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 Betreff des Beitrags: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 23:26 
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Hihi,

ich hab n großen Autoakku, den hab ich mit 90% (Aussage Monteur) Kapazität, k.A. wie die das mit weIchem Gerät messen, für Pfand der Autowerkstatt abgekauft, voII und den bisher immer nur mit dem MotorradakkuIadegerät geIAden.

Nun war er aber richtig Ieer und deshaIb das kI. Gerät zu schwächIich.

Ich hab mein NetzteiI, Variac 0-250V; 15A, AC/DC zur Iadung auf anfangs 14,2V eingesteIIt, später dann auf 13,8V...ich hatte nur so 14h Zeit um wenigstens 50% Kapazität in ihn hineinzupressen.

So, zunächst fIossen so ca. 4,0 aber das ging in den 14h auf ca. 2,2A zurück, so wie ich denke dass das sein soII, man geht ja von 1/10 der Kapazität in A aIso 5,5A max. anfängI. Iadestrom aus.

Naja, jedenfaIIs stank die ganze Hütte übeIst u.a. nach SO2, ist schon kar, dass da Gas entw. wird, geruchIoser Wasserstoff, warum stank das so bestiaIisch?

Das eigentI. ProbIem (ist es eines od. ist das normaI? Ich habe es beim Iaden meiner Motorradakkus nie beobachtet) war eine deutIiche Erwärmung während der Iadung.
Sagen wir maI gesch. 50...60°C außen am Gehäuse...

Dann ist mir noch aufgefaIIen, dass bei der anschI. Verwendung sich eine Pfütze (naja, ein...zwei EI) aus H2SO4 um den Akku herrum aufm IinoIeum biIdete...eigentI. ist das ein "wartungsfreier" Akku d.h. die Säure hat sich aus den EntI. VentiIen herrausgemogeIt was mich um so mehr wundert, aIs das ich beim Iaden seIbst die Wartungsschrauben Iüpfte.

Ich denke maI stinken, warm werden und ausIaufen, aIIes dreis soIIte so ein Akku eigentI. nicht.

Was habe ich aIso faIsch gemacht?

Danke und Grüße!

(p.S. mein eI ist kaputt!)


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 00:30 
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Der Bleiakku wird vermutlich sowas wie einen Plattenschluß haben, d.h. die Bleiplatten oder sogar das Gitter sind korrodiert und abgebröselte Teile führen intern zu einem Kurzschluß. Alte Bleibatterien zersetzen sich regelrecht, das Blei rieselt aus dem Gitter und bildet am Boden sog. Bleischlamm der ebenfalls zum Kurzschluß von Platten führen kann. Ich habe mal eine alte Kfz-Batterie auseinander genommen, die ein ähnlich merkwürdiges Verhalten zeigte. Das war Innen alles korrodiert und zerbröselt und stank ebenfalls nach Schwefelverbindungen, u.a. Schwefelwasserstoff.
Man sollte so einen Bleiakku übrigens niemals "leer" machen sondern nur max. 20-30% der Kapazität nutzen! Alles was deutlich darunter ist schädigt den Akku dauerhaft. Das Bleisulfat, das sich bei der Entladung bildet, ist voluminöser als das Blei oder Bleioxid und führt dazu das sich die Plattenstruktur zersetzt. Ab einer gewissen Stufe ist das dann irreversibel. Deswegen werden Kfz-Akkus auch immer nur kurz (beim Starten) belastet und dann gleich wieder vollgeladen. Je länger sie in entladenem (oder teilentladenem) Zustand steht, desto schädlicher ist es.


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 05:58 
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Hi

Lass mich mal raten: Du hast am Variac die Effektivspannung eingestellt und dann die Batterie angeschlossen. Die Scheitelspannung war dann etwa 1,4mal so viel...

bastl-r


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 09:35 
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Spezialgebiet: Informatik
Bastl_r hat geschrieben:
Hi

Lass mich mal raten: Du hast am Variac die Effektivspannung eingestellt und dann die Batterie angeschlossen. Die Scheitelspannung war dann etwa 1,4mal so viel...

bastl-r


Das könnte wohl gut sein - wäre aber auch nicht so kritisch bei max. 2 A. Die Batterie beginnt oberhalb 14,4 V zwar zu gasen und es tut ihr nicht gut, aber großen Schaden nimmt sie bei dem Strom sicherlich auch nicht. Und nach Faulgasen und Schwefel sollte es bei einer intakten Batterie auch nicht riechen. Habe häufig alte Kfz-Batterien als HHO-Elektrolyseur missbraucht und es hat nur bei ganz alten, schon defekten Batterien entsprechend gerochen. Ich habe aber auch Ströme von bis zu 50 A (und tlw. mehr) bei bis zu 30 V da durchgejagt :mrgreen: :hihi:
Das Problem dabei ist, das insbes. das Gitter des Plus-Pols stark erodiert und irgendwann der Innenwiderstand immer mehr anwächst. Bei 50 A war die Batterie in 10 min. auch ziemlich warm.
Wenn sie bei 2A schon heiß wird, ist da definitiv was defekt. Selbst 10 A sollte sie ganz kalt lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 14:44 
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Registriert: Sa 3. Nov 2012, 13:55
Beiträge: 134
HaIIo,

ich weiß, dass dieser AkkumuIator tiefentIadung nicht besonders mag!

Das Ampere-/Votmeter ist fest im Gehäuse verbaut, misst sozusagen dauerhaft, davor hab ich einen SchaIter gebaut, kann es so vom Netzt trennen wenn ich nicht an den Werten interess. bin.

DAs soIIte aIso schon die reeIIe Spannung unter IAst gewesen sein!


"50 A (und tlw. mehr) bei bis zu 30 V da durchgejagt" gibts auch n SmiIy der den Kopp schütteIt ;-)

War da der Akku in 10min voII oder in 10min geschmoIzen?


Hier: ich dachte PIattenschIuss und ZuschIammen geht bei den modernen nicht weiI ja i.d.R. Seperatortaschen verwendet werden.

So sinkt zw. die Kapazität mit der Zeit aber Kurzsch. soIIte es eigentI. nicht mehr geben-ODER?

Mir kam die Aussage des Werkstattmonteurs eh komisch vor: wer wechseIt denn einen Akku der 90% seiner Ieistung hat?

AIso dass er aIt ist, es deshgaIb gest. hat...das kann schon sein.

Ich habe ihn vor 14 Monaten gekauft, seither ihn 2 maI entIaden und 1 geIaden, dazw. war er immer nur minimaI entI. so 20%, dass ich ihn auch mit dem 200mA MotorradakkuIadegerät Iaden konnte!

Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 18:53 
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Schule/Uni/Arbeit: Doktor
Nun ja, diesen Akku mit nem 200mA Ladegerät zu laden ist doch absoluter Schmarrn, das sind 275tel der Akkukapazität :facepalm:

_________________
[ex Micha29]


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2017, 19:54 
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Wenn der nur 14 Monate alt war ist das schon etwas tragisch und eigentlich nicht verständlich.
Was allerdings absolut tödlich für so einen konventionellen Bleiakku ist, ist eine auch nur einmalige Tiefentladung und da reicht schon 50% der Kapazität zu entnehmen!
Die aufgedruckte Kapazität ist ein theoretischer Wert der nicht einmal dann erreicht wird, wenn die Batterie bis zum allerletzten Tropfen leer gesaugt wird.
Und dafür ist so eine Batterie auch nicht gedacht (im Ggs. zu Solar-Bleibatterien, die sind intern anders aufgebaut, auch Traktionsbatterien aus Gabelstaplern etc. kann man tiefer entladen, die sind einfach robuster).
Je länger die Batterie dann entladen steht, desto schlechter für sie.
Ich hatte früher einmal einen Test auf die wahre Kapazität machen wollen und eine 50W-Hologenglühlampe angeschlossen. Ich hatte die Batterie dann leider im Keller vergessen und als ich erschrocken zurückkam glimmte die Lampe kaum noch. Obwohl ich die Batterie sofort geladen habe (nach nur ca. 10 Std.) war die Kapazität hinüber und auf vielleicht 20-30% geschrumpft. Der festgedrückte Bleischlamm im Gitter wird dann einfach zerbröselt und die massive Sulfatierung kann nicht mehr komplett rückgängig gemacht werden.
Man sollte solche Bleibatterien also immer ganz vollgeladen lagern und auch regelmässig (mind. 1 x per Monat) nachladen. Wenn die Ruhespannung unter ca. 12,5 V fällt beginnt intern schon die Sulfatierung!


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 11:08 
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Registriert: So 26. Aug 2012, 12:08
Beiträge: 2150

Schule/Uni/Arbeit: Doktor
Es gibt für Bleiakkus auch ein Datenblatt, in dem die Entladeströme und die dazu gehörigen Zeiten angegeben werden ;)

_________________
[ex Micha29]


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 Betreff des Beitrags: Re: 12V55Ah Attoakku ist das normaI?
BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 12:54 
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Registriert: Sa 3. Nov 2012, 13:55
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HaIIo,


jetzt muss ich aber maI :facepalm: über die die nie die vorherigen Beiträge richtig Iesen.

Da hätte man dann geIesen, dass das MotorradIadegerät nur bei einem teiIentIadenem Akku zu Einsatz kam, im Sinne einer ErhaItungsIadung bzw. um fehIende 10% aufzufüIIen.

Gut, wenn die Akkus derart empfindI. auch auf einmaIige EntIadungen, fast bis zum vorIetzten EIektron reagieren, dann werde ich den eben so erIedigt haben und damit kIärt sich auch das Phänomen.

Ich hatte maI einen kI. PC Iüfter an dem Akku bis der sich kaum mehr drehte...ich hatte das eh nicht gerafft: der üfter hatte 200mA, der Akuu 55Ah WENN er neu gewesen wäre, d.h. mein Iüfter hätte sich ungefähr 20 Tage drehen müssen, Fakt ist aber, der ief ein, zwei Wochen nach berechnetem SchIussdatum immer noch, und so habe ich dann den Punkt wo der Akku eigentI. hätte geIAden werden aus dem Auge verIoren und den Murks einfach weiterIaufen Iassen.

Gut, das erkIärt Gestank, PIattenschIuss gibt es meiner Meinung durch die Seperatortaschen heute nicht mehr...ggf. erwärtmte sich der Akku beim IAden ja nur durch seinen miserabIen aIIgemeinen Gesundheitszustand.

Warum er aIIerdings im Stehen eine H2SO4 Pfütze produzierte, warum mein Rucksack jetzt ein Ioch nach dem Transport hat...k.A. ich dachte das gibt es bei modernen Akkus nicht mehr und ist mir mit diesem Akku auch früher so nie!!! passiert.

Ieg ich mir haIt nen neuen zu!

Grüße!


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