Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
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Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Hallo!
Eines meiner aktuellen Projekte ist es, mit einem Photomultiplier Teilchen bzw. Gammastrahlen zu detektieren. Für die meisten Teilchen verwendet man einfach einen sogenannten Plastikszintillator. Die Teilchen ionisieren ihn lokal, und durch ein paar molekulare Prozesse wird die Energie in Licht umgewandelt, welches eben mit dem Photomultiplier (PMT) detektiert wird.
Für Gammastrahlung nutze ich diverse Szintillatoren. Plastikszintis kann man dafür auch nutzen, aber sie liefern keine brauchbare Information über die Energie der Gammas. Hierfür nimmt man anorganische Szintillatoren, bei denen die Helligkeit des abgestrahlten Lichts proportional zur Energie des eintreffenden Gammas ist. Meine Favoriten sind NaI(Tl) (veraltet auch NaJ), weil es billig und robust ist, und LaBr3(Ce), weil es eine super Energieauflösung hat.
Plastikszintillatoren sind meist ein System aus mehreren Komponenten, in den öftesten Fällen drei. Eine sog. Matrix, die die Teilchen stoppt und ionisiert wird, sie ist das Plastik selber. In dieser Matrix gelöst ist ein primärer Szintillator, der die Energie aus der ionisierten Matrix aufnimmt und als Licht im tiefen UV Bereich wieder abgibt. Leider sind alle als Matrix geeigneten Kunststoffe für UV praktsich absolut opak, und die wenigsten PMTs in dem Bereich wirklich empfindlich. Deshalb ist noch eine dritte Komponente, ein sekundärer Szintillator, in der Matrix gelöst. Diese absorbiert die UV Strahlung des primären Szintis und gibt die Energie in einer beliebigen, längeren, Wellenlänge wieder ab. Meist werden alle Zutaten so gewählt, dass am ende Licht um die 420 nm raus kommen, da hier das Empfindlichkeitsmaximum von den üblichsten PMTs liegt.
Plastikszintis kann man sich auch selber machen, daran forsche ich aktuell in meinem Bastelkeller, aber sie sind noch nicht so hell wie ich es gerne hätte.
Rezept kommt, wenn ich damit glücklich bin, ist aber eh größtenteils nur Kunstharz.
Einen Szintillator koppelt man direkt an den optischen Eingang einer PMT, mit etwas Silikonfett o.Ä. dazwischen, um Reflexionen durch einen starken Wechsel der Brechungsindizes zu verhindern.
Szintillationsdetektoren ließt man in den öftesten Fällen mit einem sog. Pulshöhendiagramm aus. Im Prinzip ist das ein Balkendiagramm, in das die Lichtpulse einsortiert werden. Je heller, desto weiter rechts im Diagramm, und je mehr mit der gleichen Helligkeit, desto höher wird der entsprechende Balken.
Hier ist das Pulshöhendiagramm eines meiner Plastikszintis in grün, ein Komerzieller in schwarz, beide wurden zu Testzwecken mit der Betastrahlung aus Sr/Y90 bestrahlt: Wie ihr sehen könnt ist meiner noch nicht so hell wie der komerzielle, auch die "Spitze" bei meinem kann ich noch nicht ganz erklären. Die Energieskala ist arbiträr, und beachtet, dass die Y Skala Logarhytmisch ist.
Aber genug zu dem Plastik.
Wie bereits erwähnt kann man mit anorganischen Szintillatoren Gammaspektrometrie betreiben, also die Energie von hochenergetischen Photonen bestimmen.
Das ist besonders interessant zur Identifikation von Radionukliden und diversen Kernprozessen. Wenn ein Atomkern radioaktiv zerfällt kann der Tochterkern der übrig bleibt in einem erhöhten Energiezustand sein, wenn sich dieser abregt gibt er seine Energie als hochenergetisches Photon ab. Die Energie ist absolut Spezifisch für jeden Kern. Dieser Prozess ist vergleichbar mit den Spektrallinien von heißen Gasen in einem Plasma.
Mein LaBr Gammaspektrometer ist komplett selber gebaut, aus einem 10x20 mm großen Kristall aus China und einer R9420 Photomultiplier. Die Auswertung ist auch selbst gebaut und basiert auf der Red Pitaya Messplattform. Neben den "bekannten" Strahlern wie Uran, Thorium, Polonium und ähnlichem gibt es auch viele unbekanntere Elemente, deren natürliche Isotopenzusammensetzung Radionuklide enthält.
Mit den meisten kann man ohne weitere Gefahr umgehen, oft sind sie nichtmal chemisch bedenklich oder können einfach durch einen dichten Behälter durch gemessen werden. Sehr interessant ist hier Lutetium, denn es enthält ¹⁷⁶Lu, welches mit einer Halbertszeit von 3.8*10^10 Jahren Betazerfall untergeht und dabei eine ganze Hand voll Photonen um sich wirft. Gemessen wurden hier 10g Lutetium für eine halbe Stunde, es zeichnen sich sehr schön die beiden dominanten Gammalinien bei 202 und 307 keV ab, aber auch die anderen Linien tauchen auf. Interessant ist auch Lanthan, denn es hat eine viel geringere spezifische Aktivität und geringere Emissionswahrscheinlichkeiten für die Gammas. Hier seht ihr das Gammaspektrum von natürlichem Lanthan, in grün aus meinem NaI, in schwarz aus meinem LaBr.
Nun sieht das aber doof aus, denn Lanthan sollte nur zwei, drei Peaks (senkrechte grüne Linien) haben und sonst still sein. Wenn man den Detektor gut kalibriert hat kann man nun die Energie der unbekannten Peaks bestimmen, und daraus erschließen welches Nuklid sich denn hier dazugemischt hat.
Mit ein bisschen suchen findet man dann heraus, dass es sich hier um eine Kontamination mit ²²⁷Actinium handelt. Actinium ist dem Lanthan chemisch sehr ähnlich und wird bei der aufreinigung des Metalls immer in einer kleinen Spur drinnen sein.
Da haben wir auch schon eine praktische Anwendung von Gammaspektrometrie, denn so kann man gut Prozessparameter und Problemquellen suchen, absolut zerstörungsfrei und oft auch noch durch eine Wand hindurch.
Bis auf das Strontium sind alle hier genannten Strahler radiologisch absolut unbedenklich!
Chemisch sind sie nicht gesund, aber zum Glück muss man sie ja nie aus ihrem Container nehmen oder sogar ankratzen um damit Versuche zu machen.
Die Aktivität des Strontiums liegt unter der legalen Freigrenze von 10 kBq, und es sitzt in einem Kolimator, damit die Strahlung nur in eine kontrollierte Richtung austreten kann
Ich hoffe ihr fandet meinen doch relativ langen Beitrag interessant, Fragen sind gerne gesehen!
Lukas
EDIT: Auf wunsch der Mods und um Verwirrung zu vermeiden habe ich den titel geändert
Eines meiner aktuellen Projekte ist es, mit einem Photomultiplier Teilchen bzw. Gammastrahlen zu detektieren. Für die meisten Teilchen verwendet man einfach einen sogenannten Plastikszintillator. Die Teilchen ionisieren ihn lokal, und durch ein paar molekulare Prozesse wird die Energie in Licht umgewandelt, welches eben mit dem Photomultiplier (PMT) detektiert wird.
Für Gammastrahlung nutze ich diverse Szintillatoren. Plastikszintis kann man dafür auch nutzen, aber sie liefern keine brauchbare Information über die Energie der Gammas. Hierfür nimmt man anorganische Szintillatoren, bei denen die Helligkeit des abgestrahlten Lichts proportional zur Energie des eintreffenden Gammas ist. Meine Favoriten sind NaI(Tl) (veraltet auch NaJ), weil es billig und robust ist, und LaBr3(Ce), weil es eine super Energieauflösung hat.
Plastikszintillatoren sind meist ein System aus mehreren Komponenten, in den öftesten Fällen drei. Eine sog. Matrix, die die Teilchen stoppt und ionisiert wird, sie ist das Plastik selber. In dieser Matrix gelöst ist ein primärer Szintillator, der die Energie aus der ionisierten Matrix aufnimmt und als Licht im tiefen UV Bereich wieder abgibt. Leider sind alle als Matrix geeigneten Kunststoffe für UV praktsich absolut opak, und die wenigsten PMTs in dem Bereich wirklich empfindlich. Deshalb ist noch eine dritte Komponente, ein sekundärer Szintillator, in der Matrix gelöst. Diese absorbiert die UV Strahlung des primären Szintis und gibt die Energie in einer beliebigen, längeren, Wellenlänge wieder ab. Meist werden alle Zutaten so gewählt, dass am ende Licht um die 420 nm raus kommen, da hier das Empfindlichkeitsmaximum von den üblichsten PMTs liegt.
Plastikszintis kann man sich auch selber machen, daran forsche ich aktuell in meinem Bastelkeller, aber sie sind noch nicht so hell wie ich es gerne hätte.
Rezept kommt, wenn ich damit glücklich bin, ist aber eh größtenteils nur Kunstharz.
Einen Szintillator koppelt man direkt an den optischen Eingang einer PMT, mit etwas Silikonfett o.Ä. dazwischen, um Reflexionen durch einen starken Wechsel der Brechungsindizes zu verhindern.
Szintillationsdetektoren ließt man in den öftesten Fällen mit einem sog. Pulshöhendiagramm aus. Im Prinzip ist das ein Balkendiagramm, in das die Lichtpulse einsortiert werden. Je heller, desto weiter rechts im Diagramm, und je mehr mit der gleichen Helligkeit, desto höher wird der entsprechende Balken.
Hier ist das Pulshöhendiagramm eines meiner Plastikszintis in grün, ein Komerzieller in schwarz, beide wurden zu Testzwecken mit der Betastrahlung aus Sr/Y90 bestrahlt: Wie ihr sehen könnt ist meiner noch nicht so hell wie der komerzielle, auch die "Spitze" bei meinem kann ich noch nicht ganz erklären. Die Energieskala ist arbiträr, und beachtet, dass die Y Skala Logarhytmisch ist.
Aber genug zu dem Plastik.
Wie bereits erwähnt kann man mit anorganischen Szintillatoren Gammaspektrometrie betreiben, also die Energie von hochenergetischen Photonen bestimmen.
Das ist besonders interessant zur Identifikation von Radionukliden und diversen Kernprozessen. Wenn ein Atomkern radioaktiv zerfällt kann der Tochterkern der übrig bleibt in einem erhöhten Energiezustand sein, wenn sich dieser abregt gibt er seine Energie als hochenergetisches Photon ab. Die Energie ist absolut Spezifisch für jeden Kern. Dieser Prozess ist vergleichbar mit den Spektrallinien von heißen Gasen in einem Plasma.
Mein LaBr Gammaspektrometer ist komplett selber gebaut, aus einem 10x20 mm großen Kristall aus China und einer R9420 Photomultiplier. Die Auswertung ist auch selbst gebaut und basiert auf der Red Pitaya Messplattform. Neben den "bekannten" Strahlern wie Uran, Thorium, Polonium und ähnlichem gibt es auch viele unbekanntere Elemente, deren natürliche Isotopenzusammensetzung Radionuklide enthält.
Mit den meisten kann man ohne weitere Gefahr umgehen, oft sind sie nichtmal chemisch bedenklich oder können einfach durch einen dichten Behälter durch gemessen werden. Sehr interessant ist hier Lutetium, denn es enthält ¹⁷⁶Lu, welches mit einer Halbertszeit von 3.8*10^10 Jahren Betazerfall untergeht und dabei eine ganze Hand voll Photonen um sich wirft. Gemessen wurden hier 10g Lutetium für eine halbe Stunde, es zeichnen sich sehr schön die beiden dominanten Gammalinien bei 202 und 307 keV ab, aber auch die anderen Linien tauchen auf. Interessant ist auch Lanthan, denn es hat eine viel geringere spezifische Aktivität und geringere Emissionswahrscheinlichkeiten für die Gammas. Hier seht ihr das Gammaspektrum von natürlichem Lanthan, in grün aus meinem NaI, in schwarz aus meinem LaBr.
Nun sieht das aber doof aus, denn Lanthan sollte nur zwei, drei Peaks (senkrechte grüne Linien) haben und sonst still sein. Wenn man den Detektor gut kalibriert hat kann man nun die Energie der unbekannten Peaks bestimmen, und daraus erschließen welches Nuklid sich denn hier dazugemischt hat.
Mit ein bisschen suchen findet man dann heraus, dass es sich hier um eine Kontamination mit ²²⁷Actinium handelt. Actinium ist dem Lanthan chemisch sehr ähnlich und wird bei der aufreinigung des Metalls immer in einer kleinen Spur drinnen sein.
Da haben wir auch schon eine praktische Anwendung von Gammaspektrometrie, denn so kann man gut Prozessparameter und Problemquellen suchen, absolut zerstörungsfrei und oft auch noch durch eine Wand hindurch.
Bis auf das Strontium sind alle hier genannten Strahler radiologisch absolut unbedenklich!
Chemisch sind sie nicht gesund, aber zum Glück muss man sie ja nie aus ihrem Container nehmen oder sogar ankratzen um damit Versuche zu machen.
Die Aktivität des Strontiums liegt unter der legalen Freigrenze von 10 kBq, und es sitzt in einem Kolimator, damit die Strahlung nur in eine kontrollierte Richtung austreten kann
Ich hoffe ihr fandet meinen doch relativ langen Beitrag interessant, Fragen sind gerne gesehen!
Lukas
EDIT: Auf wunsch der Mods und um Verwirrung zu vermeiden habe ich den titel geändert
Zuletzt geändert von IPlayWithLasers am Di 9. Feb 2021, 13:44, insgesamt 2-mal geändert.
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SeriousD
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier
Hallo
Endlich mal wieder ein gut dokumentiertes Projekt und nicht erst mal über 3 Seiten Gerede davon irgendwas tun zu wollen. Nein du hasts gemacht - find ich klasse ! Obwohl ich nicht so Ahnung von diesem radioaktiven Kram habe, schaut das interessant aus was du da mit diesem Kunstharz angestellt hast. Hoffe da gehts noch weiter
Sag wie kalibriert man so eine Messung denn?
mit freundlichen Grüßen,
SeriousD
Endlich mal wieder ein gut dokumentiertes Projekt und nicht erst mal über 3 Seiten Gerede davon irgendwas tun zu wollen. Nein du hasts gemacht - find ich klasse ! Obwohl ich nicht so Ahnung von diesem radioaktiven Kram habe, schaut das interessant aus was du da mit diesem Kunstharz angestellt hast. Hoffe da gehts noch weiter
Sag wie kalibriert man so eine Messung denn?
mit freundlichen Grüßen,
SeriousD
Hey Sigma, ist noch Lambda? - Ja aber das Phi ist noch Rho.
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IPlayWithLasers
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier
Hallo,
Danke für die netten Worte :3
Am einfachsten kalibriert man so ein Gammaspektrometer indem man ein Spektrum von einem bekannten Strahler nimmt und dann eine Korrekturfunktion aufstellt, damit jeder Kanal, also jeder Balken im Diagramm, die Zahl hat, die der Energie in deiner Wunscheinheit entspricht.
Zum Glück passiert das alles in Software, man markiert einen Peak, sagt welche Energie er tatsächlich hat und der Rest passiert automagisch.
Lukas
Danke für die netten Worte :3
Am einfachsten kalibriert man so ein Gammaspektrometer indem man ein Spektrum von einem bekannten Strahler nimmt und dann eine Korrekturfunktion aufstellt, damit jeder Kanal, also jeder Balken im Diagramm, die Zahl hat, die der Energie in deiner Wunscheinheit entspricht.
Zum Glück passiert das alles in Software, man markiert einen Peak, sagt welche Energie er tatsächlich hat und der Rest passiert automagisch.
Lukas
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McGaiver
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier
Coole Sache!!!
Hast du das Gehäuse selber gebaut (gedreht)?
Schaut vernünftig aus!
mfg
Chris
Hast du das Gehäuse selber gebaut (gedreht)?
Schaut vernünftig aus!
mfg
Chris
BRZRRZZRZRTRZRRZRZTRTRT.... xD was war das denn ^^
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Ja, das Gehäuse ist selber gedreht!
Edelstahlrohr als mechanischer Schutz und endkappen aus Alu, einmal, weil es sehr transparent für strahlung ist, und, weil es einfach leichter zu drehen ist.
Das Fenster nach vorne hin hat 0.5 mm Wandstärke, stoppt damit ca. die hälfte aller 20 keV photonen. Alle mit mehr energie werden zu einem kleineren teil gestoppt, alle mit weniger zu einem größeren natürlich.
Lukas
Edelstahlrohr als mechanischer Schutz und endkappen aus Alu, einmal, weil es sehr transparent für strahlung ist, und, weil es einfach leichter zu drehen ist.
Das Fenster nach vorne hin hat 0.5 mm Wandstärke, stoppt damit ca. die hälfte aller 20 keV photonen. Alle mit mehr energie werden zu einem kleineren teil gestoppt, alle mit weniger zu einem größeren natürlich.
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
So, ich hab heute mal wieder ein bisschen gekocht.
Nicht nur eine sehr leckere Borschtsch zum Abendessen, sondern auch ein paar Versuche zu meinen Szintillatoren.
Bisherige Tests waren mit Epoxidharz als Matrix, aber dessen Monomere sind leider denkbar schlechte Lösemittel für die Additive, also musste ich immer mit einer großen Menge Xylol beihelfen, das ganze erhitzen dass sich alles löst, war alles eine ziemliche sauerrei.
Ich bin immernoch auf der Suche nach weiteren Monomeren die besser geeignet sind, leider bekommt man Styrol und Vinyltoluol nur sehr schwer, denn das sind die Standardmaterialien für kommerzielle Plastikszintis.
Heute habe ich ein paar Ansätze mit MMA gemacht. Das Polymerisiert dann zu PMMA, also "Akrylglas". Leider ist es mangels Aromatischer ringe nicht ideal als Matrix, aber man möchte ja nichts ungetestet lassen. Da der Spaß unglaublich stinkt, nicht wirklich gesund ist und ich eh in der Zukunft noch ein paar Arbeiten unter inerter Atmosphäre machen wollte habe ich mir ein billige Sandstrahlkammer besorgt und zu einer "Glovebox" umgebaut.
Bedeutet für diese Anwendung einfach viel Silikon an jede Dichtfläche und ein kleiner SKV der die Innenluft ständig absaugt, durch ein bisschen Aktivkohle schiebt und dann aus dem Fenster raus pustet.
Wenn man vergisst einen Filter einzubauen der neue Raumluft rein lässt zieht das Ding einen beachtlichen Unterdruck
https://www.youtube.com/watch?v=RFF--RX8mRU
Als Probenbehälter eignen sich Teelichtaluschalen ganz gut, denn sie sind bilig und fassen in etwa 10 ml, das ist mehr als genug um zu testen, ob die Mischung weiter verfolgt werden soll oder nicht.
Erste Versuche hatte ich mit einer Silikon-Muffinform gemacht, das gab auch super glatte und schöne güsse, aber irgendwann durfte ich feststellen, dass das Silikon zwar sehr wohl Lösemittelbeständig ist, aber doch eine nicht unbeachtliche Menge der Additive aufgenommen und fröhlich in die nächste Probe in der gleichen Form verschleppt hat.
Deshalb muss ich jetzt leider Einwegartikel nutzen...
Ein paar Tests mit dem MMA waren erstmal die Mischmöglichkeit mit Xylol, also ob es dann noch richtig aushärtet etc.
Ein paar Tests sind mit 2,5-Diphenyloxazol als primärem Scintillator drinnen, einer ist mit p-Terphenyl und einer mit BPEA. Letzteres hat sich zwar schon in vorherigen Versuchen als ein schlechter Szintillator erwiesen, aber es macht einfach Spaß alles damit unter UV zum leuchten zu bringen.
Da merkt an dann auh sehr gut wie man sauber man arbeitet, denn man sieht wirklich jedes staubkorn... >.>
Lukas
Nicht nur eine sehr leckere Borschtsch zum Abendessen, sondern auch ein paar Versuche zu meinen Szintillatoren.
Bisherige Tests waren mit Epoxidharz als Matrix, aber dessen Monomere sind leider denkbar schlechte Lösemittel für die Additive, also musste ich immer mit einer großen Menge Xylol beihelfen, das ganze erhitzen dass sich alles löst, war alles eine ziemliche sauerrei.
Ich bin immernoch auf der Suche nach weiteren Monomeren die besser geeignet sind, leider bekommt man Styrol und Vinyltoluol nur sehr schwer, denn das sind die Standardmaterialien für kommerzielle Plastikszintis.
Heute habe ich ein paar Ansätze mit MMA gemacht. Das Polymerisiert dann zu PMMA, also "Akrylglas". Leider ist es mangels Aromatischer ringe nicht ideal als Matrix, aber man möchte ja nichts ungetestet lassen. Da der Spaß unglaublich stinkt, nicht wirklich gesund ist und ich eh in der Zukunft noch ein paar Arbeiten unter inerter Atmosphäre machen wollte habe ich mir ein billige Sandstrahlkammer besorgt und zu einer "Glovebox" umgebaut.
Bedeutet für diese Anwendung einfach viel Silikon an jede Dichtfläche und ein kleiner SKV der die Innenluft ständig absaugt, durch ein bisschen Aktivkohle schiebt und dann aus dem Fenster raus pustet.
Wenn man vergisst einen Filter einzubauen der neue Raumluft rein lässt zieht das Ding einen beachtlichen Unterdruck
https://www.youtube.com/watch?v=RFF--RX8mRU
Als Probenbehälter eignen sich Teelichtaluschalen ganz gut, denn sie sind bilig und fassen in etwa 10 ml, das ist mehr als genug um zu testen, ob die Mischung weiter verfolgt werden soll oder nicht.
Erste Versuche hatte ich mit einer Silikon-Muffinform gemacht, das gab auch super glatte und schöne güsse, aber irgendwann durfte ich feststellen, dass das Silikon zwar sehr wohl Lösemittelbeständig ist, aber doch eine nicht unbeachtliche Menge der Additive aufgenommen und fröhlich in die nächste Probe in der gleichen Form verschleppt hat.
Deshalb muss ich jetzt leider Einwegartikel nutzen...
Ein paar Tests mit dem MMA waren erstmal die Mischmöglichkeit mit Xylol, also ob es dann noch richtig aushärtet etc.
Ein paar Tests sind mit 2,5-Diphenyloxazol als primärem Scintillator drinnen, einer ist mit p-Terphenyl und einer mit BPEA. Letzteres hat sich zwar schon in vorherigen Versuchen als ein schlechter Szintillator erwiesen, aber es macht einfach Spaß alles damit unter UV zum leuchten zu bringen.
Da merkt an dann auh sehr gut wie man sauber man arbeitet, denn man sieht wirklich jedes staubkorn... >.>
Lukas
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Jimmy's Neutron
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Bevor jemand schreibt das ist zu teuer und ein Bastler kann sich das net leisten mit 500-1500€ im Jahr
Es geht auch billiger.
Ich habe auch bisschen mit Gammaspektroskopie experimentiert und eine eigene Auswerte und HV-Netzteil Schaltung samt Platinen entworfen.
Die Auswertung ist ein Transimpedanzverstärker, ein High-Pass Filter und ein Nicht Invertierender Verstärker. Die -5V werden von einem ICL7660 bereitgestellt. Die +-5V werden
noch extra gefiltert, um Noise in der Versorgung zu vermeiden, die sich aufs Signal auswirkt.
Das Hochspannungsnetzteil basiert auf einem CCFL Netzteil, welches eine Kaskade am Ausgang hat und dessen Versorgungsspannung geregelt wird um die Ausgangsspannung mit
einer Regelschleife konstant zu halten. Es liefert maximal -1400V und ist relativ sauber, heißt es hat wenig genug Noise, dass es für Spektroskopie verwendbar ist.
Die ganze Elektronik braucht 5V 100mA, wird über USB B versorgt, und hat mich vielleicht gesamt 40€ gekostet. Dazu noch 30€ für eine FEU85 und 40€ für den verwendeten 30x70mm NaI Szintillator. Wichtig beim Handstück
ist dass Koppelgel zwischen Kristall und PMT verwendet wird und beide sehr gut aufeinander sitzen. Dieses Handstück liefert 9.82% Auflösung. PMT und Kristall passen gut zusammen, da sie beide ungefähr
die gleiche Auflösung haben. Gemessen wurde diese beim Peak um 583keV. Wichtig ist eine gute PMT auszuwählen und nicht ihrgendwelche zu kaufen. Ich empfehle Hamamatsu(ist nicht zwangsläufig teuer) und würde nicht unbedingt über
8% Auflösung gehen. Die FEU85 ist halt billig und dient nur als Vergleich. Kristalle müssen klar sein, sonst taugen die nix.
Dazu kommt noch eine SoundBlaster Play3 USB Soundkarte. Diese eignet sich gut zum digitalisieren der Pulse für die Anzeige mit Bequerel Monitor. Es war ein Zufallsfund, dass diese Soundkarte gut geht. Thereminio ist keine gute Wahl.
Die Spektren mit BeqMoni werden etwas besser, es gibt keine komischen Artefakte und vorallem kann BeqMoni richtige Energie Kalibrierung, somit kann zweifelsfrei ein Peak einer Energie zugeordnet werden, wenn auf ein bekanntes
Spektrum zuvor kalibriert wurde.
Alle anderen Soundkarten die ich probiert habe, stören das Spektrum viel zu stark. Die Soundkarten waren von Aliexpress und kosten zwischen zwei und zehn Dollar.
Mit diesem Setup, ist es möglich eine maximale Auflösung von 3% zu erreichen, insofern PMT und Kristall das hergeben.
Hier noch ein anderes Spektrum. Das habe ich mit einer Hamamatsu R580 und einem 30x40mm NaI aufgenommen. PMT und Kristall haben beide ca 30€ gekostet.
Mit dem Kristall und der PMT erhalte ich 8.11% Auflösung bei 609keV. Hier limitiert die PMT. Der Kristall kann ca 7.5%.
PS: Auflösung wird hier als die Breite des Peaks bei halber Höhe durch die Gesamthöhe mal 100 bestimmt. Weniger ist mehr.
Ich habe auch bisschen mit Gammaspektroskopie experimentiert und eine eigene Auswerte und HV-Netzteil Schaltung samt Platinen entworfen.
Die Auswertung ist ein Transimpedanzverstärker, ein High-Pass Filter und ein Nicht Invertierender Verstärker. Die -5V werden von einem ICL7660 bereitgestellt. Die +-5V werden
noch extra gefiltert, um Noise in der Versorgung zu vermeiden, die sich aufs Signal auswirkt.
Das Hochspannungsnetzteil basiert auf einem CCFL Netzteil, welches eine Kaskade am Ausgang hat und dessen Versorgungsspannung geregelt wird um die Ausgangsspannung mit
einer Regelschleife konstant zu halten. Es liefert maximal -1400V und ist relativ sauber, heißt es hat wenig genug Noise, dass es für Spektroskopie verwendbar ist.
Die ganze Elektronik braucht 5V 100mA, wird über USB B versorgt, und hat mich vielleicht gesamt 40€ gekostet. Dazu noch 30€ für eine FEU85 und 40€ für den verwendeten 30x70mm NaI Szintillator. Wichtig beim Handstück
ist dass Koppelgel zwischen Kristall und PMT verwendet wird und beide sehr gut aufeinander sitzen. Dieses Handstück liefert 9.82% Auflösung. PMT und Kristall passen gut zusammen, da sie beide ungefähr
die gleiche Auflösung haben. Gemessen wurde diese beim Peak um 583keV. Wichtig ist eine gute PMT auszuwählen und nicht ihrgendwelche zu kaufen. Ich empfehle Hamamatsu(ist nicht zwangsläufig teuer) und würde nicht unbedingt über
8% Auflösung gehen. Die FEU85 ist halt billig und dient nur als Vergleich. Kristalle müssen klar sein, sonst taugen die nix.
Dazu kommt noch eine SoundBlaster Play3 USB Soundkarte. Diese eignet sich gut zum digitalisieren der Pulse für die Anzeige mit Bequerel Monitor. Es war ein Zufallsfund, dass diese Soundkarte gut geht. Thereminio ist keine gute Wahl.
Die Spektren mit BeqMoni werden etwas besser, es gibt keine komischen Artefakte und vorallem kann BeqMoni richtige Energie Kalibrierung, somit kann zweifelsfrei ein Peak einer Energie zugeordnet werden, wenn auf ein bekanntes
Spektrum zuvor kalibriert wurde.
Alle anderen Soundkarten die ich probiert habe, stören das Spektrum viel zu stark. Die Soundkarten waren von Aliexpress und kosten zwischen zwei und zehn Dollar.
Mit diesem Setup, ist es möglich eine maximale Auflösung von 3% zu erreichen, insofern PMT und Kristall das hergeben.
Hier noch ein anderes Spektrum. Das habe ich mit einer Hamamatsu R580 und einem 30x40mm NaI aufgenommen. PMT und Kristall haben beide ca 30€ gekostet.
Mit dem Kristall und der PMT erhalte ich 8.11% Auflösung bei 609keV. Hier limitiert die PMT. Der Kristall kann ca 7.5%.
PS: Auflösung wird hier als die Breite des Peaks bei halber Höhe durch die Gesamthöhe mal 100 bestimmt. Weniger ist mehr.
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Hallo Neutron,
Sehr schönes Projekt, gefällt mir!
Hier sieht man auch, dass das ganze garnicht so kompliziert ist und sich günstig machen lässt.
Und das sogar ganz ohne heißkleber
Die gleiche Erfahrung mit Thermeino vs Becqmoni hab ich auch gemacht, als ich mit meinem HPGe in die Gammaspektroskopie eingestiegen bin.
Theremino verwurstet daten und legt komische filter drüber, becqmoni wirft einfach das spektrum raus wie es rein kommt.
Sehr schönes Projekt, gefällt mir!
Hier sieht man auch, dass das ganze garnicht so kompliziert ist und sich günstig machen lässt.
Und das sogar ganz ohne heißkleber
Die gleiche Erfahrung mit Thermeino vs Becqmoni hab ich auch gemacht, als ich mit meinem HPGe in die Gammaspektroskopie eingestiegen bin.
Theremino verwurstet daten und legt komische filter drüber, becqmoni wirft einfach das spektrum raus wie es rein kommt.
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Moin leute,
Die ersten ergebnisse vom PMMA sind da.
Da es nicht wie zb. Epoxidharz ein crosslinking polymer ist schrumpft es beim aushärten doch sehr.
Tollerweise scheint es mit 10% Xylol drinnen auch noch auszuhärten, aber bedeutend langsamer, 5% scheinen noch gut zu gehen.
MMA an sich ist offenbar ein relativ brauchbares Lösemittel, denn es lässt sich einfach 1% PPO drinnen lösen, ohne beimischen von weiteren Lömis!
Das macht die herstellung natürlich bedeutend einfacher.
PPO ist ein sehr guter Primärer Szintillator, nur würde er mir wenig bringen wenn er mit dem MMA wegreagiert oder so.
Aber so wies aussieht hat er die "reise" gut überlebt! Interessanterweise fluoresziert PPO unter "LED-UV" sehr stark, die fertigen teststücke aber garnicht.
Wenn man das ganze aber mit einer Quecksilberdampflampe unter viel UV-C anschaut leuchten sie wieder schön. Das liegt vermutlich an den optischen eigenschaften des PMMAs, wann es transparent ist und wann nicht.
Ich habe inzwischen auch ca. 100g ZnS:Ag bekommen! Das ist einer der ältesten Szintillatoren und wird heute noch oft genutzt um Alpha-Strahlung zu detektieren.
Von einem freund bei einem bekannten szintillator-hersteller bekomme ich einen fertigen ZnS:Ag Alpha-empfindlichen detektor, den kann ich dann als referenz nutzen und mit meinem ZnS und einem "lack" wie zb. Paraloid B-72 etwas eigenes entwickeln. Bei dem preis von kommerziellen ZnS detektoren lohnt sich das allemal.
Die ersten ergebnisse vom PMMA sind da.
Da es nicht wie zb. Epoxidharz ein crosslinking polymer ist schrumpft es beim aushärten doch sehr.
Tollerweise scheint es mit 10% Xylol drinnen auch noch auszuhärten, aber bedeutend langsamer, 5% scheinen noch gut zu gehen.
MMA an sich ist offenbar ein relativ brauchbares Lösemittel, denn es lässt sich einfach 1% PPO drinnen lösen, ohne beimischen von weiteren Lömis!
Das macht die herstellung natürlich bedeutend einfacher.
PPO ist ein sehr guter Primärer Szintillator, nur würde er mir wenig bringen wenn er mit dem MMA wegreagiert oder so.
Aber so wies aussieht hat er die "reise" gut überlebt! Interessanterweise fluoresziert PPO unter "LED-UV" sehr stark, die fertigen teststücke aber garnicht.
Wenn man das ganze aber mit einer Quecksilberdampflampe unter viel UV-C anschaut leuchten sie wieder schön. Das liegt vermutlich an den optischen eigenschaften des PMMAs, wann es transparent ist und wann nicht.
Ich habe inzwischen auch ca. 100g ZnS:Ag bekommen! Das ist einer der ältesten Szintillatoren und wird heute noch oft genutzt um Alpha-Strahlung zu detektieren.
Von einem freund bei einem bekannten szintillator-hersteller bekomme ich einen fertigen ZnS:Ag Alpha-empfindlichen detektor, den kann ich dann als referenz nutzen und mit meinem ZnS und einem "lack" wie zb. Paraloid B-72 etwas eigenes entwickeln. Bei dem preis von kommerziellen ZnS detektoren lohnt sich das allemal.
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IPlayWithLasers
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Re: Experimente mit einem Photomultiplier (diesmal sauber und richtig)
Die PPO Scints machen sich sehr gut, wenn ich endlich an den richtigen shifter komme werde ich dazu auch noch mehr posten.
In der zwischenzeit habe ich einen 2x2" CsI(Tl) Kristall bekommen, und daraus einen detektor für mein Gammaspec gebaut: Das ganze hat dann ein schönes gehäuse frisch von der drehbank bekommen und liefert super messergebnisse, um die 6% FWHM bei 662 keV!
Die Endkappe muss so dünn wie möglich sein, damit sie keine strahlung abschirmt bevor sie den detektor treffen kann. Hier ist sie knapp 1 mm dick in jede richtung, damit kann ich gut bis unter 20 keV sehen.
Hier noch das Gammaspektrum von Th232 (einem gewöhnlichen Glühstrumpf, natürlich in einer dichten und sauberen verpackung) Man sieht sehr schön wie viele peaks sich zeigen, auch die separation zwischen den peaks bei 911 und 968 ist sauber und brauchbar!
In der zwischenzeit habe ich einen 2x2" CsI(Tl) Kristall bekommen, und daraus einen detektor für mein Gammaspec gebaut: Das ganze hat dann ein schönes gehäuse frisch von der drehbank bekommen und liefert super messergebnisse, um die 6% FWHM bei 662 keV!
Die Endkappe muss so dünn wie möglich sein, damit sie keine strahlung abschirmt bevor sie den detektor treffen kann. Hier ist sie knapp 1 mm dick in jede richtung, damit kann ich gut bis unter 20 keV sehen.
Hier noch das Gammaspektrum von Th232 (einem gewöhnlichen Glühstrumpf, natürlich in einer dichten und sauberen verpackung) Man sieht sehr schön wie viele peaks sich zeigen, auch die separation zwischen den peaks bei 911 und 968 ist sauber und brauchbar!