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BeitragVerfasst: Mo 20. Nov 2017, 19:19 
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Einen TEA-Laser habe ich ja schon und die HV-Kondensatoren (700pF, 40kV) für einen longitudinal angeregten lagen auch schon ein Weilchen bei mir herum. Letzte Woche fing ich dann mit dem Zusammenbau des Stickstofflasers an. Die Basis bilden drei 5x10cm Aluplatten in den Stärken 8 und 15mm. Eine deshalb breiter, damit genügend Platz für die M8-Schlauchtülle vorhanden ist. Das Glasrohr (5mm Durchmesser, 1mm Glasstärke) wird dann mit 2-Komponentenkleber luftdicht verbaut. Der Arbeitsdruck sollte im Bereich 1-20 mbar liegen. Eingestellt wird dieser dann mittels Nadelventil.

Was jetzt noch fehlt sind die beiden justierbaren Endfenster, welche einen Oberflächenspiegel bzw. ein Quarzplättchen gegen eine Gummidichtung pressen werden. Als Spannungsquelle kommt meine ZVS-Zeilentrafoschaltung mit nachfolgender TV-Kaskade zum Einsatz. Diese liefert bis zu ca. 30-40 kV.

Auf dem Weg zu mir sind jetzt noch der Oberflächenspiegel, das Quarzplättchen, diverse Bohrer, zwei Alu-Ronden (35x3mm) und diverse Glasschneider. Wenn's Neuigkeiten gibt, melde ich mich wieder ;)


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Zuletzt geändert von stoppi am Mo 27. Nov 2017, 18:46, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Mo 20. Nov 2017, 19:22 
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Hier noch die ebay-Angebote für den Oberflächenspiegel, das Quarz-Plättchen und die 8mm-M8-Schlauchtülle...


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 16:56 
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Nabend stoppi,

Wie alle deine Projekte, werde ich auch bei diesem mitlesen! Allerdings muss ich gestehen, dass ich schon so manche Antwort zu deinen Projekten verpennt habe...
Zum Aufbau kann ich nur sagen, dass es mit den massiven Stahlplatten sehr robust aussieht ;) Bin schon neugierig, welche Pulsleistungen dabei herauskommen werden!

Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 22:28 
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Sehr schön, mal wieder ein Laserprojekt zu sehen :)

Wie schneidest du den Rückkoppelspiegel/ das Auskoppelfenster zu? Das hat bei mir mit nem normalen Glasschneider immer nur so mittelprächtig funktioniert, da die Sücke ja auch nicht zu groß sein dürfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Do 23. Nov 2017, 09:40 
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Hallo!

Die Metallplatten sind aus Alu, Max ;) Für den Zuschnitt des Spiegels bzw. der Quarzglasplatte habe ich einen Glasschneider bestellt. Mal sehen, wie das mit dem funktioniert. Die Glasröhren habe ich gestern mit dem Schneider auf die richtige Länge gebracht, funktionierte wunderbar...


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Do 23. Nov 2017, 09:56 
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Wohnort: Schweiz
Das sieht mal wieder sehr sauber aus, stoppi, alle Achtung! Bin gespannt, wie's weitergeht. Plasmarist hat hier auch mal einen solchen Laser vorgestellt. Finde ich interessanter als die ganzen TEA-Aufbauten.

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 21:03 
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Beiträge: 635
Zitat:
Die Metallplatten sind aus Alu, Max ;)
:facepalm: wollte ich eigentlich auch schreiben...


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 10:27 
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Schule/Uni/Arbeit: KFZ-Elktr.
Hallo stoppi,

schöner und interessanter Aufbau. Hab mich vor Jahren auch mal damit beschäftigt.
Ist aber bei einem "Anfänger"-Projekt geblieben. Stickstoff- Normaldruck-Laser mit
sehr bescheidener Leistung
Dateianhang:
N2-Laser-1.jpg

Der Laserpunkt ist aber erkennbar.

Viel Erfolg mit deinem Projekt
L_B_S


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 18:36 
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@L_B_S: Schöner Aufbau. Ist das ein von der Zündspule gespeister Mini-Marx?

Einen TEA-Laser habe ich wie gesagt auch vor einigen Jahren gebastelt. Knackpunkt war damals die Schneide der Elektrodenleisten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Longitudinaler Stickstofflaser
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 08:45 
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stoppi hat geschrieben:
@L_B_S: Schöner Aufbau. Ist das ein von der Zündspule gespeister Mini-Marx?

Einen TEA-Laser habe ich wie gesagt auch vor einigen Jahren gebastelt. Knackpunkt war damals die Schneide der Elektrodenleisten...


ist kein Mini-Marx, ist die Diodengleichrichtung der HV der Zündspule
Die Elektrodenleisten-Schneiden aus 10 mm ALU hab ich mir für 25 Eu mal fräsen lassen, damit diese plan verlaufen.
Bin nicht der "Auskenner" aber die Laser-Impulse werden bei deinem Projekt in dem Glasrohr (Stichstofffüllung mit niedrigen Druck) erzeugt , richtig ?

Gruss
Ludwig


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 16:05 
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Zitat:
Bin nicht der "Auskenner" aber die Laser-Impulse werden bei deinem Projekt in dem Glasrohr (Stichstofffüllung mit niedrigen Druck) erzeugt , richtig ?


Genau, werde es aber mit normaler Luft bei rund 5-30 mbar probieren.

Anbei noch der derzeitige Stand. Gewinde sind soweit alle fertig geschnitten. Fehlen nur noch einige Teile (wie dicke O-Gummiringe) aus Fernost.


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BeitragVerfasst: So 3. Dez 2017, 10:38 
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So, das Glasrohr wurde mit UHU-2K verklebt, einige Schrauben wurden ersetzt und die Gummidichtung verrichtet auch schon ihren Dienst. Jetzt fehlt nur noch die Schlauchtülle, das Quarzglas und der Oberflächenspiegel... Zum Zurechtschneiden des Glases und des Spiegels habe ich mir über ebay einen billigen Schneider besorgt. Mal sehen, wie sich der bewährt...


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BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 16:02 
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Gestern ist der 10cm x 10cm Oberflächenspiegel aus China eingetroffen. Habe ein kleines Quadrat rausgeschnitten und mit Kleber am hinteren Spiegelhalter fixiert. Zum Justieren brauche ich nicht einmal einen Laser, denn wenn ich vorne ins Glasrohr blicke, dann erkennt man an den wenn möglich symmetrischen Reflexen und dem mittigen, dunklen Spiegelbild der Pupille recht gut, ob der Spiegel korrekt ausgerichtet ist. Der Laser dient quasi nur zur Kontrolle...


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 15:23 
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Schön langsam wird der Laser fertig; M8-Schlauchtülle montiert...


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BeitragVerfasst: Mi 13. Dez 2017, 09:07 
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Respekt, stoppi, saubere Präzisionsarbeit! Kannst Du die mechanischen Arbeiten alle selber bei Dir im Hause durchführen? Sieht mir schon recht anspruchsvoll aus :headbang:

Gruss kilovolt

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