Hallo Jungs,
entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt melde. Hatte viel um die Ohren. Die Lademaschine erzeugt nur wenige Milliampere, ist ja nur ein 0,2 mm Kupferlackdraht. Der Strom und die Spannung steigen langsam an, weil ich ja nicht sofort schnell kurble, sondern das Antriebsrad langsam drehe. Dann wenn ich merke (durch die nachlassende Kraft des Widerstands, die der leere Kondensator am Anfang bietet) drehe ich schneller. Die Spannung liegt dann bei 450 Volt, aber die Stromstärke ist ein Witz! Der Schalter ist so gebaut, dass die positive Zuleitung von dem Gleichrichter vom Laden getrennt wird und der Kondensator dann mit dem Pluspol den Induktor befeuert. Die Minusleitung vom Gleichrichter zum Kondensator und zum Induktor ist ständig in Verbindung. Scheinbar, so erkläre ich mir das, geht durch die Impulsentladung von der Primärspule des Induktors und dem Kondensatorminusanschluss ein Rückstromstoß über eine Leitung, wenn das möglich ist. Der Strom wächst aber niemals mehr als 2 A an, was ich gemessen habe. Der "Würfelgleichrichter" hat ja eine Spannungsfestigkeit von 1000 V und verträgt 50 A. Daher verstehe ich das nicht. Ich denke, dass die Würfel so schlecht verarbeitet sind, dass die Gleichrichterelemente im Vergussbett vielleicht sogar zu nahe am Metallgehäuse liegen, das vielleicht sogar berühren, was dann praktisch ein Material- oder Produktfehler ist. Die Dioden, die ich zusammengelötet haben, geben mehr Spannung ab als so ein Würfel, was eigentlich nicht sein kann! Vielleicht ist der Verlust schon ein Zeichen dafür, dass der Strom im Würfel ans Gehäuse kommt und einen Kurzschluss bildet. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Das mit den Widerständen, die man mit den Dioden parallel schaltet kenne ich eigentlich nur bei Serienschaltung, damit die Diodenkette gleichmäßig versorgt wird. Wenn mans noch besser machen will, schaltet man zusätzlich noch kleine Kondensatoren mit dazu. Aber schaltet man die Dioden parallel, teilen sie automatisch den Strom, es sei denn, es sind defekte Dioden dabei. Der Widerstand oder die Widerstände dazu noch parallel, würden da keinen Einfluss nehmen.
6A mit sechs Dioden parallel, also mit 24 Stück in der Brückenschaltung packen das locker wie es aussieht. Und sie kosten nur ein paar Cent, während die scheiß Bausteine schweineteuer sind. Ist halt ein bisschen Fummelei.
Derzeit habe ich wieder einen neuen Versuch oder ein Experiment, je nach dem wie man es sieht. Ich sammle gerade Eisen-Feinstaub aus der Schlosserei und will mir daraus einen Eisenkern gießen. Das ist so wie schlechtes Ferrit

. Aber ich denke, dass das geht. Der wird dann noch gesiebt. Da nehme ich dann so ein Küchensieb. Ich werde dann über alles berichten und wieder Fotos schicken.
...denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang... (Rainer Maria Rilke 1875-1926)