High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Für Basteleien, Messgeräte und physikalische Experimente.

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axonf
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High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen Abend, die Energiepreise gehen gerade durch die Decke, und irgentwann wird auch alles was aus Erdöl gewonnen wird, unbezahlbar. In diesem Zusammenhang werden neue Katalysatoren für die Energie und Chemie Branche immer wichtiger. Als Schlosser hat man eben immer auch ein Faible für die Metallurgie. Ich würde gerne mal ausloten, ob mein flash joule heating Experiment auch dazu geeignet ist, eine Hoch Entrophie Legierung, High Entropy Alloy HEAs zu schmelzen, zu sintern. Ich denke mal für den Anfang brauchst s sicherlich keine Hochenergie Kugelmühle, ne einfache mit einem Aluminiumoxid Mahlbecher und Kugeln hätte ich schon. Danach alles zwischen 2 Elektroden mit Druck gepackt und ordentlich Blitz gedingst und danach noch nen schönen Schaum daraus fabriziert. Einen schönen Abend und ne gute Nacht wünscht der axonf.

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axonf
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, nachdem ein Bekannter Ingenieur jetzt seine eigene Legierung hat, er
konnte sich den Namen selbst kreieren , dachte ich, eine schöne Idee , das könnte ich ja auch mal bewerkstelligen. Das flash joule heating Experiment werde ich jetzt weiterführen, das cap Bänkche ist am formieren, jetzt braucht es nur die richtigen Zutaten, gibt es vielleicht Vorschläge? Wie wäre es mit Feyserit, ein schöner Name und noch nicht vergeben, zumindest wäre dies etwas für die Ewigkeit . Viele Grüße von axonf.
Zuletzt geändert von axonf am Fr 12. Aug 2022, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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VDX
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von VDX »

... hmmm ... ich erinnere mich da an einen Versuch, bei dem ich 0.2mm große schwarze Mineral-Kügelchen "freihändig" mit dem Spot eines 50Watt-CW-Faserlasers "durchgequirlt" habe.

Es hat schon gezischt und gebrutzelt ... und danach habe ich zwischen den Kügelchen am Boden des Glasgefäßes einen weißlich-grünen Staub gefunden -- unter dem Mikroskop bestand der "Staub" auch lauter perfekt runden Mikro-Kügelchen, bei denen die größten um 50µm groß und "grün-durchscheinend" waren, und je kleiner, umso "weißer" ... die kleinsten dürften unter 1µm gewesens eisn - mehr konnte mein Mikroskop nicht auflösen.

Ich kann mir vorstellen, daß ich mit meinen stärksten IR-Laserdioden (270Watt@975nm - der Faserlaser war bei 50Wat@1064nm) oder sogar mehreren davon (hab' so einen "Todesstern-Ring" mit 12 Aufnahmen) in der Richtung noch deutlich mehr zu erreichen wäre -- in Schutzgas auch in Richtung "high-energy-alloys" mit Metall- und Keramik-Pulvern (hab' ein paar 100g-Beutelchen diverser Metalle von Alu, Titan, Magnesium, Eisen, "Bronze" bis Wolfram da ... und diverse Keramik- oder Ton-Pulver).

Viktor
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Death
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von Death »

Ist noch nicht vergeben aber kennt fast jeder :

CompuGlobalHyperMegaNet - Legierung :mrgreen:

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axonf
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo VDX wenn es grün schimmert, könnte es Chromoxid sein, wird aber in Verbindung mit Tonerde, Caolin Aluminiumoxid rötlich, da hätten wir fast nen Rubin. So etwas kreieren ist ja ganz leicht, aber die herausragenden Eigenschaften zu bestimmen und zu beschreiben wird schon schwieriger. Ich hatte ja schon mal rekristallisiertes Aluminiumoxid auf Kohlenstoff erschmolzen, ist mir aber nur einmal geglückt. Viele Grüße von axonf.
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VDX
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von VDX »

... da der Ursprung ein umgeschmolzenes (unbekanntes) schwarzes Gestein war, hatte ich auf grünen Saphir getippt -- ist ja aber eh' praktisch das Gleiche :trollface:

Das hatte ich damals mit 50Watt@1064nm auf einen Spot von etwa 20µm (+ den Bereichen darüber und darunter) gemacht, wo noch genug Energiedichte vorlag.

Heute habe ich CW/QCW-Faserlaser mit 85W und 130W da, die ich kombinieren könnte ... die IR-Lasedioden mit 200W und 270W@975nm haben einen kleinsten Spot von 200µm (also eine geringere Energiedichte), davon könnte ich aber auch mehrere auf einen Spot mit dann etwa 300µm kombinieren.

Zwei von den 200W-Typen hätte ich schon zusammen auf einem Träger ... dazu ggf. nochmal 5x 200W und 2x 270W, falls ich das Alles im "Todesstern-Ring" oder in einem "Igel-Kopf" koppeln würde ... zusammen mit den 215W (325W wenn noch + der ursprüngliche 50W oder noch ein 60W, der auch noch da ist) der Faserlaser, auf dann etwa 40µm kombiniert fürs "heiße Zentrum" könnte das schonmal eine wirklich "ernsthafte" Umschmelz-/Verdampfungs-/Rekristalisierungs-Anlage werden!

Werde ich für einfache Versuche aber wohl eher nicht machen -- nur, wenn das mal in einem Projekt auch Geld einbringt ;)

Viktor

*** EDIT *** ... oder evtl. doch irgendwann mal, wenn ich meine Idee zur "Endlos-Extraktion" von Graphen- oder Borophen-Bändern aus einem Autoklaven angehen würde ...
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen Freitagnachmittag, hallo VDX ich habe immer gedacht , als Bastler gibts zur Belohnung und Anerkennung ein Smiley :awesome: . Ich habe auch noch etwas an Metalloxiden , Barium Yttrium Hafnium Magnesium Lanthan Aluminium Niob Kupfer Chrom Titan Graphit in verschiedenen Feinheiten und Wolframkarbid, da könnte man sich auch etwas auswürfeln und das gute alte Flaschendrehen wäre ja auch ne gute Möglichkeit ein neues Material zu erschaffen. Viele Grüße von axonf.
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VDX
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von VDX »

... wo ich momentan dran bin, ist an PVD und "Durchmischungen" von unterschiedlichen Stoffen/Materialien in abwechselnd aufgedampften PVD-Schichten oder "strukturierter" Übertragung von dünnen Schichten auf Träger und schon vorher aufgetragenen/aufgedampften Strukturen.

Früher mal (schon so vor 20 Jahren) hatte ich für ein Projekt zusammen mit der Firma Via "Dünnschicht-Multilayer-Keramiken" mit Gold-Strukturen auf/zwischen den Keramik-Schichten für "Mikrosensoren" herstellen lassen ... damit sich das überhaupt lohnte, wurden da pro Auftrag gleich mal ein paar Tausend von diesen Mikromodulen laminiert ... einmal hatten sie eine Schicht "falschrum" - da war dann der ganze Batch fürn Müll :roll:

Heute kann ich das für "Einzelfertigung" oder auch für hochkomplexe 3D-Mikrostrukturen mit *zig verschiedenen Materialien in den einzelnen Schichten Daheim selber machen ;)

Hier mal als Beispiel ein "einfaches" Teil aus nur einem Metalllegierungs-Werkstoff auf Glas (links), Kunststoff-Folie und Papier (geht aber auf jeder Oberfläche und praktisch auch mit jedem Material):
Layout3.png
Viktor

(und sorry, wenn ich mit den "smileys" etwas unsozial/undiplomatisch umgehe :| )
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen Freitagabend, hallo VDX war ja nicht kritisch gemeint von mir. Ich sehe da eher meine Posts hier als eine Art Bühne, wo man etwas spielt, zum besten gibt und auch etwas von sich preisgibt, würde mich trotzdem mal freuen, wenn Herr James Mitchell Tour von der Rice University sich hier einklinken würde. Ich denke mal, du würdest dich sicherlich auch freuen, wenn das MIT mal bei dir anklopfen würde. Beruflich werde ich wohl nichts mehr reißen, aber für Spezialaufgaben bin ich immer noch gut genug, suche nach thermalen Kühlwasserlecks in Hochvakuum Anlagen, freue mich da auch immer wieder, wenn der Betreiber mit seiner Anlage in den unteren fünfer Bereich kommt. Bei meinem Material Mix würde ich mich mal am Hochtemperatursupraleiter YBCO 123 orientieren, in Verbindung mit Kohlenstoff, Graphen. Ist ja normalerweise ein langer Sinterprozzes unter Sauerstoff, dieser wird dabei eingelagert. Jetzt muss ich erst mal in den Garten gießen, und morgen ist Elvis an der Reihe , viele Grüße von axonf.
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VDX
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Re: High Entropy Alloy HEAs by flash joule heating

Beitrag von VDX »

Hi Axonf,

mit ein paar Leuten vom MIT und etwas später von der Cornell University (Evan Mallone und seine Gruppe vom fab@home-Projekt) hatte ich 2007 einige Diskussionen über deren 3D-Druck-Projekte gegenüber dem RepRap-Projekt von Adrian Bowyer und seiner Arbeitsgruppe an der Uni Birmingham (England) - bin dann bei RepRap geblieben (bzw. immer noch dabei ... quasi als - "der letzte macht das Licht aus") :trollface:

Zur Graphen-Synthese habe ich ein paar Ideen und schon etwas ältere Ansätze, wo das Zeugs aus der Gasphase bei 900°C über "Radikalen-Quervernetzung/Reorganisation" auf einer auf etwa 700°C "gekühlten" Metalloberfläche ausgeformt wird (so wurden früher im Labormaßstab "Diamant-Folien" und "-Fenster" hergestellt) ... ein paar der neueren Konzepte gehen in Richtung "Endlos-Synthese", wo praktisch ein schmaler, bis einige mm breiter, monomolekularer Graphen-"Streifen" langsam aus der Apparatur "abgezogen" wird ... mit passendem Aufbau ginge das auch "endlos".

Ansonsten muß ich mir mit dem jetzigen Projekt erstmal wieder meine "Brötchen verdienen" und die Praktikabilität zeigen bzw. "Markt-" und konkurrenzfähige Produkte entwickeln ;)

Viktor
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