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 Betreff des Beitrags: Wie alles anfing...
BeitragVerfasst: Mo 20. Nov 2017, 21:56 
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Habe mal aus Neugierde versucht das Video wiederzufinden, das sich bei mir vor rund sieben Jahren (= ich 12 Jahre alt) auf ewig eingebrannt hat und den Grundstein für meine heutigen Tesla-Projekte gelegt hat. Gar nicht so leicht, irgend ein Video, dessen Namen man nicht mehr wirklich weiß, wiederzufinden - aber: Hier ist es:



DAS war damals der Traum; sowas zu bauen und - auch wichtig - andere daran teilhaben zu lassen.

Was hat euch denn so geprägt?


Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie alles anfing...
BeitragVerfasst: Mo 20. Nov 2017, 23:48 
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Spezialgebiet: lithium akkus, arduino, 3d druck
Schule/Uni/Arbeit: C:/Windows/System32
Als halbwüchsiger mit dem Handwagen auf'm Sperrmüll Elektrokram gesucht und aufgeschraubt. Lautsprecher & Elektronik war also schon seit ich laufen kann ein thema.
HV kam erst spät, erstmal musste ich ein paar male 220v an den Fingern spüren bevor man realisiert dass es weh tut, gefährlich ist und man mehr will.
Anfänglich noch ohne brauchbares equipment, sondern mit einem Trafo an einem Audio Verstärker :trollface: Dann mit Zündspulen, DST's usw. Was man halt in die finger bekam.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie alles anfing...
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 09:11 
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Beiträge: 624
Morgen,

Der Weg zur Elektronik stand bei mir auch schon im Kindergarten fest. Schon da verbrachte ich Zeit mit meinem Vater in unserem Keller und bastelte mit ihm an blinkenden LEDs.
Finger in die Steckdose ist mir zum Glück nie passiert. Ich habe mir nur irgendwann gedacht, dass der freiliegende Kontakt nicht gefährlich sein konnte - schließlich wird er nicht einmal durch die Kindersicherung blockiert - und hab ihn angefasst. Ich lag richtig :mrgreen:

Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie alles anfing...
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 15:34 
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Beiträge: 11926
Wohnort: Schweiz
Hallo Max

Mit rudimentärer Low-Voltage-Elektronik geriet ich schon als Kind in Kontakt. Mit einem Kosmos X1000 Experimentierkasten kam mein Wissendurst über Elektronik richtig in Fahrt und ich entdeckte langsam, dass man Elektronikbauteile nicht nur vom Experimentierbaukasten nehmen kann, sondern auch aus diversen Altgeräten ausschlachten kann. Es folgten nachmittagelange Ausschlachtorgien von TV-Chassis, Radios, irgendwelchen Printplatten vom Schrott usw. usw. Mein zwei Jahre älterer Bruder teilte meine Interessen und war immer ein Schrittchen voraus. Er hatte auch Zugang zu einer etwas weiter entfernten Altmetallsammelstelle und brachte immer wieder erstaunliches nach Hause mit, unter anderem ein altes Ultraschallgerät mit grosser Röhre und fettem Trafo, dann mal einen halb zerlegten Industriecomputer mit riesigen Printeinschüben mit ein paar wneigen kB-Speicher. Einmal fand er einen unvollständigen CD-Player, was damals eine absolute Sensation war, denn CD gab es erst seit vielleicht 5 Jahren oder so. Das erste Mal haben wir damals eine Lasereinheit zerlegt und es wimmelte von anderen interessanten Teilen da drin, denn dieser Player war noch nicht so hoch integriert wie die heutigen. Es war ein Technics SL-P10, daran erinnere ich mich noch gut.

Als bei mir das Interesse an Hochspannung anfing, gab es (leider!) noch kein Internet. Ich konnte mich mit niemandem austauschen und Informationen waren mehr als rar, spezielle Bauteile wie Senderöhren oder so konnte man gleich vergessen. Es gab aber in unserer Biliothek damals ein Buch, in dem der Bau eines kleinen Funkeninduktors beschrieben war, das war glaube ich von Heinz Richter. Da ich jedoch nie den dafür benötigten Kupferlackdraht von mehreren km Länge auftreiben konnte, scheiterte dieses Projekt, ebenso wie die darauf aufbauende, kleine SGTC, die dort beschrieben war.

Im Physikunterricht, damals mit etwa 15, sah ich dagegen das erste Mal eine Jakobsleiter und eine Influenzmaschine, sowie einen roten und einen grünen HeNe-Laser. Das waren echte Highlights und vorallem die Influenzmaschine hatte es mir angetan. Ich war zwar nicht in der Lage, eine solche selber zu bauen (dazu mussten zuerst noch etwa 25 weitere Jahre vergehen), aber alleine das Wissen um die Möglichkeit, auf diese Weise Hochspannung erzeugen zu können, war faszinierend. Eigene HV-Versuche gelangen mir erstmals mit einem kleinen HV-Netzteil aus einem Kopierapparat, das sagenhafte 6kV lieferte mit ca. 0.5mA Kurzschlussstrom. Alleine diese Schaltung konnte mich schwer begeistern, weil man damit doch schon erste, eigene Versuche anstellen konnte. Später fand ich zusammen mit einem Schulkameraden mehrere Neontrafos im Altmetall, damals war das noch alles frei zugänglich. Ich glaube, wir wussten gar nicht, wie gefährlich die nachfolgenden Spielereien waren, aber wir haben einiges ausprobiert, allem voran eine eigene (meine allererste!!!) Jakobsleiter.

Danach war erstmal einige Jahre Pause. Mir war nicht bewusst, wieviele hübsche und gefährliche HV-Quellen es im Alltag da draussen gab und erst mit dem Internet begannen meine ersten, zaghaften Recherchen. Damals war ich schon Mitte 20 und hatte viel mehr Möglichkeiten, aber das Internet war elend langsam und Infos über HV gab es noch nicht beliebig viele. Zuerst versuchte ich, alle möglichen und unmöglichen HV-Quellen zu organisieren, denn dies erschien mir am wichtigsten für coole Versuche. Nachdem ich ziemlich viele Erfahrungen mit 50Hz-HV-Quellen gesammelt hatte, folgte dank dem Internet eine erste SGTC, danach weitere SGTCs und schliesslich SSTCs. Danach war der Bann gebrochen, ich beschäftigte mich mit kleinen Marxgeneratoren, mit Kaskaden, Influenzmaschinen, Gaslasern und halt allem, was auf meiner Page beschrieben ist.

Besonders geprägt haben mich damals während meiner frühen Internetrecherchen folgende beiden Seiten im Netz, wobei letztere dann deutlich später gekommen ist, als ich schon recht gut Bescheid wusste über die Möglichkeiten, die man so hat. Damals war ich daran, meine eigene Internetpage zu erstellen.

über PolePigs: http://www.angelfire.com/tx4/ionwind/pigpage.html
über Kaskaden: https://www.celnav.de/hv/hv2.htm
https://www.celnav.de/hv/hv4.htm

Ach ja, was mich damals auch schwer beeindruckt hat war die Seite von Kurt Schraner, besonders diejenige über seine Trafosammlung, hier:
http://home.datacomm.ch/k.schraner/trafos.htm

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

http://www.kilovolt.ch


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