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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 15:35 
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Moin! :)

Habt ihr ne Ahnung, wo ich eine Rolle dünnes Eisenblech (< 1 mm) mit einer Breite bis max. ca. 3 cm her bekomme?
Google hat mir da bislang noch nix brauchbares ausgespuckt, aber vielleicht kennt ihr ja eine Bezugquelle...

Möchte einen Ringkerntrafo damit bauen!

Viele Grüße
Paul!

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 17:46 
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Schau mal unter Bandstahl ;)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 18:14 
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Danke für den Tipp! :)

Aber gibt's da ne besondere Materialbezeichnung, nach der ich suchen kann?
Das Material soll ja möglichst ferromagnetisch sein, entsprechendes “Elektroblech“ finde ich jedoch nicht zu kaufen...
Ich nehme mal an, dass Stahl für mein Vorhaben nicht unbedingt optimal ist?

Gruß
Paul!

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 18:27 
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Elektroblech ist ein speziell legierter Stahl soweit ich weiß oder auch reines Eisen.

Wenn du jetzt einen Laden für Bandstahl findest, frag doch mal bei denen nach und was zum Lesen

ftp://ftp2.stahl-online.de/SIZ/Pdf_Publ ... _blech.pdf

https://www.google.de/search?source=hp& ... Sg-mdogCS0

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 21:19 
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Hi

Frag doch einfach mal bei Talema oder einem anderen Hersteller von Rinkerntrafos an.
Vielleicht geben die dir ja ein "Muster" ab.
Ansonst halt einen halbwegs passenden Ringkerntrafo schlachten?

bastl_r


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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 21:36 
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Eine Idee wäre evtl. noch Verpackungsbandstahl, also dieses dünne Stahlband das um größere Paletten etc. gezurrt wird zur Befestigung.
Das dürfte i.d.R. relativ niedrig legierter Stahl (C-Stahl, Baustahl) sein, es gibt aber solche Bänder sogar aus Edelstahl.
Niedriglegierter Stahl hat gute ferromagnetische Eigenschaften (weiß jetzt gerade nicht mehr genau ob viel oder wenig C wünschenswert ist).
Zuviel C dürfte schlecht sein, weil er den Stahl hart und spröde macht und auch die ferromagnet. Eigenschaften schlechter werden.
Bandstahl zum Packen dürfte relativ weich sein, muß ja eng gebogen werden etc.
Habe leider bei einer 60kg-Rolle auf dem Flohmarkt nicht zugegriffen - das war ein bedauerlicher Fehler. Aber der Ring war mir einfach zu groß...


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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 09:06 
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Stahl hat eine viel zu hohe Remanenz und ist damit ungeeignet für diese Anwendung. Man braucht etwas weichmagnetisches als Eisenkern, also richtiges Eisen, nix gehärtetes. Stahl könnte man eher für nen Dauermagneten benutzen.

Beste Grüsse
kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 10:28 
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Hallo kilovolt,

Du hast völlig Recht :-) In der Metallbranche wird nur fast alles "Stahl" genannt, was nicht gerade chemisch reines Eisen ist.
"Normaler Baustahl" ist zu 99,x % reines Eisen, mit etwas C, ggf. P und S. Es gibt viele 1000 niedrig oder höher legierte Stähle,
wo dann Cr, Mn, Co, Ni uvm. zugefügt werden um die mechan. Eigenschaften zu verbessern.

Ich hatte mal länger recherchiert welche Stahlsorten geeignet sind (für Elektromagnete), da gibt es zig Bezeichnungen und Normen - 100%igen Überblick habe ich nicht gewonnen.
Man findet kaum geeignete Informationen, welche Stahlsorten für ferromagnetische Anwendungen am besten geeignet sind, außer "weichmagnetisch", wenig C und wenig sonstige Legierungsanteile. Typischer Baustahl wie in Moniereisen etc. kommt dem schon recht nahe. Auch bei Bandeisen dürfte es zig Sorten geben, aber die meisten dürften relativ weich sein und wenig legiert. Edelstahl ist natürlich völlig ungeeignet. ;)


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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 12:53 
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Steht in der von mir verlinkten Seite eigentlich alles drin :D

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 13:23 
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Steht in der von mir verlinkten Seite eigentlich alles drin- oder anders gesagt
bei wirklichem Interesse finden sich die Infos, das Spekulieren kann man dann lassen :D

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 13:41 
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Dr.Fakk hat geschrieben:
Steht in der von mir verlinkten Seite eigentlich alles drin :D


Hmm - die Broschüre ist zwar interessant, aber speziell zu den Werkstoffen und der Legierungszusammensetzung steht da fast gar nichts drin :shock:
Ich hatte, wie gesagt, auch schon mal danach gesucht, scheint ein Betriebsgeheimnis zu sein :-)

Klar ist: niedrig liegiert, wenig C, kein Cr, Mn, Co etc., ggf. etwas Si. Weichmagnetisch heißt meistens auch mechanisch relativ weich, da wenig C-Anteil.
Ohne bzw. mit nur wenig C kann man ja Stahl auch nicht härten. Im E-Stahl sind nur ca. 20 - 30 ppm C enthalten, bei härtbaren Stählen teils bis zu 2 %!


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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 14:27 
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Hallo Multi-kv

es war mir nicht bewusst, dass die Metallbranche fast alles als "Stahl" bezeichnet. Für mich war Stahl immer der Inbegriff von gehärtetem Eisen mit starkem Restmagnetismus. Weicheisen würde ich in meinem Wortschatz nie als "Stahl" bezeichnen, aber das liegt vermutlich einfach daran, dass ich kein Materialtechnologe bin ;-)

Wie auch immer, die Bleche müssten dann ja wohl noch mit einer Isolierschicht überzogen sein, oder, Paul? Oder lackierst Du die Dinger?

Beste Grüsse
kilovolt

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 15:08 
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Eisen wird ab einem bestimmten Kohlenstoffgehalt als Stahl bezeichnet- ob härtbar oder nicht, das ist egal- das lernt jeder,
der mit dem Werkstoff öfters zu tun hat :D

Am Schluß der Broschüre stehen ein paar DIN- Normen für diesen speziellen Stahl, darüber müsste sich beim Hersteller dann die genaue Zusammensetzung herausfinden lassen, warum sollte das ein Geheimnis sein?

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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 16:35 
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Ich will jetzt nicht oberlehrerhaft daherkommen, aber das Besondere an Stahl, im Ggs. zu Eisen/Roheisen, ist doch das der C-Gehalt
auf max. ca. 2% (genau nach DIN 10020 sind es 2,06%) beschränkt ist. Im Roheisen ist der C-Gehalt meist deutlich höher - über 4%).

S.a. http://www.stahl-online.de/wp-content/uploads/2014/03/Stahl_FAQ_V1.pdf

Damit ist Stahl überhaupt erst formbar, über 3% wird es brüchig, spröde (Gusseisen).

Vielleicht muß Stahl auch einen gewissen Mindest-C-Anteil haben, ist mir aber nicht bewußt.
Oft ist es das Ziel, den C-Gehalt soweit wie möglich zu reduzieren, ca. 20 ppm ist aber die Untergrenze im praktischen Bereich.


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BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 17:40 
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So wie du das schreibst, hast du überhaupt kein Gespür für die Materie meine ich mal- wen interessiert Roheisen, das wird doch weiterverarbeitet Ich bin gelernter Werkzeugmacher und habe jahrzehntelang mit Stahl zu tun gehabt, aber seis drum.
Denn eigentlich gings hier um Trafoblech.
Und zum Thema Oberlehrer- ich hoffe du bist kein Lehrer.
Wenn heutzutage öffentlich diskutiert wird, die Schüler wissen immer weniger, dann liegt das an den Lehrern und an den Wichtigtuern,
die meinen was zu verbessern, unterm Strich aber nur Mist produzieren ;)

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