Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

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Alexander470815
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von Alexander470815 »

Ja Wärmeleitung kann man damit gut unterbinden.
Wärmestrahlung wird dann aber das nächste Problem bei so geringen Leistungen.

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axonf
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, herzlichen Dank noch für eure Einschätzung. Ich kann das ganze erst mal in 60 mm PUR einpacken und noch das Peltierelement für Stufe zwei draufsetzen, dann wird es dich zeigen auf welchen Temperaturunterschied ich mit einem Element kommen kann. Die untere Temperatur auf dem Messgerät wird unter dem Kupferkühlklotz gemessen, so habe ich auf der warmseite des Peltierelement s etwas mehr an Temperatur, somit komme ich auch über 30 K an temperaturdifferenz. Viele Grüße von axonf.

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axonf
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von axonf »

Hallo und ne schöne gute Nacht, meine high end Wärmeleitpaste habe ich jetzt verbraten, die teuren 4 Gramm sind nun alle, werde mir jetzt was billigeres besorgen, ist dann auch nicht mehr so zäh und besser zu verarbeiten. Mit 2 Peltier s mit 12 Volt parallel in der ersten Stufe und zwei Peltier s mit 12 Volt in Reihe komme ich ungedämmt auch nur auf eine Temperaturdifferenz von ca 30 K. Poste noch ein Bildchen im Anschluss, viele Grüße und eine gute Nacht axonf.
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Death
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von Death »

Das Dösken hier hab ich schon ewig :hehe:

WLP35

Allerdings hat meine noch ein Warnzeichen für Gewässerschädigend, haben die wohl die Zusammensetzung geändert :gruebel:

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axonf
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo Death vielen Dank noch für das Angebot, hatte mir aber schon welche bestellt, mit 3,17 W/m-k. Ich frage mich immer noch wo hier die Unterschiede liegen, mit der dicken Paste gibts einen vollständigen Kontakt, mit der billigen dünnen werden nur die Unebenheiten ausgeglichenen, kann auch gut sein dass es bei den Peltier s keinen großen Unterschied macht. Die mini Peltier s werde ich erst mal mit Wärmeleitkleber 2,0 W/m-k auf das Kupferblech kleben. Viele Grüße von axonf.
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McGaiver
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von McGaiver »

Hallo

Das Vakuum Sollte absolut gar nix bringen.
Ich sehe bei dir eher das Problem bei den Elementen.
Ich Habe vor Jahren mal mit einem Peltier gespielt was ich von Conrad bestellt hatte.
Temperaturdifferenzen um 50-60k war da kein Problem. Ich hatte das Element auf einem Guten CPU Wasserkühler und somit lag die "Warme Seite" sehr nah an der Kühlwassertemperatur (Brunnenwasser um 10 grad)
Du Solltest auch mal mit der Eingangsspannung Experimentieren. Ich hatte damals das Gefühl je Höher die Spannung desto geringer die Temperaturdifferenz.
Wo hast du deine Peltier her?

Und Zu der Wärmeleitpaste... Nimm das Billigste was du finden kannst. Es geht bei so Elementen um Leistungen um 100W pro 25cm²
Da brauchst kein Ultra gutes zeug oder Flüssigmetall um eine geringe Temperaturdifferenz zu erzeugen.
Wenn man das auf ein To220er Case umrechnet kommt man da auf ca. 4W
BRZRRZZRZRTRZRRZRZTRTRT.... xD was war das denn ^^

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axonf
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von axonf »

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo Mc Gaiver vielen herzlichen Dank für deine Einschätzung, das habe ich mir auch schon gedacht, das der maximal Zulässige Strom da eher kontraproduktiv ist, habe da ja ne eingebaute Heizung. Vielleicht sind da 50 bis 80 Prozent der maximalen Leistung optimal. Meine Peltier s sind no name aus der China Bucht, bei Quick cool gibts ja auch für entsprechendes Geld, Premium Doppelpack Peltier s, die packen fast ein delta T von 100 Grad Celsius
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VDX
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Re: Kryogene Temperaturen mit dem Peltierelement

Beitrag von VDX »

... wie wärs eigentlich mit einem Seebeck/Peltier-"Eigenbau"?

Für eine günstig selber herzustellende "TV"-Solarzelle ("Thermo-" statt "Photo-") hatte ich mir mal überlegt, dünne Eisen- und Konstantan-Drähte in etwa 10cm lange Stückchen zu schneiden und jeweils abwechseln zusammenzuschweißen, wobei eine "Zickzack-Seebeck-Kette" entsteht ... wenn man die "geraden" Enden (Eisen->Konstanten) und die "ungeraden" (Konstantan->Eisen) jeweils zusammenfaßt und ein Ende kühlt und das andere heizt (z.B. in einem Solar.Kollektor auf über 300°C), dann entstehen pro Verbindung zwar nur wenige Millivolt Spannung, aber einige Ampere an Strom! -- durch die serielle Verbindung über das "ZickZack" kann dann die Spannung aber gut auf z.B. die üblichen 12V angehoben werden.

Wenn nun der gleiche Aufbau mit Strom durchflossen wird, dürften die beiden "Enden" ja auch eine Temperatur-Separation machen ... und durch den Abstand der Enden von 10cm (oder mehr) kann das auch gut voneinander isoliert werden ...

Viktor
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