@frickler:
Wenn du für die PL36 einen Gitterableitwiderstand (und dann noch als veränderlichen) eingesetzt hast,
dürfte der Sound wohl noch optimierbar sein
Hast du die Möglichkeit, irgendwo eine Gittervorspannung zu erzeugen, dann gib sie den Röhren,
die Raumladung ist bei dem Leistungsteil nicht allzu groß.
Da die Vorstufe wohl einen recht hohen Ausgangswiderstand hatte, dürfte klar sein, warum es sch... geklungen hat.
Du hast ja einen Hochpass drin, der bei niedriger Lautstärkestellung eine recht hohe Grenzfrequenz hat.
Um den Plattenspieler direkt am RS1003 Verstärker anschließen zu können, braucht es einen Vorverstärker mit RIAA-Entzerrung.
In der kompletten Audiosignal-Kette sind dann ausschließlich Röhren und keine Transistoren verbaut
Die beiden Röhren für je einen Kanal sind russische Militär-Versionen der ECC83 Triode (6N2P).
250V Ringkerntrafo und 15H Siebdrossel für die Stromversorgung.
Die Kondensatoren im Entzerrnetzwerk sind feine Silver Micas und MKP-Typen.
Ich hab alle Bauteile besorgt, nur noch zusammenbauen
@Günthergünther,
Schaut gut aus, sehr stilecht mit dem flachen Metallgehäuse!
Nur der Ringkerntrafo passt optisch nicht, gehört versteckt
Die Röhren leuchten schön blau
Das runde Messinstrument schaut aus wie die, welche man günstig in China kaufen kann und die ich auch verwende
Ich schau für mein nächstes Projekt das ich passende alte finde..
Mein aktuelles Projekt, das gibt zwei EL34 PP Monoblöcke, jedoch mit dem Äquivalent von Electro Harmonix 6CA7 EH.
NOS Philips und dergleichen sind mir zu teuer, und ganz günstige China-EL34 oder JJ wollte ich nicht verwenden, schien mir ein guter Kompromiss.
Die 6CA7 EH haben einen größeren Kolben und machen einen robusten Eindruck.
Die Verstärker sollen auf eloxierte Aluplatten aufgebaut werden, Trafos und Röhren obenliegend, mit einem dunkelrot gebeizten Holzgehäuse untenrum.
Ruhestrom und Symmetrie grob eingestellt, bringt der Verstärker unverzerrte 50Vss bei 1kHz Sinus an einem 8Ohm Lastwiderstand, also gute 40W.
Das ist wesentlich mehr als man zum normalen Musikhören je braucht...
Noch Feintuning nötig mit Gegenkopplung usw.
@X-TremeBass: Gefällt mir sehr gut. Besonders das magische Band
Welche Schaltung verwendest du um es anzusteuern ? Ich hatte bisher nur Probleme damit und habs dann mangels Zeit nicht mehr verfolgt.
Ich baue zwei EM84 oder EM87 in meinen 2A3 Verstärker ein, den ich als Schulprojekt baue.
Soweit es mir reingeht rechne ich auch gerne an der Schaltung und messe im Versuch nach, dadrin liegt ja auch der Spaß an der Sache.
Weil ich aber nicht gerade ein Mathegenie bin, hört es bei mehr als Ruhestrom usw auf..
Man nennt meine Vorgehensweise wohl auch "empirisch ermitteln"
Ich les sehr gerne stapelweise vergilbte, alte Fachzeitschriften wie die Funkschau.
Die parallel geschaltete ECC 81 kam mir aber auch merkwürdig vor.
Hatte überlegt wie es mit nur 1/2 ECC 81, der EC92 wäre?
Einem Bekannten, der Radio/Fernsehtechniker der alten Schule ist, fällt dazu ein:
"die ec92 ist eine "eunfache" ecc81 und in der schaltung fliesen max 2,5mA
also rein elektrisch kein problem die ec92 einzusetzen...
aber
durch das parallel schalten der 2 röhren halbiert sich das Ri der der röhre von 11 auf 5,5kohm
und da bin ich mir jetzt nicht sicher wie weit das den "klang" beeinflusst in das rückkopplungsmetzwerk
vom kathodenkreis
was mir aber beim genaueren hinsehen auffällt (und mir nicht wirklich klar ist)
wie machen die die 180grad phasendrehung an der ecc82 ???
ok mit dem 220n gegen masse.... aber ich habe mal gelernt konnis machen nur 90grad phasenverschiebung...???"
Dieses Projekt hatte sich "so ergeben", ich fand die AÜ recht günstig. Hab auch gehört das TBT sein Angebot stark einschränken wird.
Und als ich die dann hatte, musste der Verstärker dazu gebaut werden....
Wie das eben so ist, es fängt harmlos an und dann geht die Materialschlacht los.
In der Gesamtheit sollen die Kosten für Bauteile aber überschaubar bleiben, das ist das Ziel.
Daher z.B. keine Reinhöfer Trafos, die ich für sehr gut befinde, siehe die letzten Projekte.
Mit den geplanten 40-50W Ausgangsleistung wird man sowieso eher Party machen und laut hören, als feingeistigen Klängen lauschen
Hört sich sehr cool an was du vorhast, man merkt auch du hast gut Ahnung!
Ich bin gespannt was kommt....
@Röhrentechniker
Die EM800 ist nach dem Vorschlag auf dieser Seite verschaltet.
Und zwar der Abschnitt mit der Verdopplerschaltung am Lautsprecherausgang:
Ich hab den Zuschnitt an eloxierten Aluplatten bekommen, die ich für die beiden Monoblöcke brauche.
Jetzt kommt der ungeliebte mechanische Teil..
Oben je eine Platte 500mm*200mm, die Front 90*200mm.
Vom Schreiner werde ich mir dickes Multiplex als Seitenwangen anfertigen lassen.
Mit schön dunkel gemasertem Furnier
Oben drauf wie gesagt eine Aluplatte mit den Trafos und Röhren.
In die Front kommen neue, alte 500µA Messinstrumente zur Anzeige des Ruhestroms.
Die sind russischer Herkunft cccp, sieht aus wie "ausm Panzer"
Ich messe den Spannungsabfall am 10Ω Kathodenwiderstand der Endröhren.
Im Grundzustand abgetrennt, per Schalter umschaltbar für jede Endröhre einzeln.
Hier eine grobe Illustration, so stelle ich mir das vor:
EL34-Makassar Furnier-Illustration-1.jpg (247.32 KiB) 13078 mal betrachtet
Die 500µA Instrumente (sry schlechtes Foto):
500uA-IMG_9603.jpg (84.02 KiB) 13078 mal betrachtet
Es leuchtet blau
Sieht man hier stärker wg. der Langzeitbelichtung:
Nebenbei bastle ich an einem Vorverstärker. Der läuft mit einer ECC 82.
Ich spendiere anstatt dem Brückengl. noch eine Gleichrichterröhre.
Nach diesem Vorbild:
Die ECC 82 besitzt die Verstärkung die ich am angenehmsten finde, eine ECC 83 z.B. zieht die Spannung gleich irrsinnig stark hoch.
Funktioniert gut! Aus 1Vss am Eingang macht der Vorverstärker gut 12Vss am Ausgang.
Versuchsaufbau auf dem Holzbrett, eine wilde Materialschlacht
Ein/Aus und Lautstärke wird über ein IR-Fernbedienungsmodul gesteuert.
Dieses stammt aus China, 22€ + Versand. Macht sogar einen sehr guten Eindruck, kann man nix gegen die Chinesen sagen.
Die FB war auch dabei.
Es treibt ein (original) Alps Stereo-Motorpoti an, das ich aus einer seriösen deutschen Quelle bezogen habe.
Das beiliegende china-"Alps" Poti schien mir für den Gesamtpreis etwas *günstig*....
Sag mal, X-TremeBass, verliert man bei diesem Kraut und Rüben Aufbau nicht die Übersicht? Früher waren die Geräte ja so aufgebaut.
Grüße, Mofi.
Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.
Ich bin zutiefst besorgt über das, was hier geschieht. Jean-Luc Picard 2367
ich hab mal nach längerer röhrenpause was richtiges vor... ein amp für ein 2.1 system... mit aussteuerungsanzeige und extra subwooferamp usw. nur is das alles recht teuer... die röhren hab ich schon da... der subwoofer bekommt 2x 6l6gc in gegentakt mit ner 12ax7 als vorstufe und der rest is mit gesamt 4 6550 und 2 12ax7 bestückt... die aussteuerungsanzeige hat em800 drin... für jeden kanal eine... also gesamt 3
die em800 sind die einzigen röhren die ich kaufen müsste...
an sonsten is das ganze drum und dran recht teuer... wüsstet ihr günstigere alternativen für: http://www.ebay.de/itm/Sedlbauer-Ringke ... 485f8557bd
ausgewählt hab ich : 100va 2x6v vergossen kostet so 36,40€ ich brauch aber keine 100va... 70 reichen auch schon... ich hab gesamt nen heizstrom von 11,5A
@Ozon: ich würde da 2 kleine Trafos hintereinander betreiben, zb. Zuerst ein 6v trafo und an diesen dann verkehrt z.b. Einen 10v trafo
Ist wohl zielführender als die suche nach einem 170v-Typ.
jo... aber das frisst wieder platz und geht auch n bissl aufs gewicht... aber ich könnte günthers vorschlag nachgehen (danke für dn guten tipp, günther) und da auf einen trafo alles draufwickeln lassen... also eine wicklung für 290v, eine für 170v und eine für 6v... das wär warscheinlich am günstigsten und besten...