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 Betreff des Beitrags: DRSSTC
BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 18:34 
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Registriert: So 2. Apr 2017, 15:01
Beiträge: 11

Spezialgebiet: Gleichrichter schmoren
Hallo
Wie der Titel schon sagt baue ich an einer DRSSTC. Das ganze war etwas überstürzt da ich erst 2 Teslaspulen gebaut habe die nur so lala funktioniert haben.
Aber jetzt habe ich schon angefangen. Ich verwende die Schaltung von Steve Wards DSSSTC-5 die ich leicht abgeändert habe. Ich benutze anstatt des Ucc37322/Ucc37321 einen Ucc27425, welcher auch von loneoceans verwendet wird. Außerdem verwende ich als Interrupter einen Attiny ebenfalls bei loneoceans abgeguckt. Momentan warte ich auf einen Ferritkern da ich meinen ersten GDT um einen Eisenkern gewickelt habe :facepalm: hat dann auch dem entsprechen beschissen auf dem Oszilloskop ausgesehen. Meine Frage ist ob ich die Spule auch als sstc betreiben kann, also zum testen für den Anfang den Primärkondensator weg lassen kann? Außerdem wollte ich fragen ob die Gatewiederstände 2W haben müssen, hab dass jetzt öfters gesehen hab bei mir aber die ganz "normalen" 1/4W Kohleschichtwiderstände benutzt.
Hier noch ein Bild vom Treiber: http://imgur.com/a/iFwFu

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Moment mal, Doc. Wollen Sie mir etwa erzählen, diese Kiste fährt mit Atomenergie? :klatsch:


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 Betreff des Beitrags: Re: DRSSTC
BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 18:49 
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Registriert: Sa 6. Sep 2014, 18:07
Beiträge: 435

Spezialgebiet: Teslaspule
Schule/Uni/Arbeit: Kundendiensttechniker
Hallo OCskilzz.

Wo fange ich an.. Die Gatewiderstände müssen nicht unbedingt 2 Watt haben, probiers mit 1/4. Wenn sie rot aufglühen und komisch riechen dann brauchst du stärkere.

Einprovisorischer Betrieb als SSTC halte ich für sinnlos weil er dich beim Bau einer DRSSTC nicht wirklich weiterbringt.
Ich hätte auch nicht Steves .5 nachgebaut, schwierige Spule und nicht auf dem aktuellen Stand.
Es ist zweifelhaft ob bei deiner überstürzten Vorgehensweise mehr als "so lala" rauskommt.

Ich empfehle wie immer an dieser Stelle
mehr lesen, erst denken dann bauen, in threads dokumentierte Fehler von anderen wenn möglich vermeiden, Geld muss man nicht in form von halbleitern verbennen, auch wenn es der Forenname suggeriert ;-)


trotzdem viel Erfolg!

grüße,
Zeeman

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Spass muss sein, sonst kommt keiner zur Beerdigung... ;-)

Mein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC0VO3ZYVLfgoPIuKKyGFpPw


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 Betreff des Beitrags: Re: DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 29. Jun 2017, 17:58 
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Registriert: So 2. Apr 2017, 15:01
Beiträge: 11

Spezialgebiet: Gleichrichter schmoren
Hallo ich melde mich mal wieder. Ich habe die Spule fertig gebaut und sie lief auch ganz gut. Bis ich auf die Idee kam das ganze an 230V zu betreiben...
Die IGBTs (HGTG20N60A4D) haben sich nach ca. einer Sekunde verabschiedet. Hab darauf hin neue eingebaut (IRGP50B60PD1). Jetzt bekomme ich nur noch 2mm Output gegen Masse bei 24V, vorher hatte ich 7cm Streamer und 10-11 gegen Masse. Momentan wird das Feedback nicht durch einen CT sondern durch eine Antenne aufgenommen. Ich vermute dass bei meinem 230V Testrun die Streamer in die Antenne eingeschlagen sind und einen Teil der Logikschaltung gebraten haben. Dass würde das komplett wirre Signal des UCCs erklären (Bild:http://imgur.com/a/qoWVd ). Ansonsten habe ich alles überprüft: GDT funktioniert gut,
Primärkondensator ist nicht kaputt, kein Kurzschluss auf der Halbbrücke. Wie kann ich überprüfen welcher IC einen defekt haben könnte? Oder liegt es an den Dioden D1 und D2? Was mich auch wundert ist dass die spule keine Stromaufnahme hat. Ich habe den den 24V Trafo primärseitig gemessen und er verbraucht mit angeschlossener spule genau soviel Strom wie im Leerlauf. Wenn ich aber eine Glühbirne anschließe leuchtet diese also schließe ich eine Trafo defekt aus. Hoffe ihr könnt mir helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2017, 13:48 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11701
Wohnort: Schweiz
Hallo OCskilzz

Die ICs hats Du ja offenbar gesockelt. Die kannst Du dann also einfach mal tauschen und schauen, ob's wieder geht. Das ist mit Abstand die schnellste Variante.

Wenn Du systematisch vorgehen willst, musst Du wohl oder übel messen. Also am besten mal ein 100kHz-Signal beim Feedback einspeisen mit einem Signal-Generator, dann mit nem Scope step by step das Signal verfolgen und schauen, wo es allenfalls schlechter wird oder gar nicht mehr messbar ist. Die Dioden D1 und D2 könntest Du natürlich schon auch noch kontrollieren, denn wenn es tatsächlich in die Feedbackantenne eingeschlagen hat, wären diese Dioden durchaus mögliche Kandidaten. Normalerweise dienen sie als Schutz der Logikeingänge.

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

http://www.kilovolt.ch


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 Betreff des Beitrags: Re: DRSSTC
BeitragVerfasst: So 16. Jul 2017, 13:39 
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Registriert: So 2. Apr 2017, 15:01
Beiträge: 11

Spezialgebiet: Gleichrichter schmoren
So alles läuft wieder :klatsch:
Neues Problem: Ich möchte die Antenne durch einen CT an der Sekundärspule ablösen. Mein CT hat ca 50 Windungen, wenn ich ihn anschließe passiert nichts. Wenn ich die Seite die an gnd angeschlossen ist ablöte bekomme ich wieder Feedback. Ich habe den CT schon andersrum reingelötet. Hab das Erdungskabel einfach nur durch gelegt. Habe es schon mit einer Windung versucht ohne Erfolg.

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 Betreff des Beitrags: Re: DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 22. Jul 2017, 16:24 
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Registriert: So 28. Jun 2015, 10:20
Beiträge: 530
Nabend,


Du wickelst dir einen Feedback-CT und betreibst Sekundärfeedback?! Pass deinen CT etwas an, und du hast wesentlich sinvolleres Primärfeedback. Warum ist das andere schlecht?
MaxZ hat geschrieben:
es wird versucht, den Primärkreis, der nur seine eigene feste Resonanzfrequenz hat, mit der zwangsläufig variablen Frequenz aus dem Sekundärkreis zu steuern. Es ist etwa so als wäre der Temperaturfühler deiner Heizung im Nachbarhaus montiert. Grundsätzlich funktioniert es, denn im Winter wird's auch im Nachbarhaus kalt, aber wirklich effizient und sinnvoll ist es trotzdem nicht.


Ansonsten kann ich dir nur raten mit dem Oszilloskop Etappe für Etappe nachzumessen und so die Problemquelle zu isolieren.


Liebe Grüße,
Max


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