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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 10:37 
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Zitat:
Die Flachspule hat auch noch andere Vorteile

Genau, beispielsweise, dass das Risiko für Einschläge geringer ist, weil sie tiefer liegt. Ausserdem scheint mir die Konstruktion einfacher als mit vertikaler Spule.

Die tiefere Kopplung muss aber nicht für jede Spule ein Vorteil sein. Für eine SSTC oder eine VTTC würde ich eine vertikale Spule wählen mit hoher Kopplung.

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 13:40 
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So, ich habe jetzt die Sekundärspule neu berechnet. Ich werde wie Max gesagt hat einen 0,4mm Draht mit 1800 Windungen auf ein 160er Rohr wickeln. Das ergibt eine Resonanzfrequenz von 98kHz mit 0.026nF Topload. Diese Schaltfrequenz ist für die IGBT Bricks gut erträglich. Um beim MMC Geld zu sparen, nehme ich 3 in Serie und 7 Pakete parallel von WIMA FKP1 1600V 100nF. Das ergibt eine Spannungsfestigkeit von 4800VDC bei 0,233uF. Das ganze kostet mir dann nur noch 34€ statt wie vorher 90€. Die 150nF 2000VDC FKP 1 bekommt Reichelt erst wieder im Frühjahr 2018, aber so lange will ich nicht warten.

Als Primärspule nehme ich ein 10mm Kupferrohr flach gewickelt mit 8 Windungen. Der Abstand zwischen den Windungen beträgt 10mm. Der Innendurchmesser beträgt 240mm, so sind 4cm Abstand von der innersten Primärwicklung zur Sekundärspule. Der Außendurchmesser beträgt dadurch 56cm. Mit einer Klemme kann ich dann die benötigte Windungszahl für optimale Resonanz abgreifen. Bei meinem MMC wären das theoretisch 4,9 Windungen.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 13:57 
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Zum Thema Transienten beim schalten.

Am wichtigsten ist der Aufbau der Brücke, dieser sollte so niederinduktiv wie möglich sein. Da ein laminierter Aufbau aufgrund der Komplexität vermutlich herausfällt, die DC-Bus Schienen möglichst viel Querschnitt, breit und nah beieinander.

Siehe dazu den Artikel: http://kaizerpowerelectronics.dk/tesla- ... y-circuit/

Dann halt Snubber !direkt! auf die die Anschlussterminals der IGBTs ~2uF sind da ausreichend.

TVS-Dioden kann man machen, halte ich allerdings nicht mehr für notwendig. 440V TVS-Dioden halte ich für komplett überflüssig, die werden schneller ne Legierung als man DRSSTC sagen kann ^^ 440V 1500W Dioden haben eine Klemmspannung von 600V und dürfen max 2,5A Pulsstrom sehen. Also entweder ne Reihenschaltung aus kleineren Dioden (50V zb.) oder ganz weg lassen und die Arbeit die Snubber machen lassen.
Im Idealfall leiht man sich irgendwo mal einen differentiellen Tastkopf und schaut sich mal unter Volldampf an wie hoch die Transienten beim schalten werden, dann hat man einen Ansatz zum optimieren. Komplett eliminiert bekommt man die nur mit einem Treiber der Phase-Lead kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 14:25 
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Mir hat es bis jetzt noch keine einzige TVS-Diode zerlegt und das auch ohne Phase Lead. Um die Selbstinduktionsspitzen einer Spule von wenigen µH zu unterdrücken, muss die TVS-Diode wahrlich keine hohen Ströme verkraften. Da geht es nur darum, die entstehenden Spannungsspitzen schnell zu unterdrücken.

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 2. Dez 2017, 20:56 
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Da heute die ersten Teile angekommen sind, habe ich heute meinen Interrupter gebaut. Es ist eine Interrupterversion von Steve Ward mit Burst Mode. Das Ganze habe ich in ein kleines Aludruckguss-Gehäuse verbaut. Der Anschluss zum Driver erfolg via RG58 und BNC Verbinder. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. :)
Er funktioniert einwandfrei, da ich ihn mit meinem Oszi getestet habe. In den nächsten Tagen werde ich den Driver auf einer Streifenrasterplatine aufbauen.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mo 4. Dez 2017, 11:11 
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Hallo Phoenix

sieht gut aus! Gratuliere zur erfolgreichen Funktion des Interrupters. Hast Deine Schaltung sehr viel kompakter hingekriegt als ich meine ;-) Ich habe leider die schlechte Angewohnheit, dass ich immer viel zu viel Platz auf dem Board reserviere :oops:

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 03:13 
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Beiträge: 8
kilovolt hat geschrieben:
Ich habe leider die schlechte Angewohnheit, dass ich immer viel zu viel Platz auf dem Board reserviere


Und ich nehme immer ein viel zu kleines Gehäuse, dass es danach total unübersichtlich wird oder ich ein neues Gehäuse brauche...
Phoenix, du hast da echt gute Arbeit geleistet!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 19:07 
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Hallo kilovolt und Mark
Danke für eure netten Kommentare :)
Es lohnt sich, vor dem Löten mit Lochmaster ein Layout zu erstellen. Dann kann man viel besser einschätzen, wie viel Platz man benötigt. Derzeit baue ich den Driver auf einer Streifenrasterplatine auf. Ich hoffe, dass er diese Woche noch fertig wird und ich ihn testen kann. Reichelt hat bereits die Wima FKP1 Caps versandt. Die sollten morgen ankommen. Auch die Snubber Caps und der GDT und die CT Ringkerne sind verschickt worden.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 21:00 
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Spezialgebiet: Antennen
Heute habe ich das MMC gebaut. Beim Design habe ich mich ein wenig an dem von kilovolt orientiert :) Es besteht aus 21 Stück Wima FKP1 mit 100nF und 1600VDC Spannungsfestigkeit pro Stück. Es sind 3 in Serie und 7 von diesen Paketen parallel. Das ergibt eine Kapazität von 233nF bei einer Spannungsfestigkeit von 4800VDC. Den Aufbau werde ich noch auf ein schöneres Holzbrett bauen. Die Kupferschienen werden noch abgeschliffen, um einen möglichst geringen Kontaktwiderstand zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 21:12 
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Beiträge: 3073
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Spezialgebiet: Müllverwertung, Pflanzen und Pilze.
Saubere Arbeit! Ich steh auf solch einfache Konstruktionen. Hätte man ja auch auf Lochplatten aufbauen können... Find ich überflüssig.

Zitat:
Da heute die ersten Teile angekommen sind, habe ich heute meinen Interrupter gebaut.

du hast dir das Teil mal eben an einem Tag zusammengebaut?
Ich finde, das ist verdammt schnell! Oder ich bastel wahnsinnig langsam...

Grüße, Mofi.

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Unkraut ist das was da wächst, wo es nicht hingehört.
(Peter Lustig)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 22:38 
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Spezialgebiet: Antennen
Danke für deinen Kommentar Mofi :)

Der Aufbau des MMC ist so ideal, da man durch die Kupferschienen möglichst wenig Induktivität hat. Hohe Induktivitäten im Primärkreis durch lange Verbindungen mit geringem Querschnitt führen zu hohen Spitzenspannungen, welche die Brücke unnötig belasten.

Ja, den Interrupter habe ich an einem Tag gebaut. Der Schaltplan ist eher einfach im Vergleich zu dem des Drivers. An dem arbeite ich jetzt schon 3 Tage. Im Gegensatz zum Interrupter, welcher auf einer Lochrasterplatine aufgelötet ist, wird der Driver auf einer Streifenrasterplatine gelötet. Dadurch benötigt man weniger Verbindungen mit Drähten, aber man muss vorher die Verbindungen der Platine unterbrechen, was zeitaufwändig ist. Ich hoffe, dass meine DRSSTC dieses Jahr noch fertig wird.

Mit besten Grüßen
Phoenix


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 07:21 
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Kleine Verbesserung, am MMC: Die Anschlüsse nicht auf der gleichen Seite machen, eine Schiene drehen. Also Vorne rein, hinten raus, dann teilt sich der Strom gleichmäßig auf.

Im Primärkreis brauchst du nicht niederinduktiv bauen, nur den DC-BUS. Im Primärkeis ist ja auch die Primärspule ;) Zusätzliche Induktivität beeinflusst lediglich die Resonanzfrequenz. Man kann also auch Problemlos nen meter Kabel zur Spule reinklemmen, reduziert natürlich etwas die Performance.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Leistungsstarke DRSSTC
BeitragVerfasst: Mo 11. Dez 2017, 19:40 
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Spezialgebiet: Antennen
Jetzt gibt es wieder ein kleines Update zu meinem DRSSTC-Bau :)

Natürlich hast du recht Netzpfuscher, der DC-Bus muss niederinduktiv konstruiert sein, nicht der Primärkreis. Ich habe nun durch deine Empfehlung auch einen Anschluss des MMC´s auf die andere Seite verlegt, damit sich der Strom besser verteilt.

Der Driver läuft bereits :headbang: . Es fehlen mir nur noch Folienkondensatoren mit den passenden Werten für die OCD des Drivers. Jene sollten aber bald ankommen. Ich habe den Driver mit Feedback von meinem Funktionsgenerator mit 100kHz getestet, das Signal am Ausgang sieht mit dem Oszi gut aus. Er funktioniert auch in Verbindung mit meinem Interrupter korrekt. Wenn dann auch die OCD funktioniert, werde ich Bilder und Oszillogramme vom Driver hier posten.

Nun habe ich begonnen, die Primärspule mit dem Strikerail zu bauen. Die Primärspule hat 7,5 Windungen mit 8mm Kupferrohr aus dem Baumarkt. Zwischen den Windungen liegen ca. 8mm. Die Verbindung werde ich mit einer 6mm² Zwillingslitze für Lautsprecher gestalten. Eine passende Klemme für den Abgriff muss ich mir noch designen. Den Strikerail habe ich aus 18mm Kupferrohr gebaut. Er ist im Durchmesser größer und sitzt 13cm über der Primärspule. Natürlich sind die Enden nicht miteinander verbunden, da sonst große Mengen an Energie im Strikerail verloren gehen würden und es gefährlich werden könnte.

Das Rohr für die Sekundärspule ist derzeit noch unbewickelt, da der Verkäufer immer noch nicht meinen 0.4mm Kupferdraht verschickt hat :roll: . Das Rohr hat einen Durchmesser von 160mm und wird mit ca. 1800 Windungen auf 80cm bewickelt. Als Topload habe ich mir bereits einen 15cm Aluflexschlauch mit 2,5m gekauft.

Im ersten Bild sieht man die Bauteile, die ich für den Bau verwenden werde. Der Bus-Elko hat bei 400V eine Kapazität von 19000uF! Bei voller Ladung sind in ihm 1520 Joule Energie gespeichert :headbang: . Er besitzt einen geringen Innenwiderstand von 5mOhm und sollte somit für die Anwendung geeignet sein. Laut Datenblatt kann er bis zu 50A Rippelstrom tolerieren.
Heute sind auch die Ringkerne für den GDT und die Stromwandler angekommen. Für den GDT verwende ich ein CAT5 Netzwerkkabel, da es wie für diese Anwendung gemacht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


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