Der Thread der "kleinen Fragen"

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V-Troxi
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9481 Beitrag von V-Troxi »

Die Elektrolyte, welche in Elkos verwendet werden halte ich für ungeeignet für eine Leydener Flasche - zudem sind diese für bestimmte chem. Reaktionen mit den Anodenmaterialien der Kondensatoren ausgelegt.
Hier ist trotzdem mal eine Übersicht von gängigen Elektrolyten (Wikipedia):
elektrolyte.jpg
Und Natriumhydroxid würde ich persönlich auch eher nicht verwenden.
Auch wenn die Leitfähigkeit besser ist, fände ich es nicht sehr beruhigend. Dann müsste ich mir auch noch um potentielle Verätzungen sorgen machen, falls etwas schief läuft.
Zudem bei der Elektrolyse, die im Video gezeigt wird auch Chlorgas frei wird. Da wären mir die Gefahren dann doch zu hoch. Am einfachsten gibt es NaOH als Abflussreiniger-Granulat, aber ich rate dir wie gesagt davon ab.

Ein selbstbau-Folienkondensator wirds auch tun:

Je nachdem, wie hoch die Ausgangsspannung deines Zeilentrafos ist, kannst du mit einer großen Fläche Plastikfolie (z.B. zum Laminieren oder für Overheadprojektoren) und Alufolie einen Kondensator basteln.
Bis 15kV könnte ich mir das noch ohne überschläge vorstellen. Mit glück kriegst du sicher ein paar nF hin. Dazu gibt es auch einige Videos auf YouTube...

LG
V-Troxi

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HV-Juli
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9482 Beitrag von HV-Juli »

Foliencap habe ich wirklich noch nie versucht aber einen mit 3mm Plexiglasplatten. 5nF. Aber bei 20kv gab es dann mal überschläge am Rand. Darum müsste ich ihn entweder in Öl einlegen oder "zuepoxidharzieren"😅
Ich habe auch mal nachgedacht, einen mit Ölgetränktem Papier als Dielektrikum, für nicht so hohe Spannungsfestigkeit aber größere Kapazität, ähnlich einem Mikrowellencap. Wie sind denn die aufgebaut?

Wenn ich das mit Natriumhydroxid mal versuche, dauert es noch länger, zuerst kommt mal mein MOT-Stack dran. Und Schule hab ich auch noch, also noch so viel Zeit.

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Mofi
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9483 Beitrag von Mofi »

Moin.

Hab mich jahrelang mit so einer billigen Minibohrmaschine beholfen, und mich immer wieder geärgert. So ein 30€ "Basetech" Teil.
Nun möchte ich mir was vernünftiges kaufen.

Ist Dremel das Non plus Ultra, oder gibt es da gute Alternativen?

Möchte kein Vermögen ausgeben, aber so 100€ für die "Grundausstattung" ist schon 'drin.
Als Erweiterung wünsche ich mir einen Bohrständer und vielleicht die Möglichkeit, das Gerät als einfache Fräse zu verwenden.

Freu mich über eure Tipps!

Grüße, Mofi.
Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.
Ich bin zutiefst besorgt über das, was hier geschieht.
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Death
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9484 Beitrag von Death »

Ich kann jetzt nur für mich sprechen.

Dremel oder Proxxon werde ich nicht mehr kaufen. Bei Dremel ist es dieses elendige Plastegedrisse und bei Proxxon war ich maßlos entäuscht, das der Geradschleifer brutal heiß wird ( 230 Volt Version ) in der Hand, wenn man den mal etwas länger braucht, man kann den dan noch nicht mal mehr festhalten. Bei Proxxon nervt mich auch unheimlich, das alles immer mehr mit Plastik realisiert wird, auch Zubehörteile. Ich habe die kleine Kreissäge ( 230 Volt ) und dann dieses Zubehör aus Plastik :?
Meine kleine Proxxon Standbohrmaschine Teilweise Plastik, wird auch heiß. Beim Kunden letztens die alte version gesehen, komplett aus Alu, da hab ich mich schon wieder geärgert. Der gleiche Kunde war Stolz wie Oskar auf seine neue digitale Bosch Standbohrmaschine. Jetzt ist es so, das ich mir so Sachen ja auch im Baumarkt mal live anschaue und innerhalb von 5 Sekunden entscheiden kann ob Kaufbar oder nicht.

Naja, da sag ich zu dem Kunden, warum ich mir das Teil nicht gekauft habe und wackel an der Bohrfutteraufnahme -> Spiel ohne ende

Konnte der erst gar nicht glauben und hat sofort einen Test in Holz probiert. Man hat sofort gesehen wie der Bohrer wanderte. Seine Begeisterung war wie weggezaubert.

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Death
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9485 Beitrag von Death »

Da fällt mir ein...

Als WalMart noch in deutschland war, musste ich da viel arbeiten als Handwerker. Ich musste was ausschneiden aus einer Abdeckung einer UV und da hatten die für ~20 Euro oder so einen Dremelverschnitt. Das Ding hat mich viele jahre begleitet. Als dann die Elektronik kaputt ging, kullerte doch eine Träne. Weil Wal-Mart war nicht mehr da und ich habe es verpasst , mir zwei drei Ersatzgeräte zu holen für das Geld.

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HV-Juli
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9486 Beitrag von HV-Juli »

So, ich habe auch wieder mal gleich zwei fragen:
1) wenn ich einen 1m draht zu einer spule aufwickeln, hat der eine bestimmte induktivität und Resonanzfrequenz. Wenn ich den draht dann wieder abwickle, bleibt die induktivität und Resonanzfrequenz gleich? Ich vermute mal, die induktivität sinkt.
2) zählt eine zerhackte gleichspannung schon als rechtecksignal, wenn es keine negativen Anteile hat? Wenn ich das jetzt transformieren, kommt dann aus der anderen Seite wieder die zerhackte spamnung raus oder ein rechteck mit negativem Anteil?

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SeriousD
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9487 Beitrag von SeriousD »

Moin HV-Juli,

ad 1)
wenn wir nun davon ausgehen, dass Du den Draht zu einer zylindrischen Luftspule wickelst, kannst Du folgende Näherung für die Induktivität heranziehen:

$$L \approx \frac{\mu_0 N^2 R^2 \pi}{l+0{,}9\cdot R}$$

Diese Formel kannst Du für Längen $l$ die größer als 80% des Radius $R$ sind verwenden. $N$ ist hierbei die Anzahl der Windungen und $\mu_{0}$ die magnetische Feldkonstante. Wickelst Du nun also Draht ab, verringert sich die Länge der Spule und die Anzahl der Windungen. Wenn dein Draht nun sehr viel dünner als der Radius der Spule ist, ist für den Nenner($l+0{,}9\cdot R$) der Gleichung, mehr der Radius relevant bzw dominiert gesamt für diese Betrachtung der quadratische Term $N^2$ im Zähler.
Also verringert sich unter diesen Bedingungen die Induktivität, beim Abwickeln, da der Zähler schneller fällt als der Nenner.

ad 2)

Ja. Ein Rechtecksignal ist quasi eine zerhackte Gleichspannung. Der gute alte Faraday beantwortet mit seinen Erkenntnissen zur elektromagnetischen Induktion Deine Frage mit dem Transformator. Stark vereinfacht(*) gesagt ist es so, dass eine Änderung der Stromflusses in einer Spule auch eine Änderung des magnetischen Flusses hervorruft. Diese Änderung erzielst Du dadruch, dass Du zB ein Rechtecksignal auf die Spule gibst. Dieser Effekt funktioniert auch andersrum: Ist eine Spule in einem sich Ändernden magnetischen Feld, wird eine Spannung diese induziert. Packst Du zwei Spulen nebeinander hast Du einen Transformator.
Die induzierte Spannung liegt zwischen den Enden dieser Spule an und hat erstmal kein Bezugspotential Erdest Du ein Ende dieser Spule lässt sich eine Messung relativ zur ersten Spannung anstellen. Je nach Tastgrad des Rechtecksignals ändert sich der Gleichanteil der Spannung. Es lässt sich also nicht so genau sagen, wie große dieser negative Anteil sein wird aber es wird ihn(bei einer potentialfreien Messung, relativ zur Quellspannung) geben.


(*) Liebe Vollblutphysiker, paddelt mich gerne. Ist auch alles ein wenig durcheinander...ich hatte noch keinen Kaffee :P
Hey Sigma, ist noch Lambda? - Ja aber das Phi ist noch Rho.

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Mofi
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9488 Beitrag von Mofi »

Tach.

Hab hier eine etwas ältere Flachglotze.
Im Prinzip funktioniert die noch, hat aber folgendes Problem:
Beim Einschalten kommen Bild und Ton, aber nach kurzer Zeit wird der Schirm schwarz, paar Sekunden Pause, dann kommt das Bild wieder. Das wiederholt sich mehrmals,
Bis die Kiste "warm" ist, dann läufts. Hat jemand eine gut polierte Kristallkugel oder kennt das Problem?
Die Elkos sehen alle unverdächtig aus, andere Beschädigungen seh ich auch nicht.

Grüße, Mofi.
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kilovolt
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9489 Beitrag von kilovolt »

Hallo Mofi

ist denn der Ton auch weg, in dem Moment, in dem das Bild schwarz wird?

Gruss kilovolt
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Bastl_r
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9490 Beitrag von Bastl_r »

Mofi hat geschrieben:
Di 23. Feb 2021, 20:45
Beim Einschalten kommen Bild und Ton, aber nach kurzer Zeit wird der Schirm schwarz, paar Sekunden Pause, dann kommt das Bild wieder. Das wiederholt sich mehrmals,
Wenn das Bild dunkel ist erkennt man dann noch etwas wenn man mit der Taschenlampe von vorne draufleuchtet?

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Mofi
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9491 Beitrag von Mofi »

Danke!

Glaub, der Ton läuft weiter. Ob's (nur) an der Hintergrundbeleuchtung muss ich noch ausprobieren.

Grüße, Mofi.
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toter_Transistor
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9492 Beitrag von toter_Transistor »

Moin,
Mir schwirrt schon ein bisschen länger eine komische Idee im Kopf rum. :gruebel: Ich habe eine kleine SGTC gebaut, die mit einem DST und dem Royerconverter (ZVS) arbeitet. Das ganze kloppt mir schon Blitze bis zu 8cm in die Luft bei einer Sekundärspulengröße von d=30.3 mm und eine Wicklungslänge von 150mm. Gefüttert wird das Teil mit einer alten 12V Autobatterie :D . Jetzt die Frage: Hält ein Royerconverter (ZVS) einen Interruptbetrieb auf Dauer aus? Hat das mal jemand getestet, eine SGTC zu interrupten? Bilder folgen später. Die verbauten Mosfets habe ich aus einem defekten 6500W Wechselrichter genommen. :headbang: Diese Idee kam mir, als ich festgestellt habe, dass die Blitze im Pulsbetrieb länger sind. Mit Pulsbetrieb meine ich, dass ich das Pluskabel immer nur ganz kurz anschließe.
Warum liegt der Mosfet denn da auf dem Boden?
Weil er nicht an einer anderen Stelle auf dem Boden liegt! :-D

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HV-Juli
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9493 Beitrag von HV-Juli »

Ich denke schon dass ein royer converter pulsbetrieb aushält. Aber müsste man beim interrupten einer sgtc nicht eigentlich die funkenstrecke gezielt auslösen, also z.b. mit einem selbstgebauten hv-relais?

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Thunderbolt
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9494 Beitrag von Thunderbolt »

toter_Transistor hat geschrieben:
Do 25. Feb 2021, 20:55
Moin,
Mir schwirrt schon ein bisschen länger eine komische Idee im Kopf rum. :gruebel: Ich habe eine kleine SGTC gebaut, die mit einem DST und dem Royerconverter (ZVS) arbeitet. Das ganze kloppt mir schon Blitze bis zu 8cm in die Luft bei einer Sekundärspulengröße von d=30.3 mm und eine Wicklungslänge von 150mm. Gefüttert wird das Teil mit einer alten 12V Autobatterie :D . Jetzt die Frage: Hält ein Royerconverter (ZVS) einen Interruptbetrieb auf Dauer aus? Hat das mal jemand getestet, eine SGTC zu interrupten? Bilder folgen später. Die verbauten Mosfets habe ich aus einem defekten 6500W Wechselrichter genommen. :headbang: Diese Idee kam mir, als ich festgestellt habe, dass die Blitze im Pulsbetrieb länger sind. Mit Pulsbetrieb meine ich, dass ich das Pluskabel immer nur ganz kurz anschließe.
Könnte es sein, dass deine funkenstrecke bei längerem betrieb überhitzt und nichtmehr richtig löscht?

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toter_Transistor
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Re: Der Thread der "kleinen Fragen"

#9495 Beitrag von toter_Transistor »

HV-Juli hat geschrieben:
Mo 1. Mär 2021, 06:51
Ich denke schon dass ein royer converter pulsbetrieb aushält. Aber müsste man beim interrupten einer sgtc nicht eigentlich die funkenstrecke gezielt auslösen, also z.b. mit einem selbstgebauten hv-relais?


Die Funkenstrecke gezielt auslösen, interessante Idee. Ich habe einfach eine kleine Schaltung mit einem Relais und mit einem tripple-five gebaut, die einfach die Stromzufuhr vom Royerkonverter unterbricht, wobei ich die Frequenz ändern kann. Ich muss das noch etwas optimieren. Wenn jemand Tipps hat, immer her damit :headbang:
Thunderbolt hat geschrieben:
Mo 1. Mär 2021, 10:13

Könnte es sein, dass deine funkenstrecke bei längerem betrieb überhitzt und nichtmehr richtig löscht?
Das könnte sein, dass die Funkenstrecke überhitzt. Dazu könnte es auch sein, dass ich hauptsächlich eine alte Autobatterie verwende. Das Interrupten mit ~5Hz kam mir auch wegen dem Verbrauch in den Sinn um die Batterie nicht sofort leerzusaugen. Ich müsste mal das eine Gebläse aus dem Fronius-Wechselrichter (6500W a`la durchgebrannt :D ) an die Funkenstrecke setzen.
Warum liegt der Mosfet denn da auf dem Boden?
Weil er nicht an einer anderen Stelle auf dem Boden liegt! :-D

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