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 Betreff des Beitrags: 30 Watt Schneidlaser für meine CNC
BeitragVerfasst: Sa 7. Okt 2017, 12:38 
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Gab ja lange nichts mehr lasermäßiges.

Habe mir so ein NUBM06 Projektormodul mit 8 445er Laserdioden geholt. Die Strahlen werden mit dielektrischen Spiegeln schön nebeneinender gelegt. Strombegrenzung erfolgt mittels Linearreglern, ist eh eine gute Kühlung geplant.
Die Kiste bekommt noch einen Deckel und ein Brewster-Fenster damit das ganze Staubdicht wird.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 22:19 
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sind die blauen Dioden mittlerweile so gut, dass man die zum schneiden (nicht brutzeln) hernehmen kann? Dachte die hätten Proleme mit der Divergenz.


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BeitragVerfasst: Di 31. Okt 2017, 14:48 
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Hab das Ding inzwischen mal fertiggebastelt.

Hm um ehrlich zu sein ist die Strahlqualität schon recht bescheiden. Weniger als 0,4mm Schnittbreite ist nicht machbar.




Ein Brewsterfenster an der dichten Kiste.
Dateianhang:
IMG_0816.JPG


Gehäuse drum.
Dateianhang:
IMG_0828.JPG


Und Fokussierlinse dran.
Dateianhang:
IMG_0829.JPG







Immerhin lässt sich damit 3mm Sperrholz und Pappe schneiden.
Dateianhang:
IMG_0831.JPG


Lack und Eloxierung lässt sich auch einigermaßen von Alu runterholen.
Dateianhang:
IMG_0830.JPG


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BeitragVerfasst: Do 2. Nov 2017, 20:44 
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Interessante Sache :)

Wie viel hat der 8er Diodenblock gekostet wenn ich fragen darf?

Wie hast du den Treiber genau realisiert? Laserdioden sind ja nicht gerade unempflindlich was Strom/ Spannungsspitzen betrifft...

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BeitragVerfasst: Do 2. Nov 2017, 22:35 
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Der Block hat mich vor einem Jahr 260€ beim Chinesen gekostet. War glücklicherweise ein kleines unauffälliges Päckchen das unkompliziert ins Land kam.


Beim Treiber war ich relativ denkfaul ich hab einfach jeder Diode einen eigenen LM350 mit 2,7A Beschaltung mit nochmal 0,2Ohm und 3,3µF vor der Diode verpasst um transienten zu dämpfen. Das verheizt zwar bei 12V vom günstigen Servernetzteil fast 200 Watt ist aber wenn man noch einen Server-CPU Kühler übrig hat eigtl. kein Problem. Linearregler sind schon eine recht sichere Sache, habe auch mal mit dem Oszilloskop geschaut ob es da Überschwingt.
Das komplette Paket wird dann einfach von einem IRFP 260N mit Treiber-IC und Optokoppler über die 10€-Chinasteuerkarte von der Fräse ein und ausgeschaltet, intensität Analog zu steuern geht da natürlich nicht.


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BeitragVerfasst: So 5. Nov 2017, 22:12 
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Registriert: Mo 9. Nov 2009, 22:56
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Warumeigentlich kein CO2? ist doch robuster und soweit ich weiß günstiger, auch bessere Strahlqualität?
Wie bekommen die Schrittmotore ihre Daten? Hast du da ein CAM Programm das die Bahnen generiert?
Ich interessiere mich auch für den Selbstbau von sowas, habe aber keine Ahnung von der Software.


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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 00:30 
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Ich würde mal behaupten, die Röhre hat eine kürzere Lebensdauer und man müsste sie über Spiegel aufwendig umleiten. die kleinste abweichung macht da probleme.
Aber ja, da hätte er neber einer besseren Strahlqualität auch den vorteil mit 10µm wellenlänge zu arbeiten, was von vielen Materialen besser absorbiert wird als Sichtbares, Blaues licht. Damit kann man zb. Transparentes Acryl, Eis oder gar Glas schneiden.
Preislich her ist man mit Versand aus DE bei einem CO2 Laser mit 110-140€ für eine ~60W Röhre, 10-30€ Wasser-Kühlsystem, 50-100€ Netzteil, 20-50€ Spiegel, 50€ Linse dabei.

Für den CNC Router gibts viele möglichkeiten, von dem einfachen GRBL für atmel & stm32 chips, über Parallelport Adapterboards für Mach3, LinuxCNC und co. Bis hin zu indstrieware wo die einfachste Software schon mehr kostet als die komplette Werkstatt.

Als Software braucht man eimal CAD und CAM:
In CAD wird die zeichnung oder das Modell erstellt. Inkscape ist zb. für Lasercutter interessant, da es dort ausschließlich um 2D Vektorgrafiken geht.
In Fusion 360, Blender oder anderen CAD programmen kann man 3D modelle erstellen.

in CAM wird das Modell oder die Zeichnung in GCode umgewandelt.
Fusion 360 hat eine CAM funktion. Inkscape und Blender nur mit Plugins. Es gibt aber viele andere programme die ebenfalls Gcode aus einem Modell erstellen können.

Der GCode (befehle wie zb. Fahre von X10 Y10 nach X20 Y10, Spindel an. Z 10cm senken) wird dann in der CNC software (Mach3, LinuxCNC usw.) in Pulse für die Motoren übersetzt, welche per Parallelport an einem externen Board / Treiber hängen.
Bei GRBL wird der Gcode per Serieller USB verbindung an einen Mikrocontroller gesendet der genau das gleiche macht wie die Software oben, nur alles auf einem Chip und etwas vereinfacht.

LinuxCNC http://linuxcnc.org/
Blender CAM http://blendercam.blogspot.com/
grbl:
für atmel 328p & 168 https://github.com/gnea/grbl
für atmel 2560 https://github.com/gnea/grbl-Mega
für LPC1769 https://github.com/gnea/grbl-LPC
für STM32F4 https://github.com/IRNAS/grbl_stm32

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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 07:19 
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Die Lebensdauer ist tatsächlich so eine Sache, die Diode werden so wie sie jetzt gekühlt sind wohl 20 000 Stunden durchhalten....
Man fragt sich allerdings schon ob man je so viel zu schneiden hat.

Weil ich mit der Schnittqualität nicht so recht zufrieden bin hab mir nun auch eine CO2 Laserröhre bestellt. Kostet bei Ebay momentan 150€ incl. Netzteil.

https://www.ebay.de/itm/191724821010
https://www.ebay.de/itm/50W-CO2-Laser-Netzteil-Stromversorgung-Lasergravierer-Gravur-Schneidemaschine/172743139902

Momentan kommt ordentlich was an Leistung raus, nehme mal an 40w bei 14mA (Beschriftung gibt es auf der Röhre nicht außer einem Aufkleber der sagt dass das eine 50W LED-Lampe ist, aber China Röhren haben immer 10 Watt weniger als beworben)
Ich erwarte eigtl. nur 500 Stunden bis die Leistung merklich runtergeht, mit glück vielleicht 1000. Mehr als 14mA sollte man so einer Röhre in der Größe auch keinesfalls antun.

Die Linse ist leider noch nicht da, die kommt direkt aus China, ist aber schon in Frankfurt gelandet laut Sendungsverfolgung.
https://www.ebay.de/itm/Dia-20mm-FL-50-8mm-ZnSe-Focal-Lens-Focus-For-CO2-Laser-Engraving-Cutter-Machine/322527358697

Das ganze dann mit Spiegelumlenkung zu machen wäre eigtl. möglich, ist aber nicht nötig. Die Fräse ist robust genug dass ich einfach die komplette Röhre+Netzteil Senkrecht an die Spindelmontierung schrauben kann. Zur Kühlung beim Test genügte bis jetzt einfach ein Eimer mit Wasser und ne Teichpumpe, habe allerdings noch eine alte PC-Wasserkühlung hier rumfliegen.


Für die Fräse habe ich einfach so ein Komplettpaket gekauft:
http://www.ebay.de/itm/4-Achse-CNC-Steuerung-Set-Nema23-Schrittmotor-175-Oz-in-M335-Motor-Treiber-3-5A/362080917272

Sind natürlich recht schwache Motoren, mit 3mm Spindelsteigung reicht das aber aus; geht aber auf die Verfahrgeschwindigkeit. Zur Steuerung braucht man dann noch einen alten PC mit LPT port (LPT Erweiterungskarten gehen meistens NICHT) und MACH3 als Software.
Um den G-Code zu erzeugen nehme ich Cambam.

Frässpindel ist das Ding hier:
http://www.ebay.de/itm/Geradschleifer-Schleifmaschine-Stabschleifer-Geradeschleifer-700W-SZLIF-TRZ/152422310178
War noch 10€ billiger, musste allerdings die Lagerung der Welle etwas verbessern und eine Phasenschnittreglung davorhängen.


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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 18:58 
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Norbi hat geschrieben:
Sind natürlich recht schwache Motoren, mit 3mm Spindelsteigung reicht das aber aus; geht aber auf die Verfahrgeschwindigkeit. Zur Steuerung braucht man dann noch einen alten PC mit LPT port (LPT Erweiterungskarten gehen meistens NICHT) und MACH3 als Software.
Um den G-Code zu erzeugen nehme ich Cambam.


Es wohl einige wenige die gehen. Ich hab auf Empfehlung mal eine gekauft und die
tut ihren Dienst. Kann mal schauen was das genau für eine ist, falls da Interesse
bzw. Bedarf besteht.

Habe die gleiche Paarung mit Mach3/Cambam. Bin damit aber nicht so ganz zufrieden.
Mach3 ist okay, CAM werde ich nochmal mit Autodesk Fusion360 und Estlcam rumprobieren.
Cambam macht zwar an sich, was es soll - die Bedienung haut jedoch nicht vom Hocker :/

Viele Grüße
Julian

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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 20:29 
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Ist schon kein Problem. Habe noch genug alte Hardware wo noch ein LPT dran ist; steht nun eben so eine große Kiste in Garage die Probleme hat bei niedrigen Temperatur das HDD hochzufahren.....

Mein Problem war dass ich zunächst einen alten Laptop platzsparend verwenden wollte, nachdem ich dann zwei PCMCIA karten retour geschickt hatte und eine dritte von Ebay (die angeblich funktionieren soll) auch nicht ging hab ich das dann aufgegeben.


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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 21:48 
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War auch mehr ein Tip an NOAA. Am besten alten Win XP Rechner mit LPT on board. Das klappt
meistens ganz gut.

Laptops sind nochmal ein ganz anderes Thema. Da habe ich schon sehr oft gehört, dass die
Schwierigkeiten machen. Die scheinen irgendwie nicht besonders Taktstabil zu sein und da
die Hardware einen stabilen Takt braucht - zumindest die billigen China Dinger - kommen die
nicht mehr klar. Ganz hab ich den Zusammenhang nicht verstanden.

Sorry für's OT. Die Ergebnisse von deinem Laser können sich aber auf jeden Fall sehen lassen!
Hast Du mal versucht wie starkes Sperrholz Du damit durchdringen kannst?

Viele Grüße

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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 21:33 
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Meine Fragen habe ich übrigens gestellt, weil mein Bruder einen Plasmaplotter gebaut hat, 2*1,5m Arbeitsbereich, 10mm Stahl zerschnippelt die Kiste wie Kekse :D Er benutzt auch Mach3 aber weiß bis jetzt nicht wie er aus einer CAD Datei die GCodes generieren kann. Deswegen schreibt er die Codes noch von Hand in Mach3, was zeitintensiv ist. Also braucht er nur noch dieses Cambam? Gibts da Freeware?


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BeitragVerfasst: Mi 8. Nov 2017, 01:59 
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Laden Sie CamBam jetzt herunter, um 40 kostenlose und voll funktionsfähige Evaluierungssitzungen zur Verfügung zu stellen. Nach dieser Zeit wird CamBam noch ca. 1000 Zeilen Gcode produzieren, so dass Sie auch weiterhin kleine Aufträge auswerten und ausführen können.
(übersetzt mit deepl.com)
http://www.cambam.info/

Oder in weniger umfangreich + kostenlos:
https://cadsofttools.de/products/dxf-dwg-g-code/

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