Hallo,
was haltet ihr von der Idee, einen Stelltrafo als verstellbare Induktivität zu nutzen?
Man könnte den Trafo, natürlich vorausgesetzt man überschreite keine maximalen Flussdichten und betreibe ihn im Bereich des Bemessungsstromes, einfach einer Schaltung derart in Reihe schalten und mit dem Drehregler die Induktivität der Spule verstellen.
Bequemer könnte man es doch nicht haben, wenn man eine Strombegrenzungsdrossel braucht, oder?
Variable Induktivität mittels Stelltrafo
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Lichtbogen
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axonf
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Re: Variable Induktivität mittels Stelltrafo
Hallo und einen schönen Abend, hallo Lichtbogen schaue doch mal unter saturable coil reactor circuit, sättigbare Drossel. Über eine steuerbare Spule kannst e die Drossel mit Gleichspannung in die Sättigung treiben. Wollte auch mal eine solche Drossel bauen, mit einem großen Kern aus Trafoblech für Hochstromversuche. Habe dann doch zwei MOT s mit 16 Quadrat genommen und schön 3 KW verheizt. Eine gute Nacht wünscht der axonf.
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CoronaDischarge
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Re: Variable Induktivität mittels Stelltrafo
Hallo Lichtbogen
Transformatoren werden i.d.R. so ausgelegt, dass sie schon im Leerlauf nahe der maximalen Flussdichte betrieben werden. Trafos können nur deshalb mit hohen Strömen betrieben werden, weil sich die Durchflutungen von Primär- und Sekundärwicklungen fast vollständig kompensieren. Der Kern "sieht" dann nur noch die Differenz der Durchflutungen und folglich eine ähnliche Flussdichte wie im Leerlauf. (Dies gilt auch für Spartransformatoren, wie es Stelltrafos üblicherweise sind. Hier ist nur die Primär- und Sekundärwicklungen physisch in einer einzigen Wicklung zusammengefasst und obiges Argument ist schwieriger zu erkennen.)
Lässt du also eine der Wicklungen offen, so wird die maximale Flussdichte im Kern erreicht, sobald die Wicklung den Leerlaufstrom des Transformators führt. In deinem Fall (Stelltransformator ausgeführt als Rinkerntransformator mit ca. 1-3 kVA) würde ich einen Leerlaufstrom in der Grössenordnung von weniger als 100 mA erwarten. Dies ist der Strom, den du mit deiner variablen Induktivität (aka Stelltrafo) regeln kannst. Also wahrscheinlich nicht die erwartete Leistungsklasse
Freundliche Grüsse
CD
Du hast den Haken an der Sache schon selbst gefundenLichtbogen hat geschrieben: ↑Mo 18. Jul 2022, 19:04 vorausgesetzt man überschreite keine maximalen Flussdichten
Transformatoren werden i.d.R. so ausgelegt, dass sie schon im Leerlauf nahe der maximalen Flussdichte betrieben werden. Trafos können nur deshalb mit hohen Strömen betrieben werden, weil sich die Durchflutungen von Primär- und Sekundärwicklungen fast vollständig kompensieren. Der Kern "sieht" dann nur noch die Differenz der Durchflutungen und folglich eine ähnliche Flussdichte wie im Leerlauf. (Dies gilt auch für Spartransformatoren, wie es Stelltrafos üblicherweise sind. Hier ist nur die Primär- und Sekundärwicklungen physisch in einer einzigen Wicklung zusammengefasst und obiges Argument ist schwieriger zu erkennen.)
Lässt du also eine der Wicklungen offen, so wird die maximale Flussdichte im Kern erreicht, sobald die Wicklung den Leerlaufstrom des Transformators führt. In deinem Fall (Stelltransformator ausgeführt als Rinkerntransformator mit ca. 1-3 kVA) würde ich einen Leerlaufstrom in der Grössenordnung von weniger als 100 mA erwarten. Dies ist der Strom, den du mit deiner variablen Induktivität (aka Stelltrafo) regeln kannst. Also wahrscheinlich nicht die erwartete Leistungsklasse
Freundliche Grüsse
CD
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Zitzewitz
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Re: Variable Induktivität mittels Stelltrafo
Hallo Lichtbogen,
manche Trafos haben eine relativ schwache oder eine einstellbar schwache bzw. stärkere Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite, z.B. Neontrafos. Bei manchen Neontrafos kann man auch mit einem Streujoch einstellen, wie stark die Kopplung ist.
Wenn man eine schwache Kopplung hat, erscheint es auf der Sekundärseite so, als ob einem Trafo mit starker Kopplung eine Induktivität in Reihe geschaltet wäre - je schwächer die Kopplung ist, desto größer ist diese Induktivität. Dann ergibt sich nur ein begrenzter Strom, wenn man die Sekundärseite kurzschließen würde.
Somit könntest du z.B. mit einem Neontrafo die gewünschte Strombegrenzung erhalten.
manche Trafos haben eine relativ schwache oder eine einstellbar schwache bzw. stärkere Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite, z.B. Neontrafos. Bei manchen Neontrafos kann man auch mit einem Streujoch einstellen, wie stark die Kopplung ist.
Wenn man eine schwache Kopplung hat, erscheint es auf der Sekundärseite so, als ob einem Trafo mit starker Kopplung eine Induktivität in Reihe geschaltet wäre - je schwächer die Kopplung ist, desto größer ist diese Induktivität. Dann ergibt sich nur ein begrenzter Strom, wenn man die Sekundärseite kurzschließen würde.
Somit könntest du z.B. mit einem Neontrafo die gewünschte Strombegrenzung erhalten.