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BeitragVerfasst: So 30. Okt 2011, 19:52 
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Beiträge: 1776

Spezialgebiet: Fusors
Aufgrund von Zeit- und Geldmangel beschäftige ich mich momentan wieder mehr mit Robotik. In dem Fall soll es um eine universell einsetzbare runde Platine mit einem Atmega-32 gehen.

Ich habe vor bei Gelegenheit die Platine in größerer Stückzahl fertigen zu lassen um gut gewappnet für zukünftige Mikrocontroller-Projekte zu sein. Sollte jemand an einem Exemplar interessiert sein ist dies sehr willkommen. Der Stückpreis wird ohne Bestückung vermutlich die 14 Euro-Marke nicht überschreiten. Das Ganze wird beidseitig, mit Polygon, durchkontaktiert und mit Lötstopplack versehen. Das Ding hat einen Durchmesser von etwa 8 cm.

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Die Platine ist relativ minimalistisch aufgebaut. Die Leiterbahnen reduzieren sich auf einen Atmega-32 in Grundschaltung (mit externem Quarz) und ISP-Anschluss sowie eine Resettaster und einem Eingabetaster. Diverse andere Bauteile sind nicht verdrahtet und müssen nachträglich per Hand je nach Bedarf verbunden werden. Der einfache Grund dafür liegt darin, dass ich das Ding so universell wie irgend möglich halten wollte und da macht es sich nicht gut, wenn einige Pins des Atmegas bereits an Motortreiber etc. vergeben sind.
Das Board ist doppelseitig (GND ist oben) aufgebaut. Direkt am Atmega sind Stiftleisten angeschlossen und zwar in einer Weise, dass zwei Leisten getrennt vom Atmega aber untereinander verbunden und eine direkt an die Pins des Atmegas angeschlossen ist. Somit können je zwei Leisten mittels Jumper überbrückt werden. Das ermöglicht nachträglich viele Veränderungen am Robot und das Stapeln von mindestens zwei dieser Platinen übereinander. Die zwei gestapelten Platinen lassen sich dann komplett unabhängig (die unteren Stiftleisten dienen dann nur als Durchführung) oder aber auch nach Belieben mit einander verschaltet verwenden.

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Des Weiteren befinden sich noch 10 lose LEDs (eine unter dem Sockel des Atmegas) und 3 weitere Doppelstiftleisten auf dem Board. Letztere Bauteile können natürlich auch problemlos gegen eine Vielzahl anderer Bauteile ausgetauscht werden so lange das Rastermaß beibehalten wird. Auch befindet sich unter dem Sockel des Atmegas genug Platz für einen Dip-20 IC also meinetwegen auch ein 16-Dip Motortreiber vom Typ L293D. Das ganze Ding hat wie man sehen kann 9 Löcher. Die vier quadratischen äußeren Löcher dienen der Befestigung. Die anderen Löcher sind für meine Bedürfnisse angelegt und dienen unter anderem als Durchführungen oder für spezielle Befestigungszwecke.

Den Schaltplan und die Kontaktierung des Atmega-32 werde ich noch eingehend überprüfen. Ob überhaupt und wenn ja wann ich diese Platine in Auftrag gebe kann ich noch nicht genau sagen aber vermutlich wird es noch eine Weile dauern.

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Bis dahin würde ich mich über jeden Kommentar zu Fehlern, Fehlerquellen, Verbesserungen, Bestückungsvorschlägen sowie über Fragen und Anregungen freuen.

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BeitragVerfasst: So 30. Okt 2011, 20:03 
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Registriert: Fr 31. Aug 2007, 12:35
Beiträge: 2999
Hi,

also wenn die unbedrahteten pads von Hand lötbar sein sollen, dann würde ich aber offset pads verlangen.

Wenn ich mir das recht anschaue, könntest du statt dem unmotiviert herumliegenden kleinen DIL package die Platzierung so wählen, dass man die Standardbeschaltung an einen ATTiny2313 oder ATMega8 mittels weniger Lötbrücken anschließen kann. Ein DIP-28 package vorzusehen hätte auch den Vorteil, dass man alternativ einen 14pin oder 16pin Logik-IC und einen Gatetreiber draufsetzen könnte.

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BeitragVerfasst: So 30. Okt 2011, 22:24 
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Registriert: Do 7. Mai 2009, 14:14
Beiträge: 1776

Spezialgebiet: Fusors
Zitat:
Wenn ich mir das recht anschaue, könntest du statt dem unmotiviert herumliegenden kleinen DIL package die Platzierung so wählen, dass man die Standardbeschaltung an einen ATTiny2313 oder ATMega8 mittels weniger Lötbrücken anschließen kann. Ein DIP-28 package vorzusehen hätte auch den Vorteil, dass man alternativ einen 14pin oder 16pin Logik-IC und einen Gatetreiber draufsetzen könnte.
Sehr guter Punkt. Da war mein Gehirn wohl mal wieder zu faul dran zu denken. Jedoch habe ich nun einfach zwei DIP-20 Packages unter den Atmega-32 gelegt. Natürlich lassen sich die Endpads nur dann nutzen, wenn man für den Atmega-32 Sockelleisten statt den üblichen flachen IC-Sockeln verwendet und die LED und Widerstände sowie der Kondensator müssten unterseitig untergebracht werden wobei lediglich der Kondensator überhaupt eine Rolle spielt. Besser man hat Pads und braucht sie nicht als man braucht sie und hat sie nicht, richtig?

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Zitat:
also wenn die unbedrahteten pads von Hand lötbar sein sollen, dann würde ich aber offset pads verlangen.
Ehrlich gesagt finde ich die jetzigen Pads aufgrund meiner Löttechnik sehr angenehm. Asymmetrische Pads sind bei der Methode eher etwas ungünstig und unter Umständen steigt die Gefahr mehrere Pads zusammenzulöten wobei mir das bestimmt nicht passiert und eher ein Problem vom schlampigen schnellem Arbeiten ist. Sollte ich allerdings noch herausfinden, wie man die Pads in Eagle verändern kann werde ich vermutlich zumindest einige der Pads anpassen.

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BeitragVerfasst: So 30. Okt 2011, 22:36 
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Registriert: Fr 31. Aug 2007, 12:35
Beiträge: 2999
plasmarist hat geschrieben:
Sollte ich allerdings noch herausfinden, wie man die Pads in Eagle verändern kann werde ich vermutlich zumindest einige der Pads anpassen.


hab dazu ein videotutorial gemacht :(

Neue lib anlegen, device + package + symbol rüberkopieren, package editieren (CHANGE SHAPE OFFSET, ROTATE, CHANGE DIAMETER ... --> HELP CHANGE) und gut ist.
Was die Lötbarkeit angeht, brauchst du dir bei industiell gefertigten Platinen keine Gedanken machen, Lötstopplack + Flussmittel richten das.

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