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BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 13:49 
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Moin,
viele kennen das. Die heutigen Smartphones sind fast alle leistungsfähiger und geiler wie nie zuvor, nur leider bauen die meisten Hersteller fast ausschließlich Prestigeobjekte die schon vom ankucken zerbrechen. Die Akkus werden immer kleiner und die Geräte immer flacher.
Möchte man ein stabiles, "Outdoortaugliches" Gerät muss man tief in die Tasche greifen wenn man was anständiges haben möchte. Leider gibt es da auch viel chinesischen Mist zu kaufen der zwar robust, von der Leistungsfähigkeit aber eher Grütze ist.

Seit einigen Monaten bin ich nun schon dabei immer mal so nebenbei an einem Schutzgehäuse für mein aktuelles Smartphone zu basteln.
Speziell kam es mir dabei auf folgende Punkte an:

-Stoßfestigkeit
-Vergrößerung der Akkukapazität
-Handlichkeit

Vernachlässigen werde ich zunächst die Wasserdichtigkeit, da ich in meinem Umfeld selten Wasser vorfinde.

Beruflich bin ich den ganzen Tag im Service oder auf der Baustelle unterwegs. Ich benutze das Gerät viel zum fotografieren, um Datenblätter heraus zu suchen / anzuzeigen und zum Telefonieren.
Es ist für mich wie ein Werkzeug und mein zweiter, kleiner PC den ich immer auf Tasch habe.



Mein Gerät ist das Wiko Highway Signs, ein Chinaphone aus dem mittleren Preisbereich. Ist nicht besonderes, von den Spezifikationen für die meisten wohl eher Mist und ein Grund zum schmunzeln, lässt sich aber sehr einfach rooten und Modifizieren, und bietet neben seiner sehr rauscharmen und scharfen Kamera auch einen Gyroskopischen Sensor der mir die Aufnahme von Photospheres (360° Kugelpanoramen) ermöglicht.


Das Gehäuse selber ist von Grund auf in Google Sketchup designt worden und wurde von mir immer wieder geringfügig verändert.
Ausgedruckt wurde es in Natur-ABS auf einem Makerbot-Clone 3D Drucker.
So sieht der aktuelle Prototyp aus:

Dateianhang:
IMG_2812.jpg


Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen die mittels M3 Schrauben verschraubt werden.
Dateianhang:
IMG_2813.jpg


Da das ganze natürlich schon Wochenlang im Einsatz war sind die rauen Seitenflächen ein wenig eingesaut. Die finale Version soll irgendwann mal aus Aluminium gefräst werden und Glatte Oberflächen bekommen.
Dateianhang:
IMG_2817.jpg


Die Rückseite des Gehäuses ist noch offen, damit ich mit den verschiedene Akkutypen experimentieren kann. Momentan ist eine LiPo Flachzelle mit 5Ah verbaut welche den originalen 2Ah ersetzt hat. Vorher wurde schon mit 18650 Zellen experimentiert. Diese funktionieren ebenfalls ausgezeichnet, kommen aber wegen ihrer Baugröße nicht in Frage.

Dateianhang:
IMG_2814.jpg


Der 5Ah LiPo ist an der Schutzplatine des Originalakkus verlötet und versorgt das Gerät bei meiner Nutzung ca 3 Tage lang mit Strom ohne dass ich mir Gedanken über das Aufladen machen muss.
Die Zelle selber stammt aus einer 14 Euro teuren Powerbank.
Dateianhang:
IMG_2811.jpg


Ich habe diese Kombination nun seit einer Woche im Testeinsatz und bin voll zufrieden. Der Akku lässt sich über das Gerät Laden und die Prozentanzeige des Akkus stimmt ebenfalls.
Für das finale Gehäuse welches aus Aluminium gefräst werden soll werde ich wohl noch einen zweiten LiPo besorgen und die Kapazität verdoppeln :headbang:

Die USB-Buchse soll zusätzlich noch verlängert / umverlegt werden da mir mein vorheriges Smartphone des gleichen Typs bei einem Autounfall kaputt ging. Beim Aufprall flog das Telefon herum und das USB-Kabel welches zum Laden eingesteckt war wurde schlagartig herausgerissen wodurch im Innenren des Gerätes ein Flachbandkabel welches diverse Antennen, Mikrofon, Lautsprecher und halt eben die USB Buchse mit dem Mainboard verbindet durchtrennt wurde...

Updates folgen dann...

Über eventuelle Ideen und Anregungen würde ich mich sehr freuen!


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BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 15:55 
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Registriert: Mo 7. Feb 2011, 23:24
Beiträge: 2349
Wohnort: Aachen

Schule/Uni/Arbeit: Student/Elektrotechnik
In dem Handy ist ja ne Menge Platz. Coole Idee mit dem erweiterten Akku. Eine Sache die ich mir nur gerade gedacht habe: Sind die Ausbuchtungen für die Schrauben nicht unpraktisch?
1. sitzen die mittleren so, das sie beim halten mit einer Hand zwangsläufig in den Handballen drücken.
2. Kann ich mir gut vorstellen, dass sich diese Ausbuchtungen mit der Hosentasche und etwaigem Inhalt verkanten und so dafür sorgen, dass es mühsam ist das Handy in die Tasche zu schieben, bzw. wieder heraus zu bekommen.


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BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 16:25 
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Beiträge: 152
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Moin!

In der Tat ist es so dass Ausbuchtungen geringfügig stören. Was aber viel mehr ins Gewicht fällt ist die Tatsache dass diese die Außenmaße des Gehäuses stark vergrößern. Je härter das Material ist desto dünnwandiger und kleiner kann das Gehäuse werden.
Momentan fertige ich gerade ein Gehäuseprototypen aus Hartschaum und Heißkleber an welcher von den Außenformen her Kubisch ist.
Generell würde ich das Gehäuse viel lieber so aus Einzelteilen verbinden. Allerdings bin ich nicht gut im Alu-Schweißen. Edelstahl wäre für mich kein Problem, wird aber wegen der Hohen Materialdichte den Empfang extrem stören denke ich.
Irgendwas dass man bequem am Schreibtisch schneiden und kleben kann wäre echt gut.

Ich baue mal meinen Prototypen fertig und zeige hier ein paar Bilder, dann werdet ihr sehen was ich meine :)

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BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 16:41 
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Registriert: Fr 31. Aug 2007, 12:35
Beiträge: 2999
bei ebay gibts recht günstig Abschnitte von 0.5mm dickem Ti-Blech - bei der halben Dichte von Edelstahl würde ich das bevorzugen. Der Spaß wird dich 5-10€ kosten und du kannst ihn an den Rändern mit dem Plastik verkleben.

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BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 18:36 
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Titan wäre natürlich was ganz exklusives. Allerdings möchte ich gerne alles aus einem einzigen Material fertigen und Metall zu kleben finde ich auch irgendwie doof.
Bin Gedanklich schon bei Carbonplatten gewesen, habe da allerdings keinerlei Erfahrung mit diesem Material.

Am liebsten würde ich es wie gesagt aus einzelnen Teilen zusammenschweißen/löten/kleben.

Hier ist mein erster Entwurf aus 3mm Hartschaumplatte (verklebt mit Pattex Heißkleber). Ist so eng wie möglich gebaut, bei ner zweiten LiPo-Zelle (welche glaube ich unnötig sein dürfte) würde das ganze noch mal 3-4mm dicker werden.

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BeitragVerfasst: Sa 26. Dez 2015, 20:06 
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Habe heute wieder ein wenig herumgebastelt...

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Ist nur ein Provisorium. Will ich irgendwann mal aus nem anderen Material präzise fertigen. Heute war Säge und Feile angesagt da meine Fräsmaschine und das dazugehörige Werkzeug sich noch in der Umzugsphase befinden ;)

Mir gefällt die Sandwichbauweise weil man überall jederzeit herankommt sich auch der Akku später eventuell nochmal vergrößern lässt.
Das Material muss aber definitiv härter und dünnwandiger werden.

Wie genau kann man sich Titan von der biegbarkeit her vorstellen? Ähnlich wie bei Stahl? Bekommt man das irgendwie gefräst?


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