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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Di 16. Mai 2017, 09:19 
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Musst Dich doch nicht selber facepalmen, Max, ich finde es toll, wie viel Du in diesem Thread schon beigetragen hast. Adar wird Deine Mühe sicher zu schätzen wissen ;-)

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 18. Mai 2017, 20:02 
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Hallo,

@Kilovolt und Max

Ich Schätze sehr wie ihr beide und das Forum an sich mit hilft bei diesen Projekt. Ohne euch wären wir immernoch bei der Endstufe und würde überlegen wieso der Feedback nicht geht.

Wir sind euch allen sehr Dankbar für diese Hilfe!!

Jetzt kommen wir zurück zum Thema :headbang:

Gestern wurde einiges gemacht und erzielt!

Als erstes wurde an den Interrupter eine BNC Buchse angeschlossen um die Frequenz und die Ontime zu sehen via Scope.

Danach wurde eine bipolare Diode 776V 1500W zwischen L und N angeschlossen. (Direkt bei der Einspeisung)Damit Spannungsspitzen den Gleichrichter nicht killen. Und das hat echt geholfen, der Gleichrichter ist sogar bei den hohen Spannungen nicht umgekommen!!!.

Der Schutzwiderstand wurde überbrückt durch den Relais. Alle Sicherungen die verbaut wurden, wurden erhöht auf 10A.

Anfang:
Wir haben versucht den Interrupter mit 100hz zu betreiben, aber hat nicht so funktioniert, wie wir es gewollt haben.
Da die TC nichts gemacht hat bei 100hz, anfangs dachten wir das die Ontime zu kurz wäre bei 60VDC = 42VAC. Die Ontime war rund 100-150µs, es geschah rein garnchts, nicht mal ein Surren. Die Leuchtstoffröhren waren beide Dunkel das bedeutet laut mein "laien" wissen das die TC nicht schwingt, der Primärstrom CT war auf 0,00mA also die Vermutung das die TC nicht schwingt war doch richtig.


Das sehr interessante dabei ist, die Spule fängt zwischen 2-4khz an zu schwingen (BPS Zahl).
Das haben wir gemerkt, indem wir erstens die Frequenz auf z.b 3khz gestellt haben, zweitens Burst aktiviert wurde (die Burstpakete waren sehr lang, ich schätze mal 25 schingungen pro paket, die gesamt Paketzahl war auch viel(mehr als Offpakete)), die Ontime war rund 200µs, die offtime rund 20-30µs und dann haben wir bei dem Interrupter sehr "zärtlich" die Pulse width control verändert auf rund 210µs und zack....eine blitzschnelle entadung und die Teslaspule war erregt.
Das ganze hat sich bei 60VDC abgespielt, die Stromaufnahme war danach bei 2-2,5A also rund 120W-150W. Die Blitzlänge war rund 15cm. Danach konnten wir nur leicht die Frequenz ändern, da sonst eine zu hohe stromaufnahme wäre. (12,5A vom Trenntrafo und der lässt den kleinen 8A Regeltrafo hüpfen)

Bei der hohen Frequenz rund 2-4khz war die stromaufnahme bei 60VDC rund 2-2,5A. Der Primätstrom laut CT betrug rund 4mA mal 1024 = 4,096A. Wurde die Ontime verkürzt also die offtime länger wurde die stromaufnahne kurzfristig sehr hoch.

Es gibt etwas sehr Merkwürdiges, die TC benötigt bei 20cm abstand zum Erdungsstab, rund 50-55VDC Busspannung, damit der erste Funke überschlägt und danach spielt die TC freude froh. Bei 40cm ist die Busspannung rund 100VDC.

Nachdem die TC dann ohne große Probleme ruhig gelaufen ist. ( ;) da der Gleichrichter lebt und der OCD nicht angesprungen ist)
Wurde die Spannung auf 100VDC Hochgeregelt, die Stromaufnahme war ungefähr bei 4-5A. (400-500W)
Die Blitzlänge betrug ungefähr 30-40cm. Der Kühlkörper wurde nach einen 10 minuten dauer test rund ~50°C. Danach wurde eine 10-15 minuten Pause gemacht, damit de IGBTs nicht abfackeln!

Das eine große problem was wir immernoch haben, das die IGBTs immernoch nicht im Nulldurchgang schalten, wie bei euch. Deswegen wurde der Kühkörper auch so schnell warm. Wir haben versucht den Abgrff zu verändern, teilweise bisschen tiefer und teils höher und der unterschied war fast gar nichts. (Der Abgriff erfolgte in 5cm schritten) Wahrscheinlich ist der Punkt viel tiefer als abgegriffen.

Aber morgen werde ich aufjedenfall länger versuchen den Optimalen Abgriff zu finden. Also viel tiefer, danach langsam hinunter kommen.

Der OCD hat ab und zu reagiert und sozusagen gestoppt, wenn der Strom zu hoch war.
Das haben wir gemerkt da die Blitze mitten im Burst aufgehört haben und nur einzelne Blitze zugelassen wurden, die LED vom OCD hat licherfroh geläuchtet. :D
Aber der OCD hat lange gebaut bis er richtig angesprungen hat, anfangs dachten wo der OCD angesprungen ist, das irgendwas abgefackelt, aber danach haben wir die Led gesehen und wir waren glücklich.,

Video zum OCD:
https://www.dropbox.com/s/er6cc5m8nx7hqzg/video_2017-05-18_20-34-22.mp4?dl=0

Der OCD betrug anfangs 300A danach wurde sie auf 375A hinaufgeregelt. Morgen wird der Shunt im OCD Kreis verkleinert damit mehr geht!
Ich würde den IGBTs keine 500A trauen wir würden maximal auf 400A gehen und für kurze tests vlt 500A. Vor der Endpräsentation möchte ich keinen Crash verursachen, alles was danach ist, ist nicht soo wichtig, da wir es sozusagen schon vorgeführt haben.

Messungen:
Der Link zum Video messungen:
https://www.dropbox.com/s/vjagvctufk9a7mu/video_2017-05-18_17-32-31.mp4?dl=0

Ich erkläre kurz die ganzen Messgeräte, welches was macht.

Das erste Messgerät war ein Amperemeter im mA bereich für den Primärstrom vom CT. (Position unten 1. messgerät) Primärstrom war zu dem Zeitpunkt 6,3mA das mal 1024 vom CT ergibt einen Strom von 6,45A (Laut messgerät)
Wird bei euch auch so wenig angezeigt? 6,45A klingt so wenig, wenn der 300A OCD sich einschaltet.


Das zweite Messgerät das man bis zur sekunde 5 sieht ist der Amperemeter für die Stromaufnahme der befindet sich über den ersten Messgerät, die stromaufnahme war zu diesen Zeitpunkt 4,7A.

Drittes Messgerät war der Scope wo das Interrupter signal zu sehen ist, 200µs ontime und ~20µs offtime, die Bursts sind sehr lang zu den Zeitpunkt. Die Frequenz vom Interrupter ist 4,7kHz.

Viertes Messgerät war der Voltmeter der die Busspannung misst, der betrug 91,8VDC. Die TC wurde zu den Zeitpunkt mit 430W betrieben.

Und am Schluss sieht man die erzielten Blitze.

Ich habe andere Videos auch gemacht, aber die sehen niiicht so professionell aus :facepalm:


Liebe Grüße
Adar


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 18. Mai 2017, 21:22 
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Beiträge: 519
Uiuiui, da ist ja einiges geschehen...


Zitat:
Das sehr interessante dabei ist, die Spule fängt zwischen 2-4khz an zu schwingen (BPS Zahl).
Das darf nach wie vor keinen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Spule haben.

Zitat:
die Ontime war rund 200µs, die offtime rund 20-30µs
Tastgrad von 90% !!! Ich weiß ja nicht genau, was euer Aufbau noch von einer normalen DRSSTC unterscheidet, aber bei normalen Busspannungen macht das keine DRSSTC der Welt mit. Besonders wenn ihr bis vernünftige Primärströme habt (durch Abstimmung und/oder höhere Busspannung) geht euch eure Spule zu 110% hops. Ein Wunder, dass eure IGBTs "nur" 50°C warm wurden. Nehmen wir mal an, euer Primärstrom erreicht 200A, dann wären das rund 100Arms ("Dauerstrom Wert"). Da an euren IGBTs bei 100A 1,5V abfallen, habt ihr in dem Fall mit 2*150W=300W Dauerverlustleistung zu kämpfen. Stellt euch das bei 500A vor, dann habt ihr 3500W abzuführen bzw. die Bricks schmoren euch davon - ganz zu schweigen vom MMC, der so schon über seine Grenzen hinaus belastet wird; der Grund, warum niemand es tut. Sofern ihr nicht eine halbe Stunde lang 1-2 Meter Blitze (= volle Leistung) produziert, sollte der Kühlkörper sich überhaupt nicht erwärmen.
Bis 10% Tastgrad (= z.B. 100us Ontime und 900us Pause!) gilt als sicher. Wer mit dem Primärstrom nicht bis an die Grenzen geht, kann auch noch bis 20% fahren. Mehr würde ich in jedem Fall als fahrlässig einstufen. Daneben sieht man selten DRSSTCs, die mit höheren Frequenzen als 2kHz laufen. Der Grund ist einfach: bei maximal 20% Tastgrad bleiben noch 100us Ontime, eher weniger wenn man sicherer sein will und sich um 10% Tastgrad bewegt. So manche DRSSTC erreicht in der kurzen Zeit nicht den gewünschten Primärstrom, womit die Blitzlänge begrenzt wird.

Lasst diese halsbrecherischen Interrupter-Einstellungen mal bei Seite und konzentriert euch auf die Abstimmung. Weiter unten schreibt ihr, ihr wollt kein Risiko eingehen, aber genau das tut ihr: mit einer nicht abgestimmten Spule, die noch nicht ganz zuverlässig läuft und ohne sauberes ZCS fahrt ihr Tastgrade und Frequenzen die weit jenseits aller Belastungsgrenzen liegen.

Zitat:
Das eine große problem was wir immernoch haben, das die IGBTs immernoch nicht im Nulldurchgang schalten
Bitte Oszilloskopbilder mit dem Primärstrom und dem Brückenausgang, sonst können wir nicht helfen.
Fertigt auch mal Bilder von der Brückenspannung an, vielleicht kommen wir dann den Spannungsspitzen auf die Spur bzw. sehen, ob es ein größeres Problem ist.

Zitat:
ein Amperemeter im mA bereich für den Primärstrom vom CT.
Taugt genau 0. Kein Amperemeter ist dafür ausgelegt, veränderliche Wechselstromspitzen bei zig kHz und nur 100en us Dauer zu messen. Kurz, die Messung ist absolut nicht aussagekräftig. Um den Primärstrom zu messen, müsst ihr zwingend den CT ans Oszilloskop hängen, mit parallelem Shunt. Auf dem Oszilloskop könnt ihr dann den echten Verlauf des Primärstroms beobachten.
Wie habt ihr eigentlich herausgefunden, dass die IGBTs nicht im Nulldurchgang schalten, ohne Oszilloskopaufnahmen vom Primärstrom?

Zitat:
Ich würde den IGBTs keine 500A trauen wir würden maximal auf 400A gehen und für kurze tests vlt 500A. Vor der Endpräsentation möchte ich keinen Crash verursachen
500A sind immer noch kein Problem für eure Bricks - sofern ihr nicht wieder mit der Frequenz und der Ontime übertreibt. zeemans DRSSTC, die die gleichen Bricks nutzt und ähnliche Dimensionen hat, meistert 700A problemlos. Meine DRSSTC nutzt ja auch kilovolts Bricks, aber parallel, was einen Vergleich erschwehrt. 1200A haben meine Spule nicht gekratzt; das sind mindestens 600A pro IGBT - womöglich mehr wegen ungleicher Verteilung.
Lange Rede kurzer Sinn: 500A sind bei vernünftigem Betrieb ohne Zweifel sicher, selbst 600A sollten problemlos möglich sein.


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Do 18. Mai 2017, 22:18 
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Hallo Max

vielen Dank für die Schnelle Antwort.

Wo die TC mit 90% Tastverhältnis gespielt hat, konnte ich es auch nicht glauben. Da ja 10% als sicher gelten und schlimmstenfalls 20%. Habe den einen Post vor monaten gelesen.

Also was ich dann verbessern muss, soweit ich es richtig verstanden habe.

Also als erstes wird die Frequenzen sehr niedrig eingestellt, sie sollte 100-200Hz sein, das Tastverhältnis darf nicht mehr als 10% sein. Sonst sterben die IGBTs bei höheren Busspannungen.
Die Teslaspule sollte nach wie vor bei dieser niedrigen Frequenz auch spielen.

Statt den Amperemeter einen Scope nehmen damit der Verlauf des Primärstroms sichtbar wird.
Bei der Abstimmung der Primärspule in 1/8 Kreisen vorrangehen.

Also zusammengefasst, wir sollen die TC optimaler einstellen da sie derzeit noch ungestimmt läuft. Also mit der Primärspule sehr viel "ausprobieren" bis man den längsten punkt findet, wie z.b bei der messung der Resonanzfrequenz der Sekundärspule.

Die Scobe bilder von Brückenausgang und Primärstrom sowie Brückenspannung mache ich auch noch.

Also ich gehe davon aus das die IGBTs nicht im Nulldurchgang schalten, da früher das eine Bild gemacht wurde, wo wir mit der Glühbirne getestet haben.
Aber das stimmt warscheinlich eh nicht, also ab morgen wissen wir es bescheid, ob es im Nulldruchgang ist oder nicht.

Also wir haben unsere Teslaspule sowie die brücke auf Herz und niere getestet? Also übertrieben hmm puhh.... zum Glück ist nichts kaputt gegangen. Schon wieder ein Riesenglück :shock:


Vielen Dank für die schnelle Antwort am Abend!!

@Kilovolt
Die IGBTs sind echt robust!!

Liebe Grüße
Adar


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 12:45 
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Okay, damit haben meine Bricks wohl tatsächlich den militärischen Härtetest bestanden :mrgreen: Habe übrigens nicht mehr sooo viele von den Dingern. Es sind noch 31 Stück zur Zeit.

Ich würde auch zu kurzen Ontimes raten. Es kann übrigens sein, dass der metallkäfig die Spule noch etwas verstimmt, also dass die DRSSTC neu abgetsimmt werden muss, wenn Ihr sie zuerst im Freien betrieben habt und dann erst im Käfig.

Anosnsten kann ich Max nur zustimmen, ein Multimeter kann in der Regel keine 100kHz korrekt messen, ausser vielleicht einige wenige, teure Fluke-Modelle. Das ist eine typische Aufgabe für das Scope.

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 16:16 
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Hallo kilovolt,

Deine Probleme möcht' ich habe...
Zitat:
Habe übrigens nicht mehr sooo viele von den Dingern. [...] 31 Stück
Hilfe, nicht einmal mehr drei duzend IGBT Bricks! ;)

Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 16:28 
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Ah nein, Max, diejenigen für den Eigenbedarf habe ich natürlich nicht mitgezählt, das sind auch nochmals drei Dutzend und noch weitere 20 Stück mit 400A ;-) Ging nur darum, falls noch jemand viele kaufen möchte :-)

Gruss kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 17:32 
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Ah, na dann gehts ja noch gerade so mit deiner Notreserve.

400A Bricks würden mich reizen, aber da die Semikrons sich offenbar gut parallel schalten lassen, denke ich nicht, dass ich in naher Zukunft ein Upgrade brauche. Vielleicht, wenn ich mal wieder in der Nähe bin, nehme ich noch ein paar mit ;)

Aber genug OT meinerseits.
@Adar:
Zitat:
Also ich gehe davon aus das die IGBTs nicht im Nulldurchgang schalten, da früher das eine Bild gemacht wurde, wo wir mit der Glühbirne getestet haben.
Aber das stimmt warscheinlich eh nicht, also ab morgen wissen wir es bescheid, ob es im Nulldruchgang ist oder nicht.
Richtig, die Messung ist für diesen Zweck nicht zu gebrauchen, da das Gefragte überhaupt nicht gemessen wurde. Der Treiber hat ja erstens gar nicht mit Feedback gearbeitet und zweitens hast du keinen Schwingkreis mit fester Frequenz angesteuert.

Sei so nett und miss mit dem Oszilloskop, welcher Strom bei 65V/200us fließt. Es würde mich brennend interessieren, was genau die IGBTs da mitmachen mussten. 90% Tastgrad... Immer noch schwer zu glauben ;)


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 21:10 
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Hallo Max

Ich hätte vorgehabt die Messungen durchzuführen, aber es ging doch nicht, weil wir für Montag vorbereiten mussten z.b Präsentation, Dokumentation usw. da wir sozusagen ab Montag Ruhe haben vom Projektdruck.

Das einzige was teilweise vorgenommen wurde von den Sachen die wir machen müssten, war die Abstimmung der Primärspule.

Die wurde mehrmals verstellt, also bei tieferen Anstellung als bisher , da hat der Regeltrafo angefangen selbst mitzuschwingen. Das mitschwingen ist bei 10% tastverhältnis und bei 150hz passiert.
Das kann ich an sich auch erklären der Regeltrafo ist ja nicht abgeschirmt wie die fertigen trafos.

Ich versuche so bald wie möglich diese Scopebilder zu machen.


Es ist an sich sehr Gefährlich in dieser Interrupter Einstellung zu testen. Aber für eine 2min lange vorzuführen reicht es derzeit aus.
Danach gibt es keinen Zeitdruck mehr und man hätte theoretisch Zeit dafür!

Also müssen die IGBTs nur noch einen 2min Test aushalten danach sind sie erlöst von dem schnellen und langen schalten und ab dann fängt die messerrei ein.



Zu den Fragen die ich habe.

Steigt bei euren Tests die stromaufnahme der TC auch wenn ihr die Offtime verlängert?
Eigentlich sollte der strom umgekehrt erhöht werden oder?

Zur Messungsfrage:

Wenn man den potentialfreien Scope direkt an den Primärstrom und gleichzeitig an den brückeneingang anschließt sollte man ja theoretisch sehen ob die TC gut oder schlecht abgestimmt ist. Wenn die gut abgestillt ist sollte sie im Bild "im Nulldurchgang" sein und wenn Schlecht dann nicht im Nulldurchgang.

Wenn man jetzt die Primärspule Abstimmung ändert, sollte sich das Scope Bild an sich auch ändern. Entweder ist es im Nulldurchgang oder auch nicht.

Stimmt die Messvermutung die ich habe?


Was auch so aufgefallen ist nebenbei, was du eh schon erwehnt hast, das dies nicht passieren darf/Soll.

Das die TC einen Stubs braucht zum schwingen. Also Ontime ungefähr 200us stellen, Burst aus, dann kurz warten und danach Burst ein und die Leuchtstoffröhren leuchtet und man kann blitzen.

90% tastverhältnis ist sehr heftig, sobald ich dafür Zeit habe mache ich die Messungen!


@kilovolt

Du hattest ja vor paar Monaten ja noch über 50stk, die IGBTs gehen ja wie W
warme Semmeln weg.

Vielen Dank für die Hilfe!!

Liebe Grüße
Adar



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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 21:40 
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Nabend,


Zitat:
da hat der Regeltrafo angefangen selbst mitzuschwingen.
das musst du mir genauer erklären; ich habe nämlich keinen Schimmer, womit der Trafo schwingen könnte. Was möglich und normal ist, ist dass die Interrupterfrequenz im Trafo hörbar ist und/oder ein 50Hz Brummen. Das kommt von der hohen Spitzen- bzw. Dauerbelastung.
Zitat:
Das kann ich an sich auch erklären der Regeltrafo ist ja nicht abgeschirmt wie die fertigen trafos.
Das macht's jetzt nicht klarer, was du meinst... :gruebel:


Zitat:
Steigt bei euren Tests die stromaufnahme der TC auch wenn ihr die Offtime verlängert?
Nein eigentlich nicht, sondern eher umgekehrt, wie du richtig vermutest. Ich nehme an, das kommt von unglücklichen Überlagerungen mit den 50Hz des Netzes.

Zitat:
Wenn man den potentialfreien Scope direkt an den Primärstrom und gleichzeitig an den brückeneingang anschließt sollte man ja theoretisch sehen ob die TC gut oder schlecht abgestimmt ist.
Richtig, aber...
Zitat:
Wenn die gut abgestillt ist sollte sie im Bild "im Nulldurchgang" sein und wenn Schlecht dann nicht im Nulldurchgang.
"abgstillt" :mrgreen:
Nein. Unabhängig von der Abstimmung muss die Brücke immer im Nulldurchgang schalten. Sonst wäre euch euer Setup wohl schon längst um die Ohren geflogen. ;)
Die Abstimmung erkennt ihr an der Form des Primärstromes: Ist dieser zu Beginn hoch und sinkt in der Mitte ab, ist die Spule tiefer gestimmt. Ist es umgekehrt, d.h. der Primärstrom steigt sprungartig inmitten des Interrupts, ist die Spule höher gestimmt. Das kommt daher, dass durch den Funkenausbruch die Sekundärkapazität steigt, und die Frequenz des Sekundärkreises sinkt. Dadurch nähert oder entfernt sie sich von der des Primärkreises und beeinflusst so dessen Verhalten. Sowohl in dem einen als auch in dem anderen Bereich gibt es einen Punkt der optimalen Abstimmung.

Zitat:
Du hattest ja vor paar Monaten ja noch über 50stk, die IGBTs gehen ja wie W
warme Semmeln weg.
Das ist ein einmaliges Angebot zu einem unschlagbaren Preis! Ich habe auch gleich mit 16 Stück zugeschlagen ;) Fast schon verwunderlich, dass er immer noch mehr als 30 hat. Ich nehme an, der Versand aus der Schweiz schreckt etwas ab.


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Fr 19. Mai 2017, 22:13 
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Abend,


Also das kann man kaum in Worte fassen. Aber ich probiere es mal.
Also der Regeltrafo hat bei 150Hz, bei 100us Ontime und mit 2-3Bursts angefangen zu "vibrieren". Die Spannung betrug rund 15V und Stromaufnahne war bei 1.7A. Testhalber haben wir absichtlich die Spannung erhöht und das vibrieren wurde lauter und man spürte mit einem Schraubenzieher an der Kühlfahne des Regeltrafos das vibrieren. Das geräusch klang so als etwas im Regeltrafo dreht.

Und dann bei 3A stromaufnahne ist die 10A Sicherung geflogen.

Also der Trenntrafo brummt das weiß ich, das ist normal. Aber der Regeltrafo nicht.


Also der fertige Grundig Regeltrenntrafo ist in einen blechkastel und ist "abgeschirmt".
Unser Regeltrenntrafo ist in einer Holzkiste die an einer Seite offen ist.
Dieses "vibrieren" ist beim grundig nicht passiert.


Ich würde es umgekehrt an sich verstehen, aber bei uns ist es komplett invertiert.
Ich habe es öfters probiert die offtime zu verlängern aber da stieg der Primärstrom.


Jaaa abgestimmt**

Achsooo na dann ist das wohl ein gutes Zeichen, das sich nichts verabschiedet hat, außer die 2 gleichrichter, die 10stk 10A Sicherungen und die kleinen 8A Sicherungen :-)


Ahhh jetzt checke ich es! Das eine Bild von Kaizerpower was du früher gepostet hast. Da sieht man gut diesen Verlauf, also das Scope Bild sollte so aussehen, jetzt ist alles viel klarer geworden!


Ja für 12,50€ ist der Preis echt Unschlagbar! Ja nur der Verstand der rund 30€ ist halt der eine Punkt das ein Nachteil ist.
Eventuell bestelle ich mir privat auch welche, lieber einen Vorat haben als irgendwann überteuert solche IGBTs kaufen.

Die halten ECHT VIEL AUS!! :)
2 brückengleichrichter haben sich verabschiedet, viele Sicherungen und der eine Schutzwiderstand. Und die IGBTs sind noch heil!
Leicht angebrannt aber er funktioniert.

Sogar einen 90% tastverhältnis packen die, OCD ist auf ~380A Ei gestellt und er kommt recht nach 2-3 Minuten Tests bei 100VDC.

Zusammengefasst, die Teile sind super. Ohne denen wären wir bei den to220 IGBTs geblieben die 51A packen.
:)

Liebe Grüße
Adar



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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 20. Mai 2017, 07:19 
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Morgen,


Zitat:
Also der Regeltrafo hat bei 150Hz, bei 100us Ontime und mit 2-3Bursts angefangen zu "vibrieren". Die Spannung betrug rund 15V und Stromaufnahne war bei 1.7A. Testhalber haben wir absichtlich die Spannung erhöht und das vibrieren wurde lauter und man spürte mit einem Schraubenzieher an der Kühlfahne des Regeltrafos das vibrieren. Das geräusch klang so als etwas im Regeltrafo dreht.

Und dann bei 3A stromaufnahne ist die 10A Sicherung geflogen.
Wenn es eine flinke Sicherung ist, ist das wohl normal. Die DRSSTC zieht extreme Spitzenströme, die mittlere Stromaufnahme jedoch ist niedrig. Möglich auch, dass dein Messgerät mit dieser Stromaufnahme nicht klar kommt. Ich nutze eine Fluke Stromzange und deren Werte stimmen mit denen der Sicherung überein.
Das vibrieren und drehen können die von mir beschriebenen Effekte sein. Hat der geschlossene Trafo mehr Leistung?


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 20. Mai 2017, 10:10 
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Morgen,

Also wir haben in den Gehäuse der DRSSTC 3 Sicherungen eingebaut. Es sind 2 Sicherungen in der Kaltgerätebuchse eingebaut, jeweils an dem Leiter und an dem Neutral-leiter. Danach kommt eine extra Sicherung bei der eingebauten Glimmlampe.

Und zuletzt ist beim Regeltrenntrafo eine 16A träge Sicherung drinnen. Und die hat sich bisher nie verabschiedet.

Die Stromaufnahme messen wir mit einen Voltcraft Multimeter, eventuell packt er es nicht. Er kann bis 10A messen. Testhalber könnten wir mal mit einer Stromzange messen, vergleichen welches genauer ist.

Der Trenntrafo hat 1800VA Leistung, und wir können nur maximal 1200VA benützen.

Der Trenntrafo transformiert 230V auf 150V, der verfügbare Strom beträgt 12.5A und der Regeltrafo hält maximal 8A aus.


Hast du Sicherungen bei deiner DRSSTC eingebaut? Wenn ja welche Werte?
Benützt du einen einfachen Stelltrafo?

Liebe Grüße
Adar


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 20. Mai 2017, 11:13 
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Hallo,


In meiner DRSSTC ist ein 3-Phasen B16 Sicherungsautomat verbaut. Ich habe keinen Trenntrafo und betreibe die Spule entweder testweise mit einem Stelltrafo, der eine träge 6,3A Schmelzsicherung verbaut hat, oder gleich an der Steckdose. Den Automaten habe ich nur deshalb verbaut, weil ich auf Veranstaltungen nicht weiß, womit die Dosen abgesichert sind.
Fast jedes mal, wenn die Sicherung an der Spule geflogen ist, sind die im Sicherungskasten ebenfalls geflogen, was nicht verwundert, da diese ebenfalls B16 Automaten sind.

4 Sicherungen halte ich für übertrieben. Vor allem, dass du sowohl auf der Phase als auch auf dem Neutralleiter eine Sicherung verbaust bringt nichts, außer doppelte Kosten. Wenn du die DRSSTC immer am Regeltrenntrafo betreibst, reicht dessen 16A Sicherung.

Oh übrigens: stimmt eure Spule vor Montag ja nicht ab ;) Damit kann nämlich wesentlich mehr Leistung von der Steckdose in den Blitz wandern. Wenn ihr dann nochmals 90% Tastgrad einstellt, gehen Spule und Sicherungen hops :mrgreen:


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Probleme mit der DRSSTC
BeitragVerfasst: Sa 20. Mai 2017, 11:26 
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Registriert: Mi 7. Sep 2016, 23:38
Beiträge: 52

Spezialgebiet: Elektrotechniker/ Elektroniker
Schule/Uni/Arbeit: Elektrotechniker an einer HTL
Hallo,

Danke für deine Antwort.

Ein 3 phasen Sicherungsautomat das ist ja sehr Interesannt. :-)

Okay, gut zu wissen das sich die Sicherungen nichts bringen.
Nach der Vorführung kommen die kleinen Veränderungen und Abstimmungen dran.

Ja wir wollten vor Montag eh nichts abstimmen, einen Crash vor den ganzen Leuten wäre nicht so toll. :-)

Die erste DRSSTC auf der Welt das mit einem 90% Tastgrad fährt. [WINKING FACE]

Wir sind alle sehr vorsichtig bei diesem Projekt, deswegen auch 4 Sicherungen :)

Liebe Grüße
Adar

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