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BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 08:55 
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Hallo Leute,

habe meinen Schweißtrafo nun auseinander genommen um eine neue dicke Sekundärwicklung für mein Punktschweißprojekt einzubauen.
Leider waren die Bleche mit einem Lack verklebt, so das das Auseinandernehmen eine kleine Herausforderung war ohne die Blecke zu verbiegen.
Habe es dann aber vorsichtig mit Stemmeisen, Holzhammer und Spachtel hinbekommen.
Jetzt frage ich mich, ob ich nicht besser den Lack vor dem Zusammenbau etwas entfernen soll, weil die Bleche sonst nicht so richtig perfekt und lückenlos
aufeinanderpassen. Weiß jemand was das für ein Lack sein könnte? Sieht für micht etwas wie Schellack aus, den man auch in der Möbelindustrie für Lackierungen auf Alkoholbasis einsetzt.
Die Farbe passt exakt auf sog. Rubinlack, das ist die handelsübliche Form die man in braunen Plättchen zu kaufen bekommt. Der Lack stammt übrigens von einer asiatischen Baumlaus, die diesen
Lack auf Ästen etc. ausscheidet ;) Das Zeug riecht beim Schleifen etc. aber eher wie Pertinax.

Bild

Bild

Hier der Wickelkörper mit der noch verhandenen Schweißdrahtwicklung:
Bild

Da sollen dann 2-3 Wicklungen mit 50mm2 Kupferkabel rein, mind. je 4 Wdg. - evtl. bringe ich auch mehr rein - mal sehen wie sich das Zeug biegen lässt.

P.S.: Vermutlich ist es eher ein Phenoplast auf Phenol-Formaldehydharz Basis - wird dann eher schwierig mit der Entfernung (außer abschleifen, aber das ist ungünstig, da dann die Isolierung ganz entfernt ist. Werde mal schauen, ob es irgendwie löslich ist (in Benzin oder Alkohol etc.)


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BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 15:09 
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Hallo

Nur mal so ein Gedanke: Die bisherige Kupferwicklung hat doch geschätzte 6mm Massivkupfer was knapp 30mm2 entspricht. Von denen Lagen à 3 Wdg 5 parallelgeschaltet sollten auch auf die angepeilten 150mm2 kommen.
Ist halt beschissen durch die Löcher rauszuführen...

bastl_r


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BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 15:55 
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Hallo Bastl_er,

da hast Du Dich etwas verschätzt, es sind ziemlich genau 4 mm DM, also etwa 12 mm2. Ich hatte zuerst auch daran gedacht, aber das Problem ist, das ich nur 4 Wdg. brauche und dann auf halber Breite den Draht herausführen muß, was mir das ganze Wickelfenster versaut. Mit 8 mm DM Cu-Kabel bekomme ich genau 4 Wdg. in die Breite und kann sogar auf einer Seite das Kabel herausführen (flexibel) und auf der anderen Seite muß ich es halt herausstehen lassen. Das ist aber nicht kritisch, da ich immer genau 4 Wdg. in der Breite übereinanderbekomme - hoffe ich zumindest. Von dem 4mm Draht passen 8 Wdg. in die Breite, d.h. ich müßte in der Mitte den Draht herausführen - was sehr ungünstig ist. Außerdem ist es komplizierter 10 oder 12 mal die Drahtenden an eine Sammelschiene anzuschließen als nur 2 oder 3 mal :-)
Aufwändiger ist dagegen das Isolieren des 50mm2 Kabels, da ich die dicke Gummiisolierung entfernen muß, damit ich mehr Platz bekomme. Stattdessen will ich dann dünnes Glasfasergewebe mit HT-Silikon drumherum wickeln - hoffe das hält auch noch beim Wickeln des Kabels... Die Isolierung hat ja von der Spannung her nicht viel zu halten, kommt mehr auf die Hitzebeständigkeit und die mechanische Belastbarkeit an, da die Wicklung im Betrieb wohl heftig vibrieren wird.


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 11:12 
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Kleines Update:
Hatte es fast geschafft 4 Wicklungen mit je 4 Windungen eines 35mm2-Kabels unterzubringen, nachdem ich die 2mm dicke Gummiummantelung entfernt
und mit Glasgewebeband und HT-Silikon umwickelt habe. Dadurch reduziert sich der Durchmesser von 12 auf ca. 8,5 mm - ist aber eine Sauarbeit!
Jetzt hat es beim strammen Einziehen der letzten Wicklung leider Knack gemacht und dieser Wickelkörper ist gebrochen, d.h. die Spulenkörperendplatte ist abgebrochen :cry:
Die 3 dicken Wicklungen hatte ich schon mit Kabelschuhen vercrimpt, so daß ich die auch gar nicht mehr ohne weiteres entfernen kann.
Habe jetzt versucht das Ganze mit Epoxykleber zu flicken - aber ich fürchte beim nächsten Wickelkraftakt wird das wieder reißen :shock:
Hat jemand noch eine Idee, wie man das Ganze stabilisieren kann?
Ich fürchte, diese Spulenkörper aus Hartpapier / Pertinax sind für solche Kräfte dann nicht geschaffen...


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 16:20 
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Hi

Ist das übel zerbrochen?
Wenn nur ein Stück fehlt, das die Wicklung vom Kern fern hält Papp es einfach mit Epoxy dorthin fest wo es sein sollte.

badtl_r


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 20:09 
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Es ist einfach nur das Seitenteil vom Kernstück abgebrochen. Das ist doppelwandige Hartpappe und gerade in der Naht relativ sauber rausgebrochen.
Habe es schon mit Epoxy geflickt, hält auch soweit, aber ich muß beim Wickeln wohl sehr vorsichtig sein. So ein 35 mm2 Kabel ist schon etwas steif und sperrig,
selbst wenn es hochflexibel ist und dadurch, das ich 4 Windungen auf eine Lage quetschen will, wird es schon recht eng auf dem Spulenkörper.
Werde mir aus Holz eine Halterung basteln, die die Seite beim Wickeln etwas fixiert, so dass es nicht gleich wieder abbricht.
Das hält jetzt natürlich etwas auf, erstmal was Passendes anzufertigen, aber ich fürchte anders wird es nichts...


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