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 Betreff des Beitrags: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 17:23 
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Spezialgebiet: Müllverwertung, Pflanzen und Pilze.
Moin.

Um meinem inzwischen doch etwas altersschwachen PC etwas auf die Beine zu helfen, suche ich eine gebrauchte SSD.
128GB würden grad so reichen, etwas mehr wäre schön.

Kann mir jemand günstig was anbieten?

Grüße, Mofi.

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Unkraut ist das was da wächst, wo es nicht hingehört.
(Peter Lustig)


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 18:33 
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gebrauchte ssd's sind meist schon kurz vorm verrecken oder veraltet und somit (nach aktuellen werten) langsam.
Wer jetzt eine 128er verkauft hat sie bestimmt vor 2-3 Jahren gekauft, da fallen einige schreibzyklen an, wer weis wie lange die noch hält.


Eine neue 128er kosten ja fast nix mehr.
ich hab eine billige TLC sandisk seit 3 Jahren als C: laufwerk, läuft immernoch top. Betriebsstunden um die 10.000.
Im benchmark immernoch um die 450-500mb/s lesen und schreiben. Daher kann ich, wenns um Geld geht sandisk nur empfehlen.

http://www.mindfactory.de/product_info. ... 97389.html

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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 19:39 
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Hallo Mofi,


Kürzlich habe ich in der c't einen Langzeitbericht zu SSDs gelesen (wie lange halten sie wirklich) und darin hat sich bestätigt, was ich eh schon glaubte: Samsungs Pro Serie hält bei weitem am längsten (hat erst nach mehr als 4600 TB geschrieben schlapp gemacht, Platz 2: 2800TB, Platz 3-5: 700-1200TB, Platz 6: 190TB). Sie mag zwar etwas teurer sein, leistet aber auch zuverlässige Dienste. Achtung, Samsungs Evo Serie liegt auf ähnlichem Niveau wie andere billigere SSDs und hat nicht viel mit dem Pro-Bruder gemeinsam.

Vor einigen Jahren hatte Intel noch sehr zuverlässige und solide SSDs (520er Serie), aber die sind inzwischen in der Nische verschwunden - nicht zuletzt wegen ihres Preises.

Lange Rede, kurzer Sinn: meiner Meinung nach ist Samsungs Pro Serie aktuell die hochwertigste und langlebigste SSD ohne Kompromiss bei der Leistung. Daher schlage ich dir eine einmalige Investition vor, mit der du lange, lange Ruhe haben wirst.

Nachtrag: Betriebsstunden sind wenig aussagekräftig für die Lebensdauer, da Lesezugriffe zu keiner Alterung führen, sondern nur die Schreibzyklen.


Liebe Grüße,
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 21:17 
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Komm erstmal auf 190TB. Deren tests sind für den Normalverbraucher total übertrieben und unnütz.

Ich hatte gerade kein CDI für's auslesen der Schreibzyklen installiert, aber hatte noch den Betriebsstundenzähler im Hinterkopf.
10.000 stunden normal bis hochbetrieb, nicht 24/7 maximalauslastung wie bei c^t. Letzer stand müsste 11-12 TB gewesen sein.
Sogut wie alle billigmodelle von bekannten herstellern werden unter diesen umständen ewig halten, würde mich nicht wundern wenn es bis dahin keine Mainboards mehr mit SATA3 gibt.

Um einen altersschwachen PC aufzuwerten sind die überteuerten Intel SSD's oder die etwas günstigeren Samsung Pro's wohl die letzte wahl.

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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2016, 23:17 
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ne kingston 120GB SSD gibts schon für 49€
http://ssd.userbenchmark.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 09:26 
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43€ 120GB (link beitrag #2)
66€ 240GB http://www.mindfactory.de/product_info. ... 97388.html
115€ 480GB http://www.mindfactory.de/product_info. ... 97387.html
228€ 960GB http://www.mindfactory.de/product_info. ... 74785.html

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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 19:57 
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Moin.

Danke für eure Antworten. Danach habe ich zwar nicht gefragt, aber trotzdem sehr informativ.

@ Gamerpaddy:

Zitat:
gebrauchte ssd's sind meist schon kurz vorm verrecken oder veraltet und somit (nach aktuellen werten) langsam.
Wer jetzt eine 128er verkauft hat sie bestimmt vor 2-3 Jahren gekauft, da fallen einige schreibzyklen an, wer weis wie lange die noch hält.

Sogut wie alle billigmodelle von bekannten herstellern werden unter diesen umständen ewig halten, würde mich nicht wundern wenn es bis dahin keine Mainboards mehr mit SATA3 gibt.

Hmm, das widerspricht sich.

Zitat:
Eine neue 128er kosten ja fast nix mehr.

Für mich ist "fast nix" sehr viel Geld. Ich muss aus gesundheitlichen Gründen mit Transferleistungen auskommen.

@all:
Die Preise für neue SSD's sind mir bekannt.

HDD's würde ich nicht gebraucht kaufen. Ich dachte bisher, dass SSD's langlebiger und zuverlässiger sind.
Herkömmliche Festplatten fallen gerne mal ohne Warnung aus, die leidvolle Erfahrung musste ich schon machen.
Wie ist das bei SSD? Fallen die auch komentarlos aus oder verringert sich nur die Kapazität? Gibt es Diagnoseprogramme, die zuverlässiger als S.M.A.R.T. sind?

Grüße, Mofi.

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(Peter Lustig)


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 20:52 
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Damit meinte ich, wer jetzt seine 128gb SSD verkauft, kaufte sie bestimmt vor 3-4 jahren. Da waren die noch langsamer und schlechter als die heutigen...
Oder kennst du jemand der jedes Jahr seine platten auswechselt, nur weils neue gibt?

Mit crystaldiskinfo kannst du einlesen wie gut der Zustand einer SSD noch ist. ist im prinzip SMART
HDDs sind, wenn man sie gut behandelt bei gleicher nutzung langlebiger. Mir ist bisher eine SSD verreckt. Eine OCZ (4-5 jahre her.), welche neber meinen 2 HDDs lief wurde irgendwann unbrauchbar (im bios / bootvorgang oftmals nicht erkannt, langsam usw.) . Die selben HDDs laufen heute immernoch und sind so fit wie am ersten tag.

SSD's können auch ohne warnung ausfallen, da alle Speicherchips von einem Controller Chip gesteuert werden. ESD entladung oder feuchtigkeit, und zack weg isser.
Austausch ist fast unmöglich, im gegensatz zu einer Festplatte bei der die Platten in eine andere gesteckt, oder das controlboard ausgetauscht werden kann.

Meist verlieren SSDs leistung, bringen fehler, machen Daten unbrauchbar oder werden nicht mehr erkannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 22:12 
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Hallo allerseits!


Bin etwas zu spät dran, gamerpaddy war schneller. Werde das aber nun nicht mehr ändern.

@gamerpaddy: So eine Antwort hatte ich mir schon erwartet ;)
Eins vorweg: die Intel-SSD war nie eine Kaufempfehlung; nur ein nostalgischer Hinweis, dass die mal gute Qualität für vertretbare Preise angeboten hatten. Mein Intel-SSD werkelt nämlich seit vier Jahren fast im 24/7h Betrieb tadellos vor sich hin und hat somit glaube ich über 30000 Betriebsstunden runter. Genaueres kann ich gerne posten, wenn ich wieder zuhause bin.
Zur Lebensdauer von SSDs: Neben dem was Mofi angemerkt hat (begrenzte Lebensdauer gebrauchter SSDs gegenüber "unbegrenzter" Lebensdauer), möchte ich dir meine Nutzungsgewohnheiten als Beispiel geben: Ich habe einen Haufen Programme (u.a. auch Spiele, neben Grafiksoftware) auf meiner SSD, sodass sie permanent zu >75% gefüllt ist. Ein guter Teil dieser 75% sind sicherlich Daten die nur gelesen werden. Das heißt für die tägliche Schreiblast steht gar nicht die ganze SSD zur Verfügung, sondern nur ein Teil. Entsprechend wird der auch schneller altern. Dazu kommt auch noch, dass der Alltag mit vielen kleineren Zugriffen fordernder ist, als sequentielle Daten (bei gleichem Schreibvolumen). Dennoch denke ich, dass die relativen Testresultate stimmen. Heißt: ich denke dass auch im härteren Alltag die Samsung Pro am längsten halten wird und nicht irgendeine Billig-SSD zum Laufzeitkönig wird; ich kann mir sowas einfach nicht vorstellen. Wie viele Jahre sie nun wirklich halten steht auf einem anderen Blatt; vielleicht altern Billig-SSDs aufgrund minderwertiger Komponenten schneller und fallen früher aus als die auf dem Papier angegeben; aber reine Spekulation.
Da wir schon bei diesem "unnützen" Test waren: natürlich muss er praxisfern sein. Er hat so schon Monate gedauert; wie willst du Vergleiche zur Lebensdauer erstellen, wenn praxisnähere Tests länger brauchen als die Entwicklung der übernächsten SSD-Generation? Ich persönlich denke mir daher, dass dieser Test - bei dem übrigens auch ein ganzer Abschnitt der Frage gewidmet wurde, wie weit (oder wenig) die Resultate praxisrelevant sind - besser ist, als gar kein Test und absoluter Blindflug über die schleimigen, übertriebenen und/oder vagen Werbeversprechen der Hersteller. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jede noch so billige SSD "ewig" halten wird. Daher sind mir Tests zur Lebensdauer durchaus willkommen - und wenn sie auch nur eine ungefähre Tendenz für die Realität zeigen (lieber kurzsichtig als blind).
Insgesamt finde ich, dass die ct fundierte Berichte schreibt. Andere Computermagazine schreiben wesentlich reißerischer oder "populärer" (allgemeiner, nur die halbe Wahrheit; mehr versteht die Zielgruppe eh nicht) mit Fokus auf Gewinnspiele, aktuelle Debatten auf Twitter und die neusten Datenlecks von Promifotos. Und wenn mal ein praxisferner Test wie dieser erscheint, wird man ausreichend über seine Nützlichkeit aufgeklärt - was will ich mehr? Mag natürlich sein, dass ich komplett daneben liege. Dann würde ich mich über alternative, bessere, zuverlässigere Quellen zur Computerwelt freuen.

Leider bin ich etwas vom Thema abgekommen, also BTT. SMART ist leider nicht durchgehend genormt. Jeder Hersteller schreibt da seinen eigenen Kram rein; einige offener, andere weniger. Auf das Risiko hin erneut ins Kreuzfeuer zu geraten verweise ich abermals auf den bereits genannten Testbericht. Einige Hersteller hinterlegen Zähler, die die verbleibende Lebensdauer in Prozent angeben (Samsung, Crucial, OCZ), allerdings unter verwirrenden Namen in der SMART Tabelle. Andere, wie Seagate nutzen SMART gar nicht (übrigens auch nicht bei ihren HDDs) und selbst die firmeneigenen Tools erklären den Zustand ihrer kaputtgeschriebenen SSDs für tadellos und einsatzbereit. Es hilft also sich im voraus zu informieren, welcher Hersteller Informationen wie hinterlegt.
Leider hat der (ich zieh schon den Kopf ein) sinnlose Test auch ergeben, dass die meisten kaputten SSDs keinen Zugriff mehr erlaubten. Anders als man meinen könnte werden sie nicht zu read only Laufwerken. Sie wurden nicht mehr erkannt und/oder brachten das System zum abstürzen. Nur Crucials SSDs ließen sich noch per USB Adapter auslesen. Vorwarnungen gab es keine. Bei einigen meldete Windows zwar den bevorstehenden Ausfall, aber zu spät; das System ist dann eingefroren und die Daten waren futsch. Mag ja sein, das bei einem realen Ausfall, der nicht durch einen praxisfernen Stresstest ausgelöst wurde, die Daten noch zu retten sind. Wer darauf spekulieren will...

Aber das muss doch niemand! Wessen SSD wird denn ausfallen bevor er sie längst gegen eine neue getauscht hat? Halten schließlich ewig, die Dinger. Tut mir leid nochmals abzuschweifen aber ich habe etwas gegen solche kategorische Abstempelungen eines Berichtes und daraufhin der ganzen Zeitung. Da stand nunmal etwas mehr als nur die Herstellernamen und die Tabelle der Testresultate, wie zum Beispiel der Aufbau und die Organisierung von Flashspeicher, wie die Daten hinterlegt werden, der Unterschied zwischen MLC und TLC, dass nur Schreibzugriffe eine SSD altern lassen, Infos woran sich ein Ausfall abzeichent, wie die alltägliche Belastung aussieht, was die daraus resultiernde Lebensdauer wäre laut Herstellerangaben, was Herstellertools zur Diagnose taugen, ob sich Daten retten lassen - ja das kann man wirklich alles kategorisch und ausnahmslos als "total übertrieben und unnütz" abstempeln, so wie alle "deren tests". Da sind Berichte wie dieser, oder dieser erfrischend nützlicher und ausführlicher.
Gut möglich, dass ich mich oben zu bedeckt gehalten habe und daher solche Aussagen provoziert habe; dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen. Begrüßen kann ich sie dennoch nicht.

@Mofi: ich hoffe, dass dir der kleine Teil dieses Beitrages, der nicht OT war, wenigstens etwas helfen konnte.


Frohes Neues!
Max


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 23:06 
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Spezialgebiet: Müllverwertung, Pflanzen und Pilze.
Nochmals Danke. Bisher habe ich mich mit SSD's nicht beschäftigt. Aber das werde ich machen (müssen)...

Schon merkwürdig: Fesplatten gibte es seit etwa 30(?) Jahren. Selbst aktuelle Modelle fallen ohne Vorwarnung aus, totaler Datenverlust.
Seit einigen Jahren gibt es die modernen Flashspeicherlaufwerke und immer noch sind die nicht sicher, wenn ich euch richtig verstanden habe.

Zu euren Antworten kann ich jetzt noch nix sagen, muss mich damit erst beschäftigen.

Die eigentliche Frage bleibt: Hat jemand eine kleine SSD, die er mir für wenig Geld verkaufen möchte? Eine, die in den nächsten Jahren bei normaler Nutzung nicht einfach "so" ausfällt? Auch ältere SSD sollten 5-10(?) mal schneller als 5 Jahre alte HDD sein. Das reicht mir.

Grüße, Mofi.

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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 23:22 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11988
Wohnort: Schweiz
Guten Abend Gentlemen

Ein interessantes Thema habt Ihr da ;-)

Über die Lebensdauer von SSDs kann ich keine generellen Aussagen machen, habe selber aber bisher gute Erfahrungen gemacht, selbst mit Occasions-Platten.

Was ich aber einwerfen möchte: Ganz egal, welche Platte verwendet, ich würde mich nie auf irgendwelche "Sicherheiten" verlassen, wenn es um Datensicherheit geht. Wichtige Daten oder Systemabbilder speichert man zusätzlich extern auf eine Festplatte und wenn man etwas paranoid ist wie ich, dann auf eine gespiegelte externe Festplatte. Dass dann überall gleichzeitig alles verlorengeht, ist doch recht unwahrscheinlich und man braucht sich keine Sorgen machen über "bessere" oder "schlechtere" Platten. Als kleine Systemfestplatte nehme ich etwas vom günstigsten, was ich finden kann. Selbst bei übelstem Plattencrash habe ich dank TrueImage das Systemabbild innerhalb von rund zehn Minuten wieder auf einer neuen Platte drauf und alles läuft wieder wie zuvor. Die Daten habe ich ohnehin extern gesichert, alles andere wäre aus meiner Sicht fahrlässig. Es gibt also kein wirkliches worst-case-Szenario, ausser bei einem Vollbrand des Hauses und sollte letzteres tatsächlich eintreten, hat man wohl andere (massivere) Probleme als Datenverlust.

Beste Grüsse
kilovolt

_________________
Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

http://www.kilovolt.ch


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 Betreff des Beitrags: Re: SSD 128 GB oder größer
BeitragVerfasst: Mo 2. Jan 2017, 09:07 
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Registriert: So 28. Jun 2015, 10:20
Beiträge: 635
Morgen allerseits!


Von meinem Systemlaufwerk erstelle ich eigentlich nur in sehr unregelmäßigen Abständen ein Abbild, da dort eigentlich keine Daten draufstehen sondern nur das System. Daneben habe ich 2 HDDs. Eine schnellere für die "aktiveren" Daten wie Dokumente, Fotos, etc. und eine größere, langsamere für Filme und Musik. Der Vorteil einer solchen Aufteilung ist, dass man das System jederzeit neu einrichten kann und - nach installation aller Programme - fast dort fortfahren kann, wo man aufgehört hat.
Die Filme-HDD, vor langer Zeit mal eine Seagate Barracuda 3TB, hatte vor ihrem Ausfall sehr deutliche Zeichen gegeben. Beim Kopieren eines Filmes blieb der Vorgang hängen und kam einfach nicht weiter. Auch ließ sich die Datei nur noch bis zu diesem Punkt abspielen. Eine Diagnose mit Seatools ergab: alles OK. Eine Diagnose mit checkdisk das Gegenteil. Ich konnte noch alle Filme bis auf den einen runterkopieren und formatierte die HDD neu (keine Schnellformatierung!). Dabei werden automatisch schlechte Sektoren ausgeklammert. Resultat: über 200MB waren nicht mehr zu gebrauchen. Seatools attestierte noch immer keine Probleme...

Lange Rede kurzer Sinn: bei HDDs ist das Ende der Lebensdauer schwerer abzusehen, es gibt dafür aber Anzeichen die noch die Chance auf Datenrettung lassen. SSDs dagegen fallen gleich komplett aus, fast immer ohne Möglichkeit auf Rettung (außer eben Crucial wie es scheint). Dafür haben einige zuverlässige Zähler in der SMART-Tabelle die die vebleibende Lebensdauer anzeigen, sodass man sich vorbereiten kann. Natürlich ist das keine absolute Garantie; andere Fehler auf der Platine könnten ein schnelleres Ende beschehren, aber besser als nichts.

Zur Datenrettung (formatierung oder sonstige Schäden am Dateisystem) hat sich GetDataBack als unschlagbar erwiesen. Ich habe wirklich viele Softwaren getestet, aber keine hat so gründlich gearbeitet wie GetDataBack.
Zur Sicherung nutze ich Paragon. U.a. wegen der Möglichkeit der Virtualisierung, die sich bei mir schon mehrmals als nützlich erwiesen hat. Ich denke aber, dass es für normale Backups im Sinne einer Spiegelung auch so manche andere Software tut.

Zu deiner Frage Mofi: nein, ich habe leider keine SSD, die ich dir verkaufen könnte.


Liebe Grüße,
Max


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