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 Betreff des Beitrags: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Mi 12. Jul 2017, 17:16 
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Moin.

Ich habe die 5 MHz HFSSTC von Teslaundmehr nachgebaut: http://teslaundmehr.de/2016/02/01/power-hf-sstc-5mhz/

Statt der FoKos hab ich keramische Scheibenkondensatoren genommen, statt dem ElKo, einen WIMA MKP10 mit 3,3 Mikrofarad. Parallel dazu, 2 x 10nF Scheibenkondensatoren.
Außerdem habe ich zwischen Gate und Drain 2 antiserielle (?) 12V (statt 15V) Z-Dioden eingebaut, siehe hier:
https://www.dropbox.com/s/m0dpl86wjffed94/High%20Power%20SSTC.pdf?dl=0
Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=QY7z2Wk_hw8

Funktioniert auch. Bis die Z - Dioden (am Gate) rauchen. 14V, 1,7A Eingang. FET ist ein IRFP250n.

Ich habe null Ahnung, wie die Schaltung funktioniert. Auf Deutsch habe ich dazu keine Erklärung gefunden.

Würd mich sehr über Hilfe freuen. Wie funktioniert die Schaltung? HFSSTC scheint ein geheimnisvolles Spezialgebiet zu sein ;)

Grüße, Mofi.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 01:22 
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Hallo Mofi,

Hübsche kleine Plasmaflamme ;)

Ich hatte diese Schaltung auch mal aufgebaut und hatte mehr oder weniger guten Output. 1 bis 2cm arcs gegen nen Schraubendreher waren drin.
Doch die Hauptfunktion des ganzen Aufbaus war eher ne Heizung...
Man muss sicherlich die ganzen caps rund um den Mosi anpassen, damits läuft.
Ich frage mich immernoch, wie bei einer solchen Schaltung das Gate im MHz-Bereich überhaupt angesteuert werden kann. So ganz ohne Treiber... :gruebel:
Was die Zener-Dioden angeht wüsste ich auch nicht weiter. Hab wahrscheinlich genauso viel Verständnis von der Schaltung, wie du... Vllt auch weniger :?

Grüße, Latsch


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 12:53 
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Hi Mofi,

Also diese Schaltung ist wie alle HF Sstcs vom Teslaundmehr eine möglichst simple Schaltung bei der das Mosfetgate eine class e artige sinusförmige ansteuerung sieht, weshalb die verlustleistungen selbst im Megahertzbereich noch verschmerzbar ist.

Bei dieser Variante kommt es hauptsächlich darauf an die Sekundärspule möglichst passend abzustimmen damit die Schaltung gut läuft, da sie ja auf einer festen Freq schwingt.

Ich habe bisher nur seine musikhfsstc mit fußpunktfeedback nachgebaut. Die läuft super mit ner 2cm flamme in die luft.

Grüße,

Zeeman

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 14:33 
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Hallo Mofi

diese selbstschwingenden Schaltungen sind leider oft ein bisschen Glücksache, wenn ich das jetzt mal so frech sagen darf ;-) Das Problem besteht genau, wie zeeman schon richtig sagte, in der optimalen Abstimmung. Wenn Du eine HF-SSTC mit gutem Output möchtest, würde ich Dir eine mit abstimmbarem Oszillator 4046 empfehlen, so wie sie ataio gebaut hat.

Du kannst auch meine Version nachbauen, die ist von Richie Burnett abgekupfert, jedoch mit Halbleitern, die man auch hierzulande problemlos bekommt.

http://www.kilovolt.ch/teslaspulen/sstc-4.htm

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 14:53 
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Habe das Spülchen nachgebaut, eben weil die so einfach ist. Trotzdem versteh ich nicht, wie überhaupt die Schwingung erzeugt wird. Hat das etwas mit der Kapazität des FET zu tun?
Und warum rauchen die Z Dioden? Fließt bei den 12V Typen einfach zu viel Strom, Weil die Feedbackspannung zu hoch ist? Habe noch 18V Z Dioden. Habe die Kathoden zusammengelötet, meist werden die Anoden verbunden. Aber ist das nicht egal?
Versteh mal wieder nix.

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 15:42 
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Du meinst wohl, Du hast zwischen Gate und Source die Z-Dioden drin, richtig? Es spielt keine Rolle, ob Du bei den Z-Dioden die beiden Kathoden oder die beiden Anoden zusammenschaltest. Jeweils eine Z-Diode begrenzt dann auf die Z-Spannung, die andere auf die Diodendurchlassspannung. Kehrt die Poarität um, ist es genau umgekehrt.

Entweder war wirklich das Feedbacksignal schuld am Tod der Z-Dioden, oder es ist etwas viel geflossen vom 10k Pot her. Im Extremfall, wenn das poti am Linksanschlag war, könnte da ja schon ein bisschen was fliessen. Kannst ja zur Sicherheit den 1k-Widerstand noch etwas erhöhen, auf 10k oder so. Naja, ich find die Schaltung mit der 9.1V-Z-Diode ohnhein nicht so prickelnd. Unschöne Art zu stabilisieren, wenn Du mich fragst... Wenn einer da tatsächlich 40V einspeist, wie es steht, dann fliessen da 31mA durch den 1k Widerstand oberhalb der 9.1V Z-Diode. Macht 1W Verlustleistung nur im Widerstand und etwa 1/3W in der Z-Diode, grob überschlagen... da wird sicher einiges etwas heiss ;-)

EDIT: Wahrscheinlich war wohl wirklich das Feedbacksignal etwas zu stark.

Gruss kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 16:40 
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Danke.

Ja, zwischen Gate und Source, hab mich vertan.
Gut, dann weiss ich jetzt, was ich ändern muss. Zumindest die Funktion der antiseriellen Z-Dioden hab ich richtig verstanden.
Dann besorg ich mir 15V Z-Dioden, die 18V sind mir etwas zu nahe am Maximum der Gatespannung von 20V.

Unschön mag das sein, ist aber schön einfach und ein Bauteilverlust kostet nicht viel.
Teslaundmehr hat das arme Ding mit bis zu 120V gequält :
https://www.youtube.com/watch?v=Fbr4u5jIXTQ

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Do 9. Nov 2017, 02:28 
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Registriert: Di 7. Nov 2017, 08:54
Beiträge: 11
Mofi hat geschrieben:
Danke.

Ja, zwischen Gate und Source, hab mich vertan.
Gut, dann weiss ich jetzt, was ich ändern muss. Zumindest die Funktion der antiseriellen Z-Dioden hab ich richtig verstanden.
Dann besorg ich mir 15V Z-Dioden, die 18V sind mir etwas zu nahe am Maximum der Gatespannung von 20V.

Unschön mag das sein, ist aber schön einfach und ein Bauteilverlust kostet nicht viel.
Teslaundmehr hat das arme Ding mit bis zu 120V gequält :
https://www.youtube.com/watch?v=Fbr4u5jIXTQ

Grüße, Mofi.
Moin Mofi.

Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Z-Dioden zwar sehr schnell einschalten, aber teilweise eine recht große recovery time haben. Auch wenn ich auf die Schnelle nichts dazu gefunden habe, so ist die zusätzliche Verwendung zweier schneller (Schottky-)Dioden zum schnellen Abschalten des Stroms eine Idee.

Auch wenn ich zu den tatsächlichen Schaltzeiten keine Angabe in zufällig ausgewählten Datenblättern gefunden habe, so doch zu der Kapazität. Deine Dioden sind ja nicht die kleinsten und das könnte gerade im MHz Bereich ein Problem sein. Ich würde also mal versuchen, andere Dioden zu verwenden und / oder antiseriell zu jeder Z-Diode eine schnelle Schottky zu schalten, um die Schaltzeiten zu verbessern.

Es kann natürlich auch daran liegen, dass zu viel Strom zu dem Knoten kommt, der muss halt irgendwie weg. Da hilft auch keine Schottky mehr, sondern nur eine schwächere Ansteuerung, die aber wohl bei der Frequenz nicht geht. Also dickere Zener Dioden und bei denen dann ggf. mit Schottkys die Zeiten bekämpfen.


Erzähl doch mal, was klappt oder ob überhaupt was davon funktioniert.



Hochspannende Grüße

Mark


P. S.: Hallo Forum! Bin seit einiger Zeit stiller Mitleser, aber ich habe jetzt mal den nächsten Schritt gewagt und bin mehr oder weniger passives Mitglied. Im Februar dann die erste Tesla, bis dahin bin ich noch am Reisen.

Gesendet von meinem ONE E1003 mit Tapatalk


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 18:16 
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Hallo Mark.
Danke für deine Antwort, die ich völlig übersehen habe.
Jetzt ist es schon eine Weile her und das kleine Ding verstaubt auf meiner Fensterbank.
Altes Problem von mir, dass ich vieles anfange aber nur wenig zu Ende bringe. Vielleicht im neuen Jahr, wenn es draußen mal wieder besonders grau ist :hihi:

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfache HFSSTC
BeitragVerfasst: So 14. Jan 2018, 01:36 
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Registriert: Di 7. Nov 2017, 08:54
Beiträge: 11
Das Problem mit angefangenen und nicht beendeten Projekten kenne ich nur zu gut.

War bei dir denn mal ein ausreichend grauer Nachmittag dabei?


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