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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 13:34 
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Registriert: Mo 11. Apr 2016, 15:56
Beiträge: 283

Spezialgebiet: Physik, Elektronik
Hier sind Bilder eines kommerziellen antiken Teslatransformators mit Röhrenanspeisung,
wahrscheinlich um das Jahr 1950 gebaut.
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Bitte, hat wer vielleicht einen Schaltplan für ein solches oder ein ähnliches Gerät?


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 16:16 
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Registriert: Di 30. Jun 2015, 20:45
Beiträge: 1466
Wohnort: Nähe Heidelberg

Spezialgebiet: Informatik
Schönes altes Sammlerstück!
Wo hast Du das aufgegabelt?
Speisung vermutlich mit 110 V AC - mal vorsichtig über Variac antesten! :-)


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 16:35 
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Registriert: Mo 11. Apr 2016, 15:56
Beiträge: 283

Spezialgebiet: Physik, Elektronik
Das gute Stück gehört einem Freund von mir.
Ich möchte ihn bei einer möglichen Inbetriebnahme unterstützen.


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 17:04 
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Registriert: Mi 25. Okt 2006, 00:01
Beiträge: 1862
Wohnort: Südniedersachen
Ob es nicht besser wäre vorher den Kondensator da rechts
neben dem großen Messgerät in der Mitte auszutauschen?
Sieht irgendwie nach Öl aus, PCB kann man bei dem Alter auch
nicht ausschließen. Nur so zur Sicherheit?

Viele Grüße

_________________
Liebe Kinder, das Christkind hat eure Fotos und Posts auf Facebook gesehen - darum bekommt ihr dieses Jahr ein Wörterbuch und was zum Anziehen!


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 19:58 
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Registriert: Sa 11. Sep 2010, 20:14
Beiträge: 18
Wohnort: Treuchtlingen
Moin...

Ich bin zwar kein "HVler" aber auf Grund der Altersschätzung würde ich es auch erst mal, wie Mulit-kv schon gesagt hat, mit nem Variac bis max. 110V probieren...

In der Zeit um 1950 wurden sogar manche Haushalte noch mit Gleichstrom versorgt da die Umstellung durch den 2. Weltkrieg verlangsamt oder verhindert wurde... Hab ich zuminderst mal irgendwo gelesen...


Gruß, FLO


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 20:12 
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Registriert: Di 30. Jun 2015, 20:45
Beiträge: 1466
Wohnort: Nähe Heidelberg

Spezialgebiet: Informatik
Ich vermute die 4 schwarzen Röhrchen direkt am Trafo sind Dioden, also wahrscheinlich ein Brückengleichrichter :-)


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BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 20:26 
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Registriert: Di 7. Nov 2017, 08:54
Beiträge: 6
Ein sehr schönes Gerät hast du da!

Aufgrund geringen Anzahl der Bauteile empfehle ich, den Schaltplan nachzuzeichnen. Die Röhren sind sehr wahrscheinlich Eimac 250th. Hier mal ein Datenblatt:
Edit: Link verkackt, einfach googlen und das PDF anklicken.
250TH - Frank's electron Tube Data sheets
PDF https://tubedata.altanatubes.com.br › sheets
Diese Röhren haben am Sockel die Heizung und Kathode, an der Seite den Anschluss für das Gitter und oben drauf die Anode.

Nach dem Zeichnen des Schaltplans kannst du ja mal die Hochspannungswicklung vom Trafo abklemmen und über einen Variac die Spannung solange erhöhen, bis 5v (und gut 10A je Röhre!) diese zum Leuchten bringen. Dabei dann Eingangsspannung und Hochspannung messen.

Wenn möglich, baust du davor oder danach den Kondensator aus und testest ihn. Dass er noch funktioniert, ist möglich, dass er es nicht tut, aber ebenso.

Zum Schluss würde ich über einen separaten Trafo die Heizung realisieren und über einen Variac langsam die Spannung erhöhen bis zum gemessenen Wert. Wenn dir jetzt nichts um die Ohren fliegt, dann die Heizung wieder zurück bauen und immer mit dieser Spannung betreiben.

Mark


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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 09:44 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11842
Wohnort: Schweiz
Interessante VTTC. Ich würde auch mit dem Variac einspeisen und gleichzeitig die Heizspannung der beiden Röhren überwachen. An dem Punkt, wo die korrekte Heizspannung erreicht ist, bist Du bei der richtigen Betriebsspannung des Geräts. Das Datenblatt der 250TH findet man hier:
https://tubedata.altanatubes.com.br/she ... /250TH.pdf

Die Heizspannung beträgt offenbar 5V. Sobald diese erreicht sind, kannst Du davon ausgehen, dass Du die richtige Netzspannung eingestellt hast. Ich tippe mal unverbindlich auf 220V.

Der Erbauer der Spule war sich offenbar nicht bewusst, dass er ein ungünstiges Aspektverhältnis der Sek. gewählt hat. Viel Output im Verhältnis zu ihrer Grösse wird diese Spule wohl nicht liefern können.

Das Rauszeichnen des Schemas dürfte wohl kein grosses Problem darstellen, aber eigentlich braucht man das ja gar nicht unbedingt, oder? Interessant wäre allenfalls noch, ob die beiden Röhren im Gegentaktbetrieb arbeiten oder ob sie parallel geschaltet wurden.

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 10:27 
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Registriert: Di 7. Nov 2017, 08:54
Beiträge: 6
kilovolt hat geschrieben:
Interessante VTTC. Ich würde auch mit dem Variac einspeisen und gleichzeitig die Heizspannung der beiden Röhren überwachen. An dem Punkt, wo die korrekte Heizspannung erreicht ist, bist Du bei der richtigen Betriebsspannung des Geräts. Das Datenblatt der 250TH findet man hier:
https://tubedata.altanatubes.com.br/she ... /250TH.pdf

Die Heizspannung beträgt offenbar 5V. Sobald diese erreicht sind, kannst Du davon ausgehen, dass Du die richtige Netzspannung eingestellt hast. Ich tippe mal unverbindlich auf 220V.



Ich würde die Röhren nicht belasten, wenn sie nicht die volle Heizspannung haben. Also die Anoden oder die Hochspannungswicklung abklemmen. Die Vorsicht mag unbegründet sein, da es sich nicht um indirekt geheizte Kathoden handelt, schaden kann es aber auch nicht.


Schaltplan ist nicht zwingend notwendig, aber allemal interessant! Und bei den paar Bauteilen...


Mark


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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 22:58 
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Registriert: Mi 22. Okt 2014, 21:20
Beiträge: 148
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Spezialgebiet: Headbangen
Zitat:
Ich würde die Röhren nicht belasten, wenn sie nicht die volle Heizspannung haben. Also die Anoden oder die Hochspannungswicklung abklemmen. Die Vorsicht mag unbegründet sein, da es sich nicht um indirekt geheizte Kathoden handelt, schaden kann es aber auch nicht.

Deine Vorsicht ist sehr wohl begründet.
Im Amateurfunk wird auch immer gesagt, dass man alte Röhren immer erst langsam per Stelltrafo hochregeln soll, denn alte Röhren können durchaus bei "Vollgas" durchschlagen.

Grüße
deathmetalhead

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 08:49 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11842
Wohnort: Schweiz
Diese VTTC wird auf jeden Fall mit einer Rückmeldung funktionieren. Sie wird erst ab einer gewissen Betriebsspannung überhaupt anschwingen, darunter geht gar nichts. Nebst dem, dass die Anodenspannung ja ebenfalls nur einen Bruchteil der maximalen Spannung beträgt, wenn die Heizung nicht auf Vollgas läuft. Solche Senderöhren verkraften sehr viel. Ich habe noch nie erlebt, dass eine intern durchgeschlagen hätte, nichtmal bei massiver Überspannung. Stimmt aber schon, es kann ja nix schaden, die HV abzuklemmen.

Beste Grüsse
kilovolt

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BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 12:33 
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