Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

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Bastl_r
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#91 Beitrag von Bastl_r »

stoppi hat geschrieben:
Mo 25. Mai 2020, 19:35
Und single shot hat es auch im Gegensatz zu einem reinen analogen oszi...
Hmmm
Dann muss ich meinen Messgerätepark wohl doch noch etwas nachrüsten. :?
Danke für den Tip


bastl_r

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Mastermuffel
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#92 Beitrag von Mastermuffel »

Die Videos haben was von "Will it Blend"

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#93 Beitrag von Bastl_r »

Hi
stoppi hat geschrieben:
Mo 25. Mai 2020, 19:35
Also ich werde bei meiner Kondensatorbank sicher nur mit meinem billigen zweitoszilloskop Dso150
Ich hab mir nun eines um 24$ bei Banggood, ab Lager GB, bestellt.
Ich hatte keinen Bock 4 - 6 Wochen auf Lieferung zu warten.

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oglbi
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#94 Beitrag von oglbi »

..und ich warte lieber etwas laenger und muss dafuer nicht loeten :P

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#95 Beitrag von Bastl_r »

Die paar Teile in Tht sind doch gleich reingebraten. :oops:
Fertig kann jeder .... :P

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#96 Beitrag von Bastl_r »

oglbi hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 20:39
..und ich warte lieber etwas laenger und muss dafuer nicht loeten :P
Dann zeig doch mal einen Link zu einem dieser Teile bei dem man NICHT löten muss! :dafuq:


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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#97 Beitrag von oglbi »

https://www.banggood.com/Original-JYETe ... rehouse=CN
Zumindest hoffe ich dass das ohne loeten ist...

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#98 Beitrag von Bastl_r »

Das sieht in der Tat komplett aus.
Nur bis das da ist habe ich mit meinem längst gemessen.

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#99 Beitrag von Bastl_r »

Ich zitiere mich mal selber.
In dem Beitrag erzählte ich, dass ich das erste Blech nicht mehr gefunden habe.
Bastl_r hat geschrieben:
So 3. Mai 2020, 04:26

Für einen erneuten Freiflugversuch mit dem Alublech muss ich mir eh noch was überlegen. Jetzt habe ich bereits mehrmals Glück gehabt.
Der Allererste flog ebenfalls weit übers/hinters Haus(vermutlich eher hinten links) und wurde bislang nicht mehr gefunden. Vielleicht liegt sie auch im Teich. Wenn ja hatte ich Glück, da er bislang kein Wasser verliert.


Edit: Mir fällt es eben erst auf: Beachtet mal in der Zeitlupe am Ende wie weit die Spule mit der unterlegten Holzkonstruktion hochspringt nachdem das Alu weg ist! :shock:

Heute machte mich meine Frau darauf aufmerksam, dass sie im Schneefanggitter auf der Rückseite des Hausdaches einen Gegenstand gesehen hat.

Das wird ja wohl mein Blech sein...
Auf dem Weg dahin fand ich dann auch gleich den Landepunkt
IMG_20200529_191928_copy_2000x1125.jpg
Zwei Meter weiter unten und das Ding wäre im Dachgeschoß im Bad gelegen :tropfen:
IMG_20200529_191843_copy_2000x1125.jpg
Auf dem Weg zurück zum anderen Dachfenster fand ich dann auch noch Krümel (Bildmitte)von dem Keramiktöpfchen die offensichtlich doch weiter geflogen sind als gedacht :hihi:
IMG_20200529_192337.jpg

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stoppi
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#100 Beitrag von stoppi »

Beim originalversuch von Thomson verwendet man ja einen Aluring. Um das Magnetfeld länger wirken zu lassen, stülpt man zwar den Ring über einen längeren Eisenkern, aber man kann es ja auch mit der flachspule ohne Kern probieren.
Habe mir deshalb neben einem 80x3x500 mm flachprofil (schneide daraus 80x80 mm Stücke) auch alurohre mit 60-100 mm Durchmesser und 2-3 mm wandstärke bestellt. Als Höhe werde ich es einmal mit rund 2cm probieren...
Kannst ja, falls du auch so ein Alurohr hast Bastl_r, gleich einen vorversuch starten ;)
Dieses projektil wäre dann auch deutlich ungefährlicher als eine dünne Platte mit Ecken.

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Bastl_r
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#101 Beitrag von Bastl_r »

Hallo
stoppi hat geschrieben:
Fr 29. Mai 2020, 19:09
Habe mir deshalb neben einem 80x3x500 mm flachprofil (schneide daraus 80x80 mm Stücke) auch alurohre mit 60-100 mm Durchmesser und 2-3 mm wandstärke bestellt. Als Höhe werde ich es einmal mit rund 2cm probieren...
Kannst ja, falls du auch so ein Alurohr hast Bastl_r, gleich einen vorversuch starten
Ich habe mein Alu vorhin nachgemessen. Das ist ziemlich quadratisch bei einer Kantenlänge von 155mm, hat eine Stärke von 5mm und wiegt 344g.
IMG_20200529_212354.jpg
Ein Alurohr habe ich leider keines da. Dafür habe ich eine Kupferplatte mit 32cm und ca 6mm Stärke hier liegen. Die wiegt 4,3kg! Vor der habe sogar ich einen heiden Respekt! Denn wenn die mal fliegt...
Aber Neugierig bin ich halt auch. :mrgreen:
IMG_20200529_212518.jpg
Ich habe bei dem einen Test in der Garage leider kein Video gemacht und kann den Vorgang daher nur beschreiben.
Ich habe also die Kupferplatte direkt auf der Spule, auf der Kupferplatte den Vorschlaghammer und ca 30cm darüber das Brett mit dem 5kg Stahlklotz positioniert. (Hier im Bild nocheinmal nachgestellt)
IMG_20200530_031954.jpg
Nachdem ich das Chaos ein wenig sortiert hatte war mir Klar, dass ich mal wieder umbauen muss :klatsch:
Ich benötige nun eine Mehrschichtplatte als Launcharea für meine Spule da es die 3cm Buchenplatte, auf der die Spule fixiert ist, nun auch zerlegt hat :evil: .
PhotoPictureResizer_20200529_214946.jpg
Die Buchenplatte habe ich vorerst mal mit einer Reihe langer Spaxschrauben und etwas Leim provisorisch gefixt.
Nächste Woche kaufe ich dann ein Stück Multiplexplatte...
IMG_20200530_031831.jpg
IMG_20200530_031842.jpg
IMG_20200530_031857.jpg
Das oben querliegende Brett auf dem sonst immer Vorschlaghammer und die Eisenplatte gemeinsam lagen wurde durch den nun von unten kommenden Vorschlaghammer auch endlich zerdeppert (siehe ebenfalls Bild oben) :wotan:

Wenn ich mir so überlege... :gruebel:
Ich habe noch eine zweite Kupferplatte aus der ich mal ein kreisförmiges Stück ausgeschnitten hatte.
Aus der könnte ich eigentlich noch einen Ring heraussägen. :gruebel:
Welchen Durchmesser nehme ich da am Besten?
Gefühlsmäßig würde ich sagen 2cm Kreisstärke und etwa so groß, dass der Kreis über den mittleren Windungen der Spule liegt. Oder gibt es bessere Vorschläge?
Wünsche wie Herzchen werde ich aber nicht umsetzen. :mrgreen:

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#102 Beitrag von Bastl_r »

Hallo Stoppi
stoppi hat geschrieben:
Fr 29. Mai 2020, 19:09
Beim originalversuch von Thomson verwendet man ja einen Aluring. Um das Magnetfeld länger wirken zu lassen, stülpt man zwar den Ring über einen längeren Eisenkern, aber man kann es ja auch mit der flachspule ohne Kern probieren.
Das habe ich, ohne Eisenkern, heute gemacht.
Meinst Du ein Eisenkern verstärkt den Effekt auch bei der Magnetisierung durch die Capbank noch zusätzlich?


Zuvor hatte ich noch eine 3mm starke Aluplatte gefunden aus der ich mit dem Kreisschneider einen 12 x 8cm Ring ausgeschnitten habe.
IMG_20200530_202411.jpg


Den hatte ich in der Garage auf der Spule ausprobiert und gar nicht registriert wie hoch der abgehoben hat weil der gleich in der Gegend rumhopste und krum war.
IMG_20200530_202524.jpg
IMG_20200530_202550.jpg

Erst nachher, als ich auch noch einen Kupferring,ca 12cm x 0,6cm x0,6cm abgeschossen hatte, entdeckte ich die Abdrücke an der Betondecke. :hihi:
Beim Kupferabdruck bröselt gar der Betob ein klein wenig. :shock:
IMG_20200530_203455.jpg
IMG_20200530_203504.jpg


Habe mir deshalb neben einem 80x3x500 mm flachprofil (schneide daraus 80x80 mm Stücke) auch alurohre mit 60-100 mm Durchmesser und 2-3 mm wandstärke bestellt. Als Höhe werde ich es einmal mit rund 2cm probieren...
Kannst ja, falls du auch so ein Alurohr hast Bastl_r, gleich einen vorversuch starten ;)
Dieses projektil wäre dann auch deutlich ungefährlicher als eine dünne Platte mit Ecken.
Alurohr habe ich leider keines aufgetrieben, aber wie schon erwähnt die Alu(Front)platte von einem 19" Einschub.
Wenn Du magst schneide ich dir davon auch einen Ring nach Wunsch bis max 140mm aus und stecke ihn in einen Briefumschlag. (Engagierte Lehrer muss man unterstützen)
IMG_20200530_212018.jpg
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#103 Beitrag von Bastl_r »

Und noch ein Video vom Metall Falten.



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stoppi
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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#104 Beitrag von stoppi »

Hallo Bastl_r!

Vielen Dank für dein sehr nettes Angebot. Ich würde es aber einstweilen einmal mit meinen kleineren Projektilen probieren und dann erst ggf. auf dein Angebot zurück kommen. Meine Kondensatorbank hat ja nur etwa 1/3 deiner Energie...
Meinst Du ein Eisenkern verstärkt den Effekt auch bei der Magnetisierung durch die Capbank noch zusätzlich?
Ich denke mir, dass bei der überaus schnellen Kondensatorentladung (ca. 1-2 ms) sich das Projektil noch nicht allzu weit von der Spule entfernt hat. Daher dürfte die Magnetfelddurchsetzung auch ohne Eisenkern noch recht groß sein. Andererseits erhöht natürlich der Eisenkern durch seine hohe relative Permeabilität die Flussdichte B und demnach auch deren Änderung, was wiederum zu höheren Induktionsströmen führt.

Bei meinem Versuch mit dem Thomsonring verwendete ich ja keine Kondensatorentladung, sondern schloss die Spule für kurze Zeit direkt ans Netz an. Dann habe ich natürlich ein viel länger wirkendes magnetisches Wechselfeld und der Effekt der länger andauernden, magnetischen Durchsetzung durch den Eisenkern ist dementsprechend größer...

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es den Eisenkern bei deiner Entladung natürlich auch mit nach oben schleudert. Dies würde den Effekt natürlich reduzieren.

Was die Abdrücke in der Decke betrifft kann ich im Kleinen auch mithalten: Seit meinen experimentellen Tätigkeiten in der Schule prangt so mancher "Abdruck" im Physiksaal u.a. eben auch einer an der Decke vom Thomsonring :D

Deine Ergebnisse sind echt beeindruckend und zugleich furchteinflößend. Da steckt schon enorme Energie drinnen. Wäre wirklich interessant zu erfahren, mit welcher Geschwindigkeit/Energie deine Projektile nach oben sausen...

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Re: Capbank aus alten Blitzelkos in Betrieb nehmen

#105 Beitrag von Bastl_r »

Hallo
Das von Stoppi angesprochene Miniozi ist da und bereits zusammengelöst.
Wie erwartet ergeben sich mit dem Shunt auch damit keine sinnvolle Messungen wenn die HV zum Zünden verwendet wird.
Meine selbstgebastelte Rogowskispule lässt sich aber dann und wann "auslesen". Muss nur noch mit der Singleshirt Funktion besser klarkommen.
Folgende Messung wurde mit etwa 650V und angeschlossener Launcherspule vorgenommen.
So ganz sauber funktioniert aber auch die Firmware nicht. Denn in den "freien Flächen" sollten Detailangaben zur Messung stehen.
IMG_20200603_212828.jpg

bastl_r

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