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BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 12:14 
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Spezialgebiet: Schrittmotoren
Hallo Freunde der Hochspannung.
Ich habe beschlossen über die Feiertage ( 2 Wochen Zwangsuhrlaub ) etwas sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen und meine erste Teslaspule zu bauen.
Da ich die Schaltung multifunktional manchen will habe ich mir ein Funktionsgenerator (70Mhz) geholt und möchte mit diesem die Frequenz regeln.
Da ich noch viele Irfp460 zu Verfügung habe will ich diese dafür einsetzen.
Da ich aber mit einem Frequenzproblem rechne: Verstärker und Endstufe
habe ich mir folgendes überlegt:

Ich nehme mir ein Frequenzteiler und teile die Frequenz aus den Funktionsgenerator, verstärke sie und bringe sie dann über 4 Mosfet´s jeweils zwei in reihe wieder zusammen.

Ist diese Überlegung Sinnvoll und gibt es dafür Beispiele ?

Frohes Fest und guten rutsch

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Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)


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BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 13:29 
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Und bei dem Funktionsgenerator kann man einfach nicht weniger Frequenz einstellen?
Mal ganz abgesehen davon das ein Frequenzteiler der mit 70MHz läuft auch schon nicht so ganz ohne sein sollte.
Orientiere dich doch einfach mal an Teslaspulen die andere Leute gebaut haben, sowas baut man nicht mal eben schnell komplett selber.


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BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 13:44 
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Spezialgebiet: Schrittmotoren
Ich weiß dass die Luft spule wahrscheinlich mit weniger hz läuft und die kann ich auch einstellen.
Es ist einfach nur die Frage ob das teilen schonmal so gemacht wurde und ob es ein Vorteil bringt.
Bei der Bauteil auswahl ist mir aufgefallen das bei Frequenzen ab dem Mhz bereich schon im bezahlbaren bereich die Grenzen sind. Da hab ich mir überlegt wenn ich die Frequenz in zwei Kreise aufteile und erst im Leistungsteil wieder zusammen bringe müssen Bauteile weniger leisten und ich kann die Frequenz bis an die zeitlichen einschalt bzw abschalt grenzen der mosfet's bringen. Ich brauch das vierfache an mosfet's aber davon hab ich noch genug. ;)

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BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 16:11 
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Dogger hat geschrieben:
Es ist einfach nur die Frage ob das teilen schonmal so gemacht wurde und ob es ein Vorteil bringt.

Macht keinen Sinn und bringt auch genau nichts.


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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 12:25 
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Spezialgebiet: Schrittmotoren
Alexander470815 hat geschrieben:
Dogger hat geschrieben:
Es ist einfach nur die Frage ob das teilen schonmal so gemacht wurde und ob es ein Vorteil bringt.

Macht keinen Sinn und bringt auch genau nichts.
Kannst du mir ne Erklärung geben warum?

Die mosfet's schalte ich mit optokoppler in einer galvanisch getrennten Gegentakt-Treiberschaltung.

Ich hab gerade nix besseres als die Zeichnung:Bild

Gesendet von meinem HUAWEI P7-L10 mit Tapatalk

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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 13:44 
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Was willst du eigentlich genau bauen? Ich versteh noch nicht, worauf du hinaus willst, und wofür du so eine hohe Frequenz brauchst. Ich hatte mit meiner SSTC schon Probleme bei 400kHz.

Grüße, Mofi.

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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 14:05 
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Dogger hat geschrieben:
Kannst du mir ne Erklärung geben warum?

Die gängige Vorgehensweise ist es einfach die Frequenz zu nehmen die man braucht, weil es keinerlei extra Bauteile erfordert.

Welchen Vorteil erhoffst du dir denn dadurch das du erst eine höhere Frequenz nimmst und diese dann herunter teilst?

Dogger hat geschrieben:
Die mosfet's schalte ich mit optokoppler in einer galvanisch getrennten Gegentakt-Treiberschaltung.

Fets direkt mit Optokopplern?
Dann müssen das aber schon besonders gute und schnelle Optokoppler sein wenn das mit zig kHz laufen soll.
Du brauchst dann auch für eine Vollbrücke drei getrennte Spannungsversorgungen für die Gate Ansteuerung.
Auch musst du sicherstellen das immer nur ein Mosfet einer Halbbrücke eingeschaltet ist, das ist zwar im statischen Zustand der Fall aber beim umschalten?
Du musst mit deinem Aufbau garantieren das der eine Mosfet zuerst ausschaltet bevor der andere einschaltet.

Als erstes Projekt gleich eine Vollbrücke mit eigener Ansteuerung... auf jeden Fall Anspruchsvoll.
Andere Leute haben an sowas schon Monate Lang gearbeitet bis sowas zuverlässig läuft.


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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 15:43 
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Ja könnte umfassender sein als gedacht ... wie die meisten Projekte von mir sich entwickeln.
Ich möcht den Funktionsgenerator vom Leistungsteil durch ein Lichtleiter trennen. Scheint mit sicherer zu sein als über ein Ringkern. Das mit der Geschwindigkeit von der LED / Photodiode ist auch ein kleines Problem was ich durch die Aufteilung begrenzen will. Hatte gehofft das ich damit die Bauteilgrenze ein bisschen erhöhen kann ohne mir teure Spezial Bauteile besorgen zu müssen.
Ich werde die Schaltung erstmal so simpel wie möglich aufbauen und dann versuchen sie zu optimieren.
Ich möchte mit der Schaltung die höchst mögliche Frequenz erzeugen können um sie später vielfältig benutzen zu können. Da der Funktionsgenerator bis zu 70Mhz erzeugen kann wäre dass das maximale Ziel. ( obwohl ich weiß dass die für mich realistische Grenze wohl früher erreicht ist)

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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 20:50 
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Würd mich immer noch interessieren, was du eigentlich bauen willst. Optokoppler statt GDT, hohe Frequenz...
ich hab nicht besonders viel Ahnung. Würd mich aber freuen, wenn du etwas genauer erzählst, was das mal werden soll.
Oder ist das ein Geheimnis?

Grüße, Mofi.

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BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 23:22 
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Spezialgebiet: Schrittmotoren
Mofi hat geschrieben:
Würd mich immer noch interessieren, was du eigentlich bauen willst. Optokoppler statt GDT, hohe Frequenz...
ich hab nicht besonders viel Ahnung. Würd mich aber freuen, wenn du etwas genauer erzählst, was das mal werden soll.
Oder ist das ein Geheimnis?

Grüße, Mofi.
Kein Geheimnis:
Ein Funktionsgenerator der lasten wie eine Teslaspule ansteuern kann.
Wäre auch dann das nächste Projekte was ich damit machen würde.
Generell würde es mich interessieren welche Leistungen ich mit relativ hohen Spannungen ( ca.300V ) mit hohen Frequenzen über eine luftspule übertragen kann. Aber dazu muss ich mich mit der abschirmung auch noch was beschäftigen. Ich will es halt lieber so weit wie möglich überdimensionieren um nicht später zu schnell an die Grenzen zu stoßen.

Und die optische Trennung:
Ab 10kv ist eine sichere Trennung über ein ringkern auf Dauer nicht sicher. Und ich will ja am Funktionsgenerator einstellen wenn an dem anderen ende eine Teslaspule sitzt.
Deswegen will ich mir ein optokoppler bauen der die Spannungen im Fehlerfall sicher von meinen Fingern trennt.

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BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 02:43 
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Ich würde sagen du kannst sehr glücklich sein wenn du in die Größenordnung 1MHz kommst.
Mal als Beispiel ein Bild einer 700W 13,56MHz Endstufe:
Bild

Oder guck dir die 4MHz HF SSTC von kilovolt an: http://www.kilovolt.ch/teslaspulen/sstc-4.htm
Das Gate Signal am Endstufen FET ist da bereits Sinus förmig, an Rechteck ist nicht zu denken.

Hier sind Vollbrücken aus acht IRFP 460 rund 3kW Spitzenleistung bei vermutlich 1476KHz zu sehen.
Sieht in meinen Augen recht aufwändig aus :mrgreen:
http://www.hcrs.at/BSBG100.HTM

Ich denke du stellst dir das ganze etwas viel zu leicht vor.
Aber du kannst mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen ;)


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BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 09:11 
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Ja die sstc-2 von kilovolt liegt ganz oben bei den Vorlage für das Projekt.
Die sstc4 arbeitet mit Resonanz...

Und bevor jemand anderes drauf kommt:
Nein ich will jetzt nicht auch noch mit Röhren anfangen ( wäre die beste Lösung).
Ich will nur das best mögliche aus dem rausholen was jetzt bei mir im Keller ist.

Ich fang mal klein an und mess dann durch wo mir die Frequenz flöten geht. Und das mit der Aufteilung werde ich auch mal probieren ob wohl mir die unterschiedlichen Schaltzeiten der mosfet's mit Sicherheit ein strich durch die Rechnung machen werden. Werd dafür dann schwächere mosfet's verwenden die kürzere Schaltzeiten haben.

Für “High end “ muss ich ein ausgelegten Röhrenverstärker bauen. Das kommt aber nur in Frage wenn ich absolut dringend die Frequenz brauch. ( nur mal so um den AufwandsRahmen abzustecken ).

Das Dingen war übrigens der Auslöser.
70Mhz Funktionsgenerator:
https://m.ebay.de/itm/AD9851-DDS-Functi ... nav=SEARCH
( jetzt ist das Teil da und es muss dann auch was mit gemacht werden )


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BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 18:53 
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Schule/Uni/Arbeit: Schule
Schön wenn 25 Euro der Anlass sind mehrere Hundert bis 1000 Euro zu investieren damit man was mit einem Funktionsgenerator anfangen kann...
Trotzdem viel Erfolg bei deinem Projekt, auch wenn es nicht klappt wirst du auf dem Weg vermutlich viel lernen.
Grüße Daniel


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