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 Betreff des Beitrags: Re: stoppi's Projektekiste
BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 14:53 
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Schule/Uni/Arbeit: Student B. Sc. Chemie
Schönes Projekt,
das würde sich ja auch prima für Schülerversuche anbieten .

LG Vapo

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Ein hoch auf die magische Säure

Klick hier um mir eine Freude zu machen :)

Es dauert nicht mehr lange bis es Kochsalz nur noch in 50g Tütchen gibt und bei Abgabe eine EVE unterzeichnet werden muss


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 Betreff des Beitrags: Re: stoppi's Projektekiste
BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 18:29 
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Beiträge: 804
War ja nur ein kleines Nebenprojekt (1-2h) ;)

@Kilovolt: Für die vom bewegten Objekt reflektierte Frequenz gilt: f = f0 * (1 + v/c) / (1 - v/c)

Am Ort des Sensors überlagern sich die nach z.B. rechts ausgesandte und die nach links wieder zurückkommende Welle additiv. Es gilt also:

y_ges = y_1 + y_2 = y_1,0 * sin(k*x - w*t) + y_2,0 * sin(k'*x + w'*t)

mit k = 2*Pi/Lambda_0 = 2*Pi*f0/c, w = 2*Pi*f_0, k' = 2*Pi*f/c und w' = 2*Pi*f

Daraus folgt:

y_ges = y_1,0 * sin(2*Pi*f0*[x/c - t]) + y_2,0 * sin(2*Pi*f*[x/c + t])

Nehmen wir vereinfachend für den Sensorort x = 0 an. Daraus folgt:

y_ges(t) = y_1,0 * sin(-2*Pi*f0*t) + y_2,0 * sin(2*Pi*f*t)

Nehmen wir weiters vereinfachend für die Amplituden y_1,0 = y_2,0 = 1 an:

y_ges(t) = sin(-2*Pi*f0*t) + sin(2*Pi*f*t)

Mittels trigonometrischer Additionsformeln ergibt sich daraus:

y_ges(t) = 2 * sin(Pi * [f - f0] * t) * cos(Pi * [f + f0] * t)

Der erste Faktor entspricht genau der Amplitudenmodulation, eben der Schwebung. Für die Schwebungsfrequenz gilt also:

f_Schwebung = 0.5 * [f - f0] = 0.5 * [f0 * (1 + v/c) / (1 - v/c) - f0] = 0.5 * f0 * [2 * v/c / (1 - v/c)]

Durch die sehr kleine Geschwindigkeit v in Relation zur Lichtgeschwindigkeit c gilt: v/c = 0. Daher ergibt sich folgender Ausdruck:

f_Schwebung = f0 * v / c , also direkt proportional zur Geschwindigkeit v ;)

Das HB100-Modul habe ich über ebay gekauft zu einem Spottpreis: z.B. http://www.ebay.com/itm/1-HB100-Microwa ... Swa39UwLcH


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 Betreff des Beitrags: Re: stoppi's Projektekiste
BeitragVerfasst: Mi 13. Apr 2016, 07:37 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11935
Wohnort: Schweiz
Uiuiui :shock: :shock:
Danke vielmals für die aufwendige Herleitung, stoppi! Muss das in ner ruhigen Minute erst versuchen, nachvollziehen, bin leider nicht so fit wie Du in solchen Dingen.

Der Preis des Moduls ist wirklich unglaublich günstig! Ich frage mich schon ernsthaft, wie es möglich ist, ganze Schaltungen zu solchen Preisen anzubieten. Sind das vielleicht Restposten, die nie eingesetzt wurden?

Danke jedenfalls für den Ebay-Link, muss mir wohl bei Gelegenheit auch eines reinziehen, oder noch besser gleich zwei, damit man eines opfern kann um zu schauen, was da drin ist ;-)

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: stoppi's Projektekiste
BeitragVerfasst: Fr 6. Okt 2017, 19:21 
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Registriert: Mo 29. Mär 2010, 21:39
Beiträge: 804
60.) Hitzdrahtanemometer: Einfache Wheatstonebrücke mit 24V/2.4W-Glühbirne. Reagiert extrem sensibel auf kleinste Luftströmungen. So erhöht etwa ein zartes Hauchen die Ausgangsspannung von 0 auf 300 mV.


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 Betreff des Beitrags: Re: stoppi's Projektekiste
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 19:01 
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Beiträge: 2959
Wohnort: Braunschweig

Spezialgebiet: AVR, C, FPGA
Schule/Uni/Arbeit: Student
Hey!

Cool, in meiner Bachelorarbeit hatte ich auch mit Hitzdrahtanemometern zu tun!
Hieß bei mir allerdings "Heißfilmsensor" und war auf einer Flexplatine als wenige Mikrometer dünner Kupferdraht ausgeführt.
Die Ansteuerung erfolgt allerdings gepulst und mit einem Komparator, sodass die Strömungsgeschwindigkeit nicht als Spannung, sondern als Duty Cycle ausgelesen wurde.

Naja, genug von mir. Nettes Teil, auf die Idee mit der "kaputten" Glühbirne muss man erstmal kommen! :)

Viele Grüße
Paul!

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