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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 17:14 
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Stehe gerade vor einem kleinen Rätsel, das sich für mich gerade nicht so ganz leicht lösen lässt.
Ich möchte 2 kleine Netzteile mit DC-Ausgang so schalten, das wahlweise

a) nur eines von beiden (dann natürlich ein bestimmtes)
b) beide im Parallelbetrieb
c) beide in Serie

an den Eingang eines Buckconverters gehen.
Idealerweise liesse sich das mit einem einzigen Wahlschalter realisieren, aber ich glaube das wird schwierig, oder?
Ich denke den Minus-Eingang des Buckconverters kann ich fest mit einem der NTs verbinden und für die Optionen b und c
würde ich wohl Steckverbindungen vorsehen. Ist zwar irgendwie unschön auf dem Frontpanel eines Labor-NTs, aber ich möchte
auch nicht 2 oder 3 Schalter vorsehen, die dann nur in bestimmten Stellungen Sinn machen und in anderen ggf. zum Kurzschluss führen :omg:

Habt ihr noch bessere Ideen - evtl. stehe ich gerade auf dem Schlauch... :roll:


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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 17:17 
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Wie wäre ein Schalter mit 4 Stellungen (Schiebe oÄ) und dann 4 Relais, die die entsprechenden Zustände wählen?


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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 17:24 
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Hmmm - ist mir noch nicht ganz klar.

Ich glaube ein 2poliger mit 3 Stellungen (6 pins) und ein einpoliger würden reichen, aber manche Stellungen sind dann recht unglücklich...


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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 17:39 
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So ungefähr:
Bild

Man muss nur aufpassen, dass die Relais alle schnell genug schalten. Und der Schalter sollte natürlich sauber trennen.
Sicherlich lässt sich auch noch ein Relais wegoptimieren in dem man Wechsler und mehrpolige nimmt.
und in den AD Zweig beim Schalter noch Dioden einbauen...



EDIT:

Mir ist gerade noch eine einfachere Möglichkeit eingefallen:
Bild

Da kannst du dir dann 3 normale Schalter auf die Frontplatte machen, mit S1 und S2 schaltest du die Netzteile zu und mit S3, der geht an das Relais a, wählst du zwischen Single/Parallel und Seriell.

lg,
count-doku


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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 19:17 
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Danke Count-doku, die 2. Variante muß ich mir mal noch etwas durch den Kopf gehen lassen :-)

Wenn ich es richtig sehe, braucht man das Relais hier aber auch gar nicht, ein 2poliger Schalter würde es doch auch tun?
Ich muß das nicht unter Last schalten können. Das Ganze kann völlig spannungsfrei eingestellt werden, je nach Bedarf, und dann wird erst ans Netz angeschlossen.
Vor jedem Umschalten muß man sich natürlich genau überlegen, was passiert ;-)

Wichtig ist nur, das die Last hier ein Buck-Converter ist, bei dem + und - immer richtig am Eingang liegen sollten.

Da ein NT ja mindestens immer eingeschaltet sein muß, könnte z.B. S2 hier auch entfallen. Das würde heißen ein einpoliger einfacher Schalter und ein 2poliger
Wechselschalter müßten eigentlich reichen...


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BeitragVerfasst: Di 5. Dez 2017, 20:09 
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Naja wenn du S1 entfallen lässt, kannst du beim Betrieb von nur einem von beiden halt nicht auswählen, welches läuft.

Klar kann das Relais auch entfallen. Du könntest es aber auch z.B. mit 3 Relais lösen und dann über einen µC das umschalten machen. So dass bei Wahl der Netzteilkombi erst beide Netzteile getrennt werden, dann der Wahlschalter gesetzt und dann die entsprechenden NTs wieder zugeschaltet.

Zur Polarität, die müsste in beiden Zeichnungen beibehalten werden.


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BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 09:12 
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Besten Dank, Count-Doku, das wäre o.k. wenn eines der NTs fest am Eingang hängt.
Ich möchte so wenig Schalter wie möglich und so idiotensicher wie möglich :-)

Das würde dann etwa so aussehen:

Bild

wobei man den Schalter für NT2 evtl. sogar noch vor den Eingang von NT2 setzen könnte, so das dies überhaupt nur läuft, wenn es gebraucht wird.
Dann werden die Ausgangselkos von NT2 zwar immer mit geladen, das dürfte aber nicht schaden, oder?
Nur vor dem Umschalten des Wechselschalters, sollte wohl ganz abgeschaltet werden - weiß nicht ob es gut wäre, wenn das Niveau von NT1 schlagartig um 20V
angehoben wird...und auch der Eingang des Buckconverters schlagartig 40 statt 20V sieht - da würden dann im Umschaltmoment sehr hohe Ströme fließen und das täte zumindest dem Schalter nicht gut.

Nach bisherigen Tests lassen sich die beiden NTs (Notebook-NTs) recht gut parallel und auch ohne weiteres in Serie schalten. Die Lastverteilung regelt sich selbst relativ gut (mit ca. 10-15% Abweichung) da die Ausgangsspannungen bis auf wenige mV gleich sind.


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BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 17:19 
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Ja geht natürlich so wie du gezeigt hast, nur dann verletzt du deine Anforderung aus Beitrag 0:
Zitat:
Ich möchte 2 kleine Netzteile mit DC-Ausgang so schalten, das wahlweise

a) nur eines von beiden (dann natürlich ein bestimmtes)
b) beide im Parallelbetrieb
c) beide in Serie

musst du halt wissen, was dir wichtiger ist.

Zum Schalter vor dem Netzteil, da wäre ich vorsichtig, weil je nach Verschaltung nicht zwangsläufig am Ausgang nur die Elkos hängen, evtl schiebst du da Rückwärts irgendwo Strom rein, wo es nicht gewollt ist. Denke da mal an die beliebte "Freilaufdiode"(ist glaube ich nicht der richtige Name) über linear Wandlern wie dem 7805....
Bild


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BeitragVerfasst: Mi 6. Dez 2017, 20:11 
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Bedingung a) ist doch erfüllt: NT1 ist ständig eingeschaltet (eins braucht man ja in jedem Fall) und NT2 kann ich bei Bedarf zuschalten.
Es ist natürlich ein kleiner Unterschied, ob ich den Ausgang von NT2 an den Buckconverter schalte oder den Eingang von NT2 ans Netz schalte, aber der besteht im wesentlichen darin, ob NT2 aktiv "läuft" oder nur passiv mit am Ausgang hängt. Sicherlich sollte man da zum Schutz vor ungewollten Rückströmen eine Diode in Durchlassrichtung an die Plus-Ausgänge der NTs hängen, ggf. auch noch Ausgleichswiderstände mit großem Temperaturkoeffizienten, damit sich die Ströme einregeln.
Ich hatte aber schon einige Tests mit den Laptopnetzteilen gemacht, die sind recht robust und regeln sich recht gut von selbst auch in Parallelschaltung. Sie sind kurzschlußfest und gehen dann irgendwann deutlich in der Spannung runter.
Habe mir schon so ein Netzteil mit anderem Buckconverter und zweien solcher Laptopnetzteile gebaut, wobei die Ausgänge ständig parallel zusammenhängen und das zweite auch nur bei Bedarf über den Eingang aktiv geschaltet wird. Da ist bisher noch nie etwas passiert (was natürlich nicht automatisch heißt, das es eine gute Schaltung ist :shock: ).
Und falls eines dann mal den Geist aufgibt wäre es auch nicht schlimm, ich habe mehr als genug davon :)


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BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 20:43 
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Wenn dir gelingt, was du vorhast, könnt ich mir vorstellen, dass irgendwann nach zu bauen, wenn ich darf ;) Dein letztes Netzteil hat mir schon gut gefallen.
Ähnlich wie mein billiges möchtegern Labornetzteil, aber deutlich professioneller und stärker...

Grüße, Mofi.

_________________
Unkraut ist das was da wächst, wo es nicht hingehört.
(Peter Lustig)


Zuletzt geändert von Mofi am Do 7. Dez 2017, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 21:14 
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Natürlich, sehr gerne Mofi! :-)
Freut mich doch, das Dir meine Netzteile gefallen.

Das erste mit diesen Buckconvertern hatte noch kein cc (constant current), gamerpaddy hat mich dann freundlicherweise auf einen ähnlichen Converter hingewiesen, der auch Strombegrenzung bietet bei ca. 8-9 A. Den werde ich jetzt hier einsetzen.

Die Fachleute hier warnen zwar etwas davor Schaltnetzteile parallel zu schalten, weil die Lastverteilung sehr unterschiedlich sein kann und im worst case auch ungewollte Rückströme in die NTs hinein fließen könnten, aber unter bestimmten Bedingungen kann man es machen. Sicherheitshalber kann man noch Schutzdioden an die Ausgänge setzen und mit Ausgleichswiderständen die Lastverteilung nivellieren. Ich habe mir aber zwei sehr gleiche Notebooknetzteile herausgesucht, die sehr exakt die gleiche Ausgangsspannung liefern und auch ähnliche Belastungskurven zeigen (also gleiche Innenwiderstände). Bei einem Test mit verschiedenen Lasten war die Stromverteilung ziemlich gleichmässig (mit ca. 10 - 15% Abweichung).

Wenn das gut klappt, werde ich im nächsten Schritt versuchen auch die Buckconverter selbst parallel zu schalten. Damit könnte man dann auch deutlich höhere Ströme realisieren. Das könnte aber evtl. etwas kniffliger werden, weil ich vermute, das die Streuung der Leistungsdaten hier größer sein wird und die Teile nicht so robust aufgebaut sind wie die Notebook Netzteile. Die Buckconverter laufen mit Eingangsspannungen von ca. 6 - 40 V und liefern ca. 1,2 - 38 V bei bis zu 8 A.
Man bekommt die Teile bei den Chinesen für schlappe 3 Eur: https://www.ebay.de/itm/162716871214


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BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 22:26 
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Jo, die Teile sind wirklich superbillig. Aber wenn Kilovolt bedenken hat, würde ich das nicht ignorieren. Bei den kleinen Preisen kann man sich aber ein Experiment erlauben.
Vielleicht lohnt es sich doch?

Grüße, Mofi.

_________________
Unkraut ist das was da wächst, wo es nicht hingehört.
(Peter Lustig)


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BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 09:43 
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Beiträge: 802
Du redest immer von constant current, multi-kv. Das ist aber nicht ganz das selbe wie eine strombegrenzung. Ich tippe ja, dass die converter zweiteres haben...


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BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 10:29 
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Beiträge: 11926
Wohnort: Schweiz
Hallo stoppi

obwohl ich nicht Multi-kv bin, erlaube ich mir dazu eine Bemerkung. CC, also "constant current" ist im Zusammenhang mit Netzteilen ein weit verbreiteter und allgemein akzeptierter Begriff, sogar die Netzteilhersteller verwenden ihn. In einem gewissen Bereich stimmt das ja auch, da arbeitet ein Labornetzgerät tatsächlich als reine Stromquelle. Erst, wenn die Last hochohmiger wird, als das, was das Labornetzgerät aufgrund seiner maximalen Klemmenspannung treiben kann, erst dann ist fertig mit Konstantstrom. Tatsächlich ist dies aber bei jeder beliebigen Stromquelle in der Praxis so, dass sie ein solches Limit kennt. Eine ideale Stromquelle, welche den vorgegebenen Strom unter allen Umständen treibt, existiert (zum Glück!) nirgends.

So gesehen gehen die Begrifflichkeiten halt fliessend ineinander über, obwohl sie streng genommen nicht ganz das Gleiche bedeuten.

Beste Grüsse
kilovolt

_________________
Alle Angaben meinerseits ohne Gewähr! Ich lehne jegliche Haftung für Personen- und/oder Sachschäden ab. Jeder ist für seine Sicherheit selber verantwortlich.

http://www.kilovolt.ch


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BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 10:38 
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Der entscheidende Unterschied cc gegenüber strombegrenzung hat aber nichts mit der maximalen klemmspannung zu tun. Angenommen ich habe am Netzgerät 10V eingestellt und eine strombegrenzung von 1A. Dann regelt mir das Netzgerät bei Verwendung einer Last von 5 ohm die Spannung auf 5V runter. Steigt der Widerstand an, so steigt bei konstantem Strom die Spannung auch an. Beträgt der Widerstand dann z.b. 10 ohm, so haben wir eine Ausgangsspannung von 10V. Wenn jetzt der Widerstand noch weiter steigen würde, z.b. Auf 20 ohm, dann bleibt anders als beim cc die Spannung bei der strombegrenzung bei 10V stehen...
Im cc-modus würde die Spannung auf 20V steigen.


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