Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

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DerHobbyElektroniker
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Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von DerHobbyElektroniker »

Grüße euch =),

Nach dem schlechten Start hier als Neuling im diesen Forum.
Wollte ich euch mal was fragen, wie habt ihr eure Li Ion Powerwall gelagert?

Meine Idee währe, eine alte Munitionskiste aus Stahl zu bestellen (in der richtigen Größe), und dort meine Powerwall einzubauen.
Als Füllmaterial würde ich normaler gesiebter (per Hand gesiebten) Spielsand nehmen, würde es den Li Ion Zellen was ausmachen wenn ich den Sand direkt in die Muni Kiste hinein schütte? oder soll ich den lieber nur oben auf den Packs lagern als "Löschmittel"?

MfG

Der Hobby Elektroniker

axonf
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten morgen, ich denke mal bei einem sehr großen Pack, hast e durch die mögliche Kristalline Nadelbildung immer eine Brandgefahr, sind ja auch schon einige Tesla s abgeraucht. Ich würde lieber die Packs in einen Schaltschrank aus Metall packen, ein paar PT 100 dazwischen klemmen, und ne Lösch Einrichtung installieren. Für E Anlagen nimmt man meist CO2 oder auch Stickstoff, daneben sind ja auch die Halone 1300 und 2500 wieder erlaubt. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag axonf.
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gamerpaddy
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von gamerpaddy »

Am besten in ein raum packen in dem nichts feuer fangen kann.
Eine löschanlage allein wird da wohl nix bringen.

Sicherer wird es sobald man weg von Cobalt in den Akkus geht, in richtung LiMn oder gleich LiFePO4 / LTO. sind aber teurer.


Eine Stahlkiste nehmen auch viele RC hobby leute für ihre LiPos zum Lagern und darin Laden, aber mit Löcher dass der überdruck raus kann wenn einer durch geht.
:wurst:
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Diodenbrätergerät
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von Diodenbrätergerät »

Ähm, ich würde dir da einen sehr einfachen und sicher funktionierenden Tipp geben:

Bau dir einen Betonbecken, pack die Akkus rein. Und füll es mit Sand auf.

In dem Moment wo es Heis wird, kann das Gas zwar entweichen, aber bei Kurzschlüssen wird der Sand zu Glas geschmolzen und versiegelt die Kurzschlusstelle sehr schnell und effektiv. Das ist günstig und einfach zu machen. Aber wenn das einmal passiert, dann brauchst du einen Presslufthammer und gute Schutzausrüstung!

Hab ich bei mir auch ganz genau so gemacht. Ich habe aber keine Lithiumzellen sondern Bleizellen mit Traktionsakkus. Das ist eine andere Geschichte.
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Multi-kv
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von Multi-kv »

Bei größeren Anlagen (> 5kWh) und älteren Zellen würde ich versuchen, dass irgendwo außerhalb des Wohnbereichs (idealerweise im Garten, kleiner Stahlcontainer oder gar in einer unterirdischen Kiste) zu lagern. Wenn Du "ordentlich" mit den Zellen umgehst ist die Gefahr auch deutlich geringer, als wenn sie häufiger mal tiefentladen oder gar überladen werden. Wenn Stahlkiste, dann wie schon gesagt, so, dass der Druck entweichen kann - sonst platzt dir das Ding auf!

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DerHobbyElektroniker
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von DerHobbyElektroniker »

Hallo liebe Mitglieder =).

Danke für die ganzen sinvollen Infos.
Die geplante Powerwall wird ca. 90Ah bei 12.7V haben, das sollte definitiv reichen um paar Geräte für paar Stunden zu betreiben.
Da aber paar alte Zellen dabei sind kann man nie ganz genau sagen das jeder Pack genau 90Ah hat =).
Überladen bzw. Tiefentladen tue ich die Zellen definitiv nicht, da ich bei 3.5V abschalte, bzw. der laderegler schaltet bei 4.1V ab.

MfG
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Diodenbrätergerät
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von Diodenbrätergerät »

Eine Frage, wie währe es mit einer Powerwall aus Lifepo Zellen?

In China haben sie die 200Ah 3,2V Lifepo Zellen für teilweise unter 400$ im Angebot sind ca 100$ pro Zelle und du hast einen Akku der keine Spirrenzchen macht wenns ihm mal nicht so gut geht.

Nur so als Tipp.
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NOAA
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von NOAA »

Ich hab 500Wh in ner Munikiste verstaut, aber LiFepo4. Die Munikisten sind super!
Um welche Speichergrößen geht es? große Speicher würde ich aus kleineren voneinander getrennten Modulen bauen. Raucht eines ab und haben die anderen Module Abstand bleibt der Schaden räumlich begrenzt.
Sandfüllung ist eine sehr gute Idee, das wirkt nicht nur als Abdeckung gegen Gasaustausch sondern nimmt Energie auf und kühlt dadurch.

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DerHobbyElektroniker
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Re: Li Ion Powerwall und "Brandschutz"

Beitrag von DerHobbyElektroniker »

NOAA hat geschrieben: Mi 1. Sep 2021, 22:45 Ich hab 500Wh in ner Munikiste verstaut, aber LiFepo4. Die Munikisten sind super!
Um welche Speichergrößen geht es? große Speicher würde ich aus kleineren voneinander getrennten Modulen bauen. Raucht eines ab und haben die anderen Module Abstand bleibt der Schaden räumlich begrenzt.
Sandfüllung ist eine sehr gute Idee, das wirkt nicht nur als Abdeckung gegen Gasaustausch sondern nimmt Energie auf und kühlt dadurch.
Hi NOAA

ja die LiFePo4 sind momentan noch zu teuer für mich =).
Die Speichergröße müsste noch ermittelt werden, aber theoretisch müssten über 50Ah pro Pack drin stecken (habs ausprobiert).
da ich ungefähr 2h mein PC non Stop betreiben kann unter vollast (250W).
Die 3 Akkupacks sind getrennt aufgebaut =), bzw. haben genug abstand.

Lg.
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