Niedlich, schrecklich, gruselig, aber irgendwie schön. Der Kopf ziert jetzt meinen Schreibtisch. Ohne die Puppenaugen würde der Kopf nur halb so "lebendig" wirken.
Seit September 2020 habe ich so eine Phase, wo mich das Modellieren mit Papiermaschee fasziniert. Das Zeug schrumpft beim Trocknen, da muss man dann nachträglich Masse auftragen, dann braucht man
eine Konstruktion innerhalb aus Draht und Pappe. Und das Trocknen dauert sehr lange. Wenns zu lange dauert, kann das Zeugs auch schimmeln. Aber ich habe dann immer alles vor dem Ofen positioniert.
Manchmal hat man den Dampf des Wassers beobachten können, so stark war die Hitzestrahlung

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Ich habe ja noch zwei Puppenaugen. Und wenn irgendwas bei mir rumliegt, dann ruft es nach mir: "Mach was draus...."
Aber zur Zeit beschäftigt mich mein alter Induktor, der kleine mit Ladegerät. Die Printtrafos, die ich als Spannungsquelle zusammengeschaltet hatte sind durchgebrannt. Dann habe ich versucht neue zu bestellen.
Da die Händler nur nach Artikelnummern fragten und mir keine mit der gewünschten Spannungsauslegung beschaffen konnten, wickelte ich mir selbst einen kleinen. Leider funktionierte der auch nicht richtig.
Er wurde zu heiß bei vollen 230 Volt. Schließlich bestellte ich mir ein paar Wimas mit 630 Volt Spannungsfestigkeit und baute mir eine kleine Villardschaltung zusammen. Jetzt funktionierts wieder, aber der
Aufbau passte nicht in meine "Brotbüchse", die als Ladegehäuse diente. Aber heute habe ich es passend gemacht. Vorher hatte ich einen selbstgebastelten Ölschalter, damit die Funken unterdrückt werden.
Das Öl ist auf Dauer ziemlich harzig geworden und die Kontakte sind oxidiert. Jetzt bin ich noch am Bau eines trockenen Schalters. Der wird zwar funken, aber man kann die Kontakte gut reinigen.
Ich werde dann die kleine Anlage in meinem Funkeninduktor-Thread stellen. Die Bauelemente sind schon 10 Jahre alt, funktionieren aber noch immer. Das macht mich happy

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Na dann, bin im Sonntagsblues ....morgen wieder früh raus

...denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang... (Rainer Maria Rilke 1875-1926)