Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

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Lichtbogen
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Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

Beitrag von Lichtbogen »

Hallo zusammen,

ich würde gerne wieder etwas basteln.
Ich habe auf ebay einen Stelltrafo gekauft, aber bin mit dem Blechgehäuse und der Materialanmutung beim Anschluss nicht zufrieden.

Nun würde ich gerne das Teil auseinanderbauen und nur den Trafo in ein Gehäuse (bei dem ich dann auch von vorne den Drehteil bedienen kann, einbauen.
Jetzt brauche ich etwas Inspiration für das Gehäuse. Was eignet sich da am besten?

So aus dem Bauch raus würde ich der Einfachheit halber mal Holz sagen.
Im Netz fehlt mir der passende Fachbegriff (Gehäuse für Stelltrafo) um hier etwas rohes zu finden, was man weiter bearbeiten kann.

Kann man Holz nehmen? Sicherheit, etc? In der Praxis müsste ich dann jedes Metallteil, welches irgendwie mit dem Holz verbunden ist, zusätzlich erden. Und am besten das Holz von Innen noch mit Metall auskleiden, falls es mal einen Gehäuseschluss gibt und das Holz durch Feuchtigkeit an genau der Stelle, wo man es berührt, leitet.
Also Holz würde ich zwar recht einfach verarbeiten können, aber irgendwie spricht da mein Sicherheitsgefühl dagegen.

Gibt es modulare Metallgehäuse (Alu)?

Eventuell sowas geeignet? https://www.reichelt.de/de/de/stahlgeha ... D_BwE&&r=1

Besten Dank!
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VDX
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Re: Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

Beitrag von VDX »

... ich würde da eher auf Kunststoff setzen - entweder ein dickwandiges Kunststoff-Rohr mit passendem Durchmesser oder auch z.B. einen massiven Blumentof ...

Viktor
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Death
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Re: Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

Beitrag von Death »

Gib mir mal die Aussenmaße von dem Stelltrafo bitte :hehe:

axonf
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Re: Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo Lichtbogen zwei 4mm Alu Bleche mit 30 x 30 er Item Profile zwischendrin sieht immer sehr schick aus, geht auch mit 8 mm Plexiglas. Mit Senkschrauben an der Stirnseite haste auch kleine Probleme mit der Erdung, den Eloxiertes Alu hat einen sehr hohen Widerstand . Noch ne kleine Idee, bei ner Front aus Plexiglas könnte man direkt hinter die Scheibe ein Panel Volt - Ampermeter montieren, das Gehäuse Oberteil,
Lochblech zum U gekantet läst auch genügend Luft rein, wenn s mal ein bisschen mehr Strom sein sollte. Eine Hutschiene an der Rückwand wäre auch von Vorteil, für einen C , K Automaten und für die Erde. Viele Grüße von axonf.
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Multi-kv
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Re: Inspiration - Gehäuse für Stelltrafo

Beitrag von Multi-kv »

Ich habe fast alle meine Trafos und Netzteile in Holzgehäuse gesetzt, ist eigentlich kein Problem. Spanplatten oder Multiplex gibt es ja auch und sind ohnehin in der Regel kunststoffbeschichtet, da leitet nichts, wenn Du nicht gerade einen HV-Trafo meinst. Hatte noch nie Probleme damit und habe bis 230 V bzw. sogar 325V DC in den Gehäusen. Normalerweise berühren da ja auch keine Leiter direkt die Holz-/kunststoffoberfläche, sondern Du lötest oder schraubst an Buchsen etc.
Für die Front nehme ich bei kleineren Gehäuse gerne HDF-Platten in weiß beschichtet, hat man gerne für Schrankrückwände etc. genommen. Gibt es in 5 oder 3,2mm Stärke.
Für größere Gehäuse gehen auch beschichtete MDF-Platten in 8, 10 oder mehr mm. Außerdem gibt es im Baumarkt (beim Holzzuschnitt) oft auch Kunststoffplatten in 3, 4 oder 5mm Stärke, teils mit Alu kaschiert oder reine Hartpapierplatten (sehr fester, harter Kunststoff, Bakelit-artig bzw. auf Phenolharzbasis). Sowas wäre auch gut geeignet aber teurer.

Ich habe an meinem Stelltrafo gleich noch einen Gleichrichter eigebaut und außen 2 DC-Buchsen angebracht, ggf. mit oder ohne großem ELKO für die Glättung. Außerdem habe ich ein digitales Volt-/Amperemeter mit eingebaut, so daß ich jederzeit die Werte leicht ablesen kann.

P.S. Diese NTs bzw. Trafogehäuse sind natürlich nur für den Innenraumbetrieb gedacht, außen im Regen würde ich sie nicht verwenden, aber ich denke das versteht sich von selbst ;)
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