WLAN Antennen Eigenbau

Für Netzteile, NF-/HF-Verstärker, Reparaturen und allgemeine Elektronikprojekte.

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Mofi
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WLAN Antennen Eigenbau

#1 Beitrag von Mofi »

Moin..

Ich möchte mir eine oder mehrere Antennen fül WLAN (2,4GHz) selber bauen.
Anleitungen gibt es dafür etliche.
Z.B diese hier:
http://www.netwald.net/Antennen/Omni_Ma ... mario.html
und
http://iw3b.info/427/tutorials/homemade ... l-antenna/
Variante 2.
Der Aufbau ist identisch, nur die Abmessungen sind andere.

Leider kenn ich mich mit der Theorie dahinter nicht aus.
Es wird zwar gesagt, dass die Maße sehr genau eingehalten werden müssen, damit die Antenne gut funktioniert, aber nicht, welche Maße kritisch sind.
Ich habe Messingröhrchen mit 3mm Außendurchnesser und Draht mit 1mm Durchmesser, der exakt in die Röhrchen passt.
Das möchte ich verwenden.
Kann mir jemand sagen, ob Durchmesser von Draht und Röhrchen kritisch sind, und worauf genau ich achten muss?

Hier noch 2 Bilder aus den Anleitungen:
Full_assy_measurments.jpg
Full_assy_measurments.jpg (11.67 KiB) 1473 mal betrachtet
omi-www.iw3b.info_by_munge83-1024x648.jpg
Grüße, Mofi.
Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.
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Norbi
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#2 Beitrag von Norbi »

Was willst Du denn mit Deiner Antenne machen?

Für einen Rundstrahler würde ich eher sowas empfehlen, das erscheint mir einfacher:

http://wireless.gumph.org/articles/homemadeomni.html

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Mofi
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#3 Beitrag von Mofi »

Auch eine Idee, aber das andere Design soll mehr Leistung haben. Außerdem hab ich Draht und Rohr, nur eben nicht im passenden Durchmesser.

Grüße, Mofi.
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Manawyrm
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#4 Beitrag von Manawyrm »

Hmm...

Die Antenne, die du da bauen möchtest, nennt man auch Colinear-Antenne.
Ich bezweifle allerdings leider, dass du mit dieser Antenne dein Netz deutlich verbessern kannst.

Wirkliche Erfolge erzielt man eigentlich nur mit starken Richtwirkungen. Bessere Leistung erzielen solche Antennen nicht, sie können nur die bestehende Leistung bündeln.

Außerdem haben heutige Router häufig Dualband-Betrieb und können sowohl 2.4 GHz als auch 5 GHz.
Letzteres Band will man bei solchen Experimenten eigentlich nicht durch unangepasste Antennen unbrauchbar machen.
Heutige Router verwenden außerdem mehrere Antennen mit MIMO-Mechanismen, um mehr Datendurchsatz zu erzielen. Dazu werden allerdings die WLAN Chips in den Routern auf die Antennen kalibriert. Solche Mechanismen funktionieren mit Eigenbau-Antennen leider deutlich schlechter.

Wenns um den Spaß am Basteln geht, wünsche ich viel Erfolg. Für praktische Verbesserungen des heimischen Netzwerkes rate ich zu guten WLAN-Karten in Laptops (z.B. Intel 7260, oder etwas von Fa. Atheros) sowie guten Access Points, z.B. den Produkten von Ubiquiti oder ähnlichen.

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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#5 Beitrag von Mofi »

Moin Manawyrm.

Hab noch eine alte Karte, die kann nur 2,4GHz. Hab einfach Lust, sowas zu bauen. Werd demnächst mal zu einem Freifunker Treffen gehen, vielleicht haben die noch Bedarf an Antennen.
Kannst du mir sagen, ob der Durchmesser der Messingröhrchen kritisch ist?

Grüße, Mofi.
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#6 Beitrag von Mofi »

Da ich mit dem Rundstrahler nicht weiterkomme, und ich den für mich und für Freifunk vermutlich eh nicht brauche, versuche ich mir
"Doppel Bi-Quat Antennen zu ätzen statt zu biegen.

Es gibt dazu schon einige Antworten aus einem anderem Thread unter "Suche".

Hier geht's weiter:

Danke für eure Antworten.

Klebefolie oder Lackstift / Edding ist bestimmt möglich; die Antenne soll aber möglichst sauber geätzt werden. Das bekomm ich so nicht hin.

War heute in einem Copyshop und hab die Vorlage auf glänzenden Karton kopieren lassen. Was anderes hatte er nicht.
P1050159.jpg
P1050159.jpg (133.8 KiB) 1294 mal betrachtet
Der Karton weicht in Wasser nur schlecht ein. Ein Schuß Salzsäure dazu und es schäumt, der Karton löst sich von selber ab.

Sieht zwar besser als als vorher, ist aber immer noch unbrauchbar.
P1050164.jpg
P1050164.jpg (99.58 KiB) 1294 mal betrachtet
Keine Ahnung, wo plötzlich die Flecken herkommen. Werd die Platinenstücke mal mit Scheuermilch bearbeiten.
Vielleicht klebt da noch was drauf.

Nächster Versuch mit etwas höherer Temperatur.

Grüße, Mofi.
Zuletzt geändert von Mofi am Do 28. Mär 2019, 00:18, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#7 Beitrag von Mastermuffel »

Nch der Scheuermich solltest du Aceton zum Entfetten nehmen.

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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#8 Beitrag von Mofi »

Aceton ist bestellt, hab nur ekelhaft stinkenden Nagellackentferner, Benzin und Spiritus.
Mich wundert, warum der Toner an machen stellen sehr gut, an anderen überhaupt nicht haftet.
Scheuermilch kann sicher nicht schaden. Dann der Nagelackentferner, und zum Schluss Spiritus.
Danach bügel ich nochmal mit höherer Temperatur. Muss doch irgendwie gehen!

Grüße, Mofi.
Zuletzt geändert von Mofi am Do 28. Mär 2019, 00:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#9 Beitrag von Mofi »

Der nächste Versuch sieht genauso beschissen aus.
P1050166.jpg
P1050166.jpg (98.59 KiB) 1264 mal betrachtet
Warum zum Teufel funktioniert das nicht? Hab die Platine so gut wie möglich geputzt, mit mehr Hitze gebügelt.

Grüße, Mofi.
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kilovolt
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#10 Beitrag von kilovolt »

Hallo Mofi,

Bei der Ätzgeschichte kann ich Dir leider nicht helfen, damit kenne ich mich nicht aus :oops:
Aber sag mal, könntest Du nicht einfach mit einem kleinen Glasfaserpinsel (Glashaarpinsel, weiss nicht, wie Ihr dem sagt), die verbliebenen Kupferrestchen noch wegnehmen? Ich finde, es sieht nicht so schlecht aus ;-)

Gruss kilovolt
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#11 Beitrag von Count-Doku »

Nein, weil das schwarze einfach nur Farbe ist, und das soll halt genau nach dem Ätzen überbleiben.

Also sprich, wenn du das in Ätzlösung wirfst geht genau das Kupfer weg, was _nicht_ schwarz angemalt ist.

lg,
count-doku

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kilovolt
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#12 Beitrag von kilovolt »

Ups sorry, danke für die Aufklärung, Count-Doku! :oops:
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SeriousD
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#13 Beitrag von SeriousD »

Moin moin,

also meiner Erfahrung nach braucht es zum Heimätzen nicht viel, außer ein wenig Geduld und eine Prise Erfahrung. Das wichtigste ist es meiner Meinung nach die Prozessparameter wiederholbar zu gestalten um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Vielleicht kann dir mein kleiner Erfahrungsbericht weiterhelfen:

Die kritischen Parameter sind nach meiner Erfahrung das Papier, der Toner und die Art und Weise wie der Transfer stattfindet.

Zum Papier:
Ich hab da schon vieles ausprobiert und bin zu Beginn schier verzweifelt. Auch wenn es gleich aussieht, sich gleich anfühlt und gleich reißt aber es gibt solche Katalogpapiere und solche Katalogpapiere. Es mag ein wenig esoterisch klingen aber mit Conrad-Katalogen funktioniert der Tonertransfer bei mir gar nicht. Reichelt-Kataloge funktionieren perfekt. Ich schneid die Katalogseite immer aus, kleb sie mit Krepppapier auf eine A4 Seite und druck dann einfach.

Zum Toner:
Einige Drucker haben einen "eco modus", welcher Toner sparen soll - so vllt auch der im copy shop. Am wichtigsten ist wirklich die Deckkraft. Erfahrungsgemäß ist es so, dass wenn man durch den Toner nichtmehr das drunterliegende Motiv sehen kann es ausreichend deckt, wenn Text durchscheint wirds schon schwierig. Ich hab einen Brother HL-nochirgendwas und der deckt supergut.

Zur Art und Weise:
Ich hab anfangs auch mit dem Bügeleisen gearbeitet, hatte aber sehr schwankende Ergebnisse, da ich den Aufpressdruck nicht in gleichbleibender Stärke aufbringen konnte. Ein modifizierter Laminator ist da um einiges besser und lässt sich mit "Hausmitteln" auch sehr einfach umbauen. Ich stelle dafür auch gerne meine Schaltung zur Verfügung. Man muss lediglich die Temperaturregelung ein wenig ....überreden. Der Laminator hat meiner Meinung nach die größte Verbesserung gebracht.


Zum Gesamtprozess:
Während ich den Laminator aufheizen lasse drucke ich das Layout auf Katalogpapier und schneide es aus um danach die Platine zuzuschneiden.
Bevor ich das Layout auf die Platine übertrage, poliere ich die Platine mit feiner Stahlwolle sodass sie schön shiny ist, damit löse ich auch eine eventuelle Oxidschicht ab. Danach wisch ich sie kurz mit Aceton aus dem Baumarkt ab, lege das Layout auf und jage das ganze 3 bis 5 mal durch den Laminator. Nach dem 3. mal hebe ich an einer Ecke die Katalogseite von der Platine ab um zu schauen ob der Toner schon haftet, wenn die Katalogseite, da wo ich Toner erwarte an der Platine "klebt" sollte der Toner gut halten. Anschließend werfe ich die noch heiße Platine in kaltes Seifenwasser und warte bis das Papier Blasen wirft. Währrenddessen lasse ich meine modifizierte Kaffeemaschine aufheizen in der mein Ätzbad(NaPS) ist. Das Papier reibe ich unter laufendem Wasser mit meinem Daumen ab, hier drauf achten, dass der Fingernagel nicht zu lang ist ;). Falls sich an dieser Stelle nicht aller Toner auf die Platine übertragen hat, bessere ich mit einem dünnen Edding nach. Danach lege ich die Platine in die Kaffeekanne und warte bis alles freie Kupfer weggeätzt ist. Wenn das der Fall ist spüle ich Platine kurz ab und entferne mit Aceton den Toner.

Zu Deinen bisherigen Ergebnissen:
Dein erster Versuch war definitiv der bessere, beim zweiten ist der Toner verlaufen, was bedeutet dass die Temperatur zu hoch war. Von ersteren Prozessparametern solltest Du in Zukunft weiterarbeiten, sprich Temperatur und "gefühlter Aufpressdruck" des Bügeleisens beibehalten. Nagellackentferner als Acetonersatz zu nehmen ist keine gute Idee, da dieser nach verdampfen des Acetons Pflegemittel/Parfüm hinterlässt und damit genau gegenteiligen Effekt hat. Ich verwende ganz normales Aceton aus dem Baumarkt vom Lackierbedarf und hatte nie Probleme damit.
Ich glaube ein Gang zum Baumarkt für "echtes Aceton" und Stahlwolle, würde sich für Dich echt lohnen. Dein erster Versuch sieht schon sehr sehr gut aus. Ich möchte Dir wirklich auch nochmal nahe legen, dass Du vorher ein paar "Testätzungen" mit den Verschnitten machst, damit Du a) nochmal sicher gehen kannst, dass das Platinenmaterial wirklich nicht beschichtet ist und viel wichtiger b) ein Gefühl für den Ätzvorgang zu bekommen(Dauer, Mischverhältnis etc). Nichts wäre frustrierender als ein super übertragendes Layout und dann eine Fehlätzung.

Mit besten Grüßen
Dennis
Hey Sigma, ist noch Lambda? - Ja aber das Phi ist noch Rho.

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Mofi
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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#14 Beitrag von Mofi »

Danke für deine Erfahrungen, Dennis. Bin also nicht der einzige wo's nicht auf Anhieb klappt.

Ein Laminiergerät werd ich mir erstmal nicht zulegen. Soll ja auch Leute geben, die es mit einem Bügeleisen hinbekommen.
Aceton ist inzwischen da. Stahlwolle nicht. Scheuermilch geht aber vermutlich auch, die Oberfläche ist schön gleichmäßig blank geworden, alle Kratzer verschwunden.
Werd noch ein bischen mit Druck und Temperatur 'rumprobieren. Ein paar "Vordrucke" hab ich noch.
Ätzen werd ich mit HCL und H2O2. In Zukunft aber wahrscheinlich mit Natriumpersulfat, ist etwas weniger "brisant".

Grüße, Mofi.

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Re: WLAN Antennen Eigenbau

#15 Beitrag von SeriousD »

Ich hab auch mit HCl und H2O2 angefangen aber das kannste echt nich in der Wohnung machen, das Zeug greift sofort die Schleimhäute an. DAs H2O2 ist auch nicht auf Dauer stabil. Bei zu konzentrierter Mischung ist der Ätzvorgang auch mega schnell, daher da besonders aufpassen.... halt eher die Lösung für Ungeduldige ^^. NaPS ist um einiges besser zu kontrollieren und kann indoor verwendet werden.

Bei NaPS kann ich nur empfehlen ne alte Kaffeemaschine vom Sperrmüll zu nehmen, muss halt nur die Kanne und Heizplatte bei sein. Die reicht für den Zweck vollkommen aus. Hier muss man lediglich darauf achten, dass die Temperatur zwischen 40 und 50°C ist.

Grüße
Dennis
Hey Sigma, ist noch Lambda? - Ja aber das Phi ist noch Rho.

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