickelt und später mit etwas Mikro-Laserschweißen "aufgepeppt".

Um sich mal eine Vorstellung von den Dimensionen zu machen - hier ein Detailbild eines der damit aufgebauten Sensoren, bei dem ich die 10µm und 1µm Platindrähtchen manuell aufgespannt und anfangs mit Silber-Leitkleber aufgeklebt hatte und später mit (selber angerührter) Gold-Hartlopaste "Lasergelötet" habe:
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Viktor
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Re: Hochenergie Kugelmühle vs Ultraschall High Shear Mischer

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen Tag, hallo VDX 1 ym das ist schon wirklich sehr klein, 30 mal kleiner als ein menschliches Haar. Ich denke das handling eines solch kleinen Drahts ist wohl auch sehr schwierig und sehr speziell. Solch dünnes Zeugs wird ja über einen Mantel immer kleiner gezogen, wenn ich danach den Mantel abbeize, bleibt nicht mehr viel davon übrig. Für welche Art von Sensor braucht es denn ein so dünnen Platindraht, vielleicht um sehr sehr kleine Ladungen zu messen, ähnlich wie ein Elektrometer. Viele Grüße von axonf.
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