[Info]
Aktuelle Zeit: Fr 20. Okt 2017, 06:16

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 5 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mo 22. Mai 2017, 17:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa 20. Jun 2015, 16:38
Beiträge: 76
Hallo ! Mir gehen grade einige Gedanken durch den Kopf.. Habe letztens den Laderegler meines Mopes geschossen.

Habe mir dessen Funktion mal von der Firma erklären lassen, gefällt mir nicht.

Möchte Marke Eigenbau. Wollte eigentlich erstmal grob auf 50V Limitieren und dann per Step Down runter. Musste aber Feststellen das die Lichtmaschine auch oberhalb dieser 50V doch noch ausreichend Energie hat, um Energieverbratende Bauteile unangenehm stark zu erhitzen.

Könnte ich die die Spannung nicht AC seitig regeln mit Phasenanschnitt ?

Bild

Die Schaltung würde ja vorwiegend bei hohen Drehzahlen und geringer Last einspringen müssen.

Bei mir kommt so an die 100V DC im Leerlauf bei Vollgas zusammen.

Oder ob hochfrequentes PWM noch eine Lösung wäre ? Ich habe hier son Akku Solar PWM Laderegler und da zum Spass mal ein Cap anstatt eines Akkus drann gemacht. Und die Spannung am C beobachtet wenn ich mit der Eingangsspannung am PWM Regler hoch drehe Die würde in diesem Falle zu stark ansteigen. Aber ich könnte ja z.B. 40khz PWM machen und dann einen Tiefpassfilter mit C dahinter... Meint Ihr damit könnte ich aus dem Worst Case 100V -> 15V machen ? Was meint Ihr zu beiden Gedanken ?

Grundgedanke ist halt stabile Spannung, und möglichst wenig auf die Methode den Überschuss zu verbraten zu bewerkstelligen.

Der Original Laderegler funktioniert wohl so: Lichtmaschine hat insgesamt 8 Spulen in Reihe und 2 Abgriffe. An Spule 6 VS GND und Spule 8 VS GND. Der 6er Abgriff ist eine halbwelle pulsierend fürs Licht, und die andere mit 8 Spulen ist der Abgang zum Laderegler der Batterie ebenfalls nur halbwelle. Mir schmeckt dieses Konzept nicht....


Share on FacebookShare on Google+Share on Reddit
Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2017, 23:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 13. Aug 2012, 09:03
Beiträge: 1762
Wohnort: Mannheim

Spezialgebiet: Ja
Schule/Uni/Arbeit: C:/Windows/System32
Wie wäre ein Schaltnetzteil? müsste man ggf. modifizieren um auf niedrigeren Spannungen zu funktionieren.

Andere methode: Stator umwickeln auf gängigere Ausgangsspannung, gleichrichten, glätten und einen Step-down drannhängen.


Oder ein Stelltrafo drannhängen der mit einem fliehkraftregler an der Welle gesteuert wird und immer schön die Boardspannung hält :trollface:

_________________
Bild


Share on FacebookShare on Google+Share on Reddit
Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi 24. Mai 2017, 11:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa 20. Jun 2015, 16:38
Beiträge: 76
Ich habe schon Step Down Module auf die ich aus China warte.

Aber die gehen nur bis maximal 60V Eingang, Entweder eine Kombi aus den und einer Shunt Begrenzung ab 56V.

Aber die Idee mit nem Normalen schaltnetzteil wäre auch eine Idee. Müsste ich mal mit einem Stelltrafo schauen wie tief die runter gehen.

EDIT: Super! Was für ein Zufall Sie lagen grade im Briefkasten.


Share on FacebookShare on Google+Share on Reddit
Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi 24. Mai 2017, 21:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa 20. Jun 2015, 16:38
Beiträge: 76
Also Step Down und Step up taugen beides nix für die Anwendung. Beides Ausprobiert eben.

Könnte mir jemand helfen für eine TL494 Beschaltung ?

Brauch nur Einstellbare Frequenz so 20khz-unendlich.

Und breitbandigstes Duty Cycle Verhältniss.

Nehmen wir die Trafo Steuerung Bild

"Duty cycle

The TL494 have two error amplifiers which I for the sake of leaving no inputs floating have paralleled. This is the same method used in the data sheet when making a test circuit.

To adjust the duty cycle I have set up the error amplifier as a voltage follower, the feedback from the op-amp is tied to the – input, that way the output voltage will be just under the input voltage. With a potentiometer and a resistor I can vary the input voltage from 0.5 V to 4.76 V, this voltage span is enough to adjust the duty cycle from 0 to 43%.

What I then have here is variable frequency from 38 kHz to 150 kHz and variable duty cycle from 0% to 43%. This is acceptable in respect to the design goals."

Er spricht da von 4,76V maximum. Brauche ich dann noch mehr an diesem Eingang richtung 5V um an die 100% zu kommen ?


Share on FacebookShare on Google+Share on Reddit
Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 20:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa 20. Jun 2015, 16:38
Beiträge: 76
Soo... die Events wofür ich diese Idee gebraucht habe sind vorbei, sodass ich wieder etwas Zeit habe über Lösungen nachzudenken.

Habe hier von Ebay ein paar kleine TL494 PWM Platinen fertig aufgebaut, mit denen ich diese PWM Idee mal durchspielen kann.

Mir ist in der Zwischenzeit aber eine andere Regel-Idee in den Kopf gegangen. Ich habe in der Not mal -> Lichtmaschine -> Gleichrichter ->ca.80-95 Stück 6A Silizium Gleichrichterdioden in reihe als XXL Zener Diode , sperrend ab 51 bzw. 58V je nach Abgang hintern den Gleichrichter, danach einen Ebay China 150W Step down Umaxin:60V -> 13,3V. Ist abgeraucht, ich hatte noch keine Zeit zu prüfen ob es an dem Diodenpack lag oder am Step down. Ich musste dann mit einem Piaggio Wechselspannungsregler improvisieren. Der macht im AC Messbereich auch gut seinen Job, ist aber zu ungenau für empfindliche DC Halbleiter würde ich sagen. Im Leerlauf bei max up/m 14,75 V AC. Packe ich da aber nen Gleichrichter und nen C dahinter kommen in der Situation > 30V eher so 40 50 V am Anschlag raus. Ich habe die Spannung dann gedrückt mit Sitzheitzung und 2x 60W 2,2 Ohm in reihe R's. Dann blieb es bei max 15,2V bei einem 0,1F Cap/63V. Das ging zuverlässig, ist aber improvisierter Schrott.

Es wurden schonmal in 2 (inkl diesem Thread) angesprochen woher eine PWM oder andere Regelung in diesem hohen Leerlaufspannungsfall bis ca. 100V die Spannung für Regel IC's genommen wird.

Angenommen ich baue eine Zweipunktregelung mit Hysterese mit einem OpAmp-> Mosfet Treiber IC-> FET.: Lichtmaschine, Gleichrichter-> Fet->sehr großer C an dieser Stelle am C das Reglerfeedback abgegriffen. Der OpAmp bekommt vieleicht noch einen Spannungsregler: LM317 oder Step Up/Down davor.

Jetzt ist immer noch die Frage, woher kommt die Spannungsversorgung für den OpAmp und den Fet Treiber:-> Aus dem gleichen C den die Schaltung auch regeln soll. Angenommen, ich mache hinter dem Gleichrichter einen mit einem R begrenzten mit einem Taster am Lenker betätigtem Bypass der direkt in den Haupt-C speißt quasi ein Strompfad der nur dazu dient den C so lange zu laden bis die Spannungsregler für den OpAmp und FET Treiber IC richtig laufen, hätte ich dieses Problematik ja umgangen.

Ich habe da schon bei dieser Idee Einspruch gehört, die Schaltung fängt an zu Schwingen. Das ist ja nun erstmal nicht dramatisch so lange es nicht die Grenzen der Bauteile sprengt. Es wird abhängen von der Größe des C und der Last. Aber das Umfeld ist überschaubar. Die Lima gibt keine 10A, und ich habe einen 0,1F C. Das wird wohl kaum in Ghz ausarten, ich denke nichtmal Mhz, eher Khz....

Was denkt Ihr darüber ?


Share on FacebookShare on Google+Share on Reddit
Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 5 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  



Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

moShBox © 2008, 2009, 2010 mosfetkiller-Community