Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

Der richtige Platz für SGTCs, (DR)SSTCs, VTTCs und Konsorten.

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dommi
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#6 Beitrag von dommi »

Danke für euren Zuspruch! :mosh:

raphTec vermutet richtig, das sind die Gleichrichter.

Hier die versprochenen Bilders, da stand sie noch ganz unschuldig, war ja auch noch kein Saft dranne:

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Und auf einmal machte es BRRRRRTZ :hihi:

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So kurz war das übrigens in Summe garnicht, wir haben ja mehrere Läufe gemacht, und wenn die Stahlbolzen gegen Wolfram ersetzt sind sollte da noch einiges mehr gehen. :tesla:

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ferrum
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#7 Beitrag von ferrum »

wie sehen die Stahlbolzen nach den runs aus?
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DanielS
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#8 Beitrag von DanielS »

richtig nice, verwendest du einen asynchronmotor? und wie siehts mit dem Kontaktabbrand aus?


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dommi
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#9 Beitrag von dommi »

Nach den schätzungsweise insgesamt 30-40 Sekunden doch etwas arg lediert:
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Wie man sieht haben die statischen dabei deutlich mehr gelitten. Der Motor läuft asynchron an einem Umrichter.

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Zqueeek
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Re: "Rod-Eater" the DC-Resonant ARSGTC

#10 Beitrag von Zqueeek »

40 Sekunden? Heftig :O! Wie geht das denn?

Schön, dass was raus kommt und dein Top hat ne interessante Feldbildung. Ne Strikerail ist damit quasi überflüssig :).

Gruß, Zqueeek


Teslafunker
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Re: "Rod-Eater" the DC-Resonant ARSGTC

#11 Beitrag von Teslafunker »

Zqueeek hat geschrieben:40 Sekunden? Heftig :O! Wie geht das denn?

Schön, dass was raus kommt und dein Top hat ne interessante Feldbildung. Ne Strikerail ist damit quasi überflüssig :).

Gruß, Zqueeek
Stahlelektroden, also völlig normal.

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zeeman
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#12 Beitrag von zeeman »

Ja ich habe das auch schon erfahren müssen mit Gewindeschrauben. Bei so hohen Pulsströmen stösst Stahl schnell an Grenzen, ist fast wie Elektroschweißen. ;-)
Der Topload sieht übrigens Hammer aus, eine der Schönsten Spulen die ich jeh gesehen habe.

Gruss Zeeman
Spass muss sein, sonst kommt keiner zur Beerdigung... ;-)

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Zqueeek
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#13 Beitrag von Zqueeek »

Teslafunker hat geschrieben:Stahlelektroden, also völlig normal.
So normal ist das nicht. Wahrscheinlich sieht Wolfram nach 4 min. ähnlich aus.
Bei meinen ersten Versuchen hatte ich Messing verwendet. Diese Elektroden hielten bei ca. 4kW (4,6kVA) schon ein paar Minuten. Die TC war aber zu der Zeit nicht gut abgestimmt; was auch noch ein wichtiger Aspekt ist. Wolframelektroden hielten unter diesen Umständen nicht viel länger...
Ich würde disbezüglich noch ein wenig optimieren, denn die hohe Wärmeentwicklung heißt auch = hohe Verlustleistung.

Gruß, Zqueeek


Teslafunker
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#14 Beitrag von Teslafunker »

Kritisch könnte hinsichtlich der Elektrodenbelastung auch die recht niedrige Primärinduktivität sein, das sind nur wenige Windungen, da er auch mit 160nF fährt. Da wird ein hoher Strom fließen, was auch die Verluste erhöht an der Funkenstrecke.


Teslafunker
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#15 Beitrag von Teslafunker »

Man beachte auf den Fotos auch die weiße Platte, die an der Tafel lehnt. Wurde die dort bewusst hingestellt? Man sieht den Schatten der Elektroden, just genau im Moment der Zündung :)


Spitzi
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#16 Beitrag von Spitzi »

So wie in dem Bild zu stehen haben die Elektroden ca 1mm Abstand, das sieht an sich schon sehr verlustfrei aus, und die Temperatur lässt sich bei der Leistung, die darüber fließt nicht verhindern.
Sicherlich wird der Wechsel von Stahl auf Wolfram oder Messing etwas bringen. Wolfram wird hier vor allem aufgrund des viel höheren Schmelzpunktes gewinnen.
Außerdem sollte noch an der Elektrodenform gearbeitet werden. Man kann ganz eindeutig erkennen, das die Seite, aus der die Elektrode kommt angegriffen ist. Hier bietet sich zur Steuerung vielleicht an beide Elektroden anzuwinkeln, dadurch springt der Strom nicht schon beim herannahen über, sondern erst in dem Moment wo die Elektrode da ist.

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Zqueeek
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#17 Beitrag von Zqueeek »

Der Abstand der Elektroden ist super. Es kommt drauf an, wie gut die TC den "Bang" im Streamer verbrät.
Man kann Strom zugeben, ohne dass die Streamer länger werden. Wenn die TC die Leistung schlecht verarbeitet, dann wird mehr Leistung an der Funkenstrecke verbraten. In diesem Fall leuchtet die SG auch sehr hell.
Spitzi hat geschrieben:Man kann ganz eindeutig erkennen, das die Seite, aus der die Elektrode kommt angegriffen ist... /... dadurch springt der Strom nicht schon beim herannahen über, sondern erst in dem Moment wo die Elektrode da ist.
Die SG zündet (wie bei dommi auch) immer bei Annäherung der Elektroden (muss sie ja wegen der hohen Spannung im Primärkreis) und wenn sich die Elektroden gegenüberstehen, sollte die Energie übertragen werden. Wenn sich die Elektroden wieder entfernen, sollte die Energie schon im Streamer verheitzt sein. Daher würde ich an der Elektrodenform nichts ändern. Lediglich um die mechanische Dwell-time zu verkürzen, aber dies lässt sich bei ner ARSG ganz gut durch die Drehzahl machen. Von "flachen" Elektroden hat man auch am längsten was...

Gruß, Zqueeek

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Miles Prower
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#18 Beitrag von Miles Prower »

Die sieht so endkrassgeil aus mal ehrlich.
Ich finde die Idee mit dem Topload so geil.

Gibt's auch Videos?


lg


Miles
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Teslafunker
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#19 Beitrag von Teslafunker »

Gibt es schon Erkenntnisse hinsichtlich der unteren Grenzdrehzahl der Funkenstrecke, was besonders durch die relativ geringe Ladeinduktivität sehr interessant wäre? Immerhin schließt die Funkenstrecke bei jeder Zündung das DC Netzteil kurz.

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Mofi
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Re: Event-Physik's DC-Resonant ARSGTC

#20 Beitrag von Mofi »

Jo, dein Topload sieht echt super aus. Kommen die Streamer immer aus der gleichen Kugel?

Grüße, Mofi.
Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.
Ich bin zutiefst besorgt über das, was hier geschieht.
Jean-Luc Picard 2367

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