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 Betreff des Beitrags: Kleiner Funkenzähler
BeitragVerfasst: So 10. Apr 2011, 11:28 
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Vorwort

Ein Funkenzähler ist eine Art Geigerzählrohr, allerdings arbeitet er, ähnlich wie eine Ioniesationskammer mit normaler Luft und benötigt kein Löschgas oder eine aktive Löschschaltung.
Daher sind sie einfach selbst zu bauen.
Man kann damit allerdings nur Alphastrahlung messen.


Material

-Eine HV-Quelle 2-5kV, nach Möglichkeit halbwegs regelbar.
-Platinenmaterial, 5x5cm, einseitig Kupfer (bissel mehr schadet net)
-2 Holz/Kunststoff/Glas-Stäbchen, d=4-5mm, 5cm lang
-Metallplatte, 5x3.5cm, 2-3mm dick (fall Alu, sollt man aufpassen, dass es nicht eloxiert ist)
-ca. 5cm Kupferdraht (muss nicht am Stück sein), ca. 0.5mm dick, blank, kein Lackdraht
-4-5 sehr dünne Drahtstücke, 6-8cm lang, blank, kein Lackdraht (hierfür kann man die Dräte aus einer Litze von einem IDE-Kabel o.ä. verwenden)
-Werkzeug (Dremel, Lötkolben und Zinn)
-Eine Alphaquelle, z.B. Radiumfarbe


Bild
Bild


Die Maße können auch anders gewählt werden, ich wollte halt was kleines.


Sicherheit

Bevor es losgeht muss ich euch noch mit ein paar Worten zur Sicherheit nerven.

Alphastrahlung wird zwar von der Haut abgeschirmt wird und kann dadurch keinen Schaden anrichten,
aber wenn man alphastrahlende Substanzen in den Körper bekommt, können schwere Schäden im Erbgut entstehen.
Dies kann zu Krebs führen.
Wer sich nicht 100%ig sicher ist, sollte die Finger davon lassen.

Zudem wird hier mit hohen Spannungen und Kondensatoren gearbeitet.
Aufgrund der geringen Kapazitäten, die hier verwendet werden, besteht keine große Gefahr.
Aufpassen sollte man trotzdem. ;)

Aufbau

So, jetzt gehts ans Praktische.

1. Die Kathode

Als erstes klebt man die Holz/Glas/Plastikstäbchen an die längeren Seiten der Metallplatte.
Bild

Wichtig ist, dass die Stäbchen nur auf der Oberseite überstehen.
Bild

So, nun den Kleber trocknen lassen. Ich habe das ganze zur Sicherheit mit der Platine und einer Rolle Lötzinn beschwert.
Bild

2. Die Anode

Wärend der Kleber der Kathode trocknet, vertreiben wir uns die Zeit mit Drähte biegen.

Die dickeren Drähte werden in ca. 1,5 cm langen Stücke geschnitten und zu einer U-Form gebogen. (die Platine auf dem Bild dient nur als Größenvergleich)
Bild

3. Die Grundplatte

So, jetzt wird fummelig. In die Platine werden jetzt an zwei gegenüberliegenden Kanten Löcher gebohrt. Ich habe jeweils 4 Lochpaare gemacht, pro U-Draht eins. Der Abstand zur Kante sollte 1-2 mm betragen.


Funktionsweise


Wird in Kürze fortgesetzt

Anregungen, Tipps und Kommentare nicht hier sondern HIER!

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