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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Mo 20. Mär 2017, 14:58 
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@gamerpaddy: Hab einfach verzinnten Draht genommen.

@kilovolt: Soweit wird es nicht kommen, da ich das Scope in letzter Zeit häufiger nutze. 2h ist für mich mehr als ausreichend. Geht ja nur darum, nicht immer das NT anstecken zu müssen. Das alte Akkupack machte schon nach 2 min. schlapp.

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 17:41 
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Moin.
Ich brauche für ein Zählrohr eine Spannung von etwa 350V.
Dafür hab ich einen NE555, der ein Rechteck mit 18kHz erzeugt. Mit einem Bipolartransistor und einer Induktivität funktioniert das auch.

Bild

Die Idee dazu hab ich von diesen Video: https://www.youtube.com/watch?v=bp_E2Nkc9U8&t=687s

Allerdings wird der Transistor sehr warm. in dem Video wird ein MPSA42 verwendet:
http://img.filipeflop.com/files/download/Datasheet_Transistor_MPSA42-D.PDF
Ich habe "nur" einen MJE13009:
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MJE13009-D.PDF

Ist der überhaupt geeignet? Und; meine eigentliche Frage: Wie finde ich raus, was für einen Basiswiderstand ich brauche? Wie das bei schlichtem ein und ausschalten geht, hab ich gefunden. Nicht aber wie das bei hohen Frequenzen aussieht. Ich hab immer noch so meine Probleme mit Datenblättern.

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 18:15 
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Hallo Mofi,

was für eine Versogungsspannung hast Du denn zur Verfügung?
Wenn es eine 9 oder 12 V Batterie ist, ist so ein Sperrwandler schon richtig.
Wenn Du Netzspannung zur Verfügung hast, könntest Du einen einfachen Spannungsverdoppler nach Delon oder Greinacher etc. verwenden (dann brauchst Du aber noch einen Variac
zum genauen Einstellen der Ausgangsspannung) - ansonsten landest Du bei 650 VDC oder bei einfacher Gleichrichtung bei 315 V (das reicht evtl. auch).
Wichtig ist, das Diode und Transistor die Spannung der Induktionsspitzen aushalten. Wenn Du da genau auf 350 V kommen willst mußt Du wohl mit der Induktivität und/oder
der Schaltfrequenz ein wenig spielen.
Als Basiswiderstand würde ich mit ca. 1 kOhm rechnen, je nach Transistor (Kapazität an der Basis-Collektorstrecke und Schaltfrequenz spielt da eine Rolle), evtl. auch etwas weniger aber
mind. 100 Ohm würde ich sagen.
Alternativ könntest Du auch ein altes Blitzgerät mißbrauchen - da werden meist solche Spannungen genau über einen Sperrwandler für den Blitzelko erzeugt :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 19:04 
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Es soll eine 9V Blockbatterie werden. Jetzt benutze ich ein Netzteil.
Mit Induktivität und Frequenz hab ich schon etwas gespielt, 18kHz und 4mH scheint zu passen. Das Problem ist der Transistor und / oder der Basiswiderstand.
Durch Ausprobieren komm ich nicht weiter. Da der Ne555 max. 200mA liefern kann, brauch ich mindestens 45 Ohm, bis 5kOhm hab ich schon einiges ausprobiert.
In dem Video wird für den MPSA42 680 Ohm verwendet.

Grüße, Mofi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 19:57 
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Hallo Mofi

Bei einer solchen Beschaltung will man den maximal möglichen Basisstrom, den der Transistor verkraften kann resp. den die Quellebringt, weil der Transistor stromgesteuert ist, im Gegensatz zu einem FET. Der maximale Basisstrom ist gemäss Datenblatt bis zu 6A dauerhaft, also mehr als Dein NE-Käferchen je bringt, folglich würde ich den Widerstand so dimensionieren, dass er gerade etwa so begrenzt, dass von den 200mA Maximalstrom vielleicht 150mA fliessen. Über der Basis-Emitterstrecke des Transistors fällt etwa 0.7 ab (mehr der wneiger gesättigte Diodenstrecke). Nun nehmen wir an, dass die Signalamplitude des NE555 etwa der Betriebsspannung entspricht, also etwa 9V bei ner Blockbatterie. Es bleiben also über dem Widerstand noch 9V-0.7V = 8.3V. Wenn wir einen Strom von 150mA wollen, wäre der Widerstand dann 8.3V/0.15A = 55.333 Ohm, also 56 Ohm aus der Normreihe.

Die Schaltung könnte evt. etwas verfeinert werden. Ich würde diese Ansteuerung ehrlich gesagt mit einem Mosfet machen anstelle des Transistors, oder wenn es denn unbedingt ein bipolarer Transistor sein muss, dann müsste man evt. noch einen kleineren bipolaren Transistor (BC548 oder ähnlich) als Vorstufe nehmen, um den Basistrom für den grösseren besser aufbringen zu können. Kann nämlich gut sein, dass der Transistor in der Schaltung heiss wird, weil er nicht optimal durchschalten kann aufgrund des evt. etwas knappen Basistroms.

Gruss kilovolt

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Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 20:19 
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Danke, kilovolt.

Ich dachte mir schon, dass der MJE13009 Transistor etwas zu "groß" ist, um vom NE555 sauber geschaltet zu werden. Einen anderen, bipolaren Transistor, der eine hohe Spannung aushält hab ich nicht. Mosfets nur größere, wie den Irf 250 oder 740. Aber die brauchen, wenn ich das richtig verstanden habe, mit steigender Frequenz auch eine höhere Leistung, weil das Gate häufiger umgeladen werden muss, obwohl Mosfets ja eigentlich Spannungsgesteuert sind. Aber wie ist das bei Bipolartransistoren mit steigender Schaltfrequenz, die stromgesteuert sind? So ganz klar ist mir der Zusammenhang zwischen Strom und Frequenz noch immer nicht.

Also entweder einen Kleinsignaltransistor wie dem MPSA42 oder einen Mosfet mit kleiner Gatekapazität?
Hab ich das so richtig verstanden?

Mir geht es bei der Schaltung mehr um's Verständniss, als um Praxistauglichkeit. Anpassen kann ich's dann immer noch.

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 20:39 
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Hallo Mofi,


18kHz ist noch keine sehr hohe Frequenz. Die 200mA des NE555 könnten reichen, um das Gate deiner genannten MOSFETs anzusteuern. Häng sie per Widerstand ran und schau dir das Signal an, dann wird die Sache klar :)
Natürlich ist ein kleinerer MOSFET mit niedrigerer Gatekapazität besser. Da aber die anderen eh rumliegen, kannst du es zumindest versuchen.

Transistoren sind ziemlich schnell. Basistypen schaffen ohne Probleme und zusätzlichen Aufwand 100e kHz - viele auch einige MHz. Es muss vor allem nichts umgeladen werden. Daher bleibt der Steuerstrom konstant gegenüber der Frequenz. Nicht umsonst gibt es im Bereich von 100en MHz und mehr viel mehr Transistoren als MOSFETs ;)


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 20:44 
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Der IRF740 wäre wohl gar keine so schlechte Variante. Für Frequenzen unter 20kHz geht eine direkte Ansteuerung per NE555 vermutlich noch recht problemlos, nur halt nicht für SSTC-Frequenzen von einigen hundert kHz.

Der bipolare Transistor braucht immer etwa gleich viel Basistrom (naja, vielleicht mit steigender Frequenz geirngfügig mehr, aber nicht entscheidend). Sein Basisstrom ist immer in einem bestimmten Verhältnis zum Kollektorstrom zu sehen. Bei reinen Schaltanwendungen will man den Transistor nach Möglichkeit in die Sättigung treiben und wählt den Basisstrom daher unverhältnismässig hoch, denn in der Sättigung entstehen die geringsten Verluste. Bei Anwendungen, wo es auf die Signalqualität ankommt (geringe Verzerrungen, etc.) sollte man den Transistor in einem geeigneten Arbeitspunkt betreiben, zum Beispiel in einer Klasse-A-Schaltung mit halber Betriebsspannung bei Null Signal und entsprechend hohem Ruhestrom.

Ups, schnelllller Max :)

Beste Grüsse
kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 20:48 
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Wenn der MJE13009 so viel Basisstrom braucht um richtig durch zu schalten, würde ich wohl in jedem Falle einen Mosfet vorziehen. Bei 150 mA am Ausgang des NE555 könnte es schon sein,
das auch dieser ziemlich heiß wird und das würde ich vermeiden. Bei 18 kHz braucht man m.E. auch keinen besonders leistungsfähigen Treiber für einen Mosfet, das dürfte der NE555 auch unverstärkt
schaffen. Ich habe mit dem NE555 schon sehr viel höhere Frequenzen erzeugt und damit Mosfets gesteuert, die höhere Leistungen schalten. Evtl. macht es Sinn hier einen sog. Logik-Level Mosfet
zu nehmen (fangen meist mit IRL... an), der schaltet sauber schon ab 5 V, im Ggs. zu den Standardmodellen die eher 10-12 V brauchen (wg. der 9V Betriebsspannung). Du mußt natürlich auch wieder auf die Spannungsfestigkeit der Drain-Source-Strecke achten. Ich bin da aber auch nicht so der Experte, was die beste Auswahl angeht ;-)

Max und kilovolt waren schneller - zum Glück liege ich nicht völlig daneben ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 21:58 
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Vielen Dank; so viel Input :)

Hab mit dem MJE13009 etwas herumprobiert, funktioniert nicht wirklich gut.

Zitat:
Der IRF740 wäre wohl gar keine so schlechte Variante. Für Frequenzen unter 20kHz geht eine direkte Ansteuerung per NE555 vermutlich noch recht problemlos, nur halt nicht für SSTC-Frequenzen von einigen hundert kHz.


Den IRF740 probier ich, wenn ich noch einen finde... Ist vielleicht etwas "Groß", aber wenn die 200mA des NE555 ausreichen, um den unterhalb 20kHz anzusteuern, probier ich den. Muss ja nicht viel Strom schalten. Wie gesagt, es geht mir um's Verständnis.

Danke nochmal, das Bett ruft...

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Sa 8. Apr 2017, 13:41 
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Beiträge: 175

Schule/Uni/Arbeit: Schule (Gymnasium)
Hey Mofi,

ich habe auch gerade einen StepUp für ca 420V gebaut, allerdings mit TL494 da Spannungs unabhängiger als der NE555 und extra Treiber MCP1407.
Geht ganz gut, bleibt alles kalt auch ohne Kühlkörper. Der Treiber ist beim IRF740 noch optional...


Dateianhang:
Stepup.jpg


lg,
count-doku


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 17:40 
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Epic Spam Warrior
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Beiträge: 3229

Spezialgebiet: CW SSTCs
Schule/Uni/Arbeit: Physikstudium
Moin,

ich habe einen Kit1 von Uradmonitor nachgebaut - mit deren PCB und empfohlenen Teilen aus dem Plan:
https://raw.githubusercontent.com/radho ... 05_sch.png

Nun spuckt das Ding nur ca. 200 V bei maximaler ontime (90%) aus. Die Frequenz passt, denn die Sekunden am Display zählen korrekt hoch.
Ich habe über C6 und C11 jeweils ca. 100 V, die Kaskade tut also wie sie soll. Demnach muss der Boost zu wenig Spannung ausspucken, was er mit ca. 100 V auch tut. Hat jemand ne Idee woran das liegen könnte? Ich benutze die selbe Induktivität von Reichelt wie MalteP hier aus dem Forum auch, er erreicht an die 400V.

Ich bin momentan bei meinen Eltern und habe daher kein Oszi zur Hand um Näheres rauszufinden, das DMM hilft mir nicht wirklich weiter.
Hat noch jemand ne Idee was das Problem sein könnte?

_________________
"A condition where insufficient dead time exists is a destructive condition."
Texas Instruments, TL494 Appnote, Kapitel 4.4.2

Du hast einen starken Rechner, brauchst ihn aber nicht immer? Du willst was Gutes tun? Dann falte mit uns!
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Mi 26. Apr 2017, 18:35 
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Beiträge: 3047
Wohnort: Bremen

Spezialgebiet: Müllverwertung, Pflanzen und Pilze.
Moin.

Ich hab meine Brotdosen Capbank wieder ausgebuddelt und umgebaut.

Nun weiss ich nicht, ob ich das Gate des Thyristors "einfach so" mit einem kleinen Trafo versorgen kann

Trafo + über einen Widerstand ans Gate, Trafo - an - der Versorgung. Kann man das so machen?

Grüße, Mofi.

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Zuletzt geändert von Mofi am Do 27. Apr 2017, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2017, 09:38 
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Hallo Mofi,

ich denke, so könnte es grundsätzlich funktionieren, aber so richtig tief stecke ich da nicht drin.
Zur sicheren Zündung des Thyristors brauchst Du ja einen bestimmten Mindestimpuls, d.h. der Cap hinter dem 2. Trafo muß entsprechend dimensioniert werden,
ebenso der Widerstand je nach benötigtem Gatestrom. Was willst Du hier eigentlich genau erreichen?
Wenn der Schalter geschlossen ist, wirkt der Thyristor ja wie eine Diode - Du willst damit aber einen hohen Stoßstrom schalten, richtig?
Evtl. würde dann auch schon ein einfacher Spannungsteiler hinter dem oberen GLR zur Versorgung des Thyristors reichen, das Gate braucht ja nicht viel Strom.
Oder Du nimmst einfach einen Spannungsregler aus der L78xx-Serie, die liefern bis zu 1,5 A. Damit kannst Du dann den unteren Trafo sparen :-)

BTW: deine Gleichrichter sind falsch angeschlossen ;-) Plus und Minus und die beiden AC-Anschlüsse müssen sich jeweils gegenüberstehen :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread der "kleinen Fragen"
BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2017, 09:54 
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Oops, hatte keinen guten Tag gestern. Hab das Bild rausgenommen, mach ich heute Abend neu.

Grüße, Mofi.

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