Schaltplan für Netzteil mit hohem Strom?

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Holzwurm56
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Schaltplan für Netzteil mit hohem Strom?

Beitrag von Holzwurm56 »

Hallo,
hat schonmal jemand ein Netzteil ca 0-30V und 0-20A gebaut und hat da einen Schaltplan als Denkanstoß? Ich will kein SNT nehmen, das hätte ich,
sondern ein analoges wäre mir lieber. Ich will ein paar Galvanikexperimente machen, da glaube ich ein analoges wäre besser. Ich brauche keine
superschnelle Laborqualität, sondern einen einfachen Aufbau.
MfG
Hans
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VDX
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Re: Schaltplan für Netzteil mit hohem Strom?

Beitrag von VDX »

... ich hab' noch irgendwo ein 2-28V / 10A Netzteil aus einem uralten Elektor-Projekt, daß mit 8x LM317 aufgebaut ist - die LM317 können bis 1.5A max., 1.2A azuf Dauer, wen nausreichend gekühlt.

Der LM338 ist dazu baugleich, kann aber bis 5A max., um 3.5A auf Dauer - wäre mit 8x also bis 28A gut.

Schau mal ins Datenblatt zum LM317 oder LM338 nach deren Vorschlag zur Parallelschaltung für ein Netzteil - dürfte ähnlich sein ...
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axonf
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Re: Schaltplan für Netzteil mit hohem Strom?

Beitrag von axonf »

Hallo und ne schöne Nacht 🌃, schaue dich mal beim lieben danyk vorbei , unter https://danyk.cz/ findet man allerhand. Ich wollte mal den 300 A Gegentaktwandler nachbauen, dabei hatte ich nen falschen, unbekannten Ferritkern :trollface:. Selberbauen ist ja auch nicht ganz billig, und dabei auch immer an den Foren- Namen denken. Vielleicht wäre da auch ein günstiges gebrauchtes Server- Netztei eine Option, plus Buck oder Boost zum Regeln vom Chinesen, ansonsten Variac plus Gleichrichter. Hier noch einige Links vom danyk https://danyk.cz/proud.html ist https://danyk.cz/svar.html https://danyk.cz/reg60v.html Viele herzliche Grüße von axonf.
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Multi-kv
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Re: Schaltplan für Netzteil mit hohem Strom?

Beitrag von Multi-kv »

Muß es besonders geglättet und geregelt sein? Für Galvanikexperimente ja eigentlich nicht, es sei denn, Du willst analytische Messungen machen.
Das einfachste und solideste wäre ein großer Variac (5...10 A) - damit kannst Du die Netzspannung von 0 - 240V nahezu stufenlos regeln. Mit einem nachgeschalteten Trafo, der dann auf die von Dir max. gewünschte Spannung tranformiert (hier also 30V) könntest Du dann stufenlos von 0 auf 30V AC regeln. Der Strom muß dann natürlich noch durch einen Brückengleichrichter gleichgerichtet und kann über einen großen Elko geglättet werden. Wenn Dir das noch zu wellig ist, kannst Du weitere Glättungsglieder und Methoden dahinterhängen (entweder Drossel + Kondensator oder über Mosfets gesteuert - da gibt es auch Lösungen).

So habe ich mir mal ein großes Netzteil gebaut, das Deine Anforderungen erfüllt. Wenn Du suchst, findest Du die Beschreibung hier irgendwo ;)

Wenn Du dann noch ein kleines digitales Display für Spannung und Strom einbaust (gibts für wenige Euro), dann hast Du schon ein schönes, flexibles Netzteil mit ordentlich Power. Gerade bei höheren Strömen ist das sehr viel effizienter als mit diesen Linearreglern, die verbraten ja die überschüssige Energie in Wärme, die wieder aufwändig abgeführt werden muß. Dafür ist der Ausgang dann auch weniger wellig.
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