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BeitragVerfasst: Mo 11. Jul 2016, 16:09 
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Hallo MaxZ,

bei einer Phasenabschnittssteuerung müssen aber große Drosseln eingesetzt werden, welche gut ins Geld gehen.
Zum Thema anspruchsvoll: Ich denke das stellt kein Problem dar. Im Fall das es auf den Schaltwandler hinausläuft würde ja eine fertige Schaltung vorliegen, welche nur nachgebaut werden muss. Für viele ist sicherlich auch eine (An-)Steuerung per µC anspruchsvoll, Ich selbst habe da z.B. kaum Erfahrung.
Daher denke Ich auch das man einfach mehrere Konzepte entwickeln sollte. :)

Mit vorgegebenen Messungen wie Rippel & Noise, Recovery Time bei Lastvariation (z.B. 10%-90% Sprünge) und Transient Deviation (sozusagen der "Innenwiderstand") bei verschiedenen Lasten (1, 2, 5A beispielsweise) und natürlich auch das Störspektrum das der Regler verursacht lässt sich die Qualität meiner Meinung nach sehr gut einschätzen. Außerdem natürlich der Preis. Wenn Vorregelung A zwar schlechter als Vorregelung B ist, dafür aber nur 1/4 kostet sollte man dies natürlich auch abwägen.

Gruß Ansgar

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Traue denen, die die Wahrheit suchen und misstraue jenen, die sie gefunden haben. André Gide


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BeitragVerfasst: Mo 11. Jul 2016, 17:40 
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Spezialgebiet: Chemie
Ich bin mit 30V/5A auch einverstanden. Wer mehr braucht könnte das Grundmodul auch noch ein drittes oder viertes mal aufbauen, wichtig finde ich jedenfalls, dass der Ausgang völlig potenzialfrei ist, damit das seriell/paralel schalten keine Schwierigkeiten gibt.

mfG
EL12


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BeitragVerfasst: Mo 11. Jul 2016, 19:11 
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Guten Abend!

ferrum hat geschrieben:
Allerdings sparen wir uns die Drosseln nicht die sind dazu da zu verhindern dass hohe Ströme beim Zünden der Thyris bzw. öffnen der MOSFET's entstehen.
Ansgar96 hat geschrieben:
bei einer Phasenabschnittssteuerung müssen aber große Drosseln eingesetzt werden, welche gut ins Geld gehen
Wo treten bitte bei einer Phasenabschnittssteuerung Stromspitzen auf? Bzw. warum treten sie beim Abschalten auf?

Danke im Vorraus!
Max


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jul 2016, 19:15 
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Hey,

Hatte mich verlesen (dachte an PhasenaNschnitt statt PhasenaBschnitt). Bei einer Phasenabschnittssteuerung werden vermutlich keine Drosseln benötigt.
Der Nachteil von beiden Schaltungsarten ist aber das der Trafo deutlich größer ausgelegt werden muss, da man bei kleinerer Ausgangsspannung mehr als die Hälfte der Phase (und damit mehr als die Hälfte der Leistung) abschneidet.

Um das genauer zu betrachten könnte man aber wie schon mehrfach vorgeschlagen verschiedene Vorregler aufbauen und vergleichen.

Wenn die Rückmeldung hier aber weiter so stockend ist wird sich das Projekt aber noch ewig hinziehen oder im Sande verlaufen...

Gruß Ansgar

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BeitragVerfasst: Di 19. Jul 2016, 10:29 
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Moin moin,

Ansgar96 hat geschrieben:
Der Nachteil von beiden Schaltungsarten ist aber das der Trafo deutlich größer ausgelegt werden muss, da man bei kleinerer Ausgangsspannung mehr als die Hälfte der Phase (und damit mehr als die Hälfte der Leistung) abschneidet.

Kannst Du das mal näher erläutern?

Ansgar96 hat geschrieben:
Um das genauer zu betrachten könnte man aber wie schon mehrfach vorgeschlagen verschiedene Vorregler aufbauen und vergleichen.

Sehe ich das richtig, dass wir reintheoretisch und OPTIONAL, die Aktivgleichrichtung auf 100% laufen lassen könnten und zwischen dieser und dem Linearregler eigentlich noch nen Stepdown packen könnten? ... wäre vllt eine Lösung womit alle zufrieden wären - ich muss ja auch zugeben, dass ich ein Step-Down Wandler nicht so einsteigerfreundlich finde, wie ein Phasenanschnitt. Wie seht ihr das?

Zitat:
Wenn die Rückmeldung hier aber weiter so stockend ist wird sich das Projekt aber noch ewig hinziehen oder im Sande verlaufen...

Ja nun uns hetzt ja auch niemand ;) Wir könnten uns ja einfach mal als Ziel setzen, dass wir alle 5 Tage einen Punkt in der von mir vorgeschlagenen Liste abhaken - wir müssen ja auch darauf achten, dass wir alle Zeit haben zu antworten und mitzugestalten

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Hey Sigma, ist noch Lambda? - Ja aber das Phi ist noch Rho.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 19:56 
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So, nachdem ich jetzt den kompletten Thread einmal gelesen hab versuche ich jetzt mal zu allem was mit bisher aufgefallen ist meinen persönlichen Senf zuzugeben^^

Also grundsätzlich bin ich auch ein Freund der Idee eines 0-30V 0-5A Grundmoduls, denn so kann jeder nach Belieben und Budget genau so kombinieren wie er möchte.
Trafos mit Standardspannungen sind da sehr Vorteilhaft, ich denke 2*12V müsste eigentlich immer irgendwo zu finden sein, und wenn man zwei Halogentrafos zusammenklatscht. Wer es ordentlich haben will kann ja immer noch bei Reichelt einen mitnehmen.

Zur Vorregelgeschichte:
Ich würde hier auch stark zu einem Stepdownwandler tendieren, Grundvorteile sind hierbei einfach unabdingbar die geringere Belastung des Trafos, die höhere Effizienz und die Tatsache dass man auf eine Wicklungsumschaltung eigentlich auch gut verzichten könnte, was den Vorteil mitbringt dass man auch locker einen alten Steuertrafo aus einem Schaltschrank benutzen könnte.
Die Einwände bezüglich der Einsteigerfreundlichkeit verstehe ich da eher bedingt, denn ein sinnvoll dimensionierter Schaltwandler müsste auch auf Lochraster funktionieren, wenn der Aufbau nicht all zu sehr zum Himmel schreit.
Das würde sich durch eine genaue Dokumentation eines Lochrasterlayouts (Lochmaster, etc) in den Griff bekommen lassen. Ich wüsste momentan nicht warum ein Schaltwandler nennenswerte Mehrkosten verursacht, ich lasse mich da aber auch gerne eines besseren belehren.

Zur digital/analog-Frage:
Ich vermute es wird den meisten Einsteigern in etwa so gehen wie es mir ging, dass sie mit einem uC ersteinmal überfordert sind und das ganze ziemlich abschreckend wirkt.
Natürlich könnte man mit einem uC Einsparungen erzielen, vor Allem im bereich der Spannungs-/Stromanzeige (Vielleicht ein 2*16Z Display?), andererseits muss man sagen dass sich der Aufwand im Verhältnis zu chinesischen Lösungen fast nicht lohnt. (Ich ziele hier auf die Kombianzeigen mit integriertem Shunt ab, die auch Ansgar in seinem Netzteil hat, die finde ich für diesen Zweck ziemlich perfekt.)
Die Vorregelung und der Linearbrenner müsste sich eigentlich auch problemlos ohne uC auslegen lassen, natürlich mit deutlich mehr Bauteilaufwand, aber das finde ich eher die Stelle bei der man die einfachere (einsteigerfreundlichere) Lösung vorziehen sollte.

Grundsätzlich würde ich gerne auch in den "Gruppen" mithelfen, je nach dem was es zu tun gibt und was davon ich kann :D

gruß

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BeitragVerfasst: So 24. Jul 2016, 14:36 
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So Servus Miteinander,
bezüglich Vorregler denke ich zwar dass es sicher, mit einem Schaltregler, machbar ist aber ein paar Probleme mit sich bringt aber auch Vorteile. Ich bin dennoch für irgendeine Art der aktiv Gleichrichtung. Mal ein paar Aspekte wo welche Technologie der anderen überlegen ist.

Wirkungsgrad
Hierbei muss bedacht werden dass auch der Schaltwandler eine Gleichrichtung benötigt. Wenn man beispielsweise eine Aktivgleichrichtung aus 2 Thyristoren und 2 Schottkydioden aufbaut hat man über den Leistungsschottkydioden ca. 1,3V und über den Thyristoren ca. 1,8V. Das macht bei 5A ca.15W Verlust. Würde man den Gleichrichter nur aus Schottkys aufbauen hätte man 13W Verlust. Nun einen 150W Schaltwandler mit einem Wirkungsgrad von 98,7% zu bauen halte ich für unrealistisch.

Noise und Rippel
Das ist wohl mein Hauptargument aber ich will es hier trotzdem noch einmal nennen und ausführen. Bezüglich der Amplitude des Rippels ist es keine Frage dass der Schaltwandler hier bessere Ergebnisse liefert. Der Schaltwandler liefert in der Regel auch eine für Leistungsanwendungen brauchbare Spannung. Jedoch entstehen sowohl aufgrund der hohen Schaltfrequenz und deren Oberwellen als auch der Sperrzeit der Diode hochfrequente Einstreuungen. Oberwellen gehen bei 200kHz Schaltfrequenz so bis ca. 800kHz (4. Oberwelle Erfahrungswert) mit nennenswerter Amplitude. Die durch die Diode Verursachten Schwingungen gehen bis ca. 5-10MHz. Das ganze muss man durch ein sauberes Layout soweit wie möglich in grenzen halten. Vollständig ist dies nicht möglich da das Layout in der Regel nur Einfluss auf den komplexen Widerstand beeinflusst. Irgendwo muss die Schwingung dann auch in Wärme umgewandelt werden damit sie endgültig und sauber verschwindet. Das kann man entweder mit EMV Ferriten machen oder im Linearregler verheizen. Ferrite sind besonders für hohe Ströme Schwer zu bekommen (Würth sampling). Wenn man das ganze über den Linearregler entfernen will muss man den mit entsprechender Bandbreite Dimensionieren und das ist für diesen Strombereich nicht ganz einfach. Vor allem weil man nicht nur den Leistungstransistor mit ft=20MHz kaufen muss sonder auch den Treiber und den Regler. Da es kaum standartregler gibt wo Oberhaupt die Bandbreite spezifiziert ist würde das auf sensible opamp Konstruktionen hinauslaufen, welche wiederum zu Regelschwingungen neigen. Wer mir das nicht glaubt kann sich mal im EEV Blog einen teardown von einem Spektrumanalyzor anschauen wo ein Schaltwandler verbaut ist. Dort wurde nach dem Wandler mit Ferriten und Linearregler massiv Aufwand betrieben obwohl bei einem solchen gerät durchaus zu erwarten ist dass der Schaltwandler sauber gebaut ist.


Bauteilaufwand
Ein Aktiv Gleichrichter benötigt prinzipiell 2 Thyristoren , 2 Leistungsschottkys, einen Treiber sowie eine Versorgung. Treiber und Versorgung beschränken sich im großen und ganzen auf 2 MOSFET und ein bischen kleinfutter. Bei Phasenanschnitt kommen noch größere evtl. teurere Drosseln dazu. Wenn man die Steuerung Digital löste beschränkt sich diese auf einen uC und eine bisschen CMOS zur Erkennung der Phasenlage.
Beim Schaltwandler braucht man zur Gleichrichtung 4 Leistungsschottkys eine geeignete Drossel eine Fet halbbrücke mit Treiber und Synchronwandlercontroler oder einen Fet mit Treiber eine Schnelle Schottky und irgendeinen einfach zu beschaffenden controller wie den Tl494.

Digital vs Analog
Schaltwandler lassen sich in der Regel Analog Steuern wobei auch Controler für digitale Steuerung vorhanden sind. Die Phaseanschnitt Steuerung kann man mit ein bisschen mehr CMOS und analog realisieren ist aber schon grenzwertig. Phaseabschnittsteuerung ist analog bzw diskret fast nicht mehr machbar. Das ist definitiv ein Nachteil gegenüber einem Schaltwandler für Anfänger.

Skalierbarkeit
Die Skalierbarkeit ist Mmn auch noch ein wichtiges Kriterium falls jemand doch mal das ganze auf mehr Saft auf bohren will. Bei einer Thyristorvorstufe ist es relativ leicht möglich zu Skalieren Im Endeffekt müssen die 4 Leistungsbauteile getauscht werden und der Vorwiderstand am Gate. Wenn man will kann man da bis zu kleinere Bricks gehen. Bei einem Schaltwandler geht das dagegen nicht so leicht.
Was dort vor allem Probleme macht ist die Treiberleistung bei hohen Frequenzen. Ich denke hier ist allen klar dass man in einem fertig Dimensionierten Schaltwandler nicht einfach MOSFET Bricks einsetzen kann. Außerdem muss die Drossel Getauscht werden was falls jemand mehr Leistung haben will ziemlich teuer werden kann.

Trafo Belastung
Hier muss ich eindeutig den Leuten die für die Schaltwandler sind recht geben. Ein Schaltwandler belastet einen Trafo halbwegs sauber. Dagegen kann der Trafo durch zu extreme Phasenanschnitt Steuerung in die Knie gehen. Wenn man dann schon einen Trafo mit 2* 12V hat kann man mit einem Relais das ganze Umschalten. Auf 12V Paralellbetrieb. Oder wenn man nur 5A will auf den „Mittelabgriff“. Damit sollte man das Problem halbwegs in den Griff bekommen.

Ich Bin deswegen der Meinung dass ein LabNT zwar durchaus mit einen Schaltwandler realisierbar ist aber in unserem Rahmen vermutlich größere Probleme machen könnte.

lg Flo

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BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2016, 17:45 
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Sorry Doppelpost,
mir ist da gerade noch eine Möglichkeit eingefallen. Das wäre eine Kombinierte Phasenanschnittsteuerung mit einer Phasenabschnittsteuerung. Dabei könnte man die größe der benötigten Drossel massiv Reduzieren. In einer reinen Phasenanschnittsteuerung bräuchte man ca. 500uH um den Strom auf ein maximum von 16A unter Vollast(Schalten bei maximaler Spannungsdifferenz) zu begrenzen. Wenn man nun aber die Phasenanschnittsteuerung, auf einen Regelbereich zwischen dem Schaltzeitpunkt einer Diode und einem Punkt, wo der Maximale Strom, bei 100uH Drosselinduktivität ,nicht 16A überschreitet, begrenzt und die Restliche Grobregelung über eine Phasenabschnittsteuerung lößt, würde man sowohl die Trafobelastung als auch die benötigte Drosselinduktivität.
EDIT: Dies setzt 2 Comperatoren zur Erkennung des Optimalen Schaltzeitpunktes und etwas mehr Software zur Steuerung voraus.
EDIT2:Also der reine Leistungsteil inklusive Treiber exklusive Kühler würde ca. 5-10€ kosten und ist für Phasenabschnitt und -anschnitt gleich. Die Drosseln für eine reine Anschnittsteuerung würden ca. 15-20€ das Stück kosten(nicht bei reichelt erhältlich). Für eine kombinierte Steuerung wäre man bei ca. 5€ das Stück (bei reichelt erhältlich).
lg Flo

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BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 21:30 
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Sorry jetzt zum dritten,
ich hab mal gesucht was den bei mir noch so alles an Material herumgeistert. https://flo-e.de/Material.jpg Ich hab dabei einen RKT mit 2*27V 3,7A, 60A Schottky Dioden, 95A Thyristoren, 15mF 50V Elkos und eine Drossel mit so Pi mal Daumen 100uH 80A(muss ich noch nachmessen). Ich glaube das sollte mal zum Testen von einer Steuerung ausreichen vor allem weil das ganze Zeugs so Überdimensioniert ist dass es bei einem Kleinen Schaltfehler nicht gleich abraucht. In der endgültigen Version muss man dann natürlich anpassen aber das sollte bei Thyristoren Problemlos machbar sein. Von der Verlustleistung her würde ich mal zu TO-220 Bauteilen Tendieren evtl. TO-247 bei den Thyristoren. Von der Steuerung mach ich die nächste Woche mal Pläne und ich denk dann dass ich in so 1-2 Wochen mal Testen kann.
lg Flo

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BeitragVerfasst: Sa 6. Aug 2016, 11:30 
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Servus Miteinander,
ich glaub ich bin hier der einzige der noch was macht aber egal. Ich hab mal versucht die Steuerelektronik von einer kombinierten Phasenanschnitt/abschnitt Steuerung grob zu skizzieren. Ich hab darauf geachtet dass man alle Bauteile bei Reichelt bekommt und das sowohl in THT als auch SMD (SOIC). Das ganze ist auf 6 Seiten Untergebracht um es etwas zu Strukturieren trotz der 6 Seiten ist es aber Anfängerfreundlich gehalten. Ich habe zur Veranschaulichung auch noch den Leistungsteil mit eingezeichnet wobei dieser nicht teil der Steuerung sein soll. Das ganze ist für einen Kanal ausgelegt und Galvanisch getrennt. Zur Steuerung wird ein I2C BUS verwendet dieser ist Optoelektronisch getrennt. Preislich dürften die Gesamtkosten der Steuerung bei ca. 5,5€ (THT) und 4,5€(SMD) liegen. Als Gehirn habe ich einen PIC 16F1503 vorgesehen. Ich weis dass manche hier gerne einen Amtel gesehen hätten allerdings habe ich davon keinerlei Ahnung wenn mir dabei aber jemand Hilft könnte ich gerne eine Version mit Amtel entwerfen. Das Layout hätte ich jetzt mal in THT und in SMD (0804, SOIC) entworfen bzw. für eine Amtel Version ebenfalls 2 Versionen. Wenn das ganze getestet ist könnte sich auch mal jemand an ein Streifenraster Layout machen. Manche Bauteilbezeichnungen fehlen noch oder sind nicht ganz korrekt das liegt daran dass bei THT und SMD z.t. unterschiedliche Teile benötigt werden ich spezifiziere das dann noch in den einzelnen Versionen. Mein Ziel war es auch das ganze möglichst universell zu halten also es ist egal ob man damit sein Mega LAB NT Steuert mit 100V 1,2kA oder 30V 5A allerdings muss man immer ein paar Widerstände anpassen bzw. den Treiber FET ggf. Tauschen. Ich schreib dazu aber noch eine Anleitung. Es wäre nett wenn ich jetzt zu mindestens etwas Feedback erhalten könnte oder manche Leute mal über den Schaltplan schauen.
lg Flo


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BeitragVerfasst: Sa 6. Aug 2016, 18:53 
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Guten Abend ferrum!

Ich war in den Ferien, und konnte deshalb nicht wieder vorbeischauen. Vielen dank für deine Bemühungen! Ich schau mir gerne alles an und melde mich freiwillig zum Layouten auf Punkt-/Loch-/Streifenraster. Ich kann dir auch beim ATMEL etwas helfen, allerdings gibt es da andere, die sicherlich qualifizierter sind, als ich, da ich bisher eigentlich nicht viel über den Tellerrand von Arduino hinweg geschaut habe (aber ein wenig schon ;) ).
Sobald ich den Schaltplan durch habe (und wenn ich etwas davon verstehe ;) ) gebe ich gerne meinen Senf dazu.

Liebe Grüße!
Max


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BeitragVerfasst: So 7. Aug 2016, 23:31 
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Ich hab das ganze jetzt mal als SMD/THT geroutet ein paar kleine Details haben sich noch geändert. Die Platine misst 50*80mm, hat 29 DUKO's und ist doppelseitig. Die SMD Gehäuse hab ich so gewählt dass sie auch ein Anfänger mit einer brauchbaren Lötspitze löten kann (SOIC/SO, 0508, 1210, DO-214AC, SOD-123, SOT-23). Ich hab die Negativversorgung jetzt mit einer 2V7 Z-Diode und einem Widerstand gelößt weil das nur 1/3 eines passenden Negativreglers bei reichelt kostet. Die Platine hat insgesamt 5 Anschlüsse die für den Betrieb benötigt werden. (Trafo, Shunt, DC Messung, I2C, Thyristor Gate). Isolationsstrecke für I2C sind 3,8mm wenn man eine sauber gearbeitete Platine hat sollten da abzüglich Sicherheit ca. 2kV gehen, die Optokoppler(6N139) sind bis 5kV spezifiziert. Bei einer selber gemachten Platine(Ohne Stopplack) sind glaub ich laut VDE(100V/mm) 380V zulässig realistisch dürfte aber mehr gehen. Ich schau mal dass ich in der endgültigen Version auch noch die stellen mit hohen Feldstärken weg optimiere. Von der Größe her bekommt man 4 Stück davon auf eine Europlatine.
lg Flo


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BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 10:48 
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Spezialgebiet: Physik
Wie oben schon gesagt, kann ich leider nicht beim Design helfen, allerdings gebe ich noch einmal Anfänger Input :hihi:

Mit der doppelseitigen Platine ist das leider schon nicht mehr wirklich ein Anfänger DIY Projekt, da die wenigsten wohl so etwas herstellen können :(

Felix


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BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 14:52 
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Moin,

ich habe zwar gerade nicht viel zum Design beizutragen, hierzu jedoch einen Kommentar:

Darth_Vader hat geschrieben:
Mit der doppelseitigen Platine ist das leider schon nicht mehr wirklich ein Anfänger DIY Projekt, da die wenigsten wohl so etwas herstellen können :(


Jo, das sehe ich auch so.
Einsteiger, die auf der Suche nach einem günstigen und robusten Netzteil sind, wären gefertigten Boards gegenüber sicherlich äußerst dankbar.

Ein paar Europlatinen beim PCB-Discounter sind heutzutage ja auch nicht mehr so teuer...
Da könnte man ganz gut ein Gemeinschaftsprojekt draus machen, wenn sich jemand bereit erklärt, die Bestellung erledigt, das Geld auslegt und den Versand regelt. ;)
Bauteile darf sich dann natürlich jeder selbst besorgen.

Die Hardcorebastler dürfen sich natürlich weiterhin die Platinen selbst ätzen, aber doppelseitig daheim finde ich persönlich auch immer sehr ätzend... :zeigefinger:
Ich würde mich dann selbstverständlich auch als Tester zur Verfügung stellen und ein Kit abnehmen. ^^

Achja, noch ein letzter Gedanke:
Natürlich muss man sich beim Design überlegen, welchen Ansprüchen man gerecht werden möchte:
Ich denke, Reparierbarkeit und Robustheit gehören immer auch dazu.
Von daher würde ich zumindest persönlich SMD vermeiden, alles Sockeln, im Zweifelsfall konventionelle Bauteile verwenden.

Gruß,
Paul!

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“With great power come great heat sinks.” :rage:


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BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 00:49 
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Bezüglich Anfänger ist das wohl richtig. Bezüglich Qualität und Tauschbarkeit sehe ich keinen unterschied wenn man das richtige Werkzeug hat(Jemand der sich für die SMD Version entscheidet hat das in der regel). Ich persönlich bin ein Fan von SMD je kleiner desto besser (solange man noch an die pins hin kommt). Bezüglich Sockel bin ich persönlich ein Gegner davon die Billig Sockel von reichelt haben mir schon öfters Probleme gemacht weil sie keinen gescheiten Kontakt hatten. Die Teuren sind eigentlich zu teuer. Wenn man dann Sockel hat verreckt dann meistens nicht der Opamp oder Comperator im Dip 8 Gehäuse sondern definitiv was anderes wie zum Beispiel ein Ausgangsfet. Ich halte es für relativ sinnfrei die Comperator oder den Opamp zu Sockeln weil hier meistens die Gefahr für einen Defekt gering ist. Bei den Optokopplern setzt so ein Sockel vermutlich auch die Durchschlagspannung herunter. Bei dem uC könnte man dagegen darüber reden vor allem weil einige Leute oft noch im Nullkraftsockel Programmieren. Was ich dagegen gesockelt für Sinnvoll erachten würde sind die Treiber Fet's da ich hier die Ausfallwahrscheinlichkeit als relativ hoch einschätze.
So und jetzt für die THT Fan's. Alles in Dip, TO-92, TO-220, RM 7,5, RM 5,0. Das ganze benötigt 9 Drahtbrücken wovon lediglich eine länger ist. Ich hab die Drahtbrücken nur als zweites Layer eingezeichnet, weil mir andere Arten so was zu Routen zu Aufwändig sind. Leiterbahnenbreite sind im Gegensatz zur SMD Version 30millis (SMD Version 20mills). Das sollte man auch mit rudimentären ätz Fähigkeiten hinbekommen. Leider ist die Platine an sich etwas unförmig geworden aber das sollte kein Problem darstellen. Die einzigen Bauteile wo ein anderer Halbleiter als in der SMD version verwendet wurde sind die Treiber P-Fet's. Bei allem anderen habe ich darauf geachtet dass es bei reichelt sowohl als SMD als auch als THT verfügbar ist. Ich hoffe es gefällt nächste Woche wird getestet.
lg Flo


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