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 Betreff des Beitrags: Stelltrafo [Talheimer ESS 120 (20A)]
BeitragVerfasst: Di 26. Apr 2016, 10:06 
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Hallo,
suche einen Talheimer ESS 120 (20A) Stelltrafo. Wer einen hat und loswerden will, bitte PN an mich.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Di 12. Jul 2016, 20:34 
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Ich hatte mal so einen VEB Thalheim / Erzgebirge Stelltrafo mit angeblich 10 A ersteigert - war großer Schrott.
Der Kontakt des Kohleabnehmers - hier keine Anpressrolle, sondern nur ein Stift - war nicht mehr gegeben und die
Wicklung wirkte auf mich für 10 A sehr dünn.
Guck lieber nach einem REO oder ähnlichem.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jul 2016, 08:37 
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Hab mehrere VEB STelltrafos (3A,2x10A,20A) und kann nur sagen das die ziemlich Robust sind und der Abnehmer absolut keine Probleme macht, mein SST 20A hat auch 2 Abnehmer.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jul 2016, 08:55 
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Spezialgebiet: Informatik
o.k. vielleicht gibt es da unterschiedliche Modelle.
Das Teil was ich hatte, war leider wirklich nur noch Schrott.
Aus meiner Sicht, ist eine (oder gar mehrere) Abnehmerrollen die beste und
verschleißärmste Lösung.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jul 2016, 16:15 
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Ich nehme mal an, Zqueeek hat bereits einen ESS120 und sucht daher einen baugleichen zweiten für den Betrieb an 400V.
Grundsätzlich schätze ich diese Thalheimer-Dinger aber auch eher billig ein, wenn man mit anderem vergleicht.

Beste Grüsse
kilovolt

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Zuletzt geändert von kilovolt am Do 14. Jul 2016, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 14. Jul 2016, 13:44 
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Das wäre eine Erklärung :-)
Ich kenne von PTW-Thalheim VEB nur diese Teile mit Kohle/Graphit-Stiften bzw. rechteckigen Abnehmern, die auf dem
Ring schleifen und nur schlechten Anpressdruck haben. Habe von denen noch kein Gerät mit Abnehmerrollen gesehen.
Letzteres finde ich vom Funktionsprinzip viel besser und mechanisch verschleißfreier. Aber evtl. sind die größeren Stelltrafos
auch anders aufgebaut bei mehr als 10 A.


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BeitragVerfasst: Do 14. Jul 2016, 15:32 
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Zitat:
Aber evtl. sind die größeren Stelltrafos auch anders aufgebaut bei mehr als 10 A.

Das wäre denkbar, denn ich habe hier einen grossen und massiven 20A-Stelltrafo der Schweizer Firma E. Lapp & Co AG, dessen Qualität definitiv stimmt, und dieser hat (leider) auch keinen Rollenabgriff.

http://web367.login-102.hoststar.ch/bil ... trafo4.jpg

By the way: Bei Conrad kann man den ESS120 momentan für 179 Euro neu reinziehen. Finde ich nichtmal ein schlechtes Angebot, wenn man bedenkt, dass Conrad normalerweise eher als Apotheke gilt.

https://www.conrad.de/de/einbau-spar-st ... 16538.html

Bei Conrad Schweiz kostet der gleiche Stelltrafo sagenhafte SFr. 389.95! Wenn das keine Frechheit ist! :aufsmaul: :aufsmaul: :aufsmaul: Ein Euro-CHF-Kurs von 2.17 :censer:

http://www.conrad.ch/ce/de/product/5165 ... archDetail

Gruss kilovolt

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BeitragVerfasst: Do 14. Jul 2016, 17:24 
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Spezialgebiet: Informatik
Das ist in der Tat nicht teuer für einen neuen 20 A Stelltrafo.
Die Schweiz war ja schon immer ein wenig teurer :o - egal ob im Restaurant oder beim Skilaufen oder...
Aber im gleichen Laden ein derartiger Unterschied ist schon frech!

Ich hatte vor einiger Zeit mal bei einem Trafohersteller (glaube es war REO, Berlin) nachgefragt was so Stelltrafos neu
kosten und ob die auch auf Bestellung Wickeln. Die Trafos von der "Stange", also fertig konfektioniert, waren praktisch unbezahlbar -
bei 10 A um die 1000 Eur, wenn ich es recht erinnere.
Dagegen kann man die gebraucht für etwa 1/20 des Neupreises bekommen, ohne nennenswerte Abnutzung.

Ich hatte mal Glück auf ebay und bin an 2 Stk. REO mit 10 A für etwa 45 Eur gekommen. Die waren aus einem 3er-Pack als
3-Phasen Ausführung auf einem durchgehenden Gestänge. Da konnte wohl keiner so recht was mit anfangen - da habe ich
natürlich zugeschlagen.
So ein 20 - 25 A Stelltrafo wäre nochmal schön - die gibts hin und wieder mal im Angebot für 100 - 150 Eur.
Sowas ist auch prima um z.B. mal einen Schweißtrafo variabel anzusteuern.
Das habe ich gestern mit meinem 10A-Trafo gemacht um ihn zu testen. Im Leerlauf ging das noch problemlos:
0,1 A Leerlaufstrom bei 100 V, auf der höchsten Stufe bei 236 V schon 2 A Leerlaufstrom. Bei Belastungs sind dann schnell mal
20 und mehr Amps drin.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 03:01 
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Spezialgebiet: CW SSTCs
Schule/Uni/Arbeit: Physikstudium
Ich habe meinen ESS120 damals, wenn ich mich richtig erinnere, um 50€ ersteigert. Läuft bis heute einwandfrei und wurde manchmal ziemlich gequält. Unterschied zum 110er: stabilerer Ausleger, etwas mehr Anpressdruck der Kohle (bzw einstellbar, wenn ich mich richtig erinnere), Kühlkörper am Abnehmer. Läuft eigentlich gut, auch, wenn das Prinzip nicht so elegant wirkt wie einer Rolle.

Ich gebe den leider nicht ab, Zwietschie, tut mir Leid. Brauche den selber noch :/

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"A condition where insufficient dead time exists is a destructive condition."
Texas Instruments, TL494 Appnote, Kapitel 4.4.2

Du hast einen starken Rechner, brauchst ihn aber nicht immer? Du willst was Gutes tun? Dann falte mit uns!
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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 08:09 
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Ich habe noch nie verstanden, warum ein Hersteller den Abgriff eines Variacs mit Kühkörper versieht. Wenn der Abgriff so heiss wird, dass er mit Kühlkörper gekühlt werden muss, dann ist er schlicht zu klein gewählt, also von Grund auf unterdimensioniert. Bei einem vernünftigen gebauten Trafo darf eigentlich gar nichts heiss werden, weder Wicklung, noch Kern, noch Abgriff.

Gruss kilovolt

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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 09:19 
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Spezialgebiet: Teslaspulen
Zeig mir einen einzigen Trafo der im Betrieb oder gar im Leerlauf über längere Zeit bei Zimmertemperatur bleibt...
Du wirst keinen finden. Trafos sind so gebaut, ausgelegt, dimensioniert dass sie mit bis zu 60 Grad zurecht kommen. Rede jetzt von normalen Trafos.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 09:43 
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Registriert: So 25. Feb 2007, 09:50
Beiträge: 11990
Wohnort: Schweiz
Zitat:
Du wirst keinen finden.

Unsinn. Ein Trafo, der bereits im Leerlauf heiss wird, ist absoluter Schrott und praktisch jeder Trafo, der mit Nennleistung betrieben wird, wird nicht wärmer als einige Grad über Zimmertemperatur. Alles andere ist schlicht falsch dimensioniert. Sag mir einen Grund, warum ein Trafo warm werden sollte, wenn nicht wegen Unterdimensionierung.

Ein MOT gehört übrigens nicht zu den "normalen" Trafos, der ist einfach nur billig ;-)

Zitat:
Trafos sind so gebaut, ausgelegt, dimensioniert dass sie mit bis zu 60 Grad zurecht kommen.

Klar kommt ein Trafo normalerweise mit 60°C zurecht (das ist ja keine Kunst, welches Material soll da schon kaputt gehen), aber wenn er so heiss wird im Betrieb (oder noch schlimmer im Leerlauf!), dann ist er einfach nur grottenschlecht gebaut und verheizt unnötig Leistung. Dies ist dann der Fall, wenn der Hersteller die Trafobleche verschweisst oder sonst einen Murks bietet, um Geld zu sparen. Der Normalfall ist das sicher nicht, ausser vielleicht bei kleinen Printtrafos, welche kurzschlussfest sein müssen und absolut nichts kosten dürfen. Aber hier reden wir von einem soliden 20A-Variac.

Noch was dazu:
Zitat:
Zeig mir einen einzigen Trafo der im Betrieb oder gar im Leerlauf über längere Zeit bei Zimmertemperatur bleibt...

Der Betriebsfall unter Nennlast ist bei einem Standard-Netztrafo thermisch der kritischere Fall als Leerlauf. Bei Leerlauf darf so gut wie gar keine Wärmeentwicklung entstehen. Das ist normalerweise auch recht gut gegeben, denn die aufgenommene Wirkleistung im Leerlauffall geht meist gegen Null resp. ist kaum messbar.

Dass ein Trafo handwarm wird (35 bis 40°C) ist üblich, mehr nicht. Dass ein Trafoabgriff eines Variacs mit Kühlkörper gekühlt werden muss, ist eine mangelhafte Entwicklung/Bauweise.

Gruss kilovolt

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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 11:16 
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Da muß ich kilovolt absolut zustimmen!
Habe hier einige größere Trafos, normale EI-Kerne bis über 2 kVA und Ringkerntrafos von 100 - 800 VA.
Im Leerlauf wird da überhaupt nichts warm. Die Ringkerntrafos ziehen im Leerlauf gerade mal ca. 20 mA und arbeiten sehr effektiv.
Wirkungsgrade von über 95% habe ich gemessen, teils 98% und mehr!

Selbst bei voller Nennlast werden die mal 35 - 40 Grad warm - kann man immer noch gut anfassen.

Anders ist es bei Trafos für Kurzzeitbetrieb (ED 60% und geringer), z.B. bei Schweißtrafos.
Die sind von vornherein knapp konstruiert um Material zu sparen, genau wie bei MOTs etc.
Die sind meist nur für 5 - 10 min. Betrieb konstruiert, wie auch die meisten Küchenmaschinen.

Die meisten Trafowicklungen halten ohne weiteres aber auch 100 Grad C aus, meist auch 150 und teils bis über 180 Grad.
Dafür gibt es eine Kennzeichnung mit der entspr. Temperaturklasse, die der CuL aushält.
Danach fängt es an zu brutzeln...

Meine Stelltrafos haben alle Graphitrollen mit gutem Anpressdruck - da wird auch nichts warm bis 10 A.
Anders bei einem Thalheim-Stelltrafo mit so einem kleinen Graphitstift - der fing an zu dampfen!
Meist wird auch der Anpressdruck schlecht, insbes. wenn der Stift etwas abgenutzt ist. Die Abnutzung ist vermutlich deutlich höher als bei Rollen,
was ja auch einleuchtet, da bei Drehung des Stifts mehr Verschleiß entsteht als bei einer Rolle.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 12:07 
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Wohnort: Schweiz
Danke für die Bestätigung, Multi-kv, bin froh, dass Du's auch so siehst.

Beste Grüsse
kilovolt

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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 14:34 
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Wohnort: Hansestadt Bremen

Spezialgebiet: gammeln
Na fast bei Shweißtrafos a la Marke Topcraft, mand das stimmen aber nicht die Industie geräte die haben ED100%.

Und die Trafos unter 30VA haben ebenfalls einen Grottenschlechten Wirkungsgrad.


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