Thread der kleinen Projekte

Für Basteleien, Messgeräte und physikalische Experimente.

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Norbi
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Norbi »

Ein bisschen Lack war schon dran; so von den freien Seiten drangepinselt. Musste an ein paar Blechen die ein oder andere Tropfnase wegkratzen um die wieder vernünftig rein zu bekommen. War schon ein Stündchen Arbeit das wegzumachen, aber weit entfernt von dem was man sonst so kennt von Trafos die einmal in irgendwelche Pampe getunkt wurden.

Hatten teilweise auch was Rostansatz. Beim Zusammenbau habe ich dann etwas Öl drauf gepinselt um Rost zu verhindern.
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Bastl_r
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Bastl_r »

Jedenfalls Danke fürs Zeigen.
Ich hätte jetzt aus Unkenntnis erwartet, dass hier die Spule total mit dem braunen Kunststoff umgossen ist.

bastl_r
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Thunderbolt
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Thunderbolt »

Bastl_r hat geschrieben: Mi 20. Apr 2022, 07:23 Ich hätte jetzt aus Unkenntnis erwartet, dass hier die Spule total mit dem braunen Kunststoff umgossen ist.
Ich hätte auch erwartet, dass das einfach ein vergossener klumpen ist :tropfen:

Aber wenn man sich den normalen anwendungsfall betrachtet, macht das natürlich sinn, dass nur die HV-Wicklung vergossen ist. Kommt sicher auch der Wartbarkeit zu gute
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gamerpaddy
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von gamerpaddy »

Für einen kollegen bin ich gerade dabei temperatursensor-hubs mit netzwerkzugriff zu basteln,
diese basieren auf ESP01 modulen auf welchen Tasmota läuft, die sensoren sind DS18B20 one-wire sensoren welche nativ von der Firmware unterstützt werden. Kein code schreiben nötig.
jeder sensor hat auch eine einheitliche ID, weshalb man bis zu 8 (mit änderung sogar mehr) parallel anklemmen kann.
über die firmware lassen diese sich dann per HTTP anfrage, JSON oder MQTT auslesen, also relativ einfach in ein smart home und ohne "nach hause telefonieren" einbinden.

Bild

Bild
Bild

schaltplan usw. hier zu finden:
https://oshwlab.com/gamerpaddy/esp01-te ... sensor-hub
:wurst:
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Zitzewitz
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Zitzewitz »

Mein inzwischen museumsreifer Versuch aus dem Jahr 1990, einen "Computer" mit dem Prozessor zu bauen, der im C64 ist (6510). Er sollte in der Lage sein, ein Display mit der bahnbrechenden Auflösung von 10x10 Pixeln (0,0001 MPixel !!!) (LEDs) anzusteuern. Auf der linken Platine ist u.a. der Prozessor und ein Treiber für das Display. Auf der rechten Platine, die mit der linken über einen Bus verkabelt werden musste, ist ein statischer Speicher mit 8 kBytes. Der Speicherbaustein ist allerdings aus der IC-Fassung entfernt worden. Es war so geplant, dass ich den statischen Speicher zunächst über meinen damaligen AMIGA-Computer über die parallele Schnittstelle mit Programmcode fülle und dann den Prozessor darauf laufen lasse.
Beim Anschalten blinkten die LEDs scheinbar irgendwie zufällig, aber wirklich Programmcode auszuführen hat leider nicht funktioniert.
Man kann sich fragen, ob die Verbindungen über Kupferlackdrähte nicht zu Interferenzen führen. Aber immerhin ist die Frequenz nur 1 MHz, somit hätte es unter diesem Aspekt vielleicht funktionieren können.

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VDX
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von VDX »

... mein Jüngster ist bei seinem "Computer-Projekt" noch etwas tiefer eingestiegen -- auf mehreren großen Lochraster-Platten hat er nach und nach die einzelnen Componenten von ALU bis RAM einer 8Bit-"CPU" aufgebaut (Busse per BIT-Anzeige über LED's, Programm-Register per 7-Segment) ... das Programm dafür hat er auch Alles selber geschrieben und in ein EPROM gebrannt :shock:

Apropos C-64-Zeiten -- kennst du noch den EMUF (Einplatinen-Microcontroller-mit-Universeller-Festprogrammierung) mit einer 6502-CPU? - mit dem hatte ich damals zuerst den Elektor-Rollenplotter-Bausatz angesteuert, dann einen A3-Flachbettplotter aufgebaut ... und zuletzt an den Plotter hintendrann eine 1.5W(!) CO2-Laser-Röhre drangeklemmt ;)

Viktor
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MaxZ
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von MaxZ »

Bei dem Thema kann ich Ben Eaters Youtube Kanal wärmstens empfehlen. Der hat nicht nur Steckbrett Computer gebaut (mit Logikgates, aber auch mit "fertigem" Prozessor), sondern auch top erklärt:
8bit Version: https://www.youtube.com/watch?v=HyznrdD ... HU&index=1
65C02 Version: https://www.youtube.com/watch?v=LnzuMJL ... z1mu7dp7eH
Weiterhin gibt's gute Videos zu anderen Themen aus dem Elektornik- und Computerbereich, darunter ne super Erklärung was beim riesigen Facebook Ausfall vor einiger Zeit geschehen ist (großes Stichwort: Border Gateway Protocol), aber auch "simple" Dinge wie das USB Protokoll.

Liebe Grüße,
Max
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Zitzewitz
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Zitzewitz »

VDX hat geschrieben: Di 18. Okt 2022, 09:27 ... mein Jüngster ist bei seinem "Computer-Projekt" noch etwas tiefer eingestiegen -- auf mehreren großen Lochraster-Platten hat er nach und nach die einzelnen Componenten von ALU bis RAM einer 8Bit-"CPU" aufgebaut (Busse per BIT-Anzeige über LED's, Programm-Register per 7-Segment) ... das Programm dafür hat er auch Alles selber geschrieben und in ein EPROM gebrannt :shock:
Das war sicherlich noch viel mehr Arbeit !

Hier hat jemand aus 42300 einzelnen Transistoren einen 16-Bit Prozessor gebaut:
https://www.heise.de/make/meldung/Megap ... 61438.html

Und das hier
https://www.mikrocontroller.net/topic/226606
sollen 4-Bit Computer aus einzelnen Transistoren sein. Ich habe mir den Thread nicht richtig durchgelesen, sondern nur kurz die Bilder angeschaut. Aber irgendwie scheint mir die Zahl der Transistoren recht klein, um sowas aufzubauen.
VDX hat geschrieben: Di 18. Okt 2022, 09:27 Apropos C-64-Zeiten -- kennst du noch den EMUF (Einplatinen-Microcontroller-mit-Universeller-Festprogrammierung) mit einer 6502-CPU? - mit dem hatte ich damals zuerst den Elektor-Rollenplotter-Bausatz angesteuert, dann einen A3-Flachbettplotter aufgebaut ... und zuletzt an den Plotter hintendrann eine 1.5W(!) CO2-Laser-Röhre drangeklemmt ;)

Viktor
Nee, EMUF sagt mir momentan nichts. Du hast doch - wie ich glaube mal wo anders in diesem Forum gelesen habe - ziemlich viel an der Entwicklung eines Open Source 3D-Druckers mitgewirkt, oder ? War das RapRap oder ein anderer ? Ich hatte noch nie einen 3D-Drucker, aber wenn ich mal einen anschaffe (oder nach Anleitung baue), wahrscheinlich einen open source.

MaxZ hat geschrieben: Di 18. Okt 2022, 12:58 Bei dem Thema kann ich Ben Eaters Youtube Kanal wärmstens empfehlen. Der hat nicht nur Steckbrett Computer gebaut (mit Logikgates, aber auch mit "fertigem" Prozessor), sondern auch top erklärt:
8bit Version: https://www.youtube.com/watch?v=HyznrdD ... HU&index=1
65C02 Version: https://www.youtube.com/watch?v=LnzuMJL ... z1mu7dp7eH
Weiterhin gibt's gute Videos zu anderen Themen aus dem Elektornik- und Computerbereich, darunter ne super Erklärung was beim riesigen Facebook Ausfall vor einiger Zeit geschehen ist (großes Stichwort: Border Gateway Protocol), aber auch "simple" Dinge wie das USB Protokoll.

Liebe Grüße,
Max
Danke für die Links. Das wäre sicher hilfreich, wenn ich jetzt noch mal sowas bauen wollte, aber mir sind die Platinen nur so gerade in die Hände gekommen, und da habe ich aus Nostalgiegründen mal darüber berichtet.
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VDX
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von VDX »

... im "RepRap-Projekt" haben wir seit 2006 (ich bin erst seit 2007 dabei) diverse OpenSource-3D-Drucker konzipiert und aufgebaut -- ide meisten der billigen China-Gurken (und auch die meisten etwas teureren von da) sind typisch "Clones von Clones von Clones" ... oft haben sie die OpenSorce-Projekte nachgebaut, verkauft, und für den Support dann auf unsere Gruppen verlinkt :|

Ansonsten habe ich im Bereich 3D-Druck, CNC, Robotik, Laser und Mikro/Nano bei einigen Projekten mitgemacht oder selber was in der Richtung entwickelt ;)

Viktor
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Paul
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Paul »

Wo ich hier die Selbstbau-CPU-Geschichten von Zitzewitz und VDX' Sohn lese:

Wenn ich mal in Rente bin, komme ich sicherlich auch nochmal dazu, meine Relais-CPU fertigzubauen. :trollface:

Projektseite: https://mosfetkiller.de/?s=warp-1
Doku: https://mosfetkiller.de/warp-1/doc/
Fotos: https://www.flickr.com/photos/49866759@ ... 023018562/
Videoplaylist: https://www.youtube.com/playlist?list=P ... 33D2448187
“With great power come great heat sinks.”
paulwilhelm.de -- mosfetkiller.de
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McGaiver
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von McGaiver »

Heute ein wenig mit diesem USB/CAN Wandler gespielt.

Habe den geholt, um Eltek Flatpack2 in der Spannung zu verstellen.

Wenn die Anschlussplatinen da sind, werde ich mal schauen, ob es auf Anhieb funktioniert :D

Zumindest spricht es schon mal so wie es soll  :omg:

usbCAN.jpg
RigolDS1.png
RigolDS0.png
can2.JPG

mfg
Chris
BRZRRZZRZRTRZRRZRZTRTRT.... xD was war das denn ^^
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MaxZ
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LED Reparatur

Beitrag von MaxZ »

Moin zusammen,


Vor ca. 3 Jahren habe ich bei uns im Arbeitszimmer 6 knusprig riechende Billig-LEDs gegen neue von Osram getauscht. Schön hell, alles wunderbar, bis nach ca. zwei Jahren die erste ausgefallen ist... :rage: Da der Raum mit gleich 6 davon beleuchtet ist, hat's nicht groß gestört. Inzwischen sind jedoch noch zwei weitere ausgefallen und es musste was geschehen. Also geöffnet und diagnostiziert. Reparatur war einfach, den Fehler zu finden jedoch nicht.

Im Inneren sieht's so aus:
IMG_0213.jpeg
Nix unerwartetes - vor allem wenn man das eine oder andere Video von Big Clive gesehen hat. Die vier Kontakte auf der kleinen Platine in der Mitte sind für Netzspannung sowie den Glättungskondensator. Letzterer war der erste Verdächtige, also gleich mal die Platine aus dem Gehäuse entfernt und die Adapterplatine entlötet. An der Stelle gleich zwei Warnungen: erstens, Aluminium-PCBs mögen es gar nicht herausgehebelt zu werden; die sind zu weich dafür. Außerdem sind Beschädigungen kacke, weil man den beschädigten Bereich nicht einfach wegkratzen kann. Das Trägermaterial ist schließlich leitfähig... Zweitens, die Pads auf der Adapter- und der Aluminiumplatine lösen sich recht leicht. Und ja, ich hab's natürlich auf beiden getestet um sicher zu gehen :omg:

Nach viel Schaden und Fluchen war also der Elko raus und siehe da, vollkommen in Ordnung. Keine dicken Backen, ESR ok, Kapazität ok. Nächster Verdächtige: die LEDs. Sind alle in Reihe, vielleicht hat eine den Geist aufgegeben. Mit Netzteil durchgetestet, funktionieren alle. Gleichrichter? Auch in Ordnung. Das restliche passive Hühnerfutter? Nix auszusetzen. WTF. Blieb eigentlich nur der Regler selbst. Um den zu testen hab ich Elko und Netzanschlüsse wieder provisorisch angelötet und siehe da, die Lampe leuchtet ganz normal. :gruebel: Also wieder zusammengebaut - was ne schei* Fummelei mit den zwei Platinen war.

Bei der nächsten Lampe war ich dann klüger und hab das tatsächliche Problem gefunden: kalte Lötstelle zwischen der Adapterplatine und der Aluminiumplatine. Aufgrund der vorherigen Erfahrungen habe ich gar nicht erst versucht diese neu zu verlöten, sondern 4 Drähtchen dran gelötet und fertig. Gleicher Fehler bei allen 3 kaputten Lampen. Jetzt leuchten sie wieder :awesome:
IMG_0216.jpeg

Liebe Grüße,
Max

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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Lightsource »

Das erinnert mich an meine LED Lampen, die, nachdem sie warm gelaufen waren. zu Blinklichtern mutierten.
Die Drähte aus der Elektronik, die zu den Steckstiften führten, waren in diesem Fall gar nicht angelötet,
sondern wohl nur gecrimpt. Wenn die Steckstifte warm wurden, haben sie sich ausgedehnt und den Kontakt
so lange verloren, bis sie wieder kalt genug waren. (Auch Osram) Das waren bestimmt 5 Stück die davon
betroffen waren.
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Death
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Death »

Wenn sowas nicht absicht ist, dann weiss ich es nicht....

Lightsource
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Re: Thread der kleinen Projekte

Beitrag von Lightsource »

Schon wieder!

Meine Frau kaufte eine LED Pflanzenlampe. Mords Trümmer, riesig für normale Fassung.
Da sie von der Vorhangstange aus leuchten sollte, habe ich ein Kabel verlängert und die Fassung dran geschraubt.
Alles hoch gehängt ausprobiert- ging. Dann an die Zeitschaltuhr gesteckt und so gelassen.
Als ich aber zur Schaltzeit danach geschaut habe, war sie aus. Natürlich dachte ich zuerst es sei
die Zeitschaltuhr, aber nebenan die Steckdose ging auch nicht. Also habe ich angenommen,
dass meine Fassung keinen Kontakt hat. Also tatsächlich noch eine andere Fassung gefunden.
Alles wieder zusammen gesteckt. Leuchtet!
Am nächsten Tag wieder Dunkelheit. Als ich dann wieder auf die Leiter ging und an der
Lampe leicht wackelte ging sie kurz mal an und wieder aus. Jetzt endlich habe ich sie
natürlich mal mit einem Messgerät durchgemessen.
Wackelkontakt!
Meine Frau konnte das teure Teil zum Glück problemlos zurück schicken.

An was liegt das heuzutage?
Auch wieder gecrimpt, oder mit bleifreiem Lot verbunden?
Dem bleifreien Zeug traue ich z.B. nicht so besonders. Was habt Ihr denn für Erfahrungen
damit gemacht? Ich habe immer so das Gefühl, dass die Lötstellen nicht gleichmäßig glatt
aussehen, sondern eher krsitallin. Mein Zeug fließt nicht so gut und verbindet sich auch
nicht so gut mit den Kontakten.
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