Astrofotografie Pelikannebel

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ferrum
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#61 Beitrag von ferrum »

Könnte man die Bildfeldrotation nicht durch eine Drehbar montierte Kamera Kompensieren? Wenn ich mich nicht recht täusche sind die ganz großen Teleskope doch azimutal gelagert und die Bildfeldrotation wird Kompensiert? Das Teleskop in dem ersten Beitrag ist ein Schmidt-Cassegrain Teleskop, wahrscheinlich mit kleinerem Spiegel als das Newton?

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VDX
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#62 Beitrag von VDX »

... mein Vater hatte sich mal vor über 30 Jahren einen 100mm-Refraktor gekauft, mit dem ich damals auch den Mond beobachtet hatte - auf dem Stativ war eine entsprechend kippbare Lagerung, aber trotzdem nicht so einfach, dem Mond nur mit der Hand zu folgen ... ging aber noch halbwegs.

Als die Kinder noch kleiner waren, habe ich es mir ein paarmal ausgeliehen, was schon Spaß gemacht hat ... hatte auch immer wieder mal vorgehabt, das Teil zu "motorisieren", bisher aber noch nicht geschafft ... jetzt sind die beiden bald ausm Haus -- evtl. kram ich das Teil doch mal wieder raus - hab' auch ein paar Kameras, die sich als "Astro-Cams" anbieten würden (bisher als "Mikroskop-Cams" verwendet) ;)

Viktor
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Mofi
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#63 Beitrag von Mofi »

Hab mir deinen Orionnebel als Hintergrundbild geklaut.
Erstaunlich, was mit so einem kleinen Teleskop möglich ist.
Hättest du mir das als Hubble Bild verkauft, ich hät's geglaubt!
Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.
Ich bin zutiefst besorgt über das, was hier geschieht.
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Phoenix6478
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#64 Beitrag von Phoenix6478 »

@Death

Ja, eine wackelige Montierung ist echt eine Katastrophe, da vergeht schnell der Spaß an dem Beobachten. Die Qualität und Auslegung der Montierung ist mindestens genauso wichtig wie die des Teleskopes, wenn nicht sogar mehr. Das beste Teleskop taugt nichts, wenn man eine unpassende Montierung hat.

@ferrum

Ja, das würde funktionieren. Für sehr große wissenschaftliche Teleskope ist das ein gutes System. Für die private Astrofotografie ist aber eine normale parallaktische Montierung viel einfacher zu nutzen. Meinst Du das Teleskop in meinem ersten Beitrag? Das ist ein Apochromatischer Refraktor, also ein Linsenteleskop ohne Spiegel. Apos eliminieren die chromatische Aberration, die mit normalen Linsenteleskopen aufgrund der verschiedenen Fokuspunkten der verschiedenen Lichtfarben entstehen, so ziemlich komplett. Das funktioniert mit mehreren Linsen aus verschiedenen Glassorten, die verschiedene Lichtfarben anders brechen.

@VDX

So eine Mikroskop Cam kann gut funktionieren für Mond und Planetenfotografie, wenn sie eine hohe FPS Zahl schafft. Viele FPS sind bei sowas wichtig, da sich dann die Atmosphärischen Störungen weniger in einem Einzelbild ändern.

@Mofi

Freut mich sehr, das Dir das Bild gefällt :)

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VDX
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#65 Beitrag von VDX »

... das gab's mal ein Projekt und Software (glaube KKCCD oder so), wo mit einer einfachen Webcam durch ein Teleskop ein Video z.B. vom Saturn über einige Minuten aufgenommen wurde und dann aus dem Video per übereinanderlegen der Planeten-Mittelpunkte und "Überblenden" der Einzelbilder eine "superresolution" mit Faktor bis 1000x besser herausgerechnet wurde!! - im Video war der Saturn nur eine "verrauschte Ellipse", nach der Umrechnung war der Ring deutlich zu erkennen und auch ein paar Farbunterschiede am Saturn und über die Ringe zu sehen !!! ... will mir sowas irgendwann auch mal für die Mikroskopie ausprobieren - dürfte mit "superresolution" und Schärfentiefen-Anpassung mit mehreren Z-Ebenen so ähnlich aussehen, wei eingefärbte REM-Bilder ...

Viktor
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katidev
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Re: Astrofotografie Pelikannebel

#66 Beitrag von katidev »

Toll. Super professionelle Arbeit. Respekt!
Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt, der wird nie die Wahrheit erobern.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

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