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 Betreff des Beitrags: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 06:30 
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Kacke! Mein Akku (Wartungsfreier Blei-Gel-Akku 18 Ah 12 V) ist tot, weil irgendein Schlauberger meinen selbstgebauten "Ghettoblaster", an den der angeschlossen ist, nicht ausgeschaltet hat -.-

Er hat jetzt nur noch eine Spannung von ca. 5,7V, und das auch nach mehreren Tagen am Ladegerät.

Gibt's ne Chance, den wiederzubeleben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 07:30 
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Leider nein. Wenn bei einem Bleiakku die Zellenspannung unter eine gewisse Schwelle sinkt (Tiefentladung), dann lässt sich der Akku nicht mehr wiederbeleben :cry: (gilt natürlich nur für Blei-Akkus, NiMH oder NiCd können und sollten selbstverständlich ganz entladen werden.)

EDIT: Hab noch rasch nachgeschaut: Wenn die Zellenspannung unter 1.8V fällt, gibt's Probleme. Das heisst also bei einem 12V-Akku darf die Spannung nicht unter 6*1.8V = 10.8V sinken, sonst nimmt der Akku Schaden. Bei 5.7V kannste das Teil nur noch als Briefbeschwerer gebrauchen.

Gruss kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 09:35 
Du kannst versuchen den Akku kurzzeitig verpolt an den Lader anzuschließen. Dadurch löst sich angeblich die Oxidschicht die sich auf den Zellen gebildet hat.



Gruß MAD


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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 10:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 13:40 
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ja genau richtig ordendlich druff bis er hochgeht xD


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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 14:39 
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Also ich wüsste nicht, warum sich die Oxidschicht lösen sollte. Ich weiß wie ein Bleiakku funktioniert, deshalb will ichs zum Verständis mal erklären.
Beim laden: |+| Pb + O2 --> PbO2 |-| Bildung von H2
Beim Entladen: |-| Pb --> Pb+ + 2e- |+| 2e- + PbO2 + 4H+ --> Pb2+ + 2H2O

Deshalb ist es eigentlich blöde, wenn man durch falsches Polen die Oxidschicht vernichten würde, da diese ja später die Elektronen wieder aufnehmen muss/soll.

Aber zum eigentlichen Problem. Der Akku ist erstma hin. Als Elektrolyt wird nämlich H2SO4 also Schwefelsäure verwendet. Diese gibt auch die 4H+ ab welche beim entladen so wichtig sind. Dabei bleibt SO4(2-) übrig, welches sich mit Bleiionen zu PbSO4 verbindet. Das Bleisulfat lagert sich an den Elektroden ab und "verstopft" dadurch den Bleiakku. Durch das große Volumen von Bleisulfat nehmen die Elektroden schäden und gehen kaputt, durch den Druck des PbSO4. Das ist denk ich mal erstma das größte Problem das du hast. Zudem kann dadurch ein Kurzschluss entstehen.
Übermäßig Spannung und Strom an den Akku und damit versuchen ihn wieder aufzuladen ist auch scheiße. Wie ihr oben seht, ensteht beim Laden Gas. Wenn man es nun übertreibt, explodiert der Akku, wenn er nicht ein Überdruckventil hätte ;)
Ich kann nur sagen, schade um den Akku :(

Gruß Ampère


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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 16:32 
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Grillmeister
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ich hab ma irgentwo gelesen das man mit dem dicken kondi nen akku wiederbeleben kann
einfachma die capbank auf 50V aufladen und rann damit. da haste kurzeitig nen grossen strom und ne höhere spannung

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 16:38 
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Hallo Kilovolt,

ich dachte immer, nur NickelCadmium-Akkus sollte man ganz entladen, wegen des sogenannten "Erinnerungseffekts".
NickelMetalhydrid etwa auch? Das ist mir völlig neu.
Gruß, Matse :gruebel:

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 16:58 
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Ja, NiMH haben den Memoryeffekt auch, allerdings weniger ausgeprägt. Unsere Verkäufer sagen gerne, dass NiMH in dieser Hinsicht komplett anders und besser sind, aber eben... Verkäufer müssen verkaufen ;) Zum Glück arbeite ich in der Technik und nicht im Verkauf :)

Einzig die Li-Ionen-Akkus sind wirklich frei vom Memory-Effekt und haben extrem Power. Dafür sind sie sehr giftig und müssen aufwendig entsorgt werden.
Gruss kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 17:09 
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Ja Li-Ion Akkus haben aber vorlalem den nachteil, dass sie bei überhitzung anfangen zu brennen! Das ist zB bei Elektroautos ein problem, denn die Menge an batterien, die dort eingesetzt werden muss, ist bei Li-Ion Akkus extrem gefährlich.

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Arte gucken und Moselwein trinken reicht noch lange nicht um Intelektueller zu sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 17:12 
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Im Modellbau verwendet man aber Li-Polymer Akkus, naja ok gehören zur gleichen Gruppe...

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 19:13 
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kilovolt hat geschrieben:
(gilt natürlich nur für Blei-Akkus, NiMH oder NiCd können und sollten selbstverständlich ganz entladen werden.)


Nein. NiCD und NiMH sollten niemals vollständig/tief entladen werden, vor allem, wenn sie nicht einzeln geladen werden können! (Akkupack) Unter einer gewissen Spannung ist durch unregelmäßige Entladung nicht mehr sichergestellt, dass jede Zelle eine Spannung größer 0V besitzt. (Bei weiterem Stromfluss laden die noch volleren Zellen die leeren VERPOLT auf, die Zelle kann völlig zerstört werden...)
NiMH-Akkus reagieren nahezu sofort auf Tiefentladung mit massivem Kapazitätsverlust, NiCD sind *etwas* robuster und halten leichte Umpolungen aus. Die Entladeschlussspannung wird für NiCD, je nach Quelle, mit ca. 0.85V angesetzt.
Lithium-Ionen und verwandte Typen (Polymer usw.) erleben ebenso irreversible Schäden bei einer Entladung unter ca. 2.4V. Lithium-Akkumulatoren können bei Tiefentladung sogar beim folgenden Ladevorgang interne Kurzschlüsse erleben und explodieren.

Nach meiner Erfahrung kann man sagen, dass man bei Bleiakkus noch sehr gute Chancen hat, sie zu retten. Die einzigen Bleiakku-Typen, die ich nicht mehr zumindest mit verminderter Kapazität zum Laufen gebracht habe, waren 4 Blei-Vlies-Akkus mit Frostschaden, dort waren durch die Dichteänderungen die Plattenanschlüsse gebrochen.

Allgemeine Strategien, die ich verwendet habe (Achtung... Teilweise sind sie entweder "Geruchsintensiv" oder Risikobehaftet... Spannungen beziehen sich auf 12V-Typen! Über Werte wie Temperatur, Strom, Konzentration und Spannung kann man keine generell gültigen Aussagen treffen, sie sind Schätzwerte.):

Die Zellen besitzen meistens einzelne Verschlüsse, unter denen eine Gummikappe die eigentliche Zelle verschließt (dient als Überdruckventil). Aus Sicherheitsgründen sollten die Zellen komplett freigelegt werden, das erspart unangenehme Erlebnisse beim Ausgasen... (Mit einem Schraubenzieher lassen sich die Kappen meistens problemlos aufhebeln, nur wird der Akku dadurch leider nicht schöner)

Mit einem Labornetzteil kann man den Akku nun versuchen zu Laden. Falls er bei normalem Laden bei 13.8V keinerlei Strom annehmen will, kann man kurzzeitig die Spannung auf ca. 24V erhöhen. (Nur unter Überwachung, damit man falls er plötzlich viel Strom zieht nicht zerstört wird und man wieder runterregeln kann)
Sollte das immer noch nichts bringen kann man nun langsam (! Kann bei einem noch sehr leistungsfähigen Akku einen Kurzschluss über das Labornetzteil verursachen, lieber, wenn der Akku eh defekt ist, ihn mit einem starken Verbraucher wie einer Glühbirne weiter Entladen.) eine verpolte Spannung anlegen... Hierbei sollte der Strom erheblich höher liegen als bei den gescheiterten Ladeversuchen... Wenn der aufgenommene Strom wieder auf extrem kleine Werte sinkt (<100mA bei größeren Akkus (2+Ah) und normaler Ladespannung von 13.8V), kann man ihn wieder normal polen und dort das Laden noch einmal versuchen. Eventuell muss man, bevor es von Erfolg gekrönt ist, diese Verpolungszyklen mehrfach wiederholen. Achtung: Niemals gleich mit 13.8V Ladespannung an den Akku gehen, sondern die Spannung bei konstant gehaltenem Strom langsam erhöhen, bis der Akku Strom aufnimmt... der Ladestrom sollte bei dieser stark belastenden Ladung nicht über 1/2C gebracht werden und es sollte auf übermäßiges Gasen Rücksicht genommen werden.

Nach starkem Gasen und allgemeiner Funktionsunwilligkeit des Akkus empfiehlt es sich, ihn nachzufüllen.
Bei normalen Bleiakkus, in denen die Schwefelsäure nicht festgelegt wurde, lässt sich meist der Säurestand sehr leicht ablesen. Man sollte zunächst mit 38-40% Schwefelsäure (gibt es auch - leider teuer - beim Autozubehörmarkt in der Nähe oder in Werkstätten) bis etwas unter die Fülllinie befüllen und dann am Besten mit einem Dichteprüfer die Säure prüfen. In einigen Fällen kann es nötig sein, dann mit Schwefelsäure einer höheren Konzentration nachzukorrigieren.

Bei Vlies- und Gel-Akkus bleibt einem meistens nichts anderes übrig, als langsam mit 38-45% Schwefelsäure aufzufüllen, bis das Vlies oder Gel feucht wirkt und keine Säure über Vlies oder Gel steht (!). Eine Dichteprüfung ist hier unmöglich, ausser man schafft es, größere Mengen der Säurelösung abzusaugen und in einem getrennten Gefäß zu vermessen.

Das ein Akku etwas eingetrocknet sein kann, sieht man teilweise auch an Schwefelkristallablagerungen im Überdruckventil oder einem starken Schwefelwasserstoffgestank bei Ladeversuchen mit offenem Akku.

Zur Sicherheit sollte man, nach geglückten Versuchen, den Akku noch ein paar Mal unter Aufsicht offen Auf- und Entladen und danach vorsichtig wieder verschließen. Unter keinen Umständen die Plastikdeckel der Überdruckventile über die Gummikappen dicht einkleben! Entweder nur stecken oder einseitig vorsichtig befestigen (Sonst klebt man das Überdruckventil zu und das kann in Ernstfällen unangenehm enden!).

Der Sinn der Ladevorgänge ist es, den Akku zu beanspruchen. Allerdings sollte sich dabei die durchaus gewünschte Erwärmung in Bereichen bewegen, die einem noch erlauben, den Akku anzufassen. Sollte das Anfassen sehr unangenem/schmerzhaft sein, wird er zu heiß! Bei starkem Ausgasen (klingt wie eine geöffnete Mineralwasserflasche) oder Schwefelwasserstoffgestank ist entweder der Ladestrom viel zu hoch für den Akkuzustand oder der Akku ist recht trocken.

Gefahrenquellen sind:
- Knallgasgemisch tritt bei Ausgasen aus
- Schwefelsäure stellt eine erhebliche Gefahrenquelle da. Spritzer vermeiden, Schutz wie Schutzbrille für chem. Versuche und Handschuhe tragen, Pipette und Umfallsichere Gefäße verwenden, Vorsicht walten lassen! Konzentriertere Schwefelsäure macht nicht nur wunderbare Löcher in Socken, Hosen und ähnlichem, sondern auch in jegliche Körperteile, die das Vergnügen haben sollten, mit ihr in Kontakt zu kommen...
- Vorsichtig und Gefühlvoll Ladespannungen ändern, nicht direkt große Spannungen anlegen. (Gefahr für Labornetzteil...)

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2008, 20:40 
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Zitat:
kilovolt hat geschrieben:
(gilt natürlich nur für Blei-Akkus, NiMH oder NiCd können und sollten selbstverständlich ganz entladen werden.)


Nein. NiCD und NiMH sollten niemals vollständig/tief entladen werden, vor allem, wenn sie nicht einzeln geladen werden können!

Mit "vollständig entladen" meinte ich nicht unbedingt Null Volt, sondern keine Funktion mehr des Geräts. Meist ist es dann ohnehin gegeben, dass der Akku genügend entleert ist. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, möglichst komplette Entladungszyklen vorzunehmen, um dem Memory-Effekt vorzubeugen. Dieser ist zu 90% dafür verantwortlich, dass ein Akku nicht mehr vernünftig verwendet werden kann.

Zu den Bleiakkus: Man kann vieles versuchen... aber im Endeffekt wird bei einer Spannung von 5.7V statt 12V ganz bestimmt nichts mehr zu machen sein.

Ausserdem: Jeden Tag werden neue hergestellt ;)

Gruss kilovolt

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Do 1. Mai 2008, 00:11 
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kilovolt hat geschrieben:
Zu den Bleiakkus: Man kann vieles versuchen... aber im Endeffekt wird bei einer Spannung von 5.7V statt 12V ganz bestimmt nichts mehr zu machen sein.


Ich habe ein paar Akkus, wenn auch mit Aufwand, wiederbelebt, die bei ca. 2V "saßen" und keine Ladung annehmen wollten :D

kilovolt hat geschrieben:
Ausserdem: Jeden Tag werden neue hergestellt ;)


Schade isses trotzdem drum ;) Und neue müssen auch gekauft werden... (Naja... Ebenso wie Schwefelsäure usw. nätürlich, aber bei größeren Akkus is das imho erheblich billiger, wenn man ne Chance hat... ;) )

Ich hab soviele Wiederbelebungen durchgeführt, weil mir ne recht große Menge gebrauchter Bleiakkus aus USVs in die Hände viel... gelohnt hat sich das allemal, ein Großteil von denen war vorher unbenutzbar

Durch meine Erfolgserlebnisse halte ich, was Tiefentladung angeht, Bleiakkus für den robustesten Akkutyp.
Wenn das nur einmal passiert ist, rechne ich da eher mit guten Chancen :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Blei-Gel Akku wiederbeleben
BeitragVerfasst: Do 1. Mai 2008, 13:08 
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gab mal ne schaltung die durch kurze entladeimpulse mit hohem strom die sulfidschicht von den elektroden sprengen sollte. funktionsweise ist umstritten, die einen meinen sie könnten was nachweisen die anderen sagen is quatsch... denke aber bei der spannung kann man da nicht mehr viel machen außer neu kaufen ;-)

merke also: blei(gel)akku + tiefentladen = sondermüll

ich lad meine auch grad für heut abend durch :-) der eine hatte nur noch 11 volt aber nimmt grad seeehr gut strom an; 2,114Ah sind schon drin xD

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